Supergut: Bircher-Kefir mit Zitrussalat

Überall wo inzwischen ein „super“ vorne dran steht, wird mir nur noch ein Schulterzucken entlockt. Genug ist schon über Superfoods geschrieben worden. Vermutlich ist das Ganze auch eher interessant für die Generationen U35, denn von meinen Eltern, ihren Freunden oder gar meinen Großeltern kenne ich niemanden, der Chia-Anhänger oder Goji-Befürworter wäre.

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Nein, das kommt dort nicht in die Schüsselchen. Alles bleibt beim Alten bei den Alten (höhöhö). Umso neugieriger werde ich, wenn im Kühlschrank der Eltern etwas auftaucht, was es jahrelang nicht gab, ob das nun ein trendiges Superfood ist oder nicht. Dort steht seit einigen Monaten Kefir und mein Vater genehmigt sich morgens noch vor dem ersten Kaffee ein paar Schlucke direkt aus der Flasche. Dank dem Internet lerne ich, dass Kefir ein Sauermilchgetränk ist. Milch gärt mithilfe von Kefirpilzen, die eine Mischung von Hefe und Bakterien sind, wodurch sich logischerweise der Geschmack verändert. Es schmeckt ein bisschen so wie Buttermilch.

Echte Superfoodqualitäten beweist Kefir, weil ihm jede Menge gute Wirkungen nachgesagt werden: neben den Milchsäurebakterien sind im Kefir auch Hefen enthalten, die die Darmflora des Dickdarms unterstützen. Eine gesunde Darmflora beseitigt Krankheitserreger, was eine Stärkung der Abwehrkräfte bedeutet. Die Proteine des Kefirs sättigen bei einem geringen Kaloriengehalt -hallooo Diätindustrie, das wäre doch was für euch 😉 Ein supergutes Produkt also!

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Gesundheitliche Qualitäten hin oder her: es schmeckt! Besonders in Kombination mit diesen Overnight-Oats um noch so ein Trendfood zu nennen 🙂 Neben vielen Plätzchen haben jetzt auch wieder sämtliche Zitrusfrüchte Hochkonjunktur. Saftige Orangen, herbe Grapefruits und die in der Weihnachtszeit omnipräsenten Mandarinen dürfen diesen Bircher-Kefir toppen. Ich war ganz begeistert von diesem Frühstück! Gefühlt geht für mich mit Orangen&Co auch immer die Sonne auf… und über die Superqualitäten von denen muss ich kein Wort verlieren. Stattdessen hier das Rezept:

Zutaten (für 2 Personen):
375ml Kefir
1 reife Banane
1 TL geriebener frischer Ingwer
1 TL Blütenpollen (weg gelassen)
1-2 EL hochwertiger naturbelassener Honig
90g grobe Haferflocker
1 EL (Gold)Leinsamen
1 Pink-Grapefruit
1 gewöhnliche Orange
1 Mandarine
Rosinen, Pistazien, Minze, Kefir… zum Servieren

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Zubereitung:
Kefir, Banane, Ingwer und Blütenpollen in einem Mixer zu einem feinen Smoothie pürieren. Dann abschmecken und gegebenenfalls zum Nachsüßen noch etwas Honig hinzugeben. In eine Schüssel gießen, die Haferflocken und die Leinsamen einrühren und mindestens eine Stunde oder über Nacht im Kühlschrank quellen lassen.
Kurz vor dem Servieren mit einem scharfen Messer die Schale und die weiße Haut der Zitrusfrüchte entfernen und das Fruchtfleisch in Spalten auslösen.
Den Bircher-Kefir in zwei mittelgroße Schalen verteilen, die Zitrusfruchtspalten daraufgeben und mit einigen Rosinen, Pistazien, Blütenpllen, Minzeblättern, ein paar Tropfen Honig und einem Klacks Kefir dekorieren und servieren.

Einen guten Start in den Tag euch!

Quelle: Die grüne Küche. Smoothies&Co. (David Frenkiel&Luise Vindahl)

Im Bücherregal: Die 100 schnellsten Cocktails der Welt von Franz Brandl

Heute am Vize-Freitag kann man ja durchaus schon mal ans Wochenende denken, oder? Zum Wochenende gehört für mich auch gerne mal ein Drink, nichts zu Süßes, auf Fruchtsäfte kann ich gerne verzichten, es darf gerne etwas Herber sein und vor allem nicht zu kompliziert. Ein paar einfache Möglichkeiten hab ich euch ja schon immer wieder in der Happy Hour vorgestellt, aber so viele verschiedene Getränke hab ich nicht in meinem Repertoire. Das liegt vor allem daran, dass ich meine Auswahl an hochwertigen Alkholika nicht sehr groß ist. Aber immer nur einen Gin Tonic oder einen Pimms Nr 1 trinken? Das wird auf Dauer auch irgendwann langweilig.

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Umso besser, dass beim Bassermann-Verlag das kleine, feine Buch „Die 100 schnellsten Cocktails der Welt“ von Franz Brandl erschienen ist. Darin werden Drinks vorgestellt, die lediglich zwei oder drei Zutaten benötigen, die man in jeden gut sortierten Getränkemarkt erhält. Genau richtig für mich! In seiner Einleitung klärt Franz Brandl auf, dass drei Zutaten nicht zu wenig sind, denn man versucht, „durch das Zusammenfügen mehrerer Komponente, das Optimum an Geschmack herauszuholen.“ Die Kapitel konzentrierern sich immer auf eine Hauptspirituose, die zu Beginn kurz vorgestellt wird. So lernt man kurz die jeweilige Herkunft des Alkohols kennen und Unterschiede der verschiedenen Sorten werden erläutert. Wusstet ihr zum Beispiel, dass der Originaltequila aus der Gegend einer Stadt kommt, die auch noch Tequila heißt? Oder dass Gin ursprünglich in Holland als Genever entwickelt wurde? Zusätzlich zu diesen unterhaltsamen Fakten rund um Spirituosen werden auch jeweils bestimmte Hersteller vorgestellt. Warum ausgerechnet diese eine Marke vorgestellt wird und nicht eine andere wird mir aber nicht deutlich. Vielleicht handelt es sich jeweils um die Hersteller, die den meisten Alkohol dieser Sorte verkaufen?

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Das wichtigste sind jedoch die Rezepte und die werden schnörkellos präsentiert: wie schon erwähnt, sind nur wenige Zutaten vonnöten und die Zubereitungsschritte sind einfach zu verstehen. Ich bin ja wirklich ungeübt, was das Mixen und Shaken angeht, aber ich hab mich munter drangemacht und verschiedene Drinks ausprobiert. Geschmeckt haben alle 🙂 Wer jedoch auf ausführliche Erklärung setzt, was ein Tumbler ist oder was unter trockenen Eiswürfeln zu verstehen ist, wird enttäuscht. Mich persönlich hat das nicht gestört, sondern geradezu ermuntert, einfach mal auszuprobieren. Bei anderen Cocktailbüchern hat es mich schon eingeschüchtert, wenn zu Beginn seitenweise Einführungen standen. Ja, das Mixen ist nicht zu unterschätzen und vielleicht auch eine Wissenschaft für sich, aber wenn man sich erstmal langsam rantasten will, dann bieten die „100 schnellsten Cocktails der Welt“ einen guten Einstieg.

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Bei den Rezepten finden sich natürlich Klassiker wie Gin Tonic oder der Mojito. Zu vielen Drinks erfährt man in einer kleinen Anmerkung noch mehr zur Entstehungsgeschichte, Variationsmöglichkeiten oder man bekommt noch eine kleine Info, was unter dem Namen zu verstehen ist. Nochmal betonen will ich, dass es wirklich toll ist, welche Vielfalt an Drinks man mit nur wenigen Zutaten herstellen kann! Wenn ihr beispielsweise statt des Gins einen Tequila verwendet, wird aus der White Lady ein Margarita. Neben den Klassikern finden sich natürlich auch unbekanntere Drinks, die nicht weniger ansprechend aussehen. Nicht alle Cocktails sind mit Foto abgebildet, aber die gezeigten Getränke stehen sehr ansprechend leuchtend in einem schwarzen Umfeld und warten nur darauf getrunken zu werden. Wir haben uns mit unseren heutigen Bildern daran orientiert 😉
Wer also erste Schritte hinter der eigenen Bar machen will, findet hier bestimmt genügend Orientierung für alle Geschmäcker! Beispiel gefällig? Hier ist für euch die White Lady:

Zutaten:
4cl Gin2016.08.06_GinOrangeCocktail-9
2 cl Cointreau
2 cl Zitronensaft
2cl Orangensaft (hab ich noch hinzugefügt)
Zitronenschale zur Dekoration

Zubereitung:
Gin, Cointreau und Zitronensaft im Shaker mit Eiswürfeln kräftig schütteln und in eine Cocktailschale abgießen. Tipp: die Schale ein paar Minuten in die Gefriere stellen, damit alles schön kalt bleibt. Eine Zitronenschalenspirale als Garnitur dazugeben.

Quelle:
Franz Brandl: Die 100 schnellsten Cocktails der Welt
Bassermann Verlag
ISBN 978 380 943 6003
Preis: 7,99€

Das Buch wurde mir freundlicherweise als kostenloses Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt. Das hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine Rezension – diese entspricht zu 100% meiner eigenen Meinung.

Beerenstark: Heidelbeer-Curd

Angeblich gibt es ja Blogger, die ihren Beiträge immer ganz genau planen, damit passend zum Tag der Schokolade (7.Juli) ein Schokorezept erscheint oder der Herbstanfang mit einem Kürbisrezept und goldenen Blättern eingeläutet wird. So ist das hier nicht. Bei meinem Vater, der ja für die tollen Bilder hier verantwortlich ist, und mir ist es dafür einfach oft zu schwierig um genau zu planen, wer wann wie Zeit hat, damit dann wieder Beiträge entstehen können.

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Deswegen ist diese Woche auch eine Art Marmeladenwoche, weil es heute schon wieder was für aufs Brot gibt. Bei Ina von Ina Is(s)t findet nämlich noch bis morgen ein beerenstarkes Blogevent rund um die tollsten Beeren der Saison statt. Und so kommt es, dass auch hier auf dem Blog eine beerenstarke Woche mit dem Heidelbeer-Curd zu Ende geht. Als Top-Bloggerin hätte ich natürlich besser geplant und das versetzt gemacht, aber so haben wir halt unsere eigene kleine Themenwoche mit Kiba-Marmelade und Heidelbeer-Curd gehabt 😀

Curd – dieses Jahr scheinbar in aller Munde und in vielen Blogs in den unterschiedlichsten Varianten vertreten. Ein Curd besteht traditionell aus Eiern, Butter, Zucker und Zitrone, ist aber auch in anderen Geschmacksvariationen sehr lecker und gehaltvoll. Als ich das Rezept gesehen habe, war mir das sofort klar, denn ein Essen, dessen Kalorienangaben nicht in 100g oder in Portionsgröße, sondern in Kalorien pro Teelöffel angegeben wird, kann nur sehr, sehr lecker sein 😀

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Curd könnt ihr nicht nur als Aufstrich zu Croissants, Scones oder Toast verwenden, sondern zum Beispiel auch als Füllung für Cupcakes oder eine Pie mit Baiserhaube nutzen. Die Farbe ist einfach klasse – achtet darauf, dass ihr Wildheidelbeeren bekommt. Die meisten Blaubeeren aus dem Supermarkt sind Kulturbeeren, die innen drin weiß sind und damit habt ihr für dieses Curd nicht genügend Aroma und Farbe. Ich habe Tiefkühlbeeren verwendet und damit hat das super geklappt. Große Nachmachempfehlung von mir also 🙂

Zutaten (für ca. 750ml):
300g Wildheidelbeeren
90g Zucker
3 Eier
1 Tl fein abgeriebene Zitronenschale
3 EL Zitronensaft
200g kalte Butter, in kleinen Stücken

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Zubereitung:
Heidelbeeren verlesen, in einem Topf mit 100ml Wasser aufkochen und zugedeckt ca. 10min köcheln lassen. Dann die Beeren mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken und die Masse durch ein Sieb passieren, das Püree dabei auffangen. ICH habe einfach die Masse fein püriert und das hat super geklappt.
Zucker und Eier in einer Schüssel mit dem Quirlen des Handrührers ca. 3-4min schaumig rühren. Fruchtpüree, Zitronenschale und -saft unterrühren. Die Creme über einem heißen, fast kochendem Wasserbad mit einem Teigspatel rühren bis die Masse heiß ist und dicklich wird.
Topf vom Herd nehmen, Butter nach und nach unterrühren. Heidelbeer-Curd durch ein Sieb in die Gläser füllen (hab ich nicht gemacht). Sofort verschließen, abkühlen lassen und danach im Kühlschrank lagern. Das Curd ist ca. 1 Woche haltbar.

Quelle: deli-magazin 4/2016

Voll im Trend: Raw Caipirinha

Bei einem der vielen Kommentare zum 3-Minuten-Vielfaltbrot wurde ich gefragt, ob ich denn regelmäßig Kokosblütenzucker verwenden würde. Ehrlicherweise musste ich zugeben, dass ich es damit genauso halte wie mit Chiasamen, Kokoswasser oder Gojibeeren. Ich lese sehr, sehr viel auf diversen Foodblogs. Sei es jetzt, dass es dort Hausmannskost gibt oder aber roh-vegan gelebt wird, es hauptsächlich um Getränke geht und das ganze auf Deutsch, Englisch oder Spanisch geschrieben ist. Mir ziemlich egal, hauptsache, die Rezepte sprechen mich an 😉

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Wenn man so in den Weiten des Internets unterwegs ist, begegnen einem immer wieder neue Lebensmittel und je häufiger die erscheinen und je größer die Heilsversprechungen sind, desto neugieriger werde ich. Eine Trendsetterin werde ich garantiert nie, dafür beäuge ich das alles immer zu lang, aber iiiirgendwann schlag ich zu und bringe ein Päckchen Chiasamen – Gojibeeren – Kokosblütenzucker – was auch immer mit nach Hause. Ich bin ein absolutes Konsumopfer was Essen angeht 😉

Aber okay, positiv ausgelegt, könnte man einfach sagen, dass ich sehr neugierig bin und nichts von vornherein ablehne. Denn genau deswegen probiere ich immer wieder neue Rezepte aus, die mich total begeistern. Bei der lieben Corinna bin ich auf diesen Raw Caipirinha gestoßen. Statt mit Cachaca wird Kokoswasser verwendet, der braune Zucker wird mit Kokosblütenzucker ersetzt und nur die Limetten und die Eiswürfel erinnern an den „klassischen Caipi“. Ich war skeptisch, weil nun ja, der Caipi ist nun mal ein echter Klassiker und wirklich lecker. Meine Schwester machte es auch nicht besser, die das Kokoswasser pur probierte und meinte, das würde genau so eklig schmecken, wie wenn man die Flüssigkeit aus einer Dose Mais trinken würde…

Aber dann, einmal kurz die Limetten zerstoßen, alles im Glas vermischt, probiert und dann WOW! Das schmeckt mega, mega lecker! Absolut überzeugend! Der Drink erfrischt super, ist dank Kokoswasser relativ kalorienarm und Kopfweh kriegt man auch nicht, weil kein Alkohol drin ist. Deswegen ist der Drink auch genau das richtige um sich im Sommer (also jetzt!) zu erfrischen. Schaut mal bei Sonjas Blog Amor&Kartoffelsack vorbei – dort werden gerade die tollsten Durstlöscher gesammelt. Alle sind alkoholfrei und einfach zuzubereiten, einfach perfekt für den Start ins Wochenende 🙂

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Zutaten (für 1 Glas):
150ml Kokoswasser
1-2 TL Kokosblütenzucker
1 Limette (Corinna empfiehl 2)
Eiswürfel

Zubereitung:
Die Limette heiß abwaschen, abtrocknen und vierteln. Die Viertel zusammen mit dem Kokosblütenzucker ins Glas geben und mithilfe eines Stößels (oder einem Kochlöffelstiel) zerquetschen, so dass Limettensaft und Zucker sich verbinden. Die Eiswürfel ins Glas füllen und alles mit dem Kokoswasser aufgießen.

Quelle: Wunschglück

 

Ohrwurm: Chiapudding mit Erdbeeren und Mango

Zunächst einmal vielen, vielen Dank für all eure lieben Kommentare hier oder auch bei Instagram zum letzten Post. Eure Rückmeldung hat mich sehr überrascht und gleichzeitig enorm gefreut, dass ihr trotz ungestylter Bilder gerne guckt und klickt und Appetit kriegt 🙂 Heute gibt es wieder gestylte Fotos, wobei es bei uns nicht stundenlang dauert bis das Essen in Szene gesetzt ist. Auf Instagram konnte man gestern schon einen kleinen Einblick bekommen. Auf einem Hocker im schönen Morgenlicht auf dem Esstisch kamen diese Chiapuddings optimal zur Geltung.

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Die Kombination von Erdbeeren und Mango in Verbindung mit Kokos ist einfach super! Zu den neutralen Chiasamen ist es ja wichtig, dass man was Leckeres hat. Das Wort „Mango“ ist eines der Wörter, was sofort einen Ohrwurm bei mir auslöst. Auf einer Silvesterfreizeit haben ein paar Jungs ständig (warum auch immer) den Mango-Song angestimmt. Keine große Dichterleistung: immer nur Mango-Mango-Mango und dann auch Mal Kiwi-Kiwi-Kiwi 😀 Wie so oft ist es halt der Rhythmus und die Tonfolge, die dieses Liedchen eeewig im Kopf bleiben lassen. Sucht es mal auf Youtube! Aber seid hiermit vorgewarnt!

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Falls ihr keine gute Mango bekommt, passen bestimmt auch Pfirsiche, Nektarinen oder Aprikosen. In alten Marmeladengläsern lassen sich die Chiapuddings auch super transportieren. Ich hab mich noch am Tag drauf über so ein nettes Gläsle freuen können 🙂

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Zutaten (für 4-5 Portionen):
100g Chiasamen
250ml Kokosmilch
250ml Wasser
6 EL Agavendicksaft
1 reife Mango, geschält
500g reife Erdbeeren, klein geschnitten
Saft und Schale von 1 Limette
2 Zweige Minze, Blättchen fein geschnitten (mag ich immer noch nicht)
4 EL geröstete Kokoschips

Zubereitung:
Chiasamen in eine Schüssel geben, Kokosmilch, Wasser und 2 EL Agavendicksaft zugeben und mit einem Schneebesen kurz verrühren, dann 25-30min quellen lassen.
Mangofruchtfleisch vom Stein schneiden und würfeln. Je die Hälfte der Erdbeeren und der Mango pürieren, mit Limettensaft und -schale abschmecken. Das Püree auf 4 – 5 Gläser verteilen. Restliche Mango mit den übrigen Erdbeerwürfeln, 1 El Agavendicksaft (hab ichweg gelassen) und Limettensaft vermengen. Minze unterrühren.

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Gequollene Chiasamen erneurt durchrühren, ggf noch etwas Wasser oder Kokosmilch zugeben, falls die Masse zu dick geworden ist. Masse über dem Fruchtpüree verteilen, mit marinierten Obstwürfeln bedecken und mit den Kokoschips garniert servieren.

 

PS: Kommentar Papa als er das Einfüllen beobachtet hat: „Sieht aus wie Froschlaich.“ Später beim Essen: „Von der Konsistenz genau so wie ich mir Froschlaich vorstelle“ 😀

 

Quelle: Deli-Magazin 3/2016

Sommerlich: Cajun-Salat mit Hühnchen, Mais und Süßkartoffeln

Heute kommt also das versprochene Rezept aus „Salate zum Sattessen„.Wir hatten den Salat an einem eher verregneten kühleren Abend wie es sie grad gefühlt viel zu oft gibt. Aber immerhin auf dem Teller kann man sich den Sommer holen. Und das finde ich gelingt mit diesem Salat soooo super! Ich vemute, das liegt an den Limetten – keine Ahnung warum, aber dadurch kommt die richtige Säure und Frische rein. Wenn ich die Wahl habe zwischen Zitronen und Limetten würde ich deswegen immer zu den grünen Kugeln greifen, geschmacklich sind die einfach mehr mein Fall 😉 Wie geht es euch? Seid ihr mehr Zitronen- oder Limettenfans?

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Süßkartoffeln könnt ich einfach in jeder Zubereitungsart essen! Hier werden sie in Würfel geschnitten und dann mit Gewürzen im Ofen gebacken. Und überall liest man ja, wie gesund die sind! Umso besser 🙂 Deswegen ohne viele Worte das Rezept für euch! Reste eignen sich auch zum Mitnehmen auf ein Picknick oder zum Befüllen der Lunchbox.

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Zutaten (für 6 Personen):
4-5 Bio-Limetten (mir haben 3 gereicht)
750g Hähnchenbrustfilets
6EL Olivenöl
1kg Süßkartoffeln
2 Dosen Mais
2 Bund Koriandergrün (hab ich weg gelassen)
1 Bund Frühlingszwiebeln
Salz, Pfeffer

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Für das Cajun-Gewürz:
1 EL Delikatess-Paprikapulver
2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 TL Cayenne
1 TL Chiliflakes
1 TL Ingwerpulver
1 TL getrockneter Thymian
schwarzer Pfeffer

Zubereitung:
Eine große ofenfeste Form in den backofen stellen, den Ofen auf 120° vorheizen. 2 Limetten heiß waschen und trocken reiben, die Schale abreiben. Aus allen Limetten 100ml Saft auspressen.
Die Hähnchenbrustfilets abbrausen und trocken tupfen, Fett und Sehnen entfernen. Das Fleisch salzen. 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, die Hähnchenbrustfilets darin in ca. 5min rundum goldbraun anbraten. Das Fleisch in die vorgeheizte Form geben und im heißen Ofen (Mitte) in ca. 20min fertig garen. Dann aus dem Ofen nehmen, pfeffern, locker in Folie wickeln und ruhen lassen. Den Bratensatz in der Pfanne mit dem Limettensaft lösen und beiseitestellen.
Inzwischen die Süßkartoffeln schälen, waschen und in ca. 1,5cm große Würfel schneiden.Wenn das Fleisch gar ist, den Ofen auf 180°C hochschalten. Die Süßkartoffeln in der ofenfesten Form mit dem restlichen Olivenöl, Salz, Pfeffer und 1 EL Cajun-Gewürz mischen und im heißen Ofen (Mitte) ca. 15min backen. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen.

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Die Maiskörner in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen. Die Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden. Das Fleisch aus der Folie wickeln, Fleischsaft zum Limettensaft geben. Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden, mit Mais, Süßkartoffeln, Frühlingszwiebeln, Limettenschale und Limettensaft-Flüssigkeit gut verrühren. Die Mischung mit Salz, Pfeffer und nach Belieben etwas mehr Cajun-Gewürz pikant abschmecken und mind. 30min durchziehen lassen.
Das Koriandergrün abbrausen, trocken schütteln, mit den zarten Stängeln grob hacken und vor dem Servieren über den Salat streuen.

Quelle: Salate zum Sattessen (Bettina Matthaei)

Nichts wie raus: Griechischer Salat

Hach, Leute! Ist das ein Wetterchen! Wenn ich daran denke, dass ich letzte Woche noch bibbernd draußen stand und den Regen verflucht habe, kann ich es kaum fassen, dass es jetzt so toll ist 🙂 Schon morgens ist es (zumindest hier in Karlsruhe, wo ich gerade beim Mitesser bin) warm genug, dass man die Jacke getrost zuhause lassen kann und einfach gleich im T-Shirt vor die Tür geht.

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Die Pflänzchen dürfen draußen auf dem Balkon bleiben und wachsen hoffentlich wie der Rest der Natur auch stark vor sich hin, damit in ein paar Monaten dann Tomaten, Paprika und Salat geerntet werden kann. Im Vergleich zu dem, was mein Opa an Gartenland hatte und auch jetzt noch in Töpfen pflegt, ist es gerade lachhaft, was hier steht. Aber jeder fängt mal klein an 😉

Um jeden Sonnenstrahl auskosten zu können, zeig ich euch heute ein Mittag-oder Abendessen, das sich ideal einpacken lässt. Auch als Essen für die Mittagspause eignet sich das wunderbar. Also: nichts wie raus!!!! Der Sommer kommt 🙂
Eine Anmerkung noch: Jamie verwendet fettarmen Joghurt und nur sehr wenig Feta, damit der Salat möglichst wenig Kalorien hat und so in das Kapitel passt. Ich habe den Salat etwas freier zubereitet, sprich, mehr Feta und 3,5-Joghurt. Jeder so, wie er mag 😉

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Zutaten (für ein 1-Liter-Glas = eine Person):
75g Bulgur
2 Stängel Dill
3 gehäufte EL Joghurt
1 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
1/2 Romanasalatherz
100g Hähnchenfleisch
1 Tomate (ich hab Cocktailtomaten genommen)
5cm Salatgurke
4 geviertelte Oliven (weg gelassen)
2 Stängel glatte Petersilie
15g Feta (öhm, jaaa… n bissele mehr)
1 TL geröstete Sesamsamen
1 Zitronenspalte

Zubereitung:
Den Bulgur nach Packungsanweisung garen und als unterste Schicht in das Glas geben. Den Joghurt mit Dill, Olivenöl, Salz und Pfeffer nach Geschmack verrühren und auf den Bulgur geben. Das Hähnchenfleisch in Streifen schneiden und in einer Pfanne anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und abkühlen lassen.
Den Salat, die Tomaten und die Gurke in mundgerechte Stücke schneiden und ins Glas schichten. Das Hähchenfleisch, die gehackte Petersilie, Feta und Sesamsamen dazugeben. An oberste Stelle kommt die Zitronenspalte, die erst zum Essen frisch drüber gedrückt wird. Das Glas verschließen, bis zum Ausflug im Kühlschrank aufbewahren.

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Quelle: James Superfood für jeden Tag.