Planänderung: Fruchtige Paprikasuppe

Eigentlich wollte ich schon letzte Woche das Rezept für herrvoragende Knoblauchbrötchen veröffentlichen. Dann ging es ganz uneigentlich spontan für einen Kurztrip nach Dijon (sooo toll dort!). Und dann kam Ostern, die Geburtstage der Eltern und jetzt erscheint es mir heute absolut unpassend ein Rezept für eine Grillbeilage zu veröffentlichen!!!

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Warum fragt ihr euch oder Leser, die auf diesen Beitrag erst in ein paar Tagen stoßen? Hier im Basislager meines Lebens am Fuße der Schwäbischen Alb schneit es heute! SCHNEE! Am 18. April nachdem ich letzte Woche schon den ersten Sonnenbrand des Lebens hatte. Dass meine Garderobe für den Heimatbesuch mit Schneefall komplett falsch ist, gehört ebenso dazu wie die Tatsache, dass der Grill trotzdem schon an war 🙂 Dem Papa sei ein Trulala… oder besser ein Steak!

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Aber gut, ich warte mit den Knofibrötle noch einen Moment. Das Wetter ist nämlich eine tolle Gelegenheit, euch das Rezept für diese fruchtige Paprikasuppe vorzustellen. Die Tage erst hatten meine Mutter und ich es davon, dass es so einfach ist, eine Suppe zu kochen. Ein bisschen Gemüse, Salz, Pfeffer, eventuell Kokosmilch oder Sahne, aber zack, schon hat man was Warmes auf dem Teller und auch Gemüse, das optisch nicht mehr instagramwürdig ist, hat hier noch Raum zum Glänzen.

Schon bescheuert, dass es heute wieder mehr Suppenwetter ist als dass man Lust hätte draußen beim Grill n kühles Bier zu trinken. Aber die Zeiten werden auch wieder kommen. Dann gibt es Knofibrötle, die sich auch super zu der Suppe machen. Jetzt wärmt euch erstmal und hofft mit mir auf wärmere Zeiten 🙂 Bis dahin könnt ihr euch an der tollen Paprikasuppe freuen.

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Zutaten für 4 Personen als Vorspeise:
3 rote Paprika
2 Orangen
2 EL Olivenöl
1 große rote Zwiebel, gewürfelt
1 rote Pfefferschote, in feinen Ringen
2 Tomaten, in groben Stücken
1 EL brauner Zucker
Salz, Pfeffer
100g Crème fraiche
1 Tl Schwarzkümmel (weggelassen), stattdessen Schnittlauch

Zubereitung: Die Paprika vierteln, entkernen und in grobe Stücke schneiden. Von den Orangen 3 TL Schale fein abreiben und 300ml Saft auspressen.
Öl in einem Topf erhitzen und darin Zwiebeln, Pfefferschote und Paprika ca 5min bei mittlerer Hitze dünsten. Tomaten, Zucker, Salz und Pfeffer zugeben. Mit 300ml Wasser und Orangensaft auffüllen und 10min bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
Abgeriebene Orangenschale zugeben und mit dem Pürierstab pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Creme Fraiche mit 1-2 EL Wassern glatt rühren. Suppe in tiefen Tellern anrichten, mit Creme fraiche garnieren und mit Schwarzkümmel bestreuen.

Quelle: deli 1/ 2017

Weihnachtsaperitif: Schiefe Madonna

Liebe Promijäger, liebe Kunstinteressierte, liebe Katholiken!
Nein, hier geht es nicht um die Queen of Pop, Gemälde oder Skulpturen. Wenn euch eure Googlesuche auf unsere Seite geleitet hat, sorry. Nehmt euch n Drink und entspannt euch. Es ist Alkohol drin, aber Madonna hat sich meines Wissens nicht damit in Schieflage getrunken 😉

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Warum dann dieser Name? Die Autoren erklären es damit, dass sie das Bild einer schief hängenden, züchtig bekleideten Madonna in einer nicht ganz so braven Cocktailbar zu diesem Drink inspiriert hat. So ganz süß und unschuldig wie der daherkommt, ist er nämlich nicht. Der Gewürzorangensaft kommt mit Chili und Sternanis unerwartet kräftig daher…okay, daran hat auch so ein bisschen der Cointreau Anteil. Um auf Weihnachten und das Zusammensein anzustoßen, wird der Orangensaft mit Prosecco aufgefüllt.

Ein toller Drink für alle, die (wie ich) nicht ganz soooo auf Glühwein stehen. Eine Tasse ist ja mal okay, aber meistens ist mir das, was ich da kriege, viel zu süß. Es gehört schon zur Adventszeit, mir würde ohne Glühwein definitiv was fehlen, allerdings brauch ich das nicht wöchentlich. Außerdem lässt sich damit nicht ganz so gut die Gäste willkommen heißen, wenn es in der Wohnung sowieso warm ist.

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Wer Glück hat, erwischt schon die ersten Blutorangen. Ansonsten kann auch ein Saft aus dem Supermarkt verwendet werden, aber bitte achtet drauf, dass nur der Saft und sonst nichts enthalten ist. Laut Rezept soll man die Gewürze über Nacht ziehen lassen… je nachdem, wie lang eure Nächte sind und wie intensiv ihr die Gewürze haben wollt, empfehle ich euch, schon nach 6h mal zu probieren und dann evt. schon den Saft abzugießen. Ansonsten steht einem weihnachtlichen Einstieg an Heiligabend nichts mehr im Weg 🙂

Zutaten für 8-10 Cocktails
1 Flasche Prosecco
300ml Blutorangensaft (frisch gepresst oder Produkt aus dem Handel)
3 Streifen Bio-Orangenschale (je ca 8cm lang)
5 EL Gran Marnier, Cointreau oder Weinbrand
1 kleine getrocknete rote Chilischote
5 cm Zimtstange
1 Sternanis
3 Kardamomkapseln, leicht zerstoßen
Zum Servieren: Eiswürfel, Sternanis, Zimtstange, Orangenscheibe

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Zubereitung:
Alle Zutaten bis auf den Prosecco mit 200ml Wasser in einem mittelgroßen Topf vermengen und zum Kochen bringen. Einige Minuten köcheln lassen und die Gewürze mit einem Kochlöffel behutsam zerdrücken. Vom Herd nehmen und nach dem Abkühlen zugedeckt über Nacht kalt stellen. (Anmerkung: ich würde das Durchziehen das nächste Mal auf ca. 6h verkürzen, mir war der Gewürzgeschmack etwas zu stark)
Den gewürzten Orangensaft durch ein Sieb in einen Krug gießen und wieder kalt stellen. Sobald serviert werden soll, jeweils ca 50ml gewürzten Orangensaft über einige Eiswürfel in Sekt oder Cocktailgläser gießen und mit Prosecco auffüllen. Nach Belieben mit Sternanis, Zimtstangen, Orangenscheiben garnieren und servieren.

Quelle: Rom. Die besten Rezepte aus der ewigen Stadt (Katie und Giancarlo Caldesi)

Same same, but different: Jamies perfekte Müsliriegel

Wenn ich mir so anschaue, was ich schon an Müsliriegeln produziert habe, ist die Liste schon ganz ordentlich! Da kamen die unterschiedlichsten Zutaten zum Einsatz: Trockenfrüchte gehören bei allen zum Standard, beim einen wird noch Kürbis hinzugefügt, ja sogar Bohnen wurden schon verwendet!

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Gemeinsam ist allen, dass sie deutlich gesünder, kalorienärmer sind als die gekauften Varianten. Die Süße kommt von Honig, Früchten oder Ahornsirup und nicht von kiloweise Zucker. Man weiß, was drin ist, hat unendliche Variationsmöglichkeiten und alle Rezepte ließen sich schnell machen. Neugierig wie ich bin, musste ich natürlich früher oder später die Müsliriegel aus Jamie Olivers Superfood-Kochbuch auprobieren. Auffällig bei ihm war für mich, dass die Riegel ihren Kleber durch Bananen und Orange bekommen. Neben Trockenobst ist das auch das einzige Süßungsmittel. Die Masse wird vor dem Backen aufgekocht und wow! Der Duft ist einfach super – ich hätte die Masse roh sofort aufessen können!

Gebacken haben die Riegel sehr gut zusammengehalten. Aber im Gegensatz zu den Supermarktmüsliriegel sind diese hier recht weich, nicht knackig. Sie machen für mich mehr den Anschein von Fruchtschnitten. Der Geschmack ist auch gebacken gut, aber -bedingt auch durch die Konsistenz- anders als ich es von einem Müsliriegl erwarte.

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Wenn ich Müsliriegel in Kochbüchern sehe, dann wird sofort genauer hingeschaut. In einem veganen Kochbuch hab ich eine Variante, die von der Autorin gepriesen wird und die sie anscheinend schon erfolgreich verkauft hat. Vom Aussehen sind die Riegel top, genau so wie man es sich wünscht. Die Zutaten aber haben mich bisher noch vom Nachbacken abgehalten. Zum einen werden Rice Krispies verwendet, ein Fertigprodukt, was ich bisher nur mit diversen E-Nummern gefunden habe. Und zum anderen wird dann noch sehr viel Reissirup zum Süßen und Verkleben verwendet. Ja, vegan sind die Riegel, aber ob sie nur deswegen auch gesund sind, wage ich bei dem vielen (natürlichen) Zucker zu bezweifeln…

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Aber ich bin keine Expertin! Achtet ihr bei Rezepten auf Kalorienangaben und verwendete Zutaten? Falls ihr ein gutes Müsliriegelrezept habt, dann nur her damit! Ich freue mich über Inspiration – praktisch finde ich die Riegel als Snack nämlich ungemein! Echt spannend, was für unterschiedliche Ergebnisse man erhält mit so gleichen Zutaten 🙂

Zutaten (für 12 Stück):
100g ungesalzene gemischte Nusskerne (z.Bsp. Walnüsse, Haselnüsse, Cashewkerne…)
50g gemischte Samen (z. Bsp. Chia-Samen, Mohn, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne)
100g gemischtes Trockenobst (z.Bsp. Cranberries, Aprikosen, Sultaninen, Feigen…)
1 gehäufter TL gemahlener Ingwer
1/2 TL gemahlener Kurkuma
1 Bio-Orange
2 reife Bananen
1 EL flüssiger Honig (ich: Agavensirup)
175g Haferflocken
10g Haferkleie
Zubereitung:
Den Backofen auf 190°C vorheizen. Nüsse, Samen und Trockenobst mit den Gewürzen und der abgeriebenen Orangenschale in der Küchenmaschine in Intervallen fein zerkleinern. In eine Schüssel füllen. Die Orange schälen und das Fruchtfleisch mit den geschälten Bananen in der Küchenmaschine pürieren. Die Mischung in einen Messbecher geben, den Honig hinzufügen und das Ganze mit Wasser auf 500ml auffüllen (war bei mir nicht nötig).

In einen großen Topf gießen und bei mittlerer bis starker Hitze aufwallen lassen. Dannn mit einem Teigschaber Haferflocken, Kleie und die Nuss-Samen-Obstmischung 2016.04.18_Müsliriegel-9hinzufügen. Die Masse etwa 5min rühren, schlagen und drücken bis die Haferflocken anfangen, Stärke abzugeben und die Mischung kleisterartig wird. Die Masse in eine quadratische Backform (25x25cm) geben und glatt streichen. Mit einem Messer auf der Oberfläche 12 Riegel markieren. Die Masse ganz unten im Ofen 45-50min backen bis sie goldbraun und fest ist. In der Form 10min abkühlen lassen und auf ein Gitter geben.
Die Riegel halten sich luftdicht verpackt (im Kühlschrank) 3-4 Tage.

Quelle: Jamies Superfood für jeden Tag

Ein bisschen voyeuristisch: Saft auf Orangen, Rote Beeten und Karotten

2016.02.29_Saft rot-5Ich gebe es unumwunden zu: ich bin ein sehr, sehr neugieriger Mensch! Abends durch die Straßen zu laufen und zu sehen, was sich hinter erleuchteten Fenstern abspielt oder zum ersten Mal in einer unbekannten Wohnung zu Gast zu sein oder eben auch, wie es hinter den Szenen des ein oder anderen Essensbild aussieht, finde ich wahnsinnig spannend! Und bevor ich jetzt hier als durchgedrehte Stalkerin abgestempelt oder nie mehr zu irgendjemand eingeladen werde: nein, ich starre nicht penetrant in Wohnungen rein oder durchwühle Schubladen! Ganz so verrückt bin ich dann doch nicht 😉

Aber versteht ihr, was ich meine? Wohnungen sagen nun mal viel über Menschen aus und ich finde das spannend, gerade wenn es nicht das High-Class-Design-Loft ist, wo von den Fenstern über das Sofa bis hin zu den Socken der Bewohner alles perfekt zusammen passt und wie in einem Werbekatalog aussieht.
Ihr könnt eure voyeuristischen Neigungen auf meinem Instagram-Account befriedigen, weil ich dort immer wieder Fotos zeige, wie der ein oder andere Beitrag entstanden ist. Der Kontrast zu diesem wunderbaren Saft entstand durch die blauen Fliesen in unserem Bad. Wunderbarer 70er Jahre-Style! Ich sehe schon, wie der ein oder andere Interiorblogger Augenkrebs oder zumindest Schnappatmung bekommt 😉

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Zur Beruhigung: das ist wirklich der einzige Raum im Haus, der noch ganz original ist und noch nie erneuert wurde. Es gibt also auch wunderschöne Ecken bei uns! Aber ja, wir fanden es sehr lustig, dort die Bilder zu machen: in einem Studio oder auf dem Esstisch kriegt ja jeder tolle Fotos hin. Und naja, wir sind halt experimentell – wir probieren einfach aus, wie was wird. Außerdem ist unsere Dekosammlung noch recht überschaubar, da wird halt krampfhaft nach neuen Möglichkeiten gesucht, damit die Bilder spannend bleiben.
Wie ist das bei euch? Interessieren euch solche „behind-the-scenes“-Fotos? Und zeigt ihr mir, wie es bei euch aussieht? Ich bin ja sooo gespannt 😉

Viele Worte für einen Saft, der einfach nur lecker schmeckt! Lasst euch nicht von der Roten Beete abschrecken! So lange ihr nicht fußballgroße Beeten nehmt, gleicht sich der erdige Geschmack wunderbar mit den Karotten und den Orangen aus. Eine sehr, sehr leckere Kombination!

Zutaten:2016.02.29_Saft rot-5
2 Orangen
2 Rote Beeten (max. so groß wie Äpfel)
2 Karotten

Zubereitung:
Alle Zutaten gründlich waschen und vorbereiten: die Orangen schälen und evt. Kerne entfernen. Die Rote Beete ungeschält vierteln und die Karotte ebenfalls ungeschält in Stücke schneiden.
Zuerst die Orangen, dann die Rote Beete und zuletzt die Karotten entsaften. Alles gut verrühren.

Quelle: What to drink? Saft! (Maja Nett)

Rohkost reloaded: Ananas-Rote-Beete-Smoothie

Letzte Woche bin ich meinem Ferienjob nachgegangen: ich arbeite aushilfsmäßig in der Hauswirtschaft eines Seniorenheims. In meinen Pausen saß ich meist zusammen mit ein paar der Senioren am Zeitungstisch, mümmelte meine Featured imageKarottensticks, Apfelschnitze und einen Müsli-Cookie (wird demnächst verbloggt!) und blätterte mich durch die neusten Meldungen. Eine älterte Dame, Frau W., beäugte immer sehr neugierig, was ich denn aus meiner Tupper holte. In der Stille des Raumes war natürlich gut zu hören, wie ich von der Karotte abbiss und sie zerkaute.
Frau W. merkte an: „Wissen Sie, Miriam, früher gab es einmal so eine Zeit, da sollte man auch ganz viel Rohkost zu sich nehmen. Das ist aber bestimmt schon 40 Jahre oder so her, da war das ganz modern. Karotten mochte ich ja noch, aber es gab auch immer Fenchel und immer alles ungekocht und ohne Gewürze, also lange konnte ich das nicht durchhalten.“

Ich konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen. Nicht nur vor 40 Jahren war es ein Featured imageTrend, roh (oder neudeutsch raw) zu essen, sondern heute ist es ja nicht anders. Anscheinend kommen und gehen Foodtrends auch in regelmäßigen Abständen. Um auf die so oft proklamierten „5 am Tag“ zu kommen, kann man das Gemüse auch einfach trinken. Die Green Smoothies haben es vorgemacht. Hier aber hüpft Rote Beete zu Ananas und Orangen in den Mixer. Auf den ersten Schluck noch etwas ungewöhnlich, aber spätestens ab dem zweiten dann sehr wohlschmeckend und lecker. So schmeckt Rohkost 🙂

Zutaten (für 3 große Gläser):
600g Ananas
150g rote Beete
1 Apfel
2 Orangen
1 Stück Ingwer (ca. 6cm lang, nicht zu dick aber)
100ml Karottensaft (ich: 1 Orange mehr)
pro Glas 1 TL Rapsöl

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Zubereitung:
Die Ananas schälen und den harten Strunk entfernen. Die rote Beete schälen und Featured imagein feinere Stücke schneiden. Den Apfel entkernen und in Stücke schneiden. Die Orangen auspressen. Ingwer schälen und klein schneiden. Alles zusammen in einen Mixer geben und je nach Leistung des Geräts ein bis zwei Minuten mixen lassen. Den Smoothie in Gläser verteilen, mit Rapsöl beträufeln – fertig.

Quelle: Bauernmarkt & Biokiste – die besten erntefrischen Rezepte für jede Jahreszeit.

Happy Hour: Pimm’s N°1 Cup

Wenn es ums Bestellen von Essen und Getränken in Restaurants, Bars und Cafés geht, bin ich gut. Ich lag noch nie komplett daneben und oft ist es so, dass ich ganz subjektiv der Meinung bin, dass niemand am Tisch so etwas Gutes bestellt hat wie ich 😉 Featured image
Aber es gibt natürlich Ausnahmen. Eine davon seht ihr hier: den Pimm’s N°1 Cup. Das erste Mal hatte den mein Freund, ich hatte mir einen Gin Tonic bestellt und nippte neugierig an seinem Glas. Und wow, war ich neidisch! Nichts gegen einen Gin Tonic, damit kann man relativ wenig falsch machen (vorausgesetzt man verwendet gutes Tonic Water), aber das was er hatte, war neu und sooo gut! Würzig und leicht scharf durch das Ginger Ale. Er machte mir eine sehr große Freude als er mir daheim den Cocktail nachmixte.

Ich koche für mein Leben gern, aber mit den Getränken hab ich es nicht so. Ja, ich konsumiere sie sehr gerne, aber weil mein Freund im Mixen gut ist und mich die Cocktails eines anderen Freundes für die billigen Drinks vieler Bars verdorben haben, war es noch nicht sooo notwendig selber an der Getränkefront aktiv zu werden. So ein bisschen was mach ich natürlich und deswegen wird es hier in unregelmäßigen Abständen immer wieder eine Happy Hour geben, bei der ich euch einen leicht zuzubereitenden Drink vorstelle. Über Vorschläge, was ich unbedingt mal ausprobieren muss, freue ich mich sehr! Genießt das verlängerte Wochenende!

Zutaten (für ein Glas):
100ml Pimm’s N°1 (je nach persönlichem Geschmack noch n Schluck mehr)
Saft einer halben Zitrone
1 Fläschle Ginger Ale (ich habe Spicy Ginger von Thomas Henry genommen)
Eiswürfel
evt. ein paar Scheiben Gurke und Orange zur Dekoration

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Zubereitung:
Die Eiswürfel in ein Glas füllen. Den Pimms und den Zitronensaft darübergießen und verrühren. Je nach Wunsch die Gurke und Orange dazugeben. Das ganze mit eiskaltem Ginger Ale auffüllen. Fertig!