Zweite Wahl: Zwetschenmuffins mit Mohn

Da stell ich mich also noch vor der Arbeit um halb 7 in die Küche, schnippel die Pflaumen und bräune die Butter, damit ich nachmittags den Teig schnell zusaFeatured imagemmen rühren kann und zum Kaffee mit Oma und Opa alles bereit ist. Und dann kommt die Oma und bringt einen Zwetschgenkuchen mit und niemand beachtet meine Muffins! Nicht mal ich selber, weil naja, es ist Zwetschgenkuchen von Oma, der geht nun mal vor 😉

Nachdem alle ihr Kuchenstück verspeist hatten, bekamen dann auch die Muffins die Beachtung, die ihnen zusteht. Leicht karamellig durch die gebräunte Butter, schön fruchtig mit den Zwetschgen und dann ein ganz leichter Mohngeschmack. Vielleicht sind die Muffins nicht die erste Wahl, wenn Kuchen von Oma auf dem Tisch steht, aber mal ganz ehrlich: welches Backwerk kommt dagegen schon an?

Zutaten (für 12 Muffins):
85g ButterFeatured image
1 Ei
50g weißer Zucker
50g brauner Zucer
180g Saure Sahne
185g Mehl
1 TL Backpulver
eine Prise Zimt
eine Prise Muskatnuss
20g Mohn
340g Pflaumen, entkernt und gewürfelt

Zubereitung:Featured image
Die Butter in einem Topf schmelzen und so lange kochen lassen bis sie leicht karamelig riecht und braun wird. Dann in ein anderes Gefäß umfüllen, damit nichts verbrennt.
Den Ofen auf 175°C vorheizen. Ei mit den beiden Zuckerarten in einer großen Schüssel vermischen, die gebräunte Butter und dann die saure Sahne zugeben. Mehl mit Backpulver, einer Prise Salz, Zimt und Muskatnuss und Mohn vermischen und zu dem Ei-Saure Sahne-Mix geben. Zum Schluss die gewürfelten Pflaumen untermischen.
Den Teig in Muffinförmchen umfüllen, ca. 15-18min backen bis die Muffins leicht gebräunt sind und keine Krümel mehr am Holzstäbchen hängenbleiben. Fertig!

Quelle: The Smitten Kitchen Cookbook (Deb Perelman)

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Vielfach bewährt: Guten-Morgen-Muffins

Braucht ein Rezept von Nicole Stich, eine der ersten deutschen Foodbloggern, überhaupt eine Einleitung? Jeder kennt schließlich ihren Blog deliciousdays.com und bei sehr, sehr vielen steht bestimmt auch mindestens ein Kochbuch von ihr im Regal. Durch sie bin ich überhaupt erst auf Foodblogs aufmerksam geworden und habe meine Liebe für Kochbücher und natürlich das Kochen entdeckt.
Genug der Vorrede, ich erzähl euch ja nichts Neues 😉

Die Guten-Featured imageMorgen-Muffins aus ihrem ersten Kochbuch sind inzwischen ein Standardrezept bei uns. Ich habe die Menge schon verdreifacht und als Wegproviant für eine Jugendfreizeit gebacken. Meine Schwester hat diese Prachtexemplare vor Ostern für den Geburtstagsbrunch einer Freundin gebacken. Im Vorfeld hatte sie mich (mal wieder) nach dem Rezept gefragt und ich hab ihr (mal wieder) mit meinem Smartphone der ersten Generation ein verpixeltes Foto geschickt, damit sie die Zutaten weiß. Es war mir schnell klar, dass ich das Rezept auf dem Blog veröffentlichen will um es uns beiden zu vereinfachen. Und die Muffins, die Chris gebacken hat, sehen doch wirklich zum Anbeißen aus! Man beachte die liebevoll und äußerst dekorativ gestreuten Haselnusskerne – das war mein einziger Beitrag dazu 😀
Die Muffins sind durch die Äpfel und Karotten wunderbar saftig und haben durch die Nüsse den nötigen Crunch. Das Anrösten der gemahlenen Nüsse macht echt einen Unterschied und lohnt sich! Frisch aus dem Ofen schmecken die Muffins zwar am besten, aber auch noch nach zwei Tagen sind sie noch schön feucht. Wir können die nur empfehlen und bringen die Muffins sehr gerne zum Frühstück mit.

Heute sollen sie auf dem Frühstückstisch von Simone von der S-Küche landen. Sie feiert ihren zweiten Bloggeburtstag unter dem Motto „Guten Morgen Sonnenschein“. Wenn es um Frühstück geht, bin ich sofort am Start! Liebe Simone, mach weiter so. Deine Frühstücksideen, die du regelmäßig postest, sind einfach wunder-wunderschön!

Guten Morgen Sonnenschein - Das Frühstücksevent vom 10.04. bis 10.05.

Zutaten für 12 Muffins:
80g gemahlene Haselnüsse
2-3 EL Haselnusskerne
175g Mehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 Prise Zimtpulver
200g Karotten
1 kleiner Apfel
2 Eier
150g brauner Rohrzucker
100g Sonnenblumenöl

Zubereitung:
Den Backofen auf 180°C (Umluft 160°C) vorheizen. Gemahlene Haselnüsse bei mittlerer Hitze trocken in der Pfanne anrösten bis sie leich Farbe annehmen und duften, dann aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen. Die Haselnusskerne grob hacken. Mehl, Backpulver, Salz und Zimt in einer Schüssel vermischen.
Die Karotten waschen (falls nötig schälen), putzen und fein reiben. Den Apfel vierteln, entkernen, schälen und fein stifteln.

Eier, Rohrzucker und Öl ca 2-3min schaumin schlagen, dann gemahlene Haselnüsse, geriebene Karotten (inklusive ausgetretenem saft) und den Apfel unterrühren, zum Schluss das Mehl zugeben. Jetzt nur so lange weiterrühren bis alle Zutaten eben vermengt sind.

Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Den Teig bis knapp unter den Rand füllen, mit den groben Haselnussstückchen bestreuen. Im Ofen 30-35min auf der mittleren Schiene backen bis die Muffins schön aufgegangen sind und ein wenig Farbe angenommen haben. Holzstäbchen-Probe machen um zu testen, ob die Muffins fertig sind. Aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und aus der Form lösen … so kann der Tag beginnen!

Quelle: Delicious Days von Nicole Stich

Erste Schritte – Raspberry Marble Cheesecakes

Das hier ist ein Versuchspost – ich habe keine Ahnung vom Erstellen eines Blogs. Es läuft hier getreu nach dem Motto: „Learning by doing“. Das ist grundsätzlich auch der Leitspruch bei jedem neuen Rezept. Und bei diesem hier hat das ganz hervorragend geklappt. Das Bild zeigt es schon, dass es bei dieser Backsession etwas wärmer war. Aber dank Tiefkühlhimbeeren lassen sich diese handlichen Cheesecakes problemlos auch jetzt nachbacken. Das Rezept empfiehlt, die Himbeeren nach dem Pürieren durch ein Sieb zu streichen um so die Kerne zu entfernen. Ich habe das nicht gemacht und es hat niemanden gestört. Eine Premiere war außerdem bei diesem Rezept aus Martha Stewart’s „Cupcakes“, dass die Mengenangaben in Cups angegeben sind. Die Umrechnung hat aber dank Internet geklappt und das Ergebnis hat einen Ausflug zum See versüßt.

Für ca. 12 Cupcakes:
150g Haferflockenkekse (ich habe die „Hobbit“-Kekse verwendet)
50g Butter
30g Zucker

400g Doppelrahmfrischkäse
80g Zucker
2 Eier
1 TL Vanilleextrakt
200g Himbeeren

Die Kekse zerkrümeln – das geht entweder ganz einfach in der Küchenmaschine oder indem man die Kekse in einen Gefrierbeutel steckt und mit dem Nudelholz drüberrollt. Zusammen mit der geschmolzenen Butter und dem Zucker in einer Schüssel mischen. Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Die Keksmischung in die Förmchen drücken und für 5min im vorgeheizten Backofen bei 170° backen. Danach aus dem Ofen holen und etwas auskühlen lassen. Den Ofen angeschaltet lassen.

Inzwischen die Himbeeren pürieren (je nach Geschmack durch ein Sieb streichen) und mit 1 EL Zucker mischen. In einer seperaten Schüssel den Frischkäse mit einem Rührgerät cremig rühren. Dann den übrigen Zucker, Vanille und die Eier hinzufügen.

Die Frischkäsemasse gleichmäßig auf den Keksböden verteilen. Zum Abschluss jeweils mit einem Teelöffel drei kleine Klekse von dem Himbeerpüree auf den Frischkäse setzen und mit einem Zahnstocher ein wenig verwirbeln.
Das Muffinblech in eine Fettpfanne im Backofen stellen. Soviel Wasser angießen, dass die Förmchen etwa bis zur Hälfte im Wasser stehen. Dann ca. 25 bis 30 min backen. Die Cheesecakes komplett auskühlen lassen und  bis zum Servieren im Kühlschrank lagern.

Quelle: Martha Stewart’s Cupcakes.