Happy Hour: Rhabarber Gin Fizz

Und zack, schon ist wieder Freitag! Steht bei euch dieses Wochenende eine Reise in die Pfingstferien an oder genießt ihr den Sonnenschein in eurem Heimatstädtle? So oder so lässt sich das Wetter und der Umstand von Featured image(hoffentlich) ein paar freien Tagen sehr gut mit einer Happy Hour einläuten. Wenn ihr den Rhabarbersirup von letzter Woche brav nachgekocht habt, dann habt ihr den Rhabarber Gin Fizz ganz schnell zusammen gerührt. Viel aufwändiger wird es bei den Drinks hier auf dem Blog auch nicht, versprochen! Lieber investiere ich meine Zeit in Häppchen zu den Getränken und überlass das Shaken Freunden. Aber klar, so ein bisschen was muss ich schon können, weil die Freunde leider nicht immer ihre Bar für mich öffnen 😉
Traditionellerweise wird Gin Fizz ja nur mit mit Zitronensaft und Zuckersirup gemacht, es gibt aber inzwischen auch schon diverse Varianten zum Beispiel mit Basilikum. Im Originalrezept wird statt Rhabarber- Erdbeersirup verwendet, schmeckt bestimmt auch gut. Prost!

Zutaten (für ein kleines Glas):
30ml GinFeatured image
20-30ml Rhabarbersirup (je nach Geschmack)
1-2 Scheiben Limette
1 Stück Schale einer unbehandelten Zitrone
60ml Mineralwasser
Eiswürfel
Zucker für die Dekoration

Zubereitung:
Für den Zuckerrand zwei kleine Teller, einen mit etwas Wasser, einen mit etwas Zucker bereitstellen. Das Glas zuerst kopfüber in das Wasser, dann in den Zucker tauchen.
Für den Drink ein paar Eiswürfel in das vorbereitete Glas geben, den Gin einfüllen und den Rhabarbersirup vorsichtig einfließen Lassen. Limettenscheibe und Zitronenschale dazugeben und mit dem Mineralwasser auffüllen.
PS: man beachte die gar nicht verkrampfte Fingerhaltung beim obersten Bild 😀 Und danke Papa für die wunderschönen Fotos, die gefallen mir hiervon ganz besonders gut!

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Quelle: DAYlicious.

Für Pia: Erdbeer-Rhabarber-Kokos-Kekse

Eigentlich wollte ich diesen Post mit dem Titel „Zeitmanagment“  oder so überschreiben. Ich habe das Wochenende daheim verbracht, zwar hauptsächlich zum Schlafen vor und nach einer Hochzeit (was nicht viel war 😉 ), aber die wachen Stunden wollte ich ausnutzen um noch ein paar Bilder für den Blog machen zu lassen. Das hat nicht so gut geklappt, weil nicht nur ich vielbeschäftigt (und dann hundemüde) war, sondern auch mein Vater, der Fotograf.
Ich hatte freitags zwischen Arbeit und Uni noch schnell diese Cookies gebacken und war echt stolz das noch geschafft zu haben, nur um dann gestern wieder ins Unistädtle zu fahren und die Kekse…tja, es gab zwar noch welche, aber vor lauter sind wir nicht dazugekommen Bilder zu machen.

Das wäre echt schade gewesen, denn die Kekse sind sooo lecker. Es sind keine Featured imagetypischen Cookies, sie sind nicht knusprig und krümelig. Sie sind vielmehr kuchenartig und durch Erdbeer, Rhabarber und diesen Hauch Kokos sehr saftig. Einfach mal eine andere Möglichkeit um Rhabarber zu verwerten und Erdbeeren nicht nur so zu vernaschen. Aber mein Vater ist einfach der Beste (ein Kompliment, das man ihm ganz ungeachtet von irgendwelchen Ehrentagen machen kann) und so fand ich heute in meinem Mailpostfach die Bilder, die ihr hier sehen könnt. Irgendwie hat er in seinen vollen Terminkalender noch Foodstyling reingequetscht 🙂 Er hat es halt drauf mit dem Zeitmanagment!

Und warum ist der Post jetzt mit „Für Pia“ überschrieben? Am Freitag hab ich auf dem Nachhauseweg noch ein paar Kostproben von den Keksen bei meiner Cousine (das ist die Pia) und ihren Eltern und Bruder vorbeigebracht. Genau vier Kekse, für jeden einen. Heute krieg ich eine Mail von meiner Tante, dass Pia alleine drei Stück gegessen hätte, weil die ihr so geschmeckt haben. Sie bräuchte unbedingt das Rezept. Bitteschön, liebe Pia, hier kommt es… extra für dich!

Zutaten (für ca. 30 Kekse…je nach Größe)
150g Rhabarber
100g Erdbeeren
175 g Butter
140g brauner Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
1 EL Milch
275g Mehl
75g Kokosflocken
1 TL Backpulver
1 Prise SalzFeatured image

Zubereitung:
In einem kleinen Topf Butter und Zucker auf kleiner Stufe schmelzen. Der Zucker soll sich teilweise gelöst haben, ganz gelingt das mit braunem Zucker nicht, es wird eher eine zähflüssige Masse. Die Mischung etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Erdbeeren und Rhabarber vorsichtig waschen und in sehr kleine Stücke schneiden.
Die Butter-Zuckermischung in eine Rührschüssel umfüllen und die Eier einzeln unterrühren. Milch dazugeben. Das Mehl mit den Kokosflocken, dem Backpulver und dem Salz vermischen und zur Buttermischung geben. Zum Schluss vorsichtig die Erdbeeren und den Rhabarber unterheben.

Mit Hilfe von zwei Teelöffeln kleine Teighäufchen auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche setzen und etwas platt drücken. Dabei bitte genügend Abstand zwischen den Häufchen lassen, weil sie während des Backens auseinanderlaufen.

Die Kekse nacheinander (immer nur ein Blech) auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Ofen bei 190 °C Ober-/Unterhitze für ca. 12 Minuten backen bis die Ränder leicht gebräunt sind, herausnehmen und abkühlen lassen. Micha empfiehlt, die abgekühlten Kekse dann erneut bei 100 °C Umluft für 40 Minuten in den Ofen geben. Diesen Schritt hab ich vergessen, aber die Kekse haben trotzdem problemlos geklappt.

Quelle: Grain de Sel -Salzkorn

Happy Hour: Rhabarbersirup und eine Barbara

Nach all dem Spargel der letzten Einträge kommt hier das nächste Frühlingsgemüse, das an den Marktständen um Aufmerksamkeit buhlt: der Rhabarber. Statt ihn zu einem Kuchen zu backen, wird er heute zu einem Sirup verkocht und daraus dann ein Getränk zur Happy Hour gemischt. Hugo und Inge kennt ihr ja bestimmt?! Zumindest den Hugo (Holunderblütensirup mit Sekt und Minze) kann man in den meisten Bars trinken. Seit einer Weile macht Inge  (Ingwersirup mit Sekt) ihm Konkurrenz.

Und jetzt also Barbara. Diese Variante hab ich zumindest hier im Unistädtle noch nirgendwo gesehen, auch wenn es überall Rhabarberschorle zu trinken gibt. Auf Featured imagedie Idee bin ich gekommen, als ich bei Barbara ihre Getränkekarte durchgeschaut habe. Dabei habe ich ihren Rhabarber-Vanille-Sirup entdeckt und genau so nachgekocht. Bei einem Kurzbesuch gestern daheim wurde der dann auch gleich verköstigt und als sehr, sehr lecker befunden! Mir gefällt total, wie die Vanille rausschmeckt. Und der Rhabarber macht sich wunderbar mit Sekt! Ganz große Nachkochempfehlung! Ich werde auch noch ein paar Fläschle damit füllen 🙂 Wer weiß, vielleicht gibt es bei euch ja auch bald eine Rhabarberschorle zu trinken.

Jedenfalls habt ihr jetzt eine Woche Zeit den Sirup nachzukochen, denn nächsten Freitag wird es damit in der Happy Hour einen Rhabarber Gin Fizz geben. Und der ist mindestens genau so empfehlenswert!

Rhabarber-Vanille-Sirup (hat bei mir knapp 700ml ergeben):
700gr Rhabarber
400-450 g Zucker
eine Vanillestange
225ml Wasser
Saft von einer Limette
Saft von einer Zitrone

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Zubereitung:
Den Rhabarber waschen und in Scheiben schneiden. Ich musste meinen Rhabarber nicht schälen und habe dadurch eine schöne rote Sirupfarbe bekommen. Den Rhabarber zusammen mit dem Zucker, dem ausgekratzten Mark der Vanillestange und der Stange selbst in einen Topf geben und eine Stunde Flüssigkeit ziehen lassen.

Dann Wasser und die Zitrussäfte dazugeben und alles eine halbe Stunde köcheln lassen bis der Rhabarber sehr weich ist.
Zum Sterilisieren kochendes Wasser in die Fläschle geben, kurz stehen lassen und mit Handschuhen (!) ausgießen. Die Rhabarbermischung durch ein feines Sieb streichen und im Topf noch einmal kurz aufkochen lassen. Evt. mit etwas mehr Zitronensaft abschmecken. Mit Hilfe eines Trichters in die Fläschle abfüllen und verschließen.

Der Sirup hält sich angebrochen einige Wochen im Kühlschrank.

Barbara (für ein Glas):Featured image
ca. 3 EL Rhabarber-Vanille-Sirup
ca. 150ml Sekt
ein paar Eiswürfel
eine Scheibe Limette
nach Wunsch Minze oder Zitronenmelisse oder einen Stengel Rhabarber

Alle Zutaten in einem Glas nach Wahl mischen und schon ist die Happy Hour gesichert und das Wochenende kann beginnen!

Quelle: Barbaras Spielwiese