Happy Hour²: Winter Daiquiri & Fireside

Heute werdet ihr gleich mit zwei Rezepten beglückt – den Drink zum Start ins Wochenende ziehen wir einfach mal vor, für mich beginnt heute nämlich nach nem Umtrunk mit den Kollegen der Weihnachtsurlaub. Juhuuuu! Auch wenn ich bei diesem traditionellen Umtrunk zum Jahresende noch nie dabei war, wird der vermutlich eher alkoholfrei ausfallen… Alternativen mit Schwipps hab ich dann hier.

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Eigentlich echt ne Schande, dass ich die Rezepte euch so lange vorenthalten habe. Sind die Bilder nicht wieder der Hammer? Großes Lob an den Papa, der unermüdlich auch diese Drinks in Szene gesetzt hat. Und somit hab ich auch schon die Überleitung: es geht heim! ENDLICH MAL WIEDER! Das letzte Mal war ich zum Geburtstag meines Bruders Mitte November daheim, für 24h und noch mit Arbeit, die von der Woche übrig geblieben war und erledigt werden musste. Es hat damals gut getan, die Familie wiederzusehen und gleichzeitig war ich nur halb da. Die andere Hälfte hing am Job fest.

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Das ist vielleicht normal im ersten richtigen Arbeitslebenjahr und ganz ehrlich: ich hab die tollste Arbeitsstelle der Welt und wünsche mich nirgendwo anders hin. Und so blöd es klingt: ich freue mich schon auf den 9. Januar, wenn es weitergeht und dennoch bin ich einfach nur erleichtert, dass ich jetzt ein paar Tage sagen kann: „DAS WAR’S!“ und mit Mama in der Küche stehen und über Kochbücher philosophieren kann. Mit meiner Schwester über die Haare schimpfen kann, die an Weihnachten natürlich prompt wieder nicht die Frisur formen, die man sich erträumt hat. Mir von meinem Bruder den neuen Star – Wars – Film erklären lassen und den ein oder anderen Film mit ihm glotzen. Und mit meinem Vater die ein oder andere Flasche Wein aufmachen und evtl. ein paar Fotos für den Blog machen. Vielleicht, wenn es sich anbietet, aber nur dann. Lieber warm essen, mit der Familie am Tisch sitzen und ganz da sein – für mehr als nur 24h.
Ich weiß nicht, ob ich die Tage bloggen werde, vielleicht, wenn es sich anbietet, aber nur dann. Klickt euch ansonsten durch das Archiv der Wintermonate, da findet ihr jede Menge Ideen. Ich freu mich einfach nur – „Driving home for christmas“, es gibt kaum ein Gedanke und Gefühl, das seit sehr langer Zeit so viel Vorfreude hervorruft 🙂

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Und weil mein Vater damals zwar wunderbar die Drinks fotografiert hat, aber als Fahrer nichts trinken durfte, wird evtl. auch erstmal mit diesen Cocktails angestoßen. Die Drinks so einfach gemacht, dass es die inzwischen schon einige Male gab. Der Winter Daiquiri ist fruchtig – süß während der Fireside herb ist und sich gut als Aperitiv eignet. Vielleicht braucht ihr ja noch was um Alkholvorräte aufzubrauchen oder um entspannt in die Weihnachtstage zu starten. Ihr könnt die Früchte auch schon ein paar Stunden vorher auspressen und wenn die Gäste kommen, dann einfach nur noch kurz alles mischen und gut ist.
Falls wir uns erst nach Weihnachten wiederlesen: gesegnetes Fest euch! Danke für all eure Kommentare, Likes und Nachrichten dieses Jahr – ihr bereitet diesem kleinen Familienblog sehr viel Freude 🙂

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Zutaten für 1 Glas Winter Daiquiri:
50ml Rum
50ml Mandarinensaft (frisch gepresst)
1 TL Ahornsirup
1 Zimtstange (oder eine Prise Zimt)

Zubereitung:
Eine Cocktailschale ins Gefrierfach geben. Für den Mandarinensaft 1-2 Mandarinen auspressen – falls ihr mehr als 50ml Saft erhaltet, könnt ihr ruhig alles verwenden und die Rummenge anpassen 🙂 Alle Zutaten in einen Cocktailshaker geben, mit einigen Eiswürfeln auffüllen und kräftig shaken. Das Glas aus der Gefriere holen, den Daiquiri durch ein Sieb ins Glas abgießen und genießen!

Quelle: Jamie’s Winter Daiquiri

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Zutaten für 1 Glas Fireside:
10ml Ahornsirup
1 Prise Salz
1 Zweig Rosmarin
40ml Wodka
60ml Grapefruitsaft (frisch gepresst)

Zubereitung:
In einem Shaker den Ahornsiurp, die Hälfe der Rosmarinnadeln und das Salz geben. Mit einem dicken Kochlöffelstiel die Rosmarinnadeln andrücken, damit man die Kräuteraromen schmeckt. Dann mit Wodka und Grapefruitsaft auffüllen. Eiswürfel zugeben und alles kräftig shaken. Durch ein Sieb den Drink in einen mit Eiswürfeln gefüllten Whisky Tumbler (kleines Glas) abgießen. Mit dem verbleibenden Rosmarinzweig dekorieren, fertig!

Quelle: Jamie Oliver – Drinks

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Kotelettbraten vom Grill

So, da bin ich wieder! Es heißt „Back to normal“ nach einem grandiosen Wanderurlaub: uiuiui, sind wir die Berge rauf und runter – rund 7000 Höhenmeter, viele Kilometer und unzählige grandiose Ausblicke haben wir im Vinschgau und in den Dolomiten erwandert. Ich war so vollkommen weg von der Arbeit, dass es mir jetzt umso schwerer fällt, wieder zu meinem Arbeitstempo zurückzufinden.

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Neben diversen sportlichen Aktivitäten wurde natürlich auch gekocht: Abend für Abend wurden die Trangiakocher aufgestellt und vor einer grandioser Kulisse gefuttert. Und als ich dann heimkam, wurde ich von meinen Eltern mit diesem grandiosen Kotelettbraten verwöhnt! Als ob das gute Essen im Urlaub zu kurz gekommen wäre -von wegen! Aber hey, wenn Papa was vom Grill macht, bin ich sofort Feuer und Flamme!

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Von diesem Kotelettbraten hatte ich schon gehört als ich Anfang August nach meinem Besuch wieder in Karlsruhe war. Wohlgemerkt NACH meinem Heimaturlaub, in dem ich sehr viel gekocht hatte. Kein Vorwurf, Mama 😉 Ich mach das ja sehr gerne und im Gegensatz zu mir mussten alle während der Zeit arbeiten. Aber wenn es ums Grillen geht, da werde ich neidisch!!! Mein Vater hat mit seinem Napoleon (ja, es gibt auch andere Hersteller wie den Weber) inzwischen schon sehr viele ausgefallene, außergewöhnliche Dinge zubereitet und eigentlich war es jedes Mal ein richtiger Gaumenschmaus.

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Und wenn ich dann um so etwas Leckeres gebracht werde, ist die Enttäuschung schon groß. So ist das halt, wenn man eigenständig und weg von daheim ist, seuftz! Aber die Entschädigung direkt nach dem Urlaub war umso schöner. Und boah, war das gut! Saftiges Fleisch, leckere Gewürzkruste und dann dieses unvergleichliche Grillaroma -vermutlich wird das dieses Jahr an Heiligabend zubereitet, weil wir alle so begeistert waren! Ich hoffe, ihr wagt euch an den Braten -Thermometer rein, indirekt beheizen und der Braten fängt an zu duften!

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Zutaten für 10 Personen – lässt sich problemlos auch kleiner zubereiten!
Zutaten für die Gewürzpaste:
100g getrocknete Aprikosen
50ml (Holunderbeeren-)Essig
1 TL Paprikapulver
1 TL Kräuter der Provence
1/2 TL Senfsaat
1 TL Salz
1 Knoblauchzehe
Pfeffer nach Geschmack
40ml Walnussöl
40g Walnüsse

Zutaten für das Fleisch:
3kg Kotelettbraten
40g (Akazien-)Honig
10g Rosmarin
20g grobes Meersalz

Für die Gewürzpaste die Aprikosen grob zerkleinern. Anschließend mit den restlichen Zutaten im Mixer zu einer Paste verarbeiten.
Für das Fleisch am besten den Metzger bitten, das Fleisch am Stück ganz vom Knochen zu lösen. Falls eine Fettauflage vorhanden ist, diese mit einem scharfen Messer kreuzweise einschneiden. Dabei darauf achten, dass nur die Fettauflage eingeschnitten wird.
Das Fleisch rundherum mit dem Honig einreiben. Den fein geschnittenen Rosmarin und das Meersalz mischen. Das Fleisch ebenfalls rundherum damit würzen. Die Innenseite des Kotelettbratens mit einem Teil der Gewürzpaste einreiben. Wieder auf den Knochen legen und mit Bindfaden am Knochen festbinden. Dann die Fettseite mit der restlichen Gewürzpaste einreiben. Das Fleisch in Backpapier einwickeln und über Nacht im Kühlschrank marinieren.
Den Grill für indirektes Grillen mit 140-160°C vorbereiten. Den Braten mit dem Knochen nach unten auf den Grillrost legen, Kerntemperaturfühler ins Fleisch stecken. Den Deckel des Grills schließen und so lange grillen bis das Fleisch eine Kerntemperatur von 58-62°C erreicht hat. ACHTUNG: das kann 90-120min dauern und braucht logischerweise viel Energie. Haltet sicherheitshalber noch eine neue Gasflasche parate 😉
Den Kotelettbraten aus dem Grill nehmen und abgedeckt 15min ruhen lassen. Dann den Bindfaden entfernen, Fleisch vom Knochen nehmen und in Scheiben schneiden. Wieder auf den Knochen legen und servieren.

Quelle: aus irgendeinem Edekablättchen rausgerissen, Rezept gibt es auch online hier. Wir haben aber Fleisch beim Metzger gekauft, da wissen wir, wo das Fleisch herkommt!

Gegen Geschlechterklischees: Ochsenkotelett mit Chimichurri

Ich weiß ja, Werbung lebt von Stereotypen. Und nirgendwo wird das für mich gerade so deutlich wie bei dieser Edeka-Werbung: Mann und Frau wollen grillen und natüüüüürlich will die blonde Dame, frisch vom Yoga kommend, weiter auf ihre schlanke Linie achten. Fleisch passt da ja gar nicht. Immerhin nimmt sie noch Lactose in Form des Minz-Joghurts auf dem Couscous-Salat zu sich. Ist die Frau erstmal abgelenkt, können die Männer in aller Ruhe über Fleisch sprechen.

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Auch diverse Kochbücher proklamieren die Geschlechtertrennung am Grill und bieten Rezepte für „echte Männer“ und „Mädchen“ an. Seuftz… ich will jetzt nicht alles auseinandernehmen, was mich da ankotzt, sondern lieber den Verzehr von diesem Ochsenkotelett schildern. Die Hauptrolle spielt ein Määäädchen.

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Es ist meine Cousine, die eigentlich kein Mädchen mehr ist, sondern eine wunderschöne junge Frau, blond, schlank -eigentlich perfekt für so einen Auftritt in der Grillwerbung geeignet. Vor einem guten halben Jahr hat sie sich dazu entschieden, für eine Zeit lang vegan zu leben. Einfach um es mal auszuprobieren, wie das ist, worüber so viel geredet wird. Zu Ostern hat sie beschlossen wieder Fleisch zu essen.

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Dann kam die Einladung zum Geburtstag meiner Eltern, an dem es neben den rießigen Ochsenkoteletts auch zarte Hähnchenbrust, Würstle oder Vegetarisches vom Grill gab. Denn die Frauen der Schöpfung würden ja wohl ganz sicher nicht bei diesem durchwachsenen blutigen Fleisch zuschlagen… das Rezept hat es ja schließlich schon für „echte Kerle“ ausgeschrieben. Ihr könnt es euch denken: allen Geschlechterklischees zum Trotz nahm meine Cousine nicht nur einen Anstandshappen, sondern griff zwei weitere Male zu. Jaaaa, ich habe es genau beobachtet 🙂
So ein Überraschungseffekt ist 2017 am Grill scheinbar noch nicht denkbar. Gut, dass es in meiner persönlichen Welt am Familientisch allen völlig egal ist, wer was isst oder nicht: weder die vegane Lebensphase noch der Verzehr des Männersteaks wurde kommentiert. Stattdessen Gelächter, Geschmatze und Lob über dieses fantastische Essen! So wie es sein soll 🙂

Übrigens: die Chimichurri passt auch super zu anderem Gegrillten, denn ich habe tatsächlich lieber bei anderen Leckereien als beim Ochse zugegriffen 😉 Nur um das Klischee zu bestätigen, dass ich als Määäädchen (wüüürg!) eher auf was anderes stehe, nur halt nicht auf Minze!

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Zutaten für die Chimichurri:
1 dickes Bund glatte Petersilie
2-3 Zweige Thymian
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2-3 gelbe oder rote Chilischoten (je nach pers. Geschmack)
100ml Sonnenblumenöl
knapp 40ml Weißweinessig
1 TL Rohrohrzucker
Salz

Zutaten für das Ochsenkotelett:
2 Ochsenkoteletts mit Knochen (à ca 600g, ca 3cm dick)
4 EL Sonnenblumen- oder Olivenöl
Pfeffer, Salz
Öl zum Bepinseln

Zubereitung:
Für die Chimichurri Kräuter waschen und trocken schütteln. Die Blätter sehr fein hacken. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Chilis waschen. 1 Schote mit den Kernen in hauchfeine Ringe schneiden oder hobeln und beiseitestellen. Restliche Schote(n) putzen, entkernen, halbieren und sehr fein würfeln.
Zwiebeln, Knofi und Chiliwürfel in 2 EL Sonnenblumenöl bei schwacher Hitze ca 5min andünsten, aber keinen Fall braten. Mischung etwas abkühlen lassen. Den Essig mit Zucker und 1 TL Salz verrühren, restliches Öl unterrühren. Kräuter und Zwiebelmischung dazugeben und alles sehr gut verrühren. Chimichurri mind. 2h ruhen lassen, dann nochmal abschmecken.

Die Ochsenkotelett 1h vor Grillbeginn aus dem Kühlschrank nehmen, rundherum mit Öl einpinseln, mit Pfeffer bestreuen und Zimmertemperatur annehmen lassen.
Den Grill vorheizen. Den Rost mit Öl einreiben, Koteletts darauf bei größter Hitze ca 2min grillen, dann wenden, salzen und erneut ca 2min grillen. Koteletts wieder wenden, salzen und ca. 2min grillen. Erneut wenden und ca 2min grillen (ja, 4x 2min ist korrekt abgeschrieben!)
Die Koteletts sind jetzt gerade „medium rare“, dh sie haben innen noch einen rosa Kern. Wer sie stärker durchgebraten mag, grillt sie bei etwas reduzierter Hitze noch weitere 4min.
Koteletts auf jeden Fall 5min neben dem Grill oder auf einer Ruhezone auf dem Grill ziehen lassen. Dann in dünne Scheiben schneiden und mit Chimichurri und Chiliringen (wer’s mag) genießen.

Quelle: Grillen. Raffiniertes vom Rost (Susanne Bodensteiner)

Evolution des Fischs im Hause O.: Dill-Risotto mit Lachs

Meine Geschwister und ich waren früher mal das, was die Werbung als typische Kinder verkauft: nachmittags stromerten wir durch Wald und Wiesen, bauten Staudämme am Bach, ‚kochten‘ im Garten übelriechende Suppen aus Gräsern und wildem Schnittlauch und lieferten uns als Mädels erbitterte, aber gewaltlose Kriege mit den Jungs und umgekFeatured imageehrt. Abends lasen uns Mama und Papa Gute-Nacht-Geschichten vor, am Essenstisch saß man mindestens einmal täglich gemeinsam und Fisch gab es wöchentlich lediglich in Form von Stäbchen. Vielleicht romantisiere ich das aus heutiger Sicht, aber wenn ich mal Werbung mit Kindern sehe, dann denke ich mir dabei, dass meine Kindheit nicht schöner gewesen sein kann als das dort inszeniert wird. Aus Elternsicht mag das ganz anders aussehen 😉
Featured imageEin großer Schritt raus aus der Kindheit ist deswegen sicherlich gewesen als wir den Fisch nicht mehr nur komplett versteckt in Panade zu uns nahmen, sondern irgendwann ge-schlemmert haben…meistens mit dem typischen Bröselbelag. Dazu gab es Kartoffelbrei, Bechamelsauce und Brokkoli (natürlich alles selbst gemacht – diese Fertigfischdinger waren eines der weniger Fertigprodukte, die meine Mutter ins Haus ließ) Mit Brei und Sauce wurden Staudämme gebaut und der Teller geflutet, das Gemüse anstandslos gegegessen.

Und irgendwann konnte man den Fisch dann auch als Filet ohne jegliche Panade oder sogar als Ganzes auf den Tisch stellen und wir haben es trotzdem gegessen. Wobei mein Bruder an jeder einzelnen Gräte rumgemeckert hat, die auf seinem Teller landete – und deswegen war er meistens das Opfer, das die meisten davon hatte 😀
Dieses Risotto ist leckere Alltagsküche: ich liebe dieses Reisgericht ja sowieso, der Dill gibt dem ganzen schön Geschmack und in dem Lachsfilet findet sich so selten eine Gräte, dass sich niemand beschweren muss. Und in ner guten halben Stunde steht alles auf dem Tisch – was will man mehr?
Hat sich euer Geschmack im Laufe der Jahre entwickelt und ihr esst heute Sachen, die euch früher untergeschoben werden mussten?

Zutaten (für 4 Personen):
1 gr. Zwiebel
5 EL ÖlFeatured image
300g Risottoreis
1 Knoblauchzehe
100ml Weißwein
ca. 800ml Gemüsebrühe
1 Bund Dill
1 Bund Schnittlauch (weg gelassen)
4 EL saure Sahne
500g Lachs
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Gemüsebrühe erwärmen. Währenddessen Zwiebel und Knoblauch fein schneiden und in 3 EL Öl glasig andünsten. Den Reis dazugeben und kurz mitbraten. Mit dem Wein ablöschen und verdampfen lassen. Soviel Brühe angießen, dass der Reis knapp bedeckt ist. Bei mittlerer Hitze ca. 20min garen, dabei regelmäßig (nicht andauernd!) umrühren. Gegen Ende hin öfters mal probieren, damit der Reis nicht zu weich wird.
Während der Reis gart, den Dill klein hacken und mit der sauren Sahne vermischen. Den Lachs abwaschen, trocken tupfen und in 3-4cm große Würfel schneiden. In einer beschichteten Pfanne in 2 EL Öl bei mittlerer Hitze in ca. 6min rundherum anbraten. Salzen und pfeffern
Wenn das Risotto fertig ist, die saure Sahne unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschließend abschmecken.

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Quelle: Essen und Trinken