Drei-Schwestern-Auflauf

Am Mittwoch kam mein Vermieter an, in der Hand eine rießige Zucchini und ein Körchen gefüllt mit mindestens 500g knallroten Tomaten (stellt euch bitte hier einen breiten Mannheimer Dialekt vor): „Die letzten reifen Dinger, mal schauen, ob die restlichen Tomaten auch noch reif werden. Probiern’Se mal!“

 

Eine kleine Tomate wandert in meinen Mund, es ploppt und die süße Frucht zerplatzt. Herrlich, noch die letzten Bisse Sommer genießen während das Licht und die ganzen Kürbisrezepte schon den Herbst verkünden. Angesichts der reichhaltigen Ernte wage ich es aber noch, dieses Rezept zu posten. Warum auch nicht? Schließlich ist es in der jahreszeitlichen Unterteilung von „USA vegetarisch“ auch in diesem Zeitraum verewigt. Und ich hoffe, hoffe, hoffe für euch, dass ihr euch 1. weder abschrecken lasst, weil die Zubereitung so lang aussieht und 2. ihr noch das Gemüse bekommt und diesen Auflauf nachmacht. Denn der Brötchenteig saugt sich beim Backen wunderbar mit der Gemüsesauce voll und schmeckt einfach nur meeegaaa gut!

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Warum denn eigentlich dieser Name? Nicht gerade Hashtagfreundlich oder trendig, dafür aber eine Erinnerung daran, dass die Native Americans auf ihren Feldern Mais, Kürbisgewächse (=Zucchini) und Bohnen gemeinsam anbauten, weil die sich beim Wachsen gegenseitig unterstützen. Und genau diese Mischung versteckt sich unter der Burgerbrötchendecke. Ein Essen, für einen kuscheligen Tag daheim oder wenn man von ner starken Windböhe erwischt wurde – mach’s gut Sommer und Herbst, ich freu mich auf dich!

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Zutaten:
500g Zucchini
2 frische Maiskolben
275g rote Paprika
150g rote Zwiebeln
50g Staudensellerie
2 Knoblauchzehen
500g frische Dicke Bohnen (ich: 150g Erbsen)
2 EL Öl
1 EL Tomatenmark
250ml Gemüsebrühe

Für den Brötchenbelag:
250g Mehl plus Mehl zum Arbeiten
10g frische Hefe
65ml lauwarmes Wasser
50ml Milch
12g Zucker
Salz
1 Ei
60g weiche Butter

Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel sieben, eine Mulde hineindrücken und die Hefe hineinbröseln. Wasser und Milch mit Zucker und Salz verrühren. In die Mulde geben und 10min stehen lassen. Ei dazugeben und alles mit den Knethaken zu einem glatten Teig kneten. Wenn der Teig zu einem festen Stück wird, nach und nach die weiche Butter einarbeiten.
Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und weitere 3min mit den Händen kneten. Zurück in die Schüssel geben und bei Zimmertemperatur zugedeckt 40min gehen lassen.

In der Zwischenzeit Zucchini putzen, längs halbieren und in 0,5cm dicke Scheiben schneiden. Mais putzen, dabei alle feinen Härchen entfernen. Maiskörner mit einem scharfen Messer vom Kolben schneiden. Dabei darauf achten, dass nur wenig vom Kolben mit abgeschnitten wird.
Paprikaschote vierteln, entkernen und in 1cm große Würfel schneiden. Zwiebel pellen und ebenfalls in 1cm große Würfel schneiden. Staudensellerie putzen und in feine Würfel schneiden. Knoblauch pellen und fein hacken. Falls verwendet: Dicke Bohnen aus den Hülsen lösen. In kochendem Salzwasser 4min garen, abgießen und kalt abschrecken. Die Bohnenkerne aus den Häuten lösen.

Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Sellerie darin unter Rühren 3-4min bei mittlerer Hitze farblos dünsten. Paprika und Zucchini dazugeben und weitere 2min dünsten, Knoblauch dazugeben und 1 min dünsten. Tomatenmark unterrühren. Maiskörner und Bohnenkerne (oder halt Erbsen) in den Topf geben und die Gemüsebrühe angießen. Mit Salz und Pfeffer würzen und zum Kochen bringen. 10min bei mittlerer Hitze sanft kochen lassen.

Ofen auf 190°C vorheizen. Den vorbereiteten Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche in der Zwischenzeit behutsam ca. 0,5cm dick ausrollen und dekorativ ausstechen. Gemüse in eine ofenfeste Form geben und mit dem ausgestochenen Teig belegen. Wer will, verquirlt noch ein zusätzliches Ei mit 2 EL Sahne und bestreicht den Teig großzügig damit. Alles dann mit grobem Salz bestreuen.
25min goldbraun backen und geniiiiießen!

Quelle: USA vegetarisch (Oliver Trific / Katharina Seiser)

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Sommergemüsegratin mit Zitronensahne

Gutes kann so einfach sein – ein bisschen Gemüse, Sahne, sogar Zitrone und Parmesan sind verzichtbar und schon hat man ein wunderbares Gratin. Strahlend bunte Farben, eine echte Augenweide, die all das tolle Sommergemüse vereint. Nein, viel braucht es wirklich nicht -hier gibt es keinerlei Ausreden sich vor dem Kochen zu drücken!

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Auch wenn ihr gerade erst von daheim ausgezogen seid, bleibt mir bitte von den Tiefkühpizzen weg und das Regal mit der Fertigtütennahrung könnt ihr auch gleich vergessen, weil mit diesem Rezept zeigt sich mal wieder wie einfach Selberkochen ist! Ein Messer und ein Schneidebrett werdet ihr wohl haben, irgendeine Form für den Backofen sicherlich auch und schon kann’s losgehen! Gemüse schnippeln, möglichst dekorativ einschichten (ein Hoch auf meine Mutter -ich hätte nicht die Geduld für solch ein Kunstwerk gehabt!) und mit Sahne übergießen.

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Fett – hier in Form von Sahne ist sowieso immer ein guter Geschmacksbringer 🙂 Wenn das Gemüse im Ofen schön drin köchelt, braucht es nicht mehr viel. Zitronenschale und Parmesan bringen noch den letzten Aromakick. Wer frische Kräuter wie Thymian hat, kann die natürlich auch gerne verwenden, nur aufpassen, dass es nicht zu viel wird. Aber da sind Geschmäcker ja unterschiedlich und für jeden bedeutet das was anderes.

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Bei mir ist dieses Sommergemüsegratin schon seit zwei Jahren ein Standardgericht – so farbenfroh, so frisch, so lecker! Ein bisschen Brot dazu um die Sahne aufzudippen und ich bin glücklich! Ihr hoffentlich auch 🙂
Mit diesem Beitrag verabschiede ich mich jetzt in den Wanderurlaub: die nächsten Wochen wird ausschließlich auf einem Trangia-Kocher Essen zubereitet. Und auch das geht ohne Fertigprodukte! Habt einen schönen August; wir lesen uns wieder im September.

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Zutaten (für 4 Personen):
1 kleiner Brokkoli
200g Mangold oder Spinat
200g Zucchini
1 rote Paprika
1 Zuckermaiskolben
2 Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 Bio-Zitrone
250g Sahne
50g frisch geriebener Parmesan
2 EL Butter
Butter für die Form
Salz, Pfeffer
Basilikum nach Geschmack zum Bestreuen

Zubereitung:
Gemüse waschen. Brokkoli in kleine Röschen teilen, Paprika in schmale Streifen, Maiskörner vom Kolben schneiden. Die Zucchini in kleine Würfel schneiden, die Frühlingszwiebel in feine Ringe, den Knoblauch fein hacken und den Mangold oder Spinat grob hacken.
In einem Topf Wasser zum Kochen bringen und salzen. Den Brokkoli ca 2min blanchieren, dann die Maiskörner und die Mangoldstiele dazugeben. Die Mangold- oder Spinatblätter in ein Sieb gießen und beim Abgießen des Gemüse so die Blätter kurz blanchieren. Das Gemüse abtropfen lassen.
Den Backofen auf 200°C vorheizen. Eine flache, ofenfeste Form mit Butter fetten. Das Gemüse, die Frühlingszwiebel und den Knoblauch mischen, mit Salz und Pfeffer würzen und in der Form verteilen.
Die Zitrone waschen und abtrocknen. Die Schale fein abreiben und in die Sahne rühren. Diese würzen und über das Gemüse in die Form gießen. Den Parmesan gleichmäßig darüber verteilen und zum Abschluss noch die Butter in Flöckchen auf den Käse setzen.
Im Ofen ca 30min backen bis das Gemüse schön gebräunt ist. Kurz ruhen lassen, mit Basilikum bestreuen und servieren. Dazu passt Brot oder Salzkartoffeln.

Quelle: Frühling, Sommer, Gemüse! (Cornelia Schinharl)

Sommertage mit Erbsen-Zucchini-Risotto

Sommer ist anscheinend nicht nur dann, wenn es regnet (seit langem mal wieder – keine Beschwerden bitte, besseres Wetter ist schon wieder in Sicht), alle Schüler frei haben und die besten Bücher aus der Bücherei ausgeliehen sind, sondern Sommer ist auch dann, wenn auf allen Blogs die Zucchinischwemme beschworen wird 🙂 Ich hab natürlich schon brav mitgemacht und mich gefragt, wie viele Kilo Zucchini mich im elterlichen Garten erwarten.

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Tja, von wegen! Die Zucchini wachsen zwar brav, aber meine Mutter „leidet“ unter einen Bohnenflut! Kiloweise hat sie schon verarbeitet und mich bei meiner Abreise natürlich auch eingedeckt. Aber nun gut, ich hatte in mehr oder weniger weiser Vorraussicht Zucchinirezepte gesucht… Zum Glück versteckten sich unter den rießigen Blättern noch zwei Früchtchen, die gartenfrisch für das Risotto verwendet werden konnten.

Ich glaube, jeder Italiener würde entsetzt die Hände über dem Kopf zusammen schlagen, wenn er das Rezept für dieses Risotto sieht: Kokosmilch und Vollkornreis… das ist doch nicht traditionell?! Ja, vermutlich nicht, aber lecker! Heimlicher Star und UNBEDINGT notwendig ist das Erbsenpüree. Ohne ist das Risotto recht langweilig, aber mit bekommt es genau den Kick, den das Gericht braucht.

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Überhaupt verwandelt die Liason mit Basilikum und Parmesan die unscheinbaren, langweiligen Erbsen in ein richtiges Highlight! Für mich die Entdeckung des Sommers und mal wieder die Bestätigung, dass Parmesan und Zitrone jedes Gericht aufwerten 🙂 Große Nachkochempfehlung also, egal, ob ihr das Gericht exakt nach Rezeptangabe macht oder die ein oder andere Abkürzung wie ich nehmt – meine Änderungen hab ich im Rezept vermerkt.

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Zutaten für 4 Personen:
2 Selleriestangen (ich: 2 kleine Zwiebeln), fein gehackt
5 Knoblauchzehen, zerdrückt (ich: nur 2)
350g Kurzkorn-Vollkornreis (ich: normaler Risottoreis)
1 Dose Kokosmilch (400ml)
2 EL Apfelessig
1,2l Gemüsebrühe
1 kräftiger Schluck Weißwein
Saft von 1 Zitrone (ich: 1/2)
2 kleine Zucchini, in Halbkreise geschnitten
300g TK-Erbsen, aufgetaut
ein paar frische Minzeblätter, grob gehackt (ich: näää, keine Minze!)
Öl, Salz, Pfeffer

Für das cremige Erbsenpüree:
200g TK-Erbsen, aufgetaut
Saft von 2 Zitronen (ich: 1/2)
20g frische Basilikumblätter
2 EL Nährhefe (ich: Parmesan)
70ml Olivenöl

Zubereitung:
Einen reichlichen Schuss Olivenöl in einen großen Topf mit Deckel geben und auf mittlerer Stufe erhitzen. Sellerie, (Zwiebel), Salz und Pfeffer zufügen und den Sellerie ungefähr 10min darin dünsten bis er weich ist. Nun den Knoblauch hineingeben und 1 weitere Minute andünsten, dann Reis zugeben, kurz mitbraten und mit dem Wein ablöschen. Dann Kokosmilch, Brühe, Apfelessig und Zitronensaft zugeben, kurz aufkochen lassen, dann den Deckel aufsetzen, die Hitze reduzieren und den Reis 50min köcheln lassen bis er gar und das Wasser absorbiert ist. Immer wieder nachschauen und umrühren, gegebenenfalls etwas Wasser nachgießen.
ICH habe das Risotto klassisch gemacht und schöpfkellenweise die Brühe (nur ca einen halben Liter) angegossen, das hängt davon ab, welchen Reis ihr verwendet. Packungsangaben beachten und davon die Kochzeit ableiten.

Nach 50min den Deckel abnehmen, die Zucchinistückchen unterrühren und das Risotto weitere 5min köchlen lassen. Die 300g aufgetauten Erbsen unterheben, erneut 5min köcheln lassen, dann vom Herd nehmen.
Während Zucchini und Erbsen im Reis warm werden, das Erbsenpüree zubereiten. Einfach alle Zutaten in einen Mixer geben, mit Salz und Pfeffer würzen und alles cremig pürieren.
Entweder das Erbsenpüree unter das Risotto heben und mit Minze bestreut servieren ODER jedem individuell das Püree auf den Teller geben.

Quelle: Deliciously Ella mit Freunden (Ella Mills)

Quinoa-Hühnerhackbällchen

ZUCCHINISCHWEMME!!!!! Da zieht man weit weg von daheim um sicher zu sein vor den Tonnen an Zucchini, die jedes Jahr die Gärten meiner Eltern, der Tante und von Oma und Opa hervorbringen und dann stellt sich heraus, dass die Vermieter einen Schrebergarten haben, der natürlich auch nicht ohne Zucchini auskommt…

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Und so habe ich gestern schon die zweite Zucchini gekriegt. Die von letzter Woche hab ich erst am Montag vollens verwertet, weil die Monnemer Zucchini ungefähr die Ausmaße von Oberschenkeln haben. Meine Vermieter haben so einen herrlichen Monnemer Dialekt und wenn dann plötzlich das Telefon klingelt und sich die Vermieterin panisch fragt: „Nämme Se wieder ne Zucchini?“, kann ich einfach nicht ablehnen. Und ich mag die Dinger ja auch sehr gern!
Kann es sein, dass dieses Jahr die Zucchini und die Brombeeren von dem Wetter profitieren? Nachdem es daheim auf der Schwäbischen Alb keine Kirchen gab, weil die Blüten im Frühjahr von einem Kälteeinbruch erfroren sind, habe ich jetzt den Eindruck, dass die Natur hier momentan produziert ohne Ende! Von meiner Brombeerernte erzähle ich ein ander Mal…

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Meistens kratze ich einen Teil der Kerne aus der Zucchini raus, aber übrig bleibt immer noch jede Menge. Gut, wir fangen heute mal klein an. Immerhin 360g Zucchini wird man für diese Quinoa-Hühnerhackbällchen los -über die Anmerkung in Klammern, dass das „ca 3 Zucchini“ seien, kann ich aber nur müde lächeln. Diese Hühnerhackbällchen sind der HAMMER! Gefühlt sieht das nach viel Fleisch aus, die Masse wird jedoch durch Quinoa, Feta und eben Zucchini gestreckt und die Konsistenz fand ich wunderbar fluffig! Eine gute Alternative zu meinen sonstigen Lieblingsfleischbällchen 🙂

Auf den Bildern könnt ihr erkennen, dass bei uns noch eine gelbe Zucchini dran glauben musste, geschmacklich macht die Farbe aber keinen Unterschied. Hackfleisch aus Hühnchenfleisch habe ich noch nicht beim Metzger oder beim Geflügelhändler gekriegt. Ich habe es einfach mit einem Pürierstab hergestellt -bitte, bitte, bitte arbeitet schnell und hygienisch, sprich: sobald ihr das Fleisch püriert habt, sofort weiterverwenden. Dass eure Hände davor, zwischendurch und danach gewaschen werden, ist hoffentlich selbstverständlich. Bretter, Messer und Schüssel, die mit dem Fleisch in Kontakt kommen heiß und mit Spülmittel gründlich abwaschen. Und dann ist das alles gar kein Problem und einem leckeren Sommeressen zur Zucchiniverwertung steht nichts mehr im Weg 🙂

Habt ihr mir noch Tipps zur Zucchiniverwertung? Ich hab so das Gefühl, dass das gestern nicht die letzte Zucchini war…

Zutaten für 4 Portionen:
360g grob geriebene Zucchini
500g gehacktes Hühnerfleisch
350g gegartes (rotes) Quinoa
2 Knoblauchzehen, gepresst
2 EL Quittenpaste (ich: Mamas Quittengelee)
1/2 Bund glattblättrige Petersilie, fein gehackt
1 EL fein abgeriebene Zitronenschale
Salz, Pfeffer
150g Feta, zerbröselt
2 EL fein geriebener Parmesan
Olivenöl zum Bestreichen
Basilikumpesto und Basilikumpesto zum Servieren

Zubereitung:
Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Alle oben gelisteteten Zutaten entsprechend der Anweisung zerkleinern und in einer großen Schüssel rasch, aber gründlich verkneten. Vorsichtig mit Salz -der Feta und Parmesan bringen Würze.
Esslöffelgroße Teigportionen zu Kugeln formen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und mit Öl bestreichen. Im Ofen 20min goldbraun backen; nach der halben Zeit wenden.
Dazu habe ich einen Dip aus selbstgemachtem Basilikumpesto und Saurer Sahne serviert. Salat dazu und fertig ist ein lecker-leichtes Sommeressen 🙂

Quelle: life in balance (Donna Hay)

Es war einmal: Flammkuchen mit geröstetem Gemüse

Wenn der Freund den Blog oder Instagram durchschaut, geht es immer: „Hab ich nicht gekriegt, des hast du auch nicht für mich gemacht, kenn ich alles nicht…“. Tja, so ist das halt, wenn man ne Wochenendbeziehung hat. Da muss ich halt auch mal unter der Woche was essen 😀

Bei diesem Flammkuchen allerdings weiß ich ganz genau, dass er ihn auch hatte. Als es den zum ersten Mal gab, sind wir zusammen in der Küche gestanden, haben Gemüse geschnippelt und waren beide noch meeegaaaa nervös, weil wir zu dem Zeitpunkt erst eine Woche zusammen waren. Ich könnte euch also sogar noch das exakte Datum von diesem Samstagabend sagen 😀 Schon damals haben wir uns nur am Wochenende gesehen und meistens waren da noch eine ganze Menge anderer Menschen um uns rum, weil wir den gleichen Freundeskreis haben.

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In einem Freundeskreis, in dem sämtliche Paare schon ungefähr seit ihrer Geburt zusammen sind und es auch sonst keine großen Dramen gibt, ist so etwas Neues ja ein rießen Ding 😀 Kurzerhand beschlossen wir sämtliche Freunde zu ihm nach Hause einzuladen (auf dem Dorf trifft man sich meistens erstmal bei irgendjemand daheim bevor es sonst wohin geht), denen den Flammkuchen hinzustellen und dass der Mitesser und ich ein Paar wären, würden die schon im Laufe des Abends selber herausfinden. Hat alles gut geklappt, wir sind immer noch alle gut befreundet und neben dem Abend insgesamt ist besonders dieser Flammkuchen mit geröstetem Gemüse in Erinnerung geblieben.

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Essen ist bei mir einfach oft mit Erlebnissen und Menschen verbunden und dieses hier halt mit etwas ganz Besonderem. Inzwischen gab es den Flammkuchen schon so oft, dass die die Zusammenstellung des Gemüses immer wieder etwas verändert hat. Den Speck hab ich schon immer weggelassen, die Schmandschicht beim Backen für diese Fotos hier vergessen und auf die Idee, noch ne Zucchini aus dem Garten zu holen und zum Belegen zu nutzen, bin ich auch nicht gekommen. Ein bisschen Grün hätte den Bildern noch gut getan. Hauptsache, Ziegenkäse und Tomätle sind drauf. Der Beleg schmeckt in egal welcher Zusammenstellung soooo gut, das Rösten im Ofen macht den Unterschied!
Gibt es bei euch auch ein bestimmtes Essen (oder Getränk), dass ihr mit eurem /eurer Liebsten in Verbindung bringt?

Zutaten (für einen großes Flammkuchen):
250g Karotten
1 gelbe Paprikaschote
2 rote Zwiebeln
150g Kirschtomaten
200g Champignons
125g geräuchter Speck (weggelassen)
6 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
10g frische Hefe
1 TL Zucker
250g Mehl
2 Zweige Rosmarin
200g Schmand
150g Ziegenfrischkäse

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Zubereitung:
Für den Hefeteig Hefe in eine kleine Schüssel bröckeln. Mit 125ml Wasser und dem TL Zucker verrühren bis sich die Hefe auflöst. Mehl, 1/2 TL Salz und 2EL Olivenöl in eine Schüssel geben, das Hefewasser damit zu einem glatten Teig vermischen. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 45min gehen lassen bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.

Backofen auf 175° vorheizen. Karotten und Zwiebeln schälen. Paprika waschen, Champigons evt säubern. Das Gemüse (bis auf die Tomaten) in kleine Würfel schneiden. Das Gemüse auf ein tiefes Backblech geben, mit 4 EL Öl, Salz und Pfeffer würzen. Im Backofen 25-30min rösten, dabei 1-2 Mal umrühren. Wenn das Gemüse fertig ist, aus dem Ofen nehmen und die Temperatur auf 200° erhöhen. Wer einen Pizzastein hat, kann den Flammkuchen auch darauf zubereiten.
Rosmarin waschen und kleinhacken, mit dem Schmand mischen und beiseite stellen. Die Kirschtomaten halbieren oder vierteln. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Hefeteig durchkneten und dünn auf die Größe des Backbleches ausrollen. Die Schmandmischung darauf streichen. Das geröstete Gemüse darauf verteilen, mit den Kirschtomaten belgen und den Ziegenfrischkäse in kleinen Häufchen darauf setzen. Im heißen Ofen 15-20min backen und dann sofort servieren.

Quelle: Lecker

Papa, der Grillmeister: Gemüsepäckchen und Lachs

Heute berichtet hier der sonst stille Fotograf über seine Kochkünste und einen Ausflugstipp. In solchen Momenten bin ich neidisch, dass ich nicht mehr daheim wohne 😉
Früher sagte man zu den Kindern „Ess schön Deinen Teller leer. Dann scheint morgen wieder die Sonne!“ Und was haben wir heute davon? Immer mehr dicke Kinder und Klimaerwärmung! Vielleicht ist die Letztere ja schuld daran, dass ich  am vergangenen Sonntag, 8. November bei über 20° auf der Terrasse sitzen und grillen konnte. Und das wohlgemerkt nicht irgendwo weit weg im Süden, nein, in einem Dorf am Fuße der Schwäbischen Alb.

Der Sonntag war in seiner ersten Hälfte schon gut verplant und so war klar, dass es nichts Aufwändiges geben würde. Aber sind nicht oft die einfachen Dinge besonders köstFeatured imagelich? Aus dieser Überlegung wurden bei uns hochgeschätzte Gemüsepäckchen vom Grill und Lachs dazu. Auch vom Grill. Könnte man prima mit Kartoffeln oder Reis kombinieren, oder ganz einfach mit einem Ciabatta oder Baguette. Dazu ein Glas Wein, hinterher ein Espresso mit leckerem Pralinchen. Und das Ganze wie schon geschrieben auf der sonnenerwärmten Terrasse. Perfekt!

Für die Gemüsepäckchen (wir waren zu dritt):
1 Zucchini
1 kleine Aubergine
1 gelbe Paprika
150 g Cocktailtomaten
1 Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
Kräuter nach Geschmack (wir hatten Rosmarin)
Allerdings kann man die Gemüsezusammensetzung und –menge nach persönlichem Geschmack variieren

Zubereitung:
Das Gemüse in würfeln (ca.1 cm) und alles zusammen mit dem kleingepressten oder gehackten Knoblauch, Zwiebeln und Kräutern in einer Schüssel vermischen. Featured imageMehrere quadratische Alufolienstücke mit etlichen Löffeln Gemüse füllen, 1 EL Olivenöl darüber tröpfeln und die Folie zu einem geschlossenen Päckchen zusammenfalten. 10-15 Minuten auf den Grill bei kleiner oder mittlerer Hitze

Für den Lachs (entweder TK-Ware oder frische Stücke)
Klassisch schlicht ringsrum mit Olivenöl einstreichen, Zitrone betröpfeln. Salz und Pfeffer nach Geschmack und von jeder Seite ca 5-8 Minuten auf den Grill. Das war’s schon. Wie gesagt, ganz einfach. Aber lecker!

Quelle: BBQ Basics

Danach ging es dann auf einen Hochalbpfad um den Herbst zu genießen. Hier noch ein paar Eindrücke.

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Papa, der Grillmeister: Grillgemüsesalat

Dieser Salat ist eine typische Mama-Papa-Kooperation: die Mama übernimmt die ersten Arbeitsschritte und schnippelt das Gemüse. Das geht dann an Papa, der es auf dem Grill zubereitet. Und so lange räumt Mama die Küche auf 😉
Featured imageEs gab den Salat schon vor einer ganzen Weile, aber er war einfach so lecker, dass er noch verbloggt werden muss. Mit ein wenig Brot und Fisch, der auch noch auf den Grill durfte, war das ein leckeres, leichtes Sommeressen. Wer sich also gegen Fleischberge über dem Feuer durchsetzen kann, der bekommt hier mal eine Beilage, die sich auch als vegetarische Hauptspeise nicht verstecken braucht.

Zutaten (für vier Personen):
1 Aubergine
2 Zucchini
je eine gelbe und rote Paprika
200g große ChampignonsFeatured image
8 kleine Frühlingszwiebeln
2 Zweige Rosmarin
1 Handvoll Rucola
6 Stängel Basilikum
2-3 EL Zitronensaft
1 TL scharfer Senf
1/2 Tl Honig
6 EL Olivenöl
1 EL kleine Kapern (weg gelassen)

Zubereitung:
Jeweils die Enden von Aubergine und Zucchini entfernen und in gut 1cm dicke Scheiben schneiden. Die Paprikas halbieren, Kerngehäuse entfernen und in 2cm Featured imagebreite Streifen schneiden. Die Pilze mit einem feuchten Küchenpapier abreiben und die Stiele entfernen. Von den Frühlingszwiebeln die Wurzelbüsche entfernen, waschen und in grobe Stücke schneiden. Alles Gemüse in eine große Schüssel geben, mit dem klein gehakten Rosmarin, 2 EL Öl, Salz und Pfeffer mischen. Das Gemüse in eine (oder mehrere) Alugrillschalen geben und bei starker Hitze so lange grillen bis es weich und leicht gebräunt ist. Regelmäßig ummischen.

Während das Gemüse gegrillt wird, das Dressing anrühren: Zitronensaft mit Senf, Honig und Öl in der großen Schüssel vermischen. Rucola und Basilikum Featured imagewaschen und grob schneiden. Wenn das Gemüse durch ist (dauert ca. 10-15min) mit der Salatsauce mischen, Rucola und Basilikum (plus Kapern) zugeben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Am besten lauwarm essen und mit Brot die Sauce auftunken.

Quelle: BBQ Basics (GU)