Sommergemüsegratin mit Zitronensahne

Gutes kann so einfach sein – ein bisschen Gemüse, Sahne, sogar Zitrone und Parmesan sind verzichtbar und schon hat man ein wunderbares Gratin. Strahlend bunte Farben, eine echte Augenweide, die all das tolle Sommergemüse vereint. Nein, viel braucht es wirklich nicht -hier gibt es keinerlei Ausreden sich vor dem Kochen zu drücken!

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Auch wenn ihr gerade erst von daheim ausgezogen seid, bleibt mir bitte von den Tiefkühpizzen weg und das Regal mit der Fertigtütennahrung könnt ihr auch gleich vergessen, weil mit diesem Rezept zeigt sich mal wieder wie einfach Selberkochen ist! Ein Messer und ein Schneidebrett werdet ihr wohl haben, irgendeine Form für den Backofen sicherlich auch und schon kann’s losgehen! Gemüse schnippeln, möglichst dekorativ einschichten (ein Hoch auf meine Mutter -ich hätte nicht die Geduld für solch ein Kunstwerk gehabt!) und mit Sahne übergießen.

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Fett – hier in Form von Sahne ist sowieso immer ein guter Geschmacksbringer 🙂 Wenn das Gemüse im Ofen schön drin köchelt, braucht es nicht mehr viel. Zitronenschale und Parmesan bringen noch den letzten Aromakick. Wer frische Kräuter wie Thymian hat, kann die natürlich auch gerne verwenden, nur aufpassen, dass es nicht zu viel wird. Aber da sind Geschmäcker ja unterschiedlich und für jeden bedeutet das was anderes.

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Bei mir ist dieses Sommergemüsegratin schon seit zwei Jahren ein Standardgericht – so farbenfroh, so frisch, so lecker! Ein bisschen Brot dazu um die Sahne aufzudippen und ich bin glücklich! Ihr hoffentlich auch 🙂
Mit diesem Beitrag verabschiede ich mich jetzt in den Wanderurlaub: die nächsten Wochen wird ausschließlich auf einem Trangia-Kocher Essen zubereitet. Und auch das geht ohne Fertigprodukte! Habt einen schönen August; wir lesen uns wieder im September.

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Zutaten (für 4 Personen):
1 kleiner Brokkoli
200g Mangold oder Spinat
200g Zucchini
1 rote Paprika
1 Zuckermaiskolben
2 Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 Bio-Zitrone
250g Sahne
50g frisch geriebener Parmesan
2 EL Butter
Butter für die Form
Salz, Pfeffer
Basilikum nach Geschmack zum Bestreuen

Zubereitung:
Gemüse waschen. Brokkoli in kleine Röschen teilen, Paprika in schmale Streifen, Maiskörner vom Kolben schneiden. Die Zucchini in kleine Würfel schneiden, die Frühlingszwiebel in feine Ringe, den Knoblauch fein hacken und den Mangold oder Spinat grob hacken.
In einem Topf Wasser zum Kochen bringen und salzen. Den Brokkoli ca 2min blanchieren, dann die Maiskörner und die Mangoldstiele dazugeben. Die Mangold- oder Spinatblätter in ein Sieb gießen und beim Abgießen des Gemüse so die Blätter kurz blanchieren. Das Gemüse abtropfen lassen.
Den Backofen auf 200°C vorheizen. Eine flache, ofenfeste Form mit Butter fetten. Das Gemüse, die Frühlingszwiebel und den Knoblauch mischen, mit Salz und Pfeffer würzen und in der Form verteilen.
Die Zitrone waschen und abtrocknen. Die Schale fein abreiben und in die Sahne rühren. Diese würzen und über das Gemüse in die Form gießen. Den Parmesan gleichmäßig darüber verteilen und zum Abschluss noch die Butter in Flöckchen auf den Käse setzen.
Im Ofen ca 30min backen bis das Gemüse schön gebräunt ist. Kurz ruhen lassen, mit Basilikum bestreuen und servieren. Dazu passt Brot oder Salzkartoffeln.

Quelle: Frühling, Sommer, Gemüse! (Cornelia Schinharl)

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Sommertage mit Erbsen-Zucchini-Risotto

Sommer ist anscheinend nicht nur dann, wenn es regnet (seit langem mal wieder – keine Beschwerden bitte, besseres Wetter ist schon wieder in Sicht), alle Schüler frei haben und die besten Bücher aus der Bücherei ausgeliehen sind, sondern Sommer ist auch dann, wenn auf allen Blogs die Zucchinischwemme beschworen wird 🙂 Ich hab natürlich schon brav mitgemacht und mich gefragt, wie viele Kilo Zucchini mich im elterlichen Garten erwarten.

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Tja, von wegen! Die Zucchini wachsen zwar brav, aber meine Mutter „leidet“ unter einen Bohnenflut! Kiloweise hat sie schon verarbeitet und mich bei meiner Abreise natürlich auch eingedeckt. Aber nun gut, ich hatte in mehr oder weniger weiser Vorraussicht Zucchinirezepte gesucht… Zum Glück versteckten sich unter den rießigen Blättern noch zwei Früchtchen, die gartenfrisch für das Risotto verwendet werden konnten.

Ich glaube, jeder Italiener würde entsetzt die Hände über dem Kopf zusammen schlagen, wenn er das Rezept für dieses Risotto sieht: Kokosmilch und Vollkornreis… das ist doch nicht traditionell?! Ja, vermutlich nicht, aber lecker! Heimlicher Star und UNBEDINGT notwendig ist das Erbsenpüree. Ohne ist das Risotto recht langweilig, aber mit bekommt es genau den Kick, den das Gericht braucht.

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Überhaupt verwandelt die Liason mit Basilikum und Parmesan die unscheinbaren, langweiligen Erbsen in ein richtiges Highlight! Für mich die Entdeckung des Sommers und mal wieder die Bestätigung, dass Parmesan und Zitrone jedes Gericht aufwerten 🙂 Große Nachkochempfehlung also, egal, ob ihr das Gericht exakt nach Rezeptangabe macht oder die ein oder andere Abkürzung wie ich nehmt – meine Änderungen hab ich im Rezept vermerkt.

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Zutaten für 4 Personen:
2 Selleriestangen (ich: 2 kleine Zwiebeln), fein gehackt
5 Knoblauchzehen, zerdrückt (ich: nur 2)
350g Kurzkorn-Vollkornreis (ich: normaler Risottoreis)
1 Dose Kokosmilch (400ml)
2 EL Apfelessig
1,2l Gemüsebrühe
1 kräftiger Schluck Weißwein
Saft von 1 Zitrone (ich: 1/2)
2 kleine Zucchini, in Halbkreise geschnitten
300g TK-Erbsen, aufgetaut
ein paar frische Minzeblätter, grob gehackt (ich: näää, keine Minze!)
Öl, Salz, Pfeffer

Für das cremige Erbsenpüree:
200g TK-Erbsen, aufgetaut
Saft von 2 Zitronen (ich: 1/2)
20g frische Basilikumblätter
2 EL Nährhefe (ich: Parmesan)
70ml Olivenöl

Zubereitung:
Einen reichlichen Schuss Olivenöl in einen großen Topf mit Deckel geben und auf mittlerer Stufe erhitzen. Sellerie, (Zwiebel), Salz und Pfeffer zufügen und den Sellerie ungefähr 10min darin dünsten bis er weich ist. Nun den Knoblauch hineingeben und 1 weitere Minute andünsten, dann Reis zugeben, kurz mitbraten und mit dem Wein ablöschen. Dann Kokosmilch, Brühe, Apfelessig und Zitronensaft zugeben, kurz aufkochen lassen, dann den Deckel aufsetzen, die Hitze reduzieren und den Reis 50min köcheln lassen bis er gar und das Wasser absorbiert ist. Immer wieder nachschauen und umrühren, gegebenenfalls etwas Wasser nachgießen.
ICH habe das Risotto klassisch gemacht und schöpfkellenweise die Brühe (nur ca einen halben Liter) angegossen, das hängt davon ab, welchen Reis ihr verwendet. Packungsangaben beachten und davon die Kochzeit ableiten.

Nach 50min den Deckel abnehmen, die Zucchinistückchen unterrühren und das Risotto weitere 5min köchlen lassen. Die 300g aufgetauten Erbsen unterheben, erneut 5min köcheln lassen, dann vom Herd nehmen.
Während Zucchini und Erbsen im Reis warm werden, das Erbsenpüree zubereiten. Einfach alle Zutaten in einen Mixer geben, mit Salz und Pfeffer würzen und alles cremig pürieren.
Entweder das Erbsenpüree unter das Risotto heben und mit Minze bestreut servieren ODER jedem individuell das Püree auf den Teller geben.

Quelle: Deliciously Ella mit Freunden (Ella Mills)

Nicht nur Grillbeilage: Knoblauchbrötchen

Insbesondere im Sommer wird mir immer wieder schmerzlich bewusst, dass es Nachteile hat, nicht mehr zuhause zu wohnen. Einerseits ist es auf der Schwäbischen Alp in der Regel ein paar Grad kühler als in Mannheim, wo sich die Hitze in meiner Wohnung staut. Andererseits -und das ist viel, viel schlimmer- grillen meine Eltern gefühlt jeden einzelnen Tag im Sommer! Und ich hab nix davon 😦

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Ja, wir grillen auch im Winter, beziehungsweise der Papa stellt sich raus an den Grill während wir anderen aufs Essen warten, aber im Sommer, wenn man unterwegs ist und es überall nach Feuer und Grillgut duftet, vermiss ich es doch sehr, weiter weg zu wohnen. Wie gut, dass meine Eltern zur Zeit die Chance haben, das wieder gut zu machen -gleich am ersten Abend wurde der Grill angeworfen und die hungrige Tochter versorgt 🙂

Normalerweise ist dieses Focaccia DIE Standardbeilage schlechthin bei uns, wenn gegrillt wird. Aber vielleicht werden wir ja eines Tages dem überdrüssig und suchen was neues und dann bieten sich diese Knoblauchbrötchen an. Sie lassen sich gut vorbereiten, duften einfach herrlichst und jeder kann sich ein oder zwei oder drei Kugeln abzupfen. Ich muss zugeben, dass ich nur eine halbe Knoblauchzehe verwendet habe, dann aber feststellen musste, dass die gebackenen Brötchen gar nicht soooo extrem nach Knofi geschmeckt haben. Gefühlt hat die Zitrone und die Petersilie die Würze aufgegriffen und abgerundet. Sehr lecker!
Selbst wenn die Grillsaison für euch Anfang Oktober endet, schmecken die Brötchen auch sehr gut zu Suppe -alles schon für euch ausprobiert 🙂 Ich hoffe, ihr lasst es euch schmecken und grillt ordentlich bei dem tollen Wetter!
Habt ihr eine Standardbeilage für Grillabende? Oder gibt es hauptsächlich Fleisch? Ich freue mich über neue Ideen!

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Zutaten für 35 Stück:
800g Weizenmehl Type 550, plus Mehl zum Bestäuben
1 Päckchen Trockenhefe
1 EL Pflanzenöl
100g Semmelbrösel
Für die Knoblauchbutter
1 Knoblauchknolle (nicht nur eine Zehe 😉 )
500g weiche Butter
1 Bio-Zitrone
1 Bund glatte Petersilie
1 gestrichener TL Cayennepfeffer

Zubereitung:
Mehl, Hefe und 1 Tl Meersalz in eine große Schüssel füllen. In die Mitte eine Mulde drücken. Unter Rühren 550ml lauwarmes Wasser hineingießen, dabei von außen nach innen untermischen. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und 10min kneten bis er glatt und elastisch ist. In eine geölte Schüssel geben, mit einem feuchten Geschirrtuch bedecken und an einem warmen Platz 1h gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.

Inzwischen die Knoblauchbutter zubereiten. Den Knoblauch schälen und durch die Presse in die weiche Butter drücken. Die Schale von der Zitrone dazureiben, die Petersilie mitsamt den Stengeln fein hacken. Mit dem Cayennepfeffer und 1 Prise Salz mischen. ACHTUNG: für die Knoblauchbrötchen braucht ihr nur ein Viertel der Menge. Also entweder gleich weniger machen oder den Rest für andere Leckereien aufheben.

Eine große Aufflaufform (25x35cm) mit einem Drittel der Knoblauchbutter ausstreichen. Die Semmelbrösel hineinstreuen und durch Schwenken verteilen. Den Teig in 35 Portionen teilen. Jede zu einer Kugel formen und in die Form setzen -5 Reihen mit je 7 Kugeln wären ideal. Ein Drittel der Butter in Flöckchen in und zwischen die Kugeln geben. Den Teig 90min gehen lassen bis sich das Volumen erneut verdoppelt hat.

Den Backofen auf 190°C vorheizen. Die Kugeln mit etwas Salz bestreuen, dann auf der mittleren Schiene 30min backen bis sie schön gebräunt sind. Das letzte Drittel Butter in Flöckchen danach darauf verteilen und verstreichen, damit sie glänzen. Die Form auf den Tisch stellen und jeder kann sich so viel davon abreißen wie gewünscht 🙂

Quelle: Jamies Wohlfühlküche (Jamie Oliver)

Kochduett: Butter-Tomaten- Gnudi

Selbstgemachte Gnocchi sind der Hammer, nicht zu vergleichen mit dem gekauften Zeug aus dem Kühlregal. Letzte Woche entdeckte ich bei Susanne die wunderschönen Gnocchi alla Bismark und erinnerte mich daran, dass ich eigentlich schon läääängst diese Gnudi verbloggen wollte. Ja, so schön geformt wie ihre sind meine nicht. Schmecken tun sie trotzdem 🙂

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Zum ersten Mal gab es Ricotta-Gnocchi in Madrid -2012 bin ich für ein Jahr in die spanische Hauptstadt. Im Sinne des perfekten Timings hab ich mir einen Monat vor der Abreise noch nen Freund angelacht, der so oft wie möglich zu Besuch kam. Gefühlt war das immer noch zu selten, aber immerhin haben wir uns circa alle zwei Monate gesehen. Bei seinem letzten Besuch ging es dann auch nicht mehr primär um Sehenswürdigkeiten und wir nahmen uns auch ganz entspannt die Zeit um selbst zu kochen. Und so standen wir einen Mittag einträchtig in der Küche und rollten Gnocchi 🙂 Eine Tomatensauce dazu und fertig war der Genuss.

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Den Kerl hab ich immer noch an meiner Seite, Gnocchi wurden nicht nur bei dieser einen Gelegenheit gerollt -eine praktische und leckere Form von Paartherapie 😉 Neben der einfachen Ricottaversion kann ich mindestens ebenso die Kartoffelversion empfehlen. Wer das Kochbuch „Der Große Lafer“ hat, kann getrost alle Gnocchirezepte nachmachen. Eins besser als das andere, erprobt für euch im Kochduett!

Bei dieser Gnudiaktion stand ich zusammen mit meiner Mutter in der Küche: während ich die Gnudi kochte, schwenkte sie Tomaten in der Pfanne. Bitte achtet darauf, dass ihr die Gnudi wirklich nur 3min im Wasser lasst, ich hatte sie vor lauter Schwätzen n Tick zu lang drin. Und nicht wundern -die Dingerchen sind sehr sensibel, zergehen dafür aber auch auf der Zunge!
Welche Rezepte könnt ihr für ein Kochduett emfehlen? Es soll kein Duell sein, sondern gemeinsam verbrachte Zeit mit einem schmackhaften Ende.

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Lasst euch vom Namen nicht verwirren: Butter ist nämlich keine drin…darin werden die Gnudi lediglich gewendet bevor sie serviert werden 😉

Zutaten (für 5 Personen):
1kg Ricotta
100g Parmesan
frisch geriebene Muskatnuss nach Belieben
1 Packung Hartweizengrieß zum Bestreuen

Zum Servieren:
Butter
Basilikum
kleine Cocktailtomaten
Parmesan

Zubereitung:
Den Ricotta mit je einer Prise Meersalz und schwarzem Pfeffer in eine Schüssel geben. Den Parmesan und etwas Muskat dazureiben. Alles kräftig verrühren. Abschmecken -die Muskatnote sollte dezent sein. Ein großes Tablett mit reichlich Grieß bestreuen. Aus der Ricottamischung 3cm große Kugeln formen und diese im Grieß wenden, bis sie gut davon umhüllt sind. Der Teig sollte etwa 40 Gnudi ergeben. Das Tablett schwenken. Die Gnudi gut mit Grieß bedecken und für 8h, noch besser über Nach, in den Kühlschrank stellen -der Grieß entzieht den Gnudi Feuchtigkeit und sorgt für eine feine Hülle.
Die Kochzeit für die Gnudi beträgt nur 3min. Bitte nicht alle Gnudi auf einmal in einen Topf geben, sondern maximal 10-15, je nach Topfgröße. Dafür einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und von der entsprechenden Menge Gnudi den überschüssigen Grieß abschütteln und ins Kochwasser geben. Die Hitze reduzieren.

Zum Servieren in einer Pfanne die Butter aufschäumen, beliebig viele Cocktailtomaten dazugeben und kurz braten. Die Gnudi direkt aus dem Topf in die Pfanne geben, einen Löffel Kochwasser hinzufügen. Sobald Butter und Wasser emulgiert sind, die Pfanne vom herd nehmen. Parmesan über die Gnudi reiben und in vorgewärmten Schalen servieren. Basilikum drüber, fertig!

Quelle: Jamies Wohlfühlküche (Jamie Oliver)

Ei,ei,eia-ei: Kresse-Dip zur Ostereiverwertung

So, Ostern ist nun endgültig vorbei, die Ferien somit auch und das einzige was bleibt, sind Tonnen von Schokoosterhasen und jede Menge bunt gefärbte Eier. Ich weiß ja nicht, wie es bei euch ist, aber gefühlt hat man genügend hart gekochte Eier bis Weihnachten. Und bei aller Liebe zu Eiern, irgendwann hängen die einem eeeecht zum Hals raus!

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Dieses Jahr muss ich allerdings ein großes Lob an alle Verwandten, Freunde und Nachbarn des Hauses O. aussprechen: die Eierflut hielt sich in Grenzen! Auch die Schokohasenarmee ist übersichtlich. Trotzdem will ich euch ein Rezept zeigen, das sich eignet um immerhin drei hartgekochte Eier loszuwerden. Dieser Kresse-Dip passt hervorragend zu einem nachösterlichen Brunch, aufs Brot, als Dip zu Gemüse oder Räucherlachs oder als reichhaltiges Dressing zu Salat.

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Der Dip kam so gut an, dass er innerhalb von einer Woche gleich zwei Mal gemacht wurde. Das spricht doch für sich. Für die Schokohasen liefer ich euch keine Vorschläge, wie ihr die am besten verarbeiten könnt -solche Probleme habe ich nicht 😉 Was macht ihr sonst mit den „Resten vom Fest“, den hartgekochten Eiern oder anderen Überbleibseln?

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Zutaten (für 8 als Beilage):
3 Eier
100g Hüttenkäse
100g Magermilchjoghurt
150g Schmand (ich: 200g)
100g Mayonnaise (ich: 1 EL)
1 Tl mittelscharfer Senf
1 Tl körniger Senf
Salz, Pfeffer
1 Beet Gartenkresse
1 Beet violette Kresse (ich hatte nur Gartenkresse)

Zubereitung:
Falls die Eier nicht eh schon hartgekocht sind: die Eier anstechen und in kochendem Wasser 6min nicht zu hart kochen. Eier abgießen, abschrecken und pellen.
Hüttenkäse mit Joghurt, Schmand, Mayo, beiden Senfsorten, Salz und Pfeffer mischen. Eier grob schneiden.
Kresse von den Beeten schneiden. Eier und 3/4 der Kresse unter den Dip rühren. Abschmecken und in einer Schale anrichten. Mit der restlichen Kresse bestreut servieren.

Quelle: deli (2/ 2017)

Planänderung: Fruchtige Paprikasuppe

Eigentlich wollte ich schon letzte Woche das Rezept für herrvoragende Knoblauchbrötchen veröffentlichen. Dann ging es ganz uneigentlich spontan für einen Kurztrip nach Dijon (sooo toll dort!). Und dann kam Ostern, die Geburtstage der Eltern und jetzt erscheint es mir heute absolut unpassend ein Rezept für eine Grillbeilage zu veröffentlichen!!!

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Warum fragt ihr euch oder Leser, die auf diesen Beitrag erst in ein paar Tagen stoßen? Hier im Basislager meines Lebens am Fuße der Schwäbischen Alb schneit es heute! SCHNEE! Am 18. April nachdem ich letzte Woche schon den ersten Sonnenbrand des Lebens hatte. Dass meine Garderobe für den Heimatbesuch mit Schneefall komplett falsch ist, gehört ebenso dazu wie die Tatsache, dass der Grill trotzdem schon an war 🙂 Dem Papa sei ein Trulala… oder besser ein Steak!

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Aber gut, ich warte mit den Knofibrötle noch einen Moment. Das Wetter ist nämlich eine tolle Gelegenheit, euch das Rezept für diese fruchtige Paprikasuppe vorzustellen. Die Tage erst hatten meine Mutter und ich es davon, dass es so einfach ist, eine Suppe zu kochen. Ein bisschen Gemüse, Salz, Pfeffer, eventuell Kokosmilch oder Sahne, aber zack, schon hat man was Warmes auf dem Teller und auch Gemüse, das optisch nicht mehr instagramwürdig ist, hat hier noch Raum zum Glänzen.

Schon bescheuert, dass es heute wieder mehr Suppenwetter ist als dass man Lust hätte draußen beim Grill n kühles Bier zu trinken. Aber die Zeiten werden auch wieder kommen. Dann gibt es Knofibrötle, die sich auch super zu der Suppe machen. Jetzt wärmt euch erstmal und hofft mit mir auf wärmere Zeiten 🙂 Bis dahin könnt ihr euch an der tollen Paprikasuppe freuen.

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Zutaten für 4 Personen als Vorspeise:
3 rote Paprika
2 Orangen
2 EL Olivenöl
1 große rote Zwiebel, gewürfelt
1 rote Pfefferschote, in feinen Ringen
2 Tomaten, in groben Stücken
1 EL brauner Zucker
Salz, Pfeffer
100g Crème fraiche
1 Tl Schwarzkümmel (weggelassen), stattdessen Schnittlauch

Zubereitung: Die Paprika vierteln, entkernen und in grobe Stücke schneiden. Von den Orangen 3 TL Schale fein abreiben und 300ml Saft auspressen.
Öl in einem Topf erhitzen und darin Zwiebeln, Pfefferschote und Paprika ca 5min bei mittlerer Hitze dünsten. Tomaten, Zucker, Salz und Pfeffer zugeben. Mit 300ml Wasser und Orangensaft auffüllen und 10min bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
Abgeriebene Orangenschale zugeben und mit dem Pürierstab pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Creme Fraiche mit 1-2 EL Wassern glatt rühren. Suppe in tiefen Tellern anrichten, mit Creme fraiche garnieren und mit Schwarzkümmel bestreuen.

Quelle: deli 1/ 2017

Ostervorspeise? Rote-Beete-Türmchen

Was für ein tolles Wetter momentan! Da steigt bei mir schlagartig die Lust auf knackig-frische Salate. Suppe hatte ich die letzten Monate oft genug. Überall lese ich gerade schon von Vorschlägen für Ostern, egal ob das nun zum Frühstück, Mittagessen oder für die Kaffeetafel ist. Da präsentiere ich euch auch eine Möglichkeit.

Um ehrlich zu sein hätte ich gar nicht gedacht, dass diese Rote-Beete-Salat in Türmchenform so ein Knaller sein könnte. Der stand als letztes auf meiner Kochliste während meines Heimaturlaubs und der Freund musste die geplante Abfahrt eeeetwas nach hinten verschieben, weil nun ja, Türmchen bauen dauert einfach einen Moment. Es war eines der Rezepte, die ich nachmachen wollte, weil das Bild im Kochbuch so hübsch aussah und außerdem Rote-Beete so lecker ist. Zusammen essen war an dem Tag nicht mehr drin, es war außerdem eher die Tageszeit für Kaffee und Kuchen und so packte ich mir eine großzügige Ladung Salat ein und verschwand.

Knapp 24h später holte ich dann die Box aus dem Kühlschrank, gabelte beherzt hinein und wow! Soooo ein guter Salat! Knackig-cremig-frisch, ich bin aus dem Schwärmen gar nicht mehr rausgekommen. Die Avocado fungiert hier als Wunderwaffe, die alles miteinander verbindet und sehr saftig macht. Ich wette, damit könnt ihr auch Rote-Beete-Verweigerer überraschen 😉 Einziger Nachteil: wer nur (wie ich) eine Vierkantreibe hat, muss etwas leiden bis das ganze Gemüse geraspelt ist. Aber der Einsatz lohnt sich. Vielleicht kriegt ihr ja Lust auf diesen Farbtupfer -zum Abendessen oder sogar als Vorspeise für ein Menü. Vorbereiten lässt sich der Salat nämlich exzellent!

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Zutaten für 4 große Portionen (6 Vorspeisenportionen):
5 große Salatblätter (weggelassen)
4-6 rohe Rote Beete (je nach Größe, meine waren eher kleiner)
2 Karotten
1/2 Gurke
1/2 Zwiebel
5 Kirschtomaten (weggelassen)
3 Avocados
1 Handvoll Petersilie
2 TL Olivenöl
Saft von 1-2 Limetten (je nach persönlichem Geschmack)
Salz, Pfeffer
Zum Servieren:
Ziegen(frisch)käse
2 EL Pinienkerne
Sprossen oder sonstiges Grünzeug

Zubereitung:
Rote Beete, Karotte und Gurke schälen und (juble wer eine Küchenmaschine hat) alles reiben. Die Zwiebel und falls verwendet die Tomaten sehr dünn schneiden. Die Avocados halbieren, entkernen und zermantschen. Alle Zutaten in eine Schüssel geben, mit Olivenöl, Limettensaft und Salz und Pfeffer vermischen. Abschmecken.
Wer Servierringe hat, der kann diese jetzt einsetzen um Türmchen zu bauen. Jeweils ein Viertel des Salats in den Ring geben und festdrücken. Den Ring entfernen und bei den weiteren Tellern genau so verfahren. Mit Ziegenkäse, Pinienkernen und Grünzeugs verschönern.

Quelle: Green Kitchen Travels (David Frenkiel & Luise Vindhal)