Pancake – Party dank Raclettegerät!

Hat bei euch das Raclettegerät gerade auch Hochsaison? Ich glaube, während des Jahres verstaubt dieses mobile Heizgerät im Keller, aber kaum kommen die Feiertage rund um Weihnachten und Silvester kommt seine Zeit. Da wird Käse geschmolzen was das Zeug hält! Und ganz ehrlich: genau so soll es sein und mir würde echt was fehlen ohne diese Leckerei.

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Heute aber zeig ich euch, was ihr sonst noch mit dem Gerät anstellen könnt, damit es vielleicht auch unter dem Jahr Verwendung findet. Mit leichter Skepsis hab ich das Pancakerezept ausprobiert und innerhalb kürzester Zeit waren alle begeistert! Ab und zu mach ich wirklich gerne Pancakes zum Frühstück. Problem ist nur, dass man ne ganze Weile in der Küche mit der Pfanne hantiert bis genügend zusammen kommen.

Von dieser Arbeit befreit euch das Raclettegerät: macht einfach genug Teig, stellt statt Schinken und Gemüse Obst und Süßzeug auf den Tisch und es kann losgehen! Jeder bedient sich am Teig und dekoriert dann den Teig mit beliebigen Toppings und kurz drauf können alle gleichzeitig genießen! So einfach, so gut! Ein echte Empfehlung für euer nächstes Brunch… oder als Katerfrühstück am 1. Januar 🙂

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Zutaten für ca. 5 Personen:
60g Zucker
3 Eier
450ml Milch
225g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1/2 TL Salz
Zimt und Muskatnuss nach persönlichem Geschmack
50g Kakao
Toppings:
1 Banane
1/2 Apfel
Erdnussbutter
Nutella
Walnüsse
Kokosflocken
Zuckerstreusel
TK-Himbeeren
… was ihr wollt 🙂

Zubereitung:
Eier trennen. Zucker und Eigelbe in einer Schüssel verrühren. Dann Milch hinzufügen und alles gut vermischen. Mehl, Backpulver und Gewürze mischen und nach und nach zur Eiermischung geben. Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unterheben. Die Hälfte des Teiges in eine andere Schüssel geben und mit dem Kakaopulver vermischen.
Das Raclettegerät vorheizen, die Pfännchen jeweils mit etwas geschmolzener Butter einfetten. Und dann kann gefüllt werden, wie es euch gefällt: hellen und dunklen Teig mischen oder nur eine Teigsorte mit Obst, Nüssen oder anderem ungesunden Zeug belegen. Im Gerät backen bis der Teig fest und leicht gebräunt ist. Dazu könnt ihr Ahornsirup, Honig oder auch Joghurt servieren.
So einfach kann man ne Pancake-Party schmeißen 🙂

Quelle: Buzzfeed

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Zitronen – Kokos – Energy Balls

Zu süß – zu trocken – zu wenig Nüsse – zu… ach neee danke, muss nicht sein! So ging es mir bisher immer, wenn ich mir Energy Balls gekauft hab. Zugegeben: oft war das noch nicht, aber die paar Versuche haben mir gereicht um zu wissen: es geht halt nichts über Selbstgemachtes!

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Energy Balls bestehen aus Trockenfrüchten, Nüssen und beliebigen anderen Zutaten wie Kakao oder Proteinpulver, die im Mixer püriert und dann zu Kugeln gerollt werden. Theoretisch sind die Variationsmöglichkeiten unendlich – wichtig ist nur, dass am Ende die Masse feucht genug ist um zusammenzuhalten. Praktisch allerdings finde ich diese Geschmackskombination am allerbesten: durch die Zitrone wird die Masse längst nicht so süß wie sonst oft, sondern man hat einen frischen Geschmack. Kokos geht bei mir sowieso immer und die recht geschmacksneutralen Cashews balancieren alles aus.

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Bitte glaubt nicht, dass nur weil die Dingerchen roh, vegan und glutenfrei sind, sie auch kalorienarm sind! Ihren Namen haben sie schließlich nicht umsonst: dank der Cashewkerne und der Datteln kriegt man wieder Kraft für die nächste Aufgaben. Ich mag die Engergy Balls auch deswegen so gern, weil die so schnell gemacht sind! Medjooldatteln bekomme ich hier in der Gegend nicht so gut, deswegen weiche ich dafür einfach die getrockneten Datteln ein – geht auch problemlos.

Uns haben die Kugeln im Sommer auf die Bergspitzen Südtirols begleitet – im Rucksack wurden die zwar dann mit der Zeit etwas platter, lecker waren sie immer noch! Das größte Kompliment kam überraschenderweise vom Liebsten: „ich mag zwar keinen Kokos, aber hierdrin schmeckt der gut!“ Also husch – husch nachmachen, damit die Energie für die beginnende Adventszeit nicht ausgeht 😉

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Zutaten für ca. 15 Engergyballs:
150g Cashewkerne
100g Datteln (oder 15 frische Medjooldatteln)
50g Kokosflocken
60ml Zitronensaft
Schale von einer unbehandelten Zitrone

Zubereitung:
Die getrockneten Datteln in eine Schüssel geben, mit heißem Wasser übergießen und ca. 20min einweichen. Die Cashews portionsweise in einen hohen Rührbecher geben und kurz mit dem Stabmixer anpürieren, so dass ein sehr grobes Mehl entsteht. Wenn vereinzelt größere Cashewstücke bleiben, kein Problem. Wer einen Foodprocessor hat, kann die Cashews selbstverständlich auch darin zerkleinern. Das „Cashewmehl“ in eine Schüssel füllen.
Die Datteln abgießen und im Rührbecher glatt pürieren. Das Dattelpüree mit den Cashews, den Kokosflocken, dem Zitronensaft und der Zitronenschale vermischen. Einen Probeball zwischen den Händen rollen – hält alles zusammen? Wenn nein, noch ein paar Datteln pürieren und mit der Masse mischen.
Die Bällchen in Wunschgröße rollen – ich forme sie aus der Menge von einem Esslöffel. Die Energyballs im Kühlschrank lagern. Sie können aber auch problemlos ungekühlt mitgenommen werden und halten sich einen bis zwei Tage ohne Kühlung.

Quelle: Green Kitchen Travels (David Frenkiel & Luise Vindahl)

Anekdoten, die meiner Mutter peinlich sind… und ein Blumenkohlcurry

Vergangenes Wochenende war ich daheim – es war soooo schön! Viel zu wenig Zeit mit der lieben Familie, aber besser kurz als gar nicht! Im Vorfeld hatte ich mal wieder alte Blogartikel vom letzten Jahr durchgelesen, die mir mein Vater zusammen mit seinen tollen Fotos in ein Buch gedruckt hat. Dabei bin ich auch auf diesen Artikel gestoßen und hach, ich musste am Sonntag wiederfeststellen, wie gut die dort beschriebene Choreographie doch funktioniert. Einer meiner Lieblingsartikel auf dem Blog und sehr zu empfehlen um unsere Familiendynamik zu verstehen.

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Eine andere Eigenschaft verbunden mit der ein oder anderen Anekdote, die meiner Mutter fuuuuurchtbar peinlich sein wird, soll heute breitgetreten werden. Aber um es gleich voraus zu schicken: in dieser Hinsicht bin ich komplett wie meine Mutter! Es geht um das Einschätzen von Mengen! Ein kleiner Gendeffekt, der mütterlichseits seit mindestens zwei Generationen vererbt wird – meine Oma ist nämlich genau so drauf 🙂 Lasst mich die Anekdote vom vergangenen Sonntag erzählen:

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Es ist 11.45 Uhr, meine Mutter ist nach der Kirche sofort heimgesprungen um für 20 Personen zu kochen. Es soll Chili con Carne geben, dazu Reis und Baguette. Als Vorspeise einen Nachoteller und später dann vier verschiedene Kuchen. So weit, so normal. Das Chili köchelt, meine Schwester bereitet den Nachoteller zu, ich mache eine Guacamole und meine Mutter steht am Herd und rührt im Topf mit Reis.
ACHTUNG, es folgt ein Standardsatz, der zu JEDEM Fest dazu gehört: „Oje, Miriam guck mal… ich glaub, das ist zu wenig Reis!“ Wohlgemerkt, meine Mutter rührt in einem Topf, der 8 Liter fasst und bis knapp unter den Rand mit Reis und Wasser gefüllt ist. Wahlweise hört man bei einem Fest auch, dass es zu wenig Nudeln / Salat / Fleisch /… sind, es droht praktisch immer eine Nahrungsknappheit, wenn die Verwandten zu Besuch kommen.

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Am Sonntag grinste ich nur und meinte, dass das viel zu viel Reis sei und sie noch ewig Reisreste essen würd. Kleine Randnotiz zur Herdbelegung in der Küche: parallel zum Reis stand noch ein Topf Spaghetti auf dem Herd – die Bolognese war schon fertig, weil nun ja, man weiß ja nie, ob jemand kein Chili mag 🙂
12.30 Uhr, die Verwandten sind alle da, das große Essen beginnt und es kommt wie es kommen muss: es bleibt Reis übrig! Sehr viel! Und Chili auch – ein ganzer Topf (immerhin keine 8l, sondern „nur“ 2 Liter). Und Spaghetti Bolognese haben auch nur zwei Kinder gegessen. Tja, ich wusste es ja von Anfang an: zu viel Reis 🙂

Also, liebe Mama: hier ein Rezept zur Reisverwertung… Lass es dir schmecken und keine Sorgen, verhungern wird bei dir daheim niemand! Und wie gesagt: das muss dir nicht peinlich sein, es geht bestimmt noch mehr Leuten so 😉

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Zutaten für 4 Personen:
300g gekochter Basmatireis
1 EL Kokosöl
2 mittelgroße Schalotten, gehackt
400g Blumenkohlröschen, zerkrümelt
60g Chashewkerne (ich: deutlich mehr 😉
100g Kichererbsen aus der Dose, abgespült und abgetropft (ich: ca. 200g)
1 Handvoll Spinat
1 TL Currypulver
1/2 TL Kurkuma
1/4 TL Chiliflocken
2 Frühlingszwiebeln
175ml Kokosmilch (ich: ca. 250ml)
2 TL frisch gepresster Limettensaft
40g Rosinen
2 EL gehackte Minze (bei uns ohne)

Zubereitung:
Das Kokosöl in einer großen Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen. Schalotten und Blumenkohl in der Pfanne mit Salz und Pfeffer würzen und 5min braten bis der Blumenkohl hellbraun ist.
Cashewkerne und Kichererbsen zugeben und 5min weiterbraten bis sie hellbraun sind. Currypulver, Kurkuma, Chiliflocken und Frühlingszwiebeln zugeben. Etwa 30sec rühren bis die Gewürze anfangen zu duften. Die Hitze reduzieren und gut die Hälfte der Kokosmilch einrühren. Dann Limettensaft, Rosen und noch etwas Salz zugeben.
Den Reis einarbeiten, dabei größere Klumpen mit einer Gabel zerdrücken. Die restliche Kokosmilch zugießen, Spinat und ggf. Minze unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit zusätzlicher Limette servieren.

Quelle: Vegetarisch mit Liebe. (Jeanine Donofrio)

Indisches Curry mit Fisch

Freitags gibts Fisch! Bei wem ist das noch so? Zugegeben, seitdem ich nicht mehr daheim wohne und nicht mehr regelmäßig eine Mensa frequentiere, hat sich der Tag für Fischkonsum oft mal in eine fernere Zukunft verschoben. Hauptgrund war meistens, dass ich ein tolles vegetarisches Rezept entdeckt hatte, das mich mehr reizte als ein Meerbewohner.

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Abgeschreckt werde ich heute noch, wenn der Fisch in der Pfanne gebraten wird und dabei eine tolle Kruste entstehen soll… soll! In den seltensten Fällen ist mir das gelungen, viel zu oft zerfiel der Fisch in seine Einzelteile, wollte die Kruste lieber in der Pfanne bleiben oder war die Hautseite schon mehr als gebräunt und der obere Teil noch roh. Jedes Mal ein Kampf – wer Tipps hat, die über „Verwende eine gscheite Pfanne“ (ach neee, wirklich?!) hinaus gehen, nur her damit!

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Ein Kampf mit der Pfanne und Fischstückchen bleibt euch bei diesem Curry erspart: das Lachsfilet zieht einfach in der heißen Flüssigkeit gar und gut ist. Und was gibt es an diesen verwindeten-nassen Tagen besseres als ein würziges Curry, das wie eine Wärmflasche funktioniert und an einem grauen Freitag so richtig strahlend leuchtet?

Nur ein WARNHINWEIS – für euch getestet: Kurkuma färbt ziemlich doll! Also wenn das Gewürz erstmal eingerührt ist, zieht brav eine Schürze an oder lasst das Curry nicht mehr sprudelnd kochen um gelbe Spritzer zu vermeiden… ich sag ja nur 😉 Ansonsten soll Kurkuma vooooll gesund sein, schmecken tut es auch!

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Zutaten für 4 Personen:
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
10g frische Kurkumawurzel
1-2 rote Chilischoten
1 EL Kokosöl
1 EL schwarze Senfsaat
1 EL Kreuzkümmelsaat, grob gemörsert
1 kleine Dose stückige Tomaten (400g)
400ml Kokosmilch
Salz, Pfeffer
400g Lachsfilet
1 TL Kurkumapulver
200g Baby-Blattspinat
Saft von 1-2 Limetten

Zubereitung:
Zwiebeln schälen, halbieren und in Streifen schneiden. Knoblauch und Kurkuma schälen, Chilis putzen und alles fein hacken. Kokosöl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und gehackte Zutaten zusammen mit Senf und Kreuzkümmel darin 5min bei milder Hitze andünsten. Dann mit Dosentomaten und Kokosmilch ablöschen. Mit Salz und Pfeffer würzen und 10min bei milder Hitze einkochen lassen.
Inzwischen den Lachs waschen, trocken tupfen und in ca 3cm große Würfel schneiden. Rundum mit Salz, Pfeffer und Kurkumapulver würzen, dann in das Curry geben und bei geschlossenem Deckel ca 5min gar ziehen lassen.
Spinat waschen, trocken schleudern und verlesen. Am Ende der Garzeit unter das heiße Curry heben, sodass er eben in sich zusammenfällt. Das Curry mit Limettensaft abschmecken und mit Fladenbrot oder Reis servieren.

Quelle: deli (4/2017)

Sommertage mit Erbsen-Zucchini-Risotto

Sommer ist anscheinend nicht nur dann, wenn es regnet (seit langem mal wieder – keine Beschwerden bitte, besseres Wetter ist schon wieder in Sicht), alle Schüler frei haben und die besten Bücher aus der Bücherei ausgeliehen sind, sondern Sommer ist auch dann, wenn auf allen Blogs die Zucchinischwemme beschworen wird 🙂 Ich hab natürlich schon brav mitgemacht und mich gefragt, wie viele Kilo Zucchini mich im elterlichen Garten erwarten.

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Tja, von wegen! Die Zucchini wachsen zwar brav, aber meine Mutter „leidet“ unter einen Bohnenflut! Kiloweise hat sie schon verarbeitet und mich bei meiner Abreise natürlich auch eingedeckt. Aber nun gut, ich hatte in mehr oder weniger weiser Vorraussicht Zucchinirezepte gesucht… Zum Glück versteckten sich unter den rießigen Blättern noch zwei Früchtchen, die gartenfrisch für das Risotto verwendet werden konnten.

Ich glaube, jeder Italiener würde entsetzt die Hände über dem Kopf zusammen schlagen, wenn er das Rezept für dieses Risotto sieht: Kokosmilch und Vollkornreis… das ist doch nicht traditionell?! Ja, vermutlich nicht, aber lecker! Heimlicher Star und UNBEDINGT notwendig ist das Erbsenpüree. Ohne ist das Risotto recht langweilig, aber mit bekommt es genau den Kick, den das Gericht braucht.

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Überhaupt verwandelt die Liason mit Basilikum und Parmesan die unscheinbaren, langweiligen Erbsen in ein richtiges Highlight! Für mich die Entdeckung des Sommers und mal wieder die Bestätigung, dass Parmesan und Zitrone jedes Gericht aufwerten 🙂 Große Nachkochempfehlung also, egal, ob ihr das Gericht exakt nach Rezeptangabe macht oder die ein oder andere Abkürzung wie ich nehmt – meine Änderungen hab ich im Rezept vermerkt.

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Zutaten für 4 Personen:
2 Selleriestangen (ich: 2 kleine Zwiebeln), fein gehackt
5 Knoblauchzehen, zerdrückt (ich: nur 2)
350g Kurzkorn-Vollkornreis (ich: normaler Risottoreis)
1 Dose Kokosmilch (400ml)
2 EL Apfelessig
1,2l Gemüsebrühe
1 kräftiger Schluck Weißwein
Saft von 1 Zitrone (ich: 1/2)
2 kleine Zucchini, in Halbkreise geschnitten
300g TK-Erbsen, aufgetaut
ein paar frische Minzeblätter, grob gehackt (ich: näää, keine Minze!)
Öl, Salz, Pfeffer

Für das cremige Erbsenpüree:
200g TK-Erbsen, aufgetaut
Saft von 2 Zitronen (ich: 1/2)
20g frische Basilikumblätter
2 EL Nährhefe (ich: Parmesan)
70ml Olivenöl

Zubereitung:
Einen reichlichen Schuss Olivenöl in einen großen Topf mit Deckel geben und auf mittlerer Stufe erhitzen. Sellerie, (Zwiebel), Salz und Pfeffer zufügen und den Sellerie ungefähr 10min darin dünsten bis er weich ist. Nun den Knoblauch hineingeben und 1 weitere Minute andünsten, dann Reis zugeben, kurz mitbraten und mit dem Wein ablöschen. Dann Kokosmilch, Brühe, Apfelessig und Zitronensaft zugeben, kurz aufkochen lassen, dann den Deckel aufsetzen, die Hitze reduzieren und den Reis 50min köcheln lassen bis er gar und das Wasser absorbiert ist. Immer wieder nachschauen und umrühren, gegebenenfalls etwas Wasser nachgießen.
ICH habe das Risotto klassisch gemacht und schöpfkellenweise die Brühe (nur ca einen halben Liter) angegossen, das hängt davon ab, welchen Reis ihr verwendet. Packungsangaben beachten und davon die Kochzeit ableiten.

Nach 50min den Deckel abnehmen, die Zucchinistückchen unterrühren und das Risotto weitere 5min köchlen lassen. Die 300g aufgetauten Erbsen unterheben, erneut 5min köcheln lassen, dann vom Herd nehmen.
Während Zucchini und Erbsen im Reis warm werden, das Erbsenpüree zubereiten. Einfach alle Zutaten in einen Mixer geben, mit Salz und Pfeffer würzen und alles cremig pürieren.
Entweder das Erbsenpüree unter das Risotto heben und mit Minze bestreut servieren ODER jedem individuell das Püree auf den Teller geben.

Quelle: Deliciously Ella mit Freunden (Ella Mills)

Staunenswert: Cremige Brokkolisuppe

Wer mit mir in dieser Jahreszeit unterwegs ist, wird sehr, sehr häufig den Satz hören: „Woah, alles soooo grün!“ In einem ganz ähnlichen Stil hab ich letztes Jahr zur Frühlingsminestrone auch schon einen Beitrag geschrieben, aber ich finde es jedes Frühjahr einfach neu faszinierend und staunenswert, wie innerhalb von einem Monat die Natur zum Leben erwacht.

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Besonders extrem fällt das noch auf, wenn man aus der Rhein-Neckar-Region heim ins Schwabenländle fährt. Da hat diese „Grün-Explosion“ an Ostern noch auf sich warten lassen. Diese Woche gab es dort sogar nochmal eine geschlossene Schneedecke! Aber gut, zumindest heute soll es schön sein und man kann Sonne und Grün genießen.

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Geht es euch auch so, dass ihr über gewisse Dinge immer wieder neu staunen könnt? Ich hoffe, dass ich diese offenen Augen mein Leben lang behalte und in jedem Frühling neu meine Umwelt nerve, mit meinen Hinweisen auf die grüne Farbpracht 🙂

Der Sprung von dieser Naturbetrachtung zur Suppe ist jetzt etwas holperig… mit Brokkoli, Lauch und Spinat ist sie halt auch grün, deswegen vermutlich die Assoziation. Brokkolisuppe gibt es schon mein Leben lang immer wieder, aber noch nie mit Kokosmilch. Warum eigentlich nicht? Diese Ergänzung macht einen wunderbaren Unterschied und die Suppe sehr cremig und reichhaltig. Wir haben uns an einem kalten Frühlingsabend wirklich sehr über die warme Suppe gefreut! Ist auch eine gute Vorratskammersuppe, wenn man recht vereisten Brokkoli und Spinat in hintersten Ecke der Gefriere findet… klappt auch 😉

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Zutaten (für 3 Portionen)
1 große Stange Lauch
1 EL natives Olivenöl plus etwas mehr zum Garnieren
2 Knoblauchzehen, geschält und zerdrückt
Salz, Pfeffer
1 mittelgroßer Brokkoli
1 1/2 TL Weißweinessig
500ml Gemüsebrühe
250ml Kokosmilch, plus 60ml zum Garnieren
60-80g Spinatblätter
Saft von 1/2 Zitrone (nach Belieben)
Chiliflocken (nach Belieben)

Zubereitung:
Die weißen und hellgrünen Teile des Lauchs in Ringe schneiden und in einem Sieb gründlich abspülen. Das Olivenöl in einem großen Topf auf mittlerer Stufe erhitzen. Lauch, Knoblauch und reichlich Salz und Pfeffer hineingeben. Umrühren und 5min dünsten bis der Lauch weich ist.
Den Brokkoli putzen, mit Stiel in kleine Stücke schneiden und zum Lauch in den Topf geben. Rühren und 3 min garen, bis der Brokkoli weich wird.
Essig, Brühe und Kokosmilch einrühren. Die Hitze reduzieren und 10min köcheln lassen.
Dann die Suppe vom Herd nehmen und glatt pürieren. Den Spinat putzen, zur Suppe geben und erneut pürieren. Mit Salz, Pfeffer und nach Belieben etwas Zitronensaft abschmecken.
Mit zusätzlicher Kokosmilch und Olivenöl garnieren. Wer will, streut noch ein paar Chiliflocken drüber.

Quelle: Vegetarisch mit Liebe (Jeanine Donofrio)

Fast wie das Original: Vegane Kokospralinen

Das verwendete Kokosmus wurde mir im Rahmen der nu3-Insiderbox kosten-und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Ihr alle kennt doch die Kokospraline, die in der Werbung weiße Strände und ewigen Urlaub verspricht. Oder die Haselnusspraline, die man guten Freunden gibt. Oder die andere Praline, die irgendwie mit Luxus in Verbindung gebracht wird.
Alle haben eins gemeinsam: unter der leckeren Hülle steckt eine Nuss oder Mandel. Und das mag ich gar nicht! Das stört meiner Meinung nach den Gesamtgeschmack.

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Vor kurzem hat eine Freundin einen Witz erzählt, den ich versuche, so gut wie möglich wiederzugeben -im Witze erzählen und merken bin ich nicht sonderlich gut. Also achtung:
Eine alte Frau fährt Tag für Tag mit dem Bus in die Stadt. Eines Tages fragt sie den Busfahrer, ob er denn Haselnüsse möge. Dieser bejaht und bekommt von der Frau eine Handvoll geschälte, glatte Nüsse gereicht. Von nun an bekommt er immer, wenn die alte Frau den Bus nimmt, eine Handvoll Nüsse gereicht. Nach einer Weile fragt der Busfahrer neugierig nach, woher sie denn immer die Nüsse habe. Darauf die Frau: „Wissen Sie, meine Lieblingsschokolade ist die mit ganzen Nüssen. Aber mit meinen Zähnen kann ich die Nüsse einfach nicht mehr essen.“

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So oder so ähnlich war der Witz. Kapiert? Sie lutscht die Schokolade um die Nüsse weg und dann… nun ja, eeeegal! Comedian werde ich in diesem Leben nicht mehr 😀 Was ich damit sagen will, ist, dass ich es eine Zeitlang genau so gemacht habe bei den oben genannten Pralinen: vorsichtig die Hülle aufgebissen, die Creme rausgeschleckt und die Mandel dann schön zur Seite gelegt. Das ging so lange gut bis ich die bösen Blicke meiner Mutter nicht mehr ertragen konnte 😉
Als ich nun das Kokosmus probierte, stellte ich fest, dass es ziemlich genau an den Geschmack von Raffaelo rankommt und wollte somit endlich eine Praline ganz nach meinem Geschmack herstellen. Bitteschön! Ohne Mandel, einfach nur leckerer Kokosgeschmack!

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Zutaten für ca. 30 kleine Pralinen:
4 EL Kokosmus
2 EL Kokosöl
2 EL Mandelmus (Cashewmus ist vermutlich noch etwas besser)
2 EL Kokosraspeln
1 EL Agavensirup
Zum Wälzen: 2 El Kokosraspeln

Zubereitung:
Alle oben genannten Zutaten in einer Schüssel miteinander vermischen. Das Kokosöl und das Kokosmus sollten dafür relativ weich sein, was bei den sommerlichen Temperaturen ja sowieso kein Problem sein sollte. Die Masse abschmecken und falls es euch nicht süß genug ist, noch etwas Agavensirup hinzufügen.
Die Masse für ca. 15min in den Kühlschrank stellen und fester werden lassen, damit sich die Kugeln besser formen lassen. Dann mit einem einem Teelöffel Masse abstechen und zu kleinen Kugeln rollen. Diese dann noch in den übrigen 2 EL Kokosraspeln wälzen und in den Kühlschrank stellen und aufbewahren. Bei Zimmertemperatur verlieren die Pralinen ihre Form.

Quelle: Leicht adaptiert von hier und hier.