Fast wie das Original: Vegane Kokospralinen

Das verwendete Kokosmus wurde mir im Rahmen der nu3-Insiderbox kosten-und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Ihr alle kennt doch die Kokospraline, die in der Werbung weiße Strände und ewigen Urlaub verspricht. Oder die Haselnusspraline, die man guten Freunden gibt. Oder die andere Praline, die irgendwie mit Luxus in Verbindung gebracht wird.
Alle haben eins gemeinsam: unter der leckeren Hülle steckt eine Nuss oder Mandel. Und das mag ich gar nicht! Das stört meiner Meinung nach den Gesamtgeschmack.

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Vor kurzem hat eine Freundin einen Witz erzählt, den ich versuche, so gut wie möglich wiederzugeben -im Witze erzählen und merken bin ich nicht sonderlich gut. Also achtung:
Eine alte Frau fährt Tag für Tag mit dem Bus in die Stadt. Eines Tages fragt sie den Busfahrer, ob er denn Haselnüsse möge. Dieser bejaht und bekommt von der Frau eine Handvoll geschälte, glatte Nüsse gereicht. Von nun an bekommt er immer, wenn die alte Frau den Bus nimmt, eine Handvoll Nüsse gereicht. Nach einer Weile fragt der Busfahrer neugierig nach, woher sie denn immer die Nüsse habe. Darauf die Frau: „Wissen Sie, meine Lieblingsschokolade ist die mit ganzen Nüssen. Aber mit meinen Zähnen kann ich die Nüsse einfach nicht mehr essen.“

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So oder so ähnlich war der Witz. Kapiert? Sie lutscht die Schokolade um die Nüsse weg und dann… nun ja, eeeegal! Comedian werde ich in diesem Leben nicht mehr 😀 Was ich damit sagen will, ist, dass ich es eine Zeitlang genau so gemacht habe bei den oben genannten Pralinen: vorsichtig die Hülle aufgebissen, die Creme rausgeschleckt und die Mandel dann schön zur Seite gelegt. Das ging so lange gut bis ich die bösen Blicke meiner Mutter nicht mehr ertragen konnte 😉
Als ich nun das Kokosmus probierte, stellte ich fest, dass es ziemlich genau an den Geschmack von Raffaelo rankommt und wollte somit endlich eine Praline ganz nach meinem Geschmack herstellen. Bitteschön! Ohne Mandel, einfach nur leckerer Kokosgeschmack!

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Zutaten für ca. 30 kleine Pralinen:
4 EL Kokosmus
2 EL Kokosöl
2 EL Mandelmus (Cashewmus ist vermutlich noch etwas besser)
2 EL Kokosraspeln
1 EL Agavensirup
Zum Wälzen: 2 El Kokosraspeln

Zubereitung:
Alle oben genannten Zutaten in einer Schüssel miteinander vermischen. Das Kokosöl und das Kokosmus sollten dafür relativ weich sein, was bei den sommerlichen Temperaturen ja sowieso kein Problem sein sollte. Die Masse abschmecken und falls es euch nicht süß genug ist, noch etwas Agavensirup hinzufügen.
Die Masse für ca. 15min in den Kühlschrank stellen und fester werden lassen, damit sich die Kugeln besser formen lassen. Dann mit einem einem Teelöffel Masse abstechen und zu kleinen Kugeln rollen. Diese dann noch in den übrigen 2 EL Kokosraspeln wälzen und in den Kühlschrank stellen und aufbewahren. Bei Zimmertemperatur verlieren die Pralinen ihre Form.

Quelle: Leicht adaptiert von hier und hier.

Voll im Trend: Raw Caipirinha

Bei einem der vielen Kommentare zum 3-Minuten-Vielfaltbrot wurde ich gefragt, ob ich denn regelmäßig Kokosblütenzucker verwenden würde. Ehrlicherweise musste ich zugeben, dass ich es damit genauso halte wie mit Chiasamen, Kokoswasser oder Gojibeeren. Ich lese sehr, sehr viel auf diversen Foodblogs. Sei es jetzt, dass es dort Hausmannskost gibt oder aber roh-vegan gelebt wird, es hauptsächlich um Getränke geht und das ganze auf Deutsch, Englisch oder Spanisch geschrieben ist. Mir ziemlich egal, hauptsache, die Rezepte sprechen mich an 😉

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Wenn man so in den Weiten des Internets unterwegs ist, begegnen einem immer wieder neue Lebensmittel und je häufiger die erscheinen und je größer die Heilsversprechungen sind, desto neugieriger werde ich. Eine Trendsetterin werde ich garantiert nie, dafür beäuge ich das alles immer zu lang, aber iiiirgendwann schlag ich zu und bringe ein Päckchen Chiasamen – Gojibeeren – Kokosblütenzucker – was auch immer mit nach Hause. Ich bin ein absolutes Konsumopfer was Essen angeht 😉

Aber okay, positiv ausgelegt, könnte man einfach sagen, dass ich sehr neugierig bin und nichts von vornherein ablehne. Denn genau deswegen probiere ich immer wieder neue Rezepte aus, die mich total begeistern. Bei der lieben Corinna bin ich auf diesen Raw Caipirinha gestoßen. Statt mit Cachaca wird Kokoswasser verwendet, der braune Zucker wird mit Kokosblütenzucker ersetzt und nur die Limetten und die Eiswürfel erinnern an den „klassischen Caipi“. Ich war skeptisch, weil nun ja, der Caipi ist nun mal ein echter Klassiker und wirklich lecker. Meine Schwester machte es auch nicht besser, die das Kokoswasser pur probierte und meinte, das würde genau so eklig schmecken, wie wenn man die Flüssigkeit aus einer Dose Mais trinken würde…

Aber dann, einmal kurz die Limetten zerstoßen, alles im Glas vermischt, probiert und dann WOW! Das schmeckt mega, mega lecker! Absolut überzeugend! Der Drink erfrischt super, ist dank Kokoswasser relativ kalorienarm und Kopfweh kriegt man auch nicht, weil kein Alkohol drin ist. Deswegen ist der Drink auch genau das richtige um sich im Sommer (also jetzt!) zu erfrischen. Schaut mal bei Sonjas Blog Amor&Kartoffelsack vorbei – dort werden gerade die tollsten Durstlöscher gesammelt. Alle sind alkoholfrei und einfach zuzubereiten, einfach perfekt für den Start ins Wochenende 🙂

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Zutaten (für 1 Glas):
150ml Kokoswasser
1-2 TL Kokosblütenzucker
1 Limette (Corinna empfiehl 2)
Eiswürfel

Zubereitung:
Die Limette heiß abwaschen, abtrocknen und vierteln. Die Viertel zusammen mit dem Kokosblütenzucker ins Glas geben und mithilfe eines Stößels (oder einem Kochlöffelstiel) zerquetschen, so dass Limettensaft und Zucker sich verbinden. Die Eiswürfel ins Glas füllen und alles mit dem Kokoswasser aufgießen.

Quelle: Wunschglück

 

Ohrwurm: Chiapudding mit Erdbeeren und Mango

Zunächst einmal vielen, vielen Dank für all eure lieben Kommentare hier oder auch bei Instagram zum letzten Post. Eure Rückmeldung hat mich sehr überrascht und gleichzeitig enorm gefreut, dass ihr trotz ungestylter Bilder gerne guckt und klickt und Appetit kriegt 🙂 Heute gibt es wieder gestylte Fotos, wobei es bei uns nicht stundenlang dauert bis das Essen in Szene gesetzt ist. Auf Instagram konnte man gestern schon einen kleinen Einblick bekommen. Auf einem Hocker im schönen Morgenlicht auf dem Esstisch kamen diese Chiapuddings optimal zur Geltung.

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Die Kombination von Erdbeeren und Mango in Verbindung mit Kokos ist einfach super! Zu den neutralen Chiasamen ist es ja wichtig, dass man was Leckeres hat. Das Wort „Mango“ ist eines der Wörter, was sofort einen Ohrwurm bei mir auslöst. Auf einer Silvesterfreizeit haben ein paar Jungs ständig (warum auch immer) den Mango-Song angestimmt. Keine große Dichterleistung: immer nur Mango-Mango-Mango und dann auch Mal Kiwi-Kiwi-Kiwi 😀 Wie so oft ist es halt der Rhythmus und die Tonfolge, die dieses Liedchen eeewig im Kopf bleiben lassen. Sucht es mal auf Youtube! Aber seid hiermit vorgewarnt!

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Falls ihr keine gute Mango bekommt, passen bestimmt auch Pfirsiche, Nektarinen oder Aprikosen. In alten Marmeladengläsern lassen sich die Chiapuddings auch super transportieren. Ich hab mich noch am Tag drauf über so ein nettes Gläsle freuen können 🙂

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Zutaten (für 4-5 Portionen):
100g Chiasamen
250ml Kokosmilch
250ml Wasser
6 EL Agavendicksaft
1 reife Mango, geschält
500g reife Erdbeeren, klein geschnitten
Saft und Schale von 1 Limette
2 Zweige Minze, Blättchen fein geschnitten (mag ich immer noch nicht)
4 EL geröstete Kokoschips

Zubereitung:
Chiasamen in eine Schüssel geben, Kokosmilch, Wasser und 2 EL Agavendicksaft zugeben und mit einem Schneebesen kurz verrühren, dann 25-30min quellen lassen.
Mangofruchtfleisch vom Stein schneiden und würfeln. Je die Hälfte der Erdbeeren und der Mango pürieren, mit Limettensaft und -schale abschmecken. Das Püree auf 4 – 5 Gläser verteilen. Restliche Mango mit den übrigen Erdbeerwürfeln, 1 El Agavendicksaft (hab ichweg gelassen) und Limettensaft vermengen. Minze unterrühren.

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Gequollene Chiasamen erneurt durchrühren, ggf noch etwas Wasser oder Kokosmilch zugeben, falls die Masse zu dick geworden ist. Masse über dem Fruchtpüree verteilen, mit marinierten Obstwürfeln bedecken und mit den Kokoschips garniert servieren.

 

PS: Kommentar Papa als er das Einfüllen beobachtet hat: „Sieht aus wie Froschlaich.“ Später beim Essen: „Von der Konsistenz genau so wie ich mir Froschlaich vorstelle“ 😀

 

Quelle: Deli-Magazin 3/2016

An anderen Tischen: Gastbeitrag bei Yushka

Yushka, die Sugarprincess, muss ich hier bestimmt niemandem vorstellen, oder? Ihren Blog lese ich schon sehr, sehr lange und beim Foodbloggercamp in Reutlingen hatte ich die große Freude, sie persönlich kennen lernen zu dürfen 🙂

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Heute sind wir bei ihr auf dem Blog mit diesem gesunden Kokos-Knuspermüsli zu Gast – schaut also auf jeden Fall bei ihr vorbei. Nicht nur, weil das Müsli sooo lecker ist und sooo toll knuspert, dass es nur ein guter Start in den Tag werden kann, sondern vor allem, weil der Blog von Yushka einfach wunderschön und so unterhaltsam ist!

Vielen Dank auch von hieraus, dass wir an deinem virtuellen Esstisch Platz nehmen dürfen, liebe Yushka! Und ich freu mich so, dass besonders eine Kategorie von ihr gelobt wird, die einer Person in dieser Familie sehr, sehr peinlich sein wird (jaaaa, die Mama ist gemeint, hihi!)
Ein schönes Wochenende euch allen! Der Frühling kommt – ich hoffe, ihr könnt das tolle Wetter genießen.

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Tri-Tra-Tresterverwertung: Karotten-Porridge

So sehr ich es liebe, selber Saft zu machen, so sehr bedaure ich es auch, den Trester ungenutzt wegzuschmeißen. Dieser ist zwar relativ trocken, hat aber immer noch Geschmack und Volumen. Weil ich selten Brot backe, in dem der Trester eine zweite Bestimmung finden könnte oder natürlich dann nicht drandenke, die Reste aufzubewahren, wenn ich Risotto mache, kam es viel zu oft vor, dass ich zwar sehr leckeren Saft, aber auch einen gut gefüllten Kompost hatte. Gerade in der Anfangszeit hab ich hauptsächlich Karotten, Äpfel und Ingwer ausgepresst.

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Umso glücklicher bin ich, dass ich eine neue Frühstücksidee gefunden habe! Wer also den Saft aus Rote Beete, Orangen und Karotten vom letzten Post macht, hebt bitte den Karottentrester auf und macht dieses Porridge!
Man kann es ganz easy-peasy am Vorabend vorbereiten und hat am nächsten Tag nur ein paar Handgriffe zu erledigen bevor ein leckeres Frühstück auf dem Tisch steht. Wer keinen Trester zur Hand hat, auch gar kein Problem: einfach eine kleine Karotte reiben und untermischen. Das geht genau so gut. Blog-Event CXVII - Muesli

Mit diesem Eintrag nehmen wir am Blogevent von Maja teil, das gerade bei Zorra stattfindet und ganz im Zeichen des Frühstücks steht. Müsli in allen Formen, Farben und Konsistenzen – da bin ich gleich dabei 🙂 Und mit unserem Karotten-Porridge verbinden wir ihre beiden Bücher: im ersten geht es ja um Frühstück und das zweite rund um Saft dürftet ihr spätestens nach meiner Vorstellung kennen. Ich zumindest war sehr positiv überrascht, wie lecker das Porridge ist – Gemüse kann man morgens also schon sehr gut in roher Form außerhalb von Smoothies zu sich nehmen und gleichzeitig etwas weniger in den Kompost schmeißen.

 

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Zutaten (für 2 zum Frühstück):
100g Getreideflocken nach Wahl (ich: Mischung aus Haferflocken und Getreideschrot)
1 TL Zitronensaft
280ml Karottensaft (ich habe gekauften verwendet)
30g Karotte, fein gerieben (ich: Trester)
jeweils eine Prise Zimt, Muskat, Kardamon
eine Handvoll getrocknete Früchte (z.Bsp. Aprikosen, Datteln, Rosinen)
20g Kokosflocken
Joghurt und Nüsse nach Wunsch
evt. Ahornsirup zum Süßen

Zubereitung:
Die Getreideflocken mit dem Zitronensaft und dem Karottensaft in einer Schüssel vermischen. Abgedeckt im Kühlschrank über Nacht ruhen lassen.
Am nächsten Morgen die Schüssel aus dem Kühlschrank nehmen und bei Raumtemperatur warm werden lassen. Wer will, kann das Porridge auch in einem Topf erwärmen. 2016.02.29_Porridge-7
Die geriebenen Karotten, die Gewürze, die getrockneten Früchte und die Kokosflocken untermischen. Falls die Mischung zu trocken erscheint, noch etwas Saft oder Wasser hinzufügen. Wer es etwas süßer mag, mit Ahornsirup abschmecken. Das Karotten-Porridge auf zwei Schüsselchen verteilen, mit Joghurt und Nüssen nach Wunsch garnieren.

Quelle: My new roots (Sarah Britton)

PS: wer eine Verwendung für den übrigen Karottensaft sucht, der macht bitte dieses Risotto – mein absolutes Lieblingsessen!!

 

 

Schöner Schein: Schwarzer Reis mit Mango und Kokos

Kennt ihr auf Youtube diese Videoclips, in denen innerhalb von zwei Minuten oder so aufgezählt wird, welche Fehler in einem Film alles drinstecken? Daran musste ich denken als wir die Bilder zu diesem schwarzen Milchreis geschossen haben. Warum?

  1. Gibt es irgendjemand der jemals im Bett gefrühstückt hat? Ich meine ni2016.02.10_Reisdessert-3cht, einen  Smoothie trinken (als ob ich davon satt werden würde…), sondern richtig frühstücken! Etwas wackelig, oder?
  2. Ich trinke keinen Espresso zum Frühstück… und auch sonst nicht wirklich.
  3. Meine Fußhaltung ist komplett unnatürlich, weil ich nicht meine Hornhaut in die Kamera strecken wollte.
  4. Im Bett trage ich Socken, Omas selbst gestrickte Wollsocken. Auch im Sommer. Sonst ist es zu kalt.
  5. Es war 14 Uhr als die Bilder entstanden.
  6. Und überhaupt: Frühstück im Bett und der Vater ist anwesend??? Bei aller Liebe, aber nicht meine Traumfantasie 😉

Warum mach ich dann überhaupt Bilder im Bett? Zum einen, weil die Fotomöglichkeiten in meinem Studentenzimmer begrenzt sind. Und zum anderen, weil durch den bevorstehenden Valentinstag grad überall auf Romantik gemacht wird und Frühstück im Bett anscheinend diesem Szenario entspricht.

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Ich ignoriere diesen Tag ja völlig! Deswegen präsentiere ich dazu auch etwas Schwarzes und nichts Rosarotes, hehehe! Jetzt muss ich kurz angeben und sagen, dass der Mitesser mich auch ohne irgendwelche Jahrestage, Vorgaben der Blumenindustrie oder sonst was immer wieder überrascht, Geschenkle macht, Drandenkerle schickt, usw., die mir so viel mehr bedeuten als alles, was er an diesem einen Tag machen könnte. Mehr darf ich nicht schreiben, das ist ihm sowieso schon peinlich, dass ich ihn hier erwähne 😉

Von all dem schönen Schein und dem Valentinstag mal abgesehen ist dieser schwarze Milchreis echt superlecker! Natürlich gesüßt mit Banane, fruchtig durch die Mango und mit dem Kokos leicht exotisch. Er lässt sich problemlos zubereiten und im Kühlschrank lagern. Nur den Joghurt und die Nüsse würde ich erst zum Servieren drauftun.
„Feiert“ ihr den Valentinstag oder verweigert ihr euch auch völlig diesen 24h? Ich freue mich ja über weitere Valentinstag-Ablehner! Oder Befürworter, vielleicht zwing ich den Mitesser nächstes Jahr dann auch zu einem romantischen Frühstück im Bett 😉

Zutaten für 4 Personen:
200g schwarzer Reis (über Nacht einweichen!)2016.02.10_Reisdessert-2
1 reife Mango1 Limette (ich: Zitrone)
1 EL blanchierte Haselnusskerne
1 EL Kokosflocken
2 reife Bananen
200ml Haselnussmilch (ich: Kuhmilch, sogar mit Lactose!)
Mark von 1 Vanilleschote (weggelassen)
evt. etwas Honig
2 schrumplige Passionsfrüchte (weggelassen)
4 gehäufte EL Joghurt

Zubereitung:
Den schwarzen Reis nach Packungsangabe kochen, etwas übergaren, damit die Körner dick und weich werden. Abgießen und abkühlen lassen.
Die Mango schälen und das Fruchtfleisch vom Stein schneiden. Mit dem Saft der Limette im Mixer pürieren, dann in eine Schüssel gießen. Nüsse und Kokosflocken getrennt in einer Pfanne ohne Fett hellbraun rösten und anschließend im Mörser zerstoßen (ich hab schon gemahlene verwendet).
2016.02.10_Reisdessert-1Die Bananen schälen und in Stücken in den Mixer geben. Mit Milch, Vanillemark und zwei Dritteln vom Reis pürieren. Je nach Süße der Bananen noch Honig hinzufügen. Das Püree zum restlichen Reis geben und unterrühren.

Den Reis auf vier Gläser oder Schalen verteilen. Das Mangopüree darübergeben, über jede Portion 1/2 Passionsfrucht auslöffeln, darauf 1 El Joghurt geben und alles mit Haselnüssen und Kokosflocken bestreuen.

Quelle: Jamies Superfood für jeden Tag (Jamie Oliver)
… das Buch hab ich (noch) nicht, aber als ich beim Durchblättern dieses Rezept gesehen hab, musste ich es sofort nachmachen. Hat sich gelohnt!

 

Für Pia: Erdbeer-Rhabarber-Kokos-Kekse

Eigentlich wollte ich diesen Post mit dem Titel „Zeitmanagment“  oder so überschreiben. Ich habe das Wochenende daheim verbracht, zwar hauptsächlich zum Schlafen vor und nach einer Hochzeit (was nicht viel war 😉 ), aber die wachen Stunden wollte ich ausnutzen um noch ein paar Bilder für den Blog machen zu lassen. Das hat nicht so gut geklappt, weil nicht nur ich vielbeschäftigt (und dann hundemüde) war, sondern auch mein Vater, der Fotograf.
Ich hatte freitags zwischen Arbeit und Uni noch schnell diese Cookies gebacken und war echt stolz das noch geschafft zu haben, nur um dann gestern wieder ins Unistädtle zu fahren und die Kekse…tja, es gab zwar noch welche, aber vor lauter sind wir nicht dazugekommen Bilder zu machen.

Das wäre echt schade gewesen, denn die Kekse sind sooo lecker. Es sind keine Featured imagetypischen Cookies, sie sind nicht knusprig und krümelig. Sie sind vielmehr kuchenartig und durch Erdbeer, Rhabarber und diesen Hauch Kokos sehr saftig. Einfach mal eine andere Möglichkeit um Rhabarber zu verwerten und Erdbeeren nicht nur so zu vernaschen. Aber mein Vater ist einfach der Beste (ein Kompliment, das man ihm ganz ungeachtet von irgendwelchen Ehrentagen machen kann) und so fand ich heute in meinem Mailpostfach die Bilder, die ihr hier sehen könnt. Irgendwie hat er in seinen vollen Terminkalender noch Foodstyling reingequetscht 🙂 Er hat es halt drauf mit dem Zeitmanagment!

Und warum ist der Post jetzt mit „Für Pia“ überschrieben? Am Freitag hab ich auf dem Nachhauseweg noch ein paar Kostproben von den Keksen bei meiner Cousine (das ist die Pia) und ihren Eltern und Bruder vorbeigebracht. Genau vier Kekse, für jeden einen. Heute krieg ich eine Mail von meiner Tante, dass Pia alleine drei Stück gegessen hätte, weil die ihr so geschmeckt haben. Sie bräuchte unbedingt das Rezept. Bitteschön, liebe Pia, hier kommt es… extra für dich!

Zutaten (für ca. 30 Kekse…je nach Größe)
150g Rhabarber
100g Erdbeeren
175 g Butter
140g brauner Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
1 EL Milch
275g Mehl
75g Kokosflocken
1 TL Backpulver
1 Prise SalzFeatured image

Zubereitung:
In einem kleinen Topf Butter und Zucker auf kleiner Stufe schmelzen. Der Zucker soll sich teilweise gelöst haben, ganz gelingt das mit braunem Zucker nicht, es wird eher eine zähflüssige Masse. Die Mischung etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Erdbeeren und Rhabarber vorsichtig waschen und in sehr kleine Stücke schneiden.
Die Butter-Zuckermischung in eine Rührschüssel umfüllen und die Eier einzeln unterrühren. Milch dazugeben. Das Mehl mit den Kokosflocken, dem Backpulver und dem Salz vermischen und zur Buttermischung geben. Zum Schluss vorsichtig die Erdbeeren und den Rhabarber unterheben.

Mit Hilfe von zwei Teelöffeln kleine Teighäufchen auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche setzen und etwas platt drücken. Dabei bitte genügend Abstand zwischen den Häufchen lassen, weil sie während des Backens auseinanderlaufen.

Die Kekse nacheinander (immer nur ein Blech) auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Ofen bei 190 °C Ober-/Unterhitze für ca. 12 Minuten backen bis die Ränder leicht gebräunt sind, herausnehmen und abkühlen lassen. Micha empfiehlt, die abgekühlten Kekse dann erneut bei 100 °C Umluft für 40 Minuten in den Ofen geben. Diesen Schritt hab ich vergessen, aber die Kekse haben trotzdem problemlos geklappt.

Quelle: Grain de Sel -Salzkorn