Aus Mamas Küche: Eierlikörkuchen

Ich weiß, ich weiß – Eierlikörkuchen… gäääääähn! Alles schon da gewesen – veröffentlicht man, wenn dann nur um die Osterzeit, wenn alle Rezepte rund ums Ei bringen – und überhaupt: weder vegan noch glutenfrei, dann so eine hohe Zuckermenge und der Alkohol?! Geht ja gar nicht, kein trendiges Rezept!

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Tja, mir egal! Ich hab nämlich eeeeeeewig rumgenörgelt bis endlich, endlich, endlich mal dieser Kuchen fotografiert wurde. Gefühlt macht meine Mutter den alle zwei Wochen und irgendwann hat sie mir auch mal das Rezept gegeben. Über WhatsApp. In einer Sprachnachricht. Dazu muss man wissen: meine Mutter und ich schreiben uns nicht viele Nachrichten. Meistens geht es darum, sich abzusprechen, wann man telefoniert, weil das viel besser ist als zu schreiben. Und dieser Zustand ist mein Glück, weil ich so die einzige Sprachnachricht im Chatverlauf auch noch Monate später sehr schnell finden konnte.

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Irgendwann wurden die Mengenangaben auf einen kleinen Klebezettel rausgeschrieben und der klebt jetzt in irgendeinem Kochbuch. Aber damit die Sucherei ein für alle Mal ein Ende hat, habe ich darauf bestanden, dass das Rezept verbloggt wird. Auch wenn es niemand anguckt, weil jede Familie da ihr eigenes Traditionsrezept hat, mir egal! Ich will das von meiner Mama, weil der Eierlikörkuchen von ihr einfach der allerbeste ist!

Ruck-zuck zusammengerührt mit Zutaten, die meistens sowieso im Haus sind. Auch nach Tagen ist der Kuchen noch saftig und ich weiß, dass ich damit viel mehr Menschen glücklich mache als mit so mancher vegan-rohen Kreation 🙂

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Zutaten für eine Kastenform:
250g weiche Butter
180g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
1 Tasse Schokostreusel (so eine kleine Kaffeetasse, fasst ca. 200ml)
1 Tasse Eierlikör
250g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz

Zubereitung:
Die Butter mit dem Zucker, Vanillezucker und Eiern schaumig rühren. Dann den Eierlikör dazugießen, verrühren. Mehl, Backpulver und Salz mit der Buttermischung zu einem glatten Teig rühren. Zum Schluss die Schokostreusel unterheben.
Den Teig in eine gefettete Kastenform streichen und im vorgeheizten Backofen bei 175°C ca 50-60min backen. Falls der Teig zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken. Stäbchenprobe machen und den Kuchen in der Form auskühlen lassen. Wer mag, verziert den Kuchen noch mit flüssiger Schokolade, aber im Normalfall wird der Eierlikörkuchen bei uns pur gegessen.

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Erdnuss-Ecken

So, der Sommer legt eine kurze Verschnaufspause ein und das kann gleich mal genutzt werden, um die Backöfen wieder anzufeuern! Auch wenn ich meine Kleiderschrank-große Küche aus Tübingen hinter mir gelassen habe, war es doch zu warm, um häuiger was zu backen-so toll ich das warme Wetter auch finde, noch heißer wollte ich es mir mit dem Ofen dann auch nicht machen 😉

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Nussecken sind eines der Gebäckstücke, die es früher häufig gab. Saftig, schokoladig und schön handlich wie sie sind, hat meine Mutter sie oft für Ausflüge gemacht. Vor einigen Jahren musste ich dann (wie so oft) feststellen, dass die gekauften Nussecken vom Bäcker da nicht mithalten können: viel zu krümelig und irgendwie staubig im Mund… Neee, so darf das nicht sein!


Diese Version mit Erdnüssen ist anders, aber mindestens genau so lecker wie der Klassiker. Bei ner ganzen Packung Butter dürfte das auch nicht verwundern 😀 Aber hey, schaut euch mal die kleinen Stückchen an -die fallen ja wohl kaum ins Gewicht! Aus einem Blech erhaltet ihr dementsprechend viele Eckchen, die einige Tage halten. Luftdicht verpackt trocknet auch nichts aus. Achtet beim Backen lediglich drauf, dass ihr die Form auf ein Bacblech stellt; das Karamell läuft etwas aus und Backofen putzen muss wirklich nicht sein!

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Zutaten für ein Backblech (ca. 25x34cm):
250g Mehl (+etwas Mehl zum Arbeiten)
130g kalte Butter
60g brauner Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
4 EL Aprikosenkonfitüre
Für den Belag:
500g gesalzene Erdnusskerne
250g Butter
250g Zucker
100g weiße Schokolade

Zubereitung:
Mehl mit kalter Butter, Zucker, Vanillezucker und Eiern zu einem glatten Teig verkneten. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf die Größe des Blechs ausrollen. Teig aufs Blech legen, mit einer Gabel mehrmals einstechen. Überschüssigen Teig abschneiden.
Konfitüre in einem kleinen Topf erhitzen (oder in der Mikrowelle), glatt rühren und gleichmäßig auf dem Teig verstreichen. Backofen auf 180° vorheizen.

Für den Belag die Erdnüsse grob hacken. In einem Topf Butter, Zucker und 4-5EL Wasser erhitzen, aber nicht köcheln. Vom Herd ziehen. Erdnüsse unterrühren und die heiße Masse vorsichtig auf dem Teig verstreichen. Kuchen im Ofen 45-50min backen (evt gegen Ende abdecken, damit die Masse nicht zu braun wird).
Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen, anschließend stürzen und ganz auskühlen lassen. Erst dann in gleichmäßige Dreiecke schneiden.
Schokolade hacken, über einem heißen Wasserbad schmelzen. Graffitiartig über die Erdnussecken träufeln, Glasur fest werden lassen.

Quelle: Lust auf Genuss (4/2017)

Amerikanischer Schokokuchen

Es gab mal eine Zeit hier in Deutschland, in der Muffins, Cupcakes & Co noch nicht so bekannt waren. Zumindest in der Gegend, in der ich aufgewachsen bin. Statt Muffins hat meine Mutter „Törtchen“ gebacken, die der absolute Hit auf sämtlichen Geburtstagen, Kuchenverkäufen oder Ausflügen waren. Noch ohne die Muffinformen waren ihre Törtchen etwas breiter und dünner, aber trotzdem beliebt. Wir kannten ja nichts anderes.

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Nach dem Abitur machte ich mich dann auf ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten, auf nach New York! Ich glaube, zu diesem Zeitpunkt waren Muffins schon in Deutschland angekommen, aber Frosting auf Cupcakes war mir noch nie begegnet. Deswegen war es ein umso eindrücklicheres Erlebnis als eine Kollegin aus meinem Team eines Tages mit knallbunten Cupcakes ankam, deren Cremehütchen mindestens so groß war wie die eigentliche Teigmasse. Ich kann euch nicht mal mehr genau sagen, wie die Sorten hießen. Einer war auf jeden Fall mit Schokolade, der andere mit Zitrone und einem blauen Frosting, das optisch an Schlümpfe erinnerte. Geschmeckt haben die Cupcakes hauptsächlich süß; ich erinnere mich, dass mir nach der Hälfte schlecht war, ich aber trotzdem fasziniert war von diesem Gebilde.

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Daran musste ich denken als meine Schwester mit dieser Schokobombe ankam: eine Art Brownieteig, den sie nicht nur einfach mit der Schokomasse überzogen, sondern sogar gefüllt hat. Wenn schon, denn schon 🙂 Wer aber behauptet, dass es solche kalorienreiche Kuchen nur in den USA gibt, der vergisst Klassiker wie den Frankfurter Kranz. Der wird schließlich auch mit ner ordentlichen Buttercreme gefüllt und bestrichen.
Die Zuckermengen in diesem amerikanischen Schokokuchen sind immer noch sehr hoch, aber nun ja, vegan-glutenfrei-und sonstiges Zeug muss ja nicht immer sein 😉 Kleine Stückchen reichen und sollten verkraftet werden. Mit dieser Menge macht ihr also viele Menschen glücklich!
Ein Tip noch: den Kuchen nicht frisch aus dem Kühlschrank servieren -sonst ist das Frosting zu fest. Lieber schön Zimmertemperatur annehmen lassen, dann schmeckt es noch besser! Zu den Mengenangaben: meine Schwester hat die doppelte Menge Frosting gemacht und konnte deswegen den Kuchen füllen.

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Für den Kuchen:
85g Butter, zimmerwarm
145g brauner Zucker
25g weißer Zucker
1 großes Ei
1 Eigelb
175ml Buttermilch
40g Kakao
125g Mehl
1/2 TL Backpulver
1/4 TL Natron
1/2 TL Salz

Für das Frosting:
55g Schokoladenkuvertüre (Zartbitter)
180g Puderzucker (weniger verwendet)
115g zimmerwarme Butter
1 EL Milch
Optional: Salz oder Vanilleextrakt, Zuckerstreusel zur Deko

Zubereitung:
Den Ofen auf 175° vorheizen. Eine ca 20x20cm große Form einfetten und mit Backpapier auslegen. In einer großen Schüssel Butter und Zucker schaumig rühren. Die Eier hinzufügen, alles gut vermischen. Dann Buttermilch zugeben und verrühren. Die trockenen Zutaten (Mehl, Kakao, Backpulver, Natron und Salz) miteinander vermischen und alles zu einem Teig verrühren. In die vorbereitete Fom geben, glatt streichen und 25-30min backen. Aus dem Ofen holen, 10min in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form holen und komplett auskühlen lassen.
Für das Frosting die Schokolade schmelzen und mit allen anderen Zutaten vermischen. Falls die Masse zu flüssig erscheint, noch kurz in den Kühlschrank während der Kuchen abkühlt, aber achtet darauf, dass sie nicht zu fest wird, sonst lässt sie sich nicht verteilen. Abschließend den Kuchen mit Zuckerstreuseln dekorieren und yeaaaah, Kuchen!!!!!

Quelle: Smitten Kitchen

Rhabarber-Schichtdessert im Glas

Oder auch Rha-rha-rha-a-aa -Rhabarber! Endlich wieder da! Wirklich innovativ ist dieses Schichtdessert nicht, inzwischen wird ja sehr viel in Gläschen portioniert, aber es sieht auch einfach gut aus und ist sehr unkompliziert.

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Als ich gerade das Rezept abgetippt habe, ist mir wieder mal aufgefallen, dass ich mir bei so einfachen Aktionen meistens die Zubereitungsschritte einmal durchlese und dann einfach mache. Ich meine, allein wenn man sich die Bilder anguckt, ist schon recht selbsterklärend, wie das mit der Zubereitung funktioniert, oder etwa nicht? Doch, war es. Es ist sehr unkompliziert. Nur hätte man ein paar Kekskrümel zur Deko zurückbehalten sollen. Das habe ich komplett überlesen und hab stattdessen auf die erste Zitronenmelisse aus dem Garten zurückgegriffen. Alternativ würde sich auch noch ein Klecks Kompott eignen.

Nicht weiter schlimm, ich musste nur über mich selber grinsen, dass ich oft meine, aufgrund meiner langjährigen Kocherfahrung genau zu wissen, wie die Zubereitung gemäß eines abgebildeten Fotos abläuft. Da ist es schon ein Vorteil, wenn man kein Bild zur Verfügung hat, sondern nochmal ins Rezept gucken muss, um weiterzukochen.
Hier könnt ihr kaum Fehler machen und trotzdem sieht es so nett aus… wäre das vielleicht etwas für ein schönes Muttertags-Frühstück? Da kann es ja ruhig mal Schokokekse geben 😉

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Zutaten für 4-6 Gläser:
400g (roter) Rhabarber
100g TK-Himbeeren
80g Zucker
100ml Apfelsaft
20g Vanillepuddingpulver
600g griechischer Joghurt
1-2 El Honig
1/2 Tonkabohnen (schmeckt auch ohne)
100g Hafer-Cookies mit Schokolade (evt etwas mehr)

Zubereitung:
Rhabarber putzen, waschen, ggf. entfädeln und in Scheiben schneiden. Rhabarberstücke und Himbeeren mit Zucker und Apfelsaft aufkochen. Puddingpulver mit wenig kaltem Wasser anrühren und das Kompott damit binden. Vollständig abkühlen lassen (dauert ca 1h)
Für die Creme den Joghurt mit Honig glatt rühren. Die Tonkabohne fein reiben und die Creme damit abschmecken. Hafer-Cookies grob hacken und auf 4-6 hohe Gläser verteilen, dabei ca 1 EL für die Deko zurückbehalten.
Kurz vor dem Servieren Kompott und Creme abwechselnd über die Keksbrösel schichten. Anschließend mit den übrigen Bröseln bestreuen und sofort servieren (sonst zieht der Joghurt Flüssigkeit und in den Gläsern bildet sich ein Wasserrand).

Quelle: deli 2/2017

Schokoladen – Erdnussbutter – Käsekuchen

Oder auch: wer nicht hören will, muss fühlen und kriegt obendrein kaum ein gscheites Kuchenfoto!! Fangen wir aber etwas gelassener an: jedem sollte klar sein, dass ein Käsekuchen, der sich mit Schokolade und Erdnussbutter zusammen tut, nur der Hammer sein kann! Cremig, süß, knackig -allein die ungebackene Frischkäsemasse war schon ein Traum.

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Glücklich also den Kuchen in den Ofen geschoben, Backzeit abgewartet und einen noch leicht wabbeligen Kuchen rausgeholt. Alles gut soweit! Nigel Slater mahnt im Rezepttext an zwei Stellen, dass der Kuchen mindestens 7h, besser sogar noch über Nacht im Kühlschrank stehen muss, damit er vollens fest wird. Ich aber setzte mich freimütig darüber hinweg, war zu ungeduldig, hatte Lust auf diese Süßigkeit und überhaupt! Wenn ich die Form ne Runde in die Gefriere stelle und dann noch ne Weile in den Kühlschrank wird das schon gut gehen. Ähm ja, ging es auch… für zwei Bilder, bei denen die Deko und Belichtung vielleicht noch nicht ideal war.

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Seht ihr auf dem Bild oben in der Mitte den Riss? Jaaa, das war der Ursprung des Bösen: er vergrößerte sich in bester Vulkanmanier und heraus floss das noch viel zu weiche Käsekucheninnere. Auch meine Rettungsversuche mit erneutem Aufsetzen der Springform und „schockfrosten“ in der Gefriere führten nur bedingt zu besserer Haltbarkeit. Zu viel war schon ausgeflossen… Also haltet euch bitte, bitte an die Kühlzeiten!!!

So oder so: geschmacklich ne Bombe war der Schokoladen-Erdnussbutter-Käsekuchen. Genau der richtige Ausgleich nach nem Salätle oder um nach der Fastenzeit wieder richtig zuzuschlagen 😉
Habt ihr auch schon kleinere oder größere Backdesaster erlebt? Ich hoffe, dass trotz mangelhafter Optik euer Kuchen wenigstens geschmacklich gut war!

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Zutaten (für eine Springform mit 20cm-Durchmesser):
Für den Boden:
175g Weizenvollkornkekse mit dunkler Schokolade
100g gesalzene, geröstete Erdnüsse
75g Butter
Für den Belag:
50g dunkle Schokolade
450g Doppelrahm-Frischkäse
4 Eier
1 Eigelb
120g feiner Zucker
1 TL Vanilleextrakt
100g grobe Erdnussbutter

Zubereitung:
Die Butter für den Boden in einem kleinen Topf zerlassen. Die Kekse in der Küchenmaschine mahlen oder in eine Plastiktüte geben und mit einem Nudelholz zu groben Krümeln klopfen. Die Kekskrümel in die flüssige Butter schütten. Die Erdnüsse in der Küchenmaschine zu grobem Pulver zermahlen und unter die Mischung rühren. Die Krümelmasse in die Kuchenform geben und glatt streichen, aber nicht verdichten. Im Kühlschrank fest werden lassen.
Den Backofen auf 160°C vorheizen. Die Schokolade für den Belag in kleine Stücke brechen und in einer Schüssel über einem Topf mit köchelndem Wasser schmelzen lassen. Nicht umrühren, aber die noch festen Schokostücke mit einem Löffel in die Flüssigkeit hinunterdrücken.
Frischkäse, Eier, Eigelb, Zucker und Vanilleextrakt in die Schüssel der Küchenmaschine geben und langsam schlagen, bis sie gründlich vermischt sind. Die Unterseite der Backform mit zwei Lagen Alufolie einwickeln, damit beim Backen kein Wasser eindringen kann. Den Frischkäsebelag auf dem Keksboden verteilen. Als nächstes die flüssige Schokolade darübergießen, dann die ERdnussbutter mit einem Löffel in regelmäßigen Häufchen verteilen. Mit einem Schaschlikspieß oder dem Griff eines Löffels die Schokolade und die erdnussbutter in Wirbeln mit der Frischkäsemischung verrühren.
Die Springform in eine große Bratform stellen und so viel heißes Wasser zugießen, dass sie zur Hälfte bedeckt ist. Im Ofen 55 bis 60min backen. Der Kuchen sollte in der Mitte noch wabbelig sein. Wenn nötig, noch ein wenig länger im Ofen lassen und mit Alufolie abdecken, damit er nicht braun wird.
Den Kuchen aus dem Ofen holen und in der Bratform mit Wasser abkühlen lassen. Über Nacht oder mindestens 7h lang in den Kühlschrank stellen.

Quelle: Ein Jahr lang gut essen (Nigel Slater)

Einfach so: Schoko-Whoppies

Braucht es für Schokokekse eine Begründung? Eine großartige Einleitung? Ich finde, die Bilder sprechen für sich. Auch die Tatsache, dass ich diese Bömbchen schon drei Mal innerhalb von kürzester Zeit gebacken habe und das letzte Mal am Samstag sogar in doppelter Menge…für zwei Personen.

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Ähm ja, somit dürfte auch klar sein, dass sich dieser Blog nicht wirklich mit gesunder Ernährung befasst 🙂 Zumindest nicht dauerhaft. Manchmal schon und dann gibt es auch Rohkost und Chiapudding, aber wie ich es hier auch an anderer Stelle betont habe: es geht um Balance. Und da passen zu meinem Ernährungsgleichgewicht eben auch Schoko-Whoppies, deren Teig hauptsächlich aus dunkler Schokolade besteht, der dann noch eine weiße Schokofüllung kriegt. Wenn schon, denn schon!

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Aber schaut euch mal dieses Prachttürmchen an. Ich wage einfach mal zu behaupten, dass diese Schoko-Whoppies immer noch besser sind als irgendein gekaufter Schokoriegel. Hier weiß ich ganz genau was drin ist. Der Teig ist sehr, sehr zäh. Lasst euch davon nicht verwirren und bitte, bitte beachtet die Backzeit: die Whoppies sind sehr weich und ihr müsst beim Füllen auch aufpassen, dass ihr nicht versehentlich etwas abbrecht, aber ich sag’s euch: es lohnt sich! Frisch aus dem Kühlschrank erinnern die Schoko-Whoppies an Brownies, sehen wunderschön aus und hach, ich könnte ja schon wieder ein paar backen!

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Los! Ab in die Küche mit euch -die Karöttchen können warten!

Für 10 Stück:
200g weiße Kuvertüre
50ml Sahne
1 TL Orangenschale (ich: weggelassen)
150g dunkle Kuvertüre
20g weiche Butter
25g Mehl
1/4TL Backpulver
1 Ei
75g Zucker
Salz

Zubereitung:
Weiße Kuvertüre klein hacken. Sahne und falls verwendet Orangenschale in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen, aber nicht aufkochen lassen. Vom Herd ziehen und die Kuvertüre nach und nach unterrühren bis sie vollständig geschmolzen ist. In eine Schüssel umfüllen und mindestens 1h kalt stellen.
Dunkle Kuvertüre klein hacken. 100g Kuvertüre mit der Butter in einem zweiten Topf (NICHT mit der weißen Schoko zusammen;-) ) bei milder Hitze schmelzen. Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Mehl, Backpulver und restliche Kuvertüre mischen.
Ei, Zucker, 1 Prise Salz mit den Quirlen des Handrührers mind. 5min schaumig schlagen. Mehlmischung und geschmolzene Kuvertüre nacheinander bei kleiner Stufe unterrühren. Teig 10min ruhen lassen.
Ofen auf 160°C Umluft vorheizen. Mithilfe von zwei Teelöffeln je 10 Teigportionen auf zwei mit Backpapier belegte Bleche verteilen. Insgesamt braucht ihr also ca 20 Teigkleckse, die jeweils ungefähr so groß wie ein 2€-Stück sind. Nacheinander auf der mittleren Schiene 7min backen. Auf den Blechen abkühlen lassen.
Weiße Kuvertürencreme mit einem Spritzbeutel oder einfach mit einem Löffel auf 10 Cookies verteilen. ACHTUNG: die Cookies sind perfekt chewy, sehr vorsichtig die Kekse vom Blech lösen und bestreichen. Dann jeweils einen zweiten Cookie als Deckel aufsetzen und mmmmmh, genießen! Schmecken gekühlt am besten.

Quelle: deli (6/2016)

Für Grobmotoriker: Walnussplätzle

Gebäck muss für mich nicht aufwändig sein, vor allem, weil das inoffizielle Motto der meisten Kekse oder Plätzle ist: mit einem Haps sind die im Mund! Wichtig ist, was drin ist und dass man nicht ewig mit der Zubereitung verbringen muss. Vor allem Ausstecherle rauben mir den letzten Nerv: ich erinner mich an Jungscharabende oder Kinderkirchbackaktionen nach denen eine Grundsanierung des Gemeindehauses nötig gewesen wäre. Überall klebte es, ständig musste man irgendwo neu den Teig ausrollen, die Dekozuckerstreusel landeten natürlich weniger auf den Ausstecherle als auf dem Boden, in den Haaren oder in Mündern. Da ist die Feinmechanik noch nicht so ausgeprägt 😀 Auch stand die Relation für den Aufwand in keinem Verhältnis zum Ergebnis.

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Nun ja, spaßig ist das ganze ja schon und die Kids stolz ohne Ende über ihre Backwerke, aber für mich gibt es deutlich leckere Gebäckstücke. Zum Beispiel diese Walnussplätzle! Letztes Jahr ging für mich nichts über diese Schoko-Ingwer-Plätzle. Auch dieses Jahr sind die (frisch gebacken natürlich, von letztem Weihnachten sind keine mehr übrig) nach wie vor sensationell gut. Aber dann probierte ich die Walnussplätzle und hach, soooo gut! Walnüsse mag ich sowieso wahnsinnig gerne und dann in Kombination mit Schokolade, einfach super!

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Ein ganz großes Plus ist dann noch, dass die Walnussplätzle absolut für Grobmotoriker geeignet sind: den Teig einfach nur zusammenkneten, Rollen formen und diese dann in Scheiben schneiden. Fertig! Das Schokobad für die Plätzle ist auch schnell gemacht und mmmmh, dann kann der Genuss beginnen!

Wer also noch was backen will, aber nicht so viel Zeit oder keine Lust auf großes Verzieren hat, weil die Plätzle sowieso schneller gegessen sind als man gucken kann, der liegt mit diesen Plätzle goldrichtig! Habt einen schönen dritten Advent!

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Zutaten für jede Mänge Plätzle (50 oder mehr)
200g weiche Butter
150g Zucker (am besten brauner)
Mark einer Vanilleschote
1/2 TL Zimt
350g Mehl
1 Pck Backpulver
ca 8 EL Milch, mit weniger anfangen -je nach Konsistenz
150g gehackte Walnüsse
150g gehackte Schokolade
Kuvertüre zum Verzieren

Zubereitung:
Die Butter mit Zucker, Gewürzen und 1 Prise Salz schaumig rühren. Nach und nach mit dem Knethacken das mit Backpulver vermischte Mehl und die Milch unterrühren. Dann Walnüsse und Schokolade unterheben. Den Teig mit gefetteten Händen zu zwei oder drei Rollen formen, ca. 4cm Durchmesser. 30min die Rollen kalt stellen, dann 1/2cm dicke Scheiben abschneiden. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech im vorgeheizten Backofen bei 180°C 8-10min backen.
Auskühlen lassen und zur Hälfte in geschmolzene Kuvertüre tunken.