Indisches Curry mit Fisch

Freitags gibts Fisch! Bei wem ist das noch so? Zugegeben, seitdem ich nicht mehr daheim wohne und nicht mehr regelmäßig eine Mensa frequentiere, hat sich der Tag für Fischkonsum oft mal in eine fernere Zukunft verschoben. Hauptgrund war meistens, dass ich ein tolles vegetarisches Rezept entdeckt hatte, das mich mehr reizte als ein Meerbewohner.

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Abgeschreckt werde ich heute noch, wenn der Fisch in der Pfanne gebraten wird und dabei eine tolle Kruste entstehen soll… soll! In den seltensten Fällen ist mir das gelungen, viel zu oft zerfiel der Fisch in seine Einzelteile, wollte die Kruste lieber in der Pfanne bleiben oder war die Hautseite schon mehr als gebräunt und der obere Teil noch roh. Jedes Mal ein Kampf – wer Tipps hat, die über „Verwende eine gscheite Pfanne“ (ach neee, wirklich?!) hinaus gehen, nur her damit!

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Ein Kampf mit der Pfanne und Fischstückchen bleibt euch bei diesem Curry erspart: das Lachsfilet zieht einfach in der heißen Flüssigkeit gar und gut ist. Und was gibt es an diesen verwindeten-nassen Tagen besseres als ein würziges Curry, das wie eine Wärmflasche funktioniert und an einem grauen Freitag so richtig strahlend leuchtet?

Nur ein WARNHINWEIS – für euch getestet: Kurkuma färbt ziemlich doll! Also wenn das Gewürz erstmal eingerührt ist, zieht brav eine Schürze an oder lasst das Curry nicht mehr sprudelnd kochen um gelbe Spritzer zu vermeiden… ich sag ja nur 😉 Ansonsten soll Kurkuma vooooll gesund sein, schmecken tut es auch!

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Zutaten für 4 Personen:
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
10g frische Kurkumawurzel
1-2 rote Chilischoten
1 EL Kokosöl
1 EL schwarze Senfsaat
1 EL Kreuzkümmelsaat, grob gemörsert
1 kleine Dose stückige Tomaten (400g)
400ml Kokosmilch
Salz, Pfeffer
400g Lachsfilet
1 TL Kurkumapulver
200g Baby-Blattspinat
Saft von 1-2 Limetten

Zubereitung:
Zwiebeln schälen, halbieren und in Streifen schneiden. Knoblauch und Kurkuma schälen, Chilis putzen und alles fein hacken. Kokosöl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und gehackte Zutaten zusammen mit Senf und Kreuzkümmel darin 5min bei milder Hitze andünsten. Dann mit Dosentomaten und Kokosmilch ablöschen. Mit Salz und Pfeffer würzen und 10min bei milder Hitze einkochen lassen.
Inzwischen den Lachs waschen, trocken tupfen und in ca 3cm große Würfel schneiden. Rundum mit Salz, Pfeffer und Kurkumapulver würzen, dann in das Curry geben und bei geschlossenem Deckel ca 5min gar ziehen lassen.
Spinat waschen, trocken schleudern und verlesen. Am Ende der Garzeit unter das heiße Curry heben, sodass er eben in sich zusammenfällt. Das Curry mit Limettensaft abschmecken und mit Fladenbrot oder Reis servieren.

Quelle: deli (4/2017)

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Sommertage mit Erbsen-Zucchini-Risotto

Sommer ist anscheinend nicht nur dann, wenn es regnet (seit langem mal wieder – keine Beschwerden bitte, besseres Wetter ist schon wieder in Sicht), alle Schüler frei haben und die besten Bücher aus der Bücherei ausgeliehen sind, sondern Sommer ist auch dann, wenn auf allen Blogs die Zucchinischwemme beschworen wird 🙂 Ich hab natürlich schon brav mitgemacht und mich gefragt, wie viele Kilo Zucchini mich im elterlichen Garten erwarten.

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Tja, von wegen! Die Zucchini wachsen zwar brav, aber meine Mutter „leidet“ unter einen Bohnenflut! Kiloweise hat sie schon verarbeitet und mich bei meiner Abreise natürlich auch eingedeckt. Aber nun gut, ich hatte in mehr oder weniger weiser Vorraussicht Zucchinirezepte gesucht… Zum Glück versteckten sich unter den rießigen Blättern noch zwei Früchtchen, die gartenfrisch für das Risotto verwendet werden konnten.

Ich glaube, jeder Italiener würde entsetzt die Hände über dem Kopf zusammen schlagen, wenn er das Rezept für dieses Risotto sieht: Kokosmilch und Vollkornreis… das ist doch nicht traditionell?! Ja, vermutlich nicht, aber lecker! Heimlicher Star und UNBEDINGT notwendig ist das Erbsenpüree. Ohne ist das Risotto recht langweilig, aber mit bekommt es genau den Kick, den das Gericht braucht.

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Überhaupt verwandelt die Liason mit Basilikum und Parmesan die unscheinbaren, langweiligen Erbsen in ein richtiges Highlight! Für mich die Entdeckung des Sommers und mal wieder die Bestätigung, dass Parmesan und Zitrone jedes Gericht aufwerten 🙂 Große Nachkochempfehlung also, egal, ob ihr das Gericht exakt nach Rezeptangabe macht oder die ein oder andere Abkürzung wie ich nehmt – meine Änderungen hab ich im Rezept vermerkt.

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Zutaten für 4 Personen:
2 Selleriestangen (ich: 2 kleine Zwiebeln), fein gehackt
5 Knoblauchzehen, zerdrückt (ich: nur 2)
350g Kurzkorn-Vollkornreis (ich: normaler Risottoreis)
1 Dose Kokosmilch (400ml)
2 EL Apfelessig
1,2l Gemüsebrühe
1 kräftiger Schluck Weißwein
Saft von 1 Zitrone (ich: 1/2)
2 kleine Zucchini, in Halbkreise geschnitten
300g TK-Erbsen, aufgetaut
ein paar frische Minzeblätter, grob gehackt (ich: näää, keine Minze!)
Öl, Salz, Pfeffer

Für das cremige Erbsenpüree:
200g TK-Erbsen, aufgetaut
Saft von 2 Zitronen (ich: 1/2)
20g frische Basilikumblätter
2 EL Nährhefe (ich: Parmesan)
70ml Olivenöl

Zubereitung:
Einen reichlichen Schuss Olivenöl in einen großen Topf mit Deckel geben und auf mittlerer Stufe erhitzen. Sellerie, (Zwiebel), Salz und Pfeffer zufügen und den Sellerie ungefähr 10min darin dünsten bis er weich ist. Nun den Knoblauch hineingeben und 1 weitere Minute andünsten, dann Reis zugeben, kurz mitbraten und mit dem Wein ablöschen. Dann Kokosmilch, Brühe, Apfelessig und Zitronensaft zugeben, kurz aufkochen lassen, dann den Deckel aufsetzen, die Hitze reduzieren und den Reis 50min köcheln lassen bis er gar und das Wasser absorbiert ist. Immer wieder nachschauen und umrühren, gegebenenfalls etwas Wasser nachgießen.
ICH habe das Risotto klassisch gemacht und schöpfkellenweise die Brühe (nur ca einen halben Liter) angegossen, das hängt davon ab, welchen Reis ihr verwendet. Packungsangaben beachten und davon die Kochzeit ableiten.

Nach 50min den Deckel abnehmen, die Zucchinistückchen unterrühren und das Risotto weitere 5min köchlen lassen. Die 300g aufgetauten Erbsen unterheben, erneut 5min köcheln lassen, dann vom Herd nehmen.
Während Zucchini und Erbsen im Reis warm werden, das Erbsenpüree zubereiten. Einfach alle Zutaten in einen Mixer geben, mit Salz und Pfeffer würzen und alles cremig pürieren.
Entweder das Erbsenpüree unter das Risotto heben und mit Minze bestreut servieren ODER jedem individuell das Püree auf den Teller geben.

Quelle: Deliciously Ella mit Freunden (Ella Mills)

Staunenswert: Cremige Brokkolisuppe

Wer mit mir in dieser Jahreszeit unterwegs ist, wird sehr, sehr häufig den Satz hören: „Woah, alles soooo grün!“ In einem ganz ähnlichen Stil hab ich letztes Jahr zur Frühlingsminestrone auch schon einen Beitrag geschrieben, aber ich finde es jedes Frühjahr einfach neu faszinierend und staunenswert, wie innerhalb von einem Monat die Natur zum Leben erwacht.

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Besonders extrem fällt das noch auf, wenn man aus der Rhein-Neckar-Region heim ins Schwabenländle fährt. Da hat diese „Grün-Explosion“ an Ostern noch auf sich warten lassen. Diese Woche gab es dort sogar nochmal eine geschlossene Schneedecke! Aber gut, zumindest heute soll es schön sein und man kann Sonne und Grün genießen.

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Geht es euch auch so, dass ihr über gewisse Dinge immer wieder neu staunen könnt? Ich hoffe, dass ich diese offenen Augen mein Leben lang behalte und in jedem Frühling neu meine Umwelt nerve, mit meinen Hinweisen auf die grüne Farbpracht 🙂

Der Sprung von dieser Naturbetrachtung zur Suppe ist jetzt etwas holperig… mit Brokkoli, Lauch und Spinat ist sie halt auch grün, deswegen vermutlich die Assoziation. Brokkolisuppe gibt es schon mein Leben lang immer wieder, aber noch nie mit Kokosmilch. Warum eigentlich nicht? Diese Ergänzung macht einen wunderbaren Unterschied und die Suppe sehr cremig und reichhaltig. Wir haben uns an einem kalten Frühlingsabend wirklich sehr über die warme Suppe gefreut! Ist auch eine gute Vorratskammersuppe, wenn man recht vereisten Brokkoli und Spinat in hintersten Ecke der Gefriere findet… klappt auch 😉

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Zutaten (für 3 Portionen)
1 große Stange Lauch
1 EL natives Olivenöl plus etwas mehr zum Garnieren
2 Knoblauchzehen, geschält und zerdrückt
Salz, Pfeffer
1 mittelgroßer Brokkoli
1 1/2 TL Weißweinessig
500ml Gemüsebrühe
250ml Kokosmilch, plus 60ml zum Garnieren
60-80g Spinatblätter
Saft von 1/2 Zitrone (nach Belieben)
Chiliflocken (nach Belieben)

Zubereitung:
Die weißen und hellgrünen Teile des Lauchs in Ringe schneiden und in einem Sieb gründlich abspülen. Das Olivenöl in einem großen Topf auf mittlerer Stufe erhitzen. Lauch, Knoblauch und reichlich Salz und Pfeffer hineingeben. Umrühren und 5min dünsten bis der Lauch weich ist.
Den Brokkoli putzen, mit Stiel in kleine Stücke schneiden und zum Lauch in den Topf geben. Rühren und 3 min garen, bis der Brokkoli weich wird.
Essig, Brühe und Kokosmilch einrühren. Die Hitze reduzieren und 10min köcheln lassen.
Dann die Suppe vom Herd nehmen und glatt pürieren. Den Spinat putzen, zur Suppe geben und erneut pürieren. Mit Salz, Pfeffer und nach Belieben etwas Zitronensaft abschmecken.
Mit zusätzlicher Kokosmilch und Olivenöl garnieren. Wer will, streut noch ein paar Chiliflocken drüber.

Quelle: Vegetarisch mit Liebe (Jeanine Donofrio)

Fast wie das Original: Vegane Kokospralinen

Das verwendete Kokosmus wurde mir im Rahmen der nu3-Insiderbox kosten-und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Ihr alle kennt doch die Kokospraline, die in der Werbung weiße Strände und ewigen Urlaub verspricht. Oder die Haselnusspraline, die man guten Freunden gibt. Oder die andere Praline, die irgendwie mit Luxus in Verbindung gebracht wird.
Alle haben eins gemeinsam: unter der leckeren Hülle steckt eine Nuss oder Mandel. Und das mag ich gar nicht! Das stört meiner Meinung nach den Gesamtgeschmack.

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Vor kurzem hat eine Freundin einen Witz erzählt, den ich versuche, so gut wie möglich wiederzugeben -im Witze erzählen und merken bin ich nicht sonderlich gut. Also achtung:
Eine alte Frau fährt Tag für Tag mit dem Bus in die Stadt. Eines Tages fragt sie den Busfahrer, ob er denn Haselnüsse möge. Dieser bejaht und bekommt von der Frau eine Handvoll geschälte, glatte Nüsse gereicht. Von nun an bekommt er immer, wenn die alte Frau den Bus nimmt, eine Handvoll Nüsse gereicht. Nach einer Weile fragt der Busfahrer neugierig nach, woher sie denn immer die Nüsse habe. Darauf die Frau: „Wissen Sie, meine Lieblingsschokolade ist die mit ganzen Nüssen. Aber mit meinen Zähnen kann ich die Nüsse einfach nicht mehr essen.“

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So oder so ähnlich war der Witz. Kapiert? Sie lutscht die Schokolade um die Nüsse weg und dann… nun ja, eeeegal! Comedian werde ich in diesem Leben nicht mehr 😀 Was ich damit sagen will, ist, dass ich es eine Zeitlang genau so gemacht habe bei den oben genannten Pralinen: vorsichtig die Hülle aufgebissen, die Creme rausgeschleckt und die Mandel dann schön zur Seite gelegt. Das ging so lange gut bis ich die bösen Blicke meiner Mutter nicht mehr ertragen konnte 😉
Als ich nun das Kokosmus probierte, stellte ich fest, dass es ziemlich genau an den Geschmack von Raffaelo rankommt und wollte somit endlich eine Praline ganz nach meinem Geschmack herstellen. Bitteschön! Ohne Mandel, einfach nur leckerer Kokosgeschmack!

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Zutaten für ca. 30 kleine Pralinen:
4 EL Kokosmus
2 EL Kokosöl
2 EL Mandelmus (Cashewmus ist vermutlich noch etwas besser)
2 EL Kokosraspeln
1 EL Agavensirup
Zum Wälzen: 2 El Kokosraspeln

Zubereitung:
Alle oben genannten Zutaten in einer Schüssel miteinander vermischen. Das Kokosöl und das Kokosmus sollten dafür relativ weich sein, was bei den sommerlichen Temperaturen ja sowieso kein Problem sein sollte. Die Masse abschmecken und falls es euch nicht süß genug ist, noch etwas Agavensirup hinzufügen.
Die Masse für ca. 15min in den Kühlschrank stellen und fester werden lassen, damit sich die Kugeln besser formen lassen. Dann mit einem einem Teelöffel Masse abstechen und zu kleinen Kugeln rollen. Diese dann noch in den übrigen 2 EL Kokosraspeln wälzen und in den Kühlschrank stellen und aufbewahren. Bei Zimmertemperatur verlieren die Pralinen ihre Form.

Quelle: Leicht adaptiert von hier und hier.

Voll im Trend: Raw Caipirinha

Bei einem der vielen Kommentare zum 3-Minuten-Vielfaltbrot wurde ich gefragt, ob ich denn regelmäßig Kokosblütenzucker verwenden würde. Ehrlicherweise musste ich zugeben, dass ich es damit genauso halte wie mit Chiasamen, Kokoswasser oder Gojibeeren. Ich lese sehr, sehr viel auf diversen Foodblogs. Sei es jetzt, dass es dort Hausmannskost gibt oder aber roh-vegan gelebt wird, es hauptsächlich um Getränke geht und das ganze auf Deutsch, Englisch oder Spanisch geschrieben ist. Mir ziemlich egal, hauptsache, die Rezepte sprechen mich an 😉

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Wenn man so in den Weiten des Internets unterwegs ist, begegnen einem immer wieder neue Lebensmittel und je häufiger die erscheinen und je größer die Heilsversprechungen sind, desto neugieriger werde ich. Eine Trendsetterin werde ich garantiert nie, dafür beäuge ich das alles immer zu lang, aber iiiirgendwann schlag ich zu und bringe ein Päckchen Chiasamen – Gojibeeren – Kokosblütenzucker – was auch immer mit nach Hause. Ich bin ein absolutes Konsumopfer was Essen angeht 😉

Aber okay, positiv ausgelegt, könnte man einfach sagen, dass ich sehr neugierig bin und nichts von vornherein ablehne. Denn genau deswegen probiere ich immer wieder neue Rezepte aus, die mich total begeistern. Bei der lieben Corinna bin ich auf diesen Raw Caipirinha gestoßen. Statt mit Cachaca wird Kokoswasser verwendet, der braune Zucker wird mit Kokosblütenzucker ersetzt und nur die Limetten und die Eiswürfel erinnern an den „klassischen Caipi“. Ich war skeptisch, weil nun ja, der Caipi ist nun mal ein echter Klassiker und wirklich lecker. Meine Schwester machte es auch nicht besser, die das Kokoswasser pur probierte und meinte, das würde genau so eklig schmecken, wie wenn man die Flüssigkeit aus einer Dose Mais trinken würde…

Aber dann, einmal kurz die Limetten zerstoßen, alles im Glas vermischt, probiert und dann WOW! Das schmeckt mega, mega lecker! Absolut überzeugend! Der Drink erfrischt super, ist dank Kokoswasser relativ kalorienarm und Kopfweh kriegt man auch nicht, weil kein Alkohol drin ist. Deswegen ist der Drink auch genau das richtige um sich im Sommer (also jetzt!) zu erfrischen. Schaut mal bei Sonjas Blog Amor&Kartoffelsack vorbei – dort werden gerade die tollsten Durstlöscher gesammelt. Alle sind alkoholfrei und einfach zuzubereiten, einfach perfekt für den Start ins Wochenende 🙂

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Zutaten (für 1 Glas):
150ml Kokoswasser
1-2 TL Kokosblütenzucker
1 Limette (Corinna empfiehl 2)
Eiswürfel

Zubereitung:
Die Limette heiß abwaschen, abtrocknen und vierteln. Die Viertel zusammen mit dem Kokosblütenzucker ins Glas geben und mithilfe eines Stößels (oder einem Kochlöffelstiel) zerquetschen, so dass Limettensaft und Zucker sich verbinden. Die Eiswürfel ins Glas füllen und alles mit dem Kokoswasser aufgießen.

Quelle: Wunschglück

 

Ohrwurm: Chiapudding mit Erdbeeren und Mango

Zunächst einmal vielen, vielen Dank für all eure lieben Kommentare hier oder auch bei Instagram zum letzten Post. Eure Rückmeldung hat mich sehr überrascht und gleichzeitig enorm gefreut, dass ihr trotz ungestylter Bilder gerne guckt und klickt und Appetit kriegt 🙂 Heute gibt es wieder gestylte Fotos, wobei es bei uns nicht stundenlang dauert bis das Essen in Szene gesetzt ist. Auf Instagram konnte man gestern schon einen kleinen Einblick bekommen. Auf einem Hocker im schönen Morgenlicht auf dem Esstisch kamen diese Chiapuddings optimal zur Geltung.

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Die Kombination von Erdbeeren und Mango in Verbindung mit Kokos ist einfach super! Zu den neutralen Chiasamen ist es ja wichtig, dass man was Leckeres hat. Das Wort „Mango“ ist eines der Wörter, was sofort einen Ohrwurm bei mir auslöst. Auf einer Silvesterfreizeit haben ein paar Jungs ständig (warum auch immer) den Mango-Song angestimmt. Keine große Dichterleistung: immer nur Mango-Mango-Mango und dann auch Mal Kiwi-Kiwi-Kiwi 😀 Wie so oft ist es halt der Rhythmus und die Tonfolge, die dieses Liedchen eeewig im Kopf bleiben lassen. Sucht es mal auf Youtube! Aber seid hiermit vorgewarnt!

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Falls ihr keine gute Mango bekommt, passen bestimmt auch Pfirsiche, Nektarinen oder Aprikosen. In alten Marmeladengläsern lassen sich die Chiapuddings auch super transportieren. Ich hab mich noch am Tag drauf über so ein nettes Gläsle freuen können 🙂

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Zutaten (für 4-5 Portionen):
100g Chiasamen
250ml Kokosmilch
250ml Wasser
6 EL Agavendicksaft
1 reife Mango, geschält
500g reife Erdbeeren, klein geschnitten
Saft und Schale von 1 Limette
2 Zweige Minze, Blättchen fein geschnitten (mag ich immer noch nicht)
4 EL geröstete Kokoschips

Zubereitung:
Chiasamen in eine Schüssel geben, Kokosmilch, Wasser und 2 EL Agavendicksaft zugeben und mit einem Schneebesen kurz verrühren, dann 25-30min quellen lassen.
Mangofruchtfleisch vom Stein schneiden und würfeln. Je die Hälfte der Erdbeeren und der Mango pürieren, mit Limettensaft und -schale abschmecken. Das Püree auf 4 – 5 Gläser verteilen. Restliche Mango mit den übrigen Erdbeerwürfeln, 1 El Agavendicksaft (hab ichweg gelassen) und Limettensaft vermengen. Minze unterrühren.

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Gequollene Chiasamen erneurt durchrühren, ggf noch etwas Wasser oder Kokosmilch zugeben, falls die Masse zu dick geworden ist. Masse über dem Fruchtpüree verteilen, mit marinierten Obstwürfeln bedecken und mit den Kokoschips garniert servieren.

 

PS: Kommentar Papa als er das Einfüllen beobachtet hat: „Sieht aus wie Froschlaich.“ Später beim Essen: „Von der Konsistenz genau so wie ich mir Froschlaich vorstelle“ 😀

 

Quelle: Deli-Magazin 3/2016

An anderen Tischen: Gastbeitrag bei Yushka

Yushka, die Sugarprincess, muss ich hier bestimmt niemandem vorstellen, oder? Ihren Blog lese ich schon sehr, sehr lange und beim Foodbloggercamp in Reutlingen hatte ich die große Freude, sie persönlich kennen lernen zu dürfen 🙂

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Heute sind wir bei ihr auf dem Blog mit diesem gesunden Kokos-Knuspermüsli zu Gast – schaut also auf jeden Fall bei ihr vorbei. Nicht nur, weil das Müsli sooo lecker ist und sooo toll knuspert, dass es nur ein guter Start in den Tag werden kann, sondern vor allem, weil der Blog von Yushka einfach wunderschön und so unterhaltsam ist!

Vielen Dank auch von hieraus, dass wir an deinem virtuellen Esstisch Platz nehmen dürfen, liebe Yushka! Und ich freu mich so, dass besonders eine Kategorie von ihr gelobt wird, die einer Person in dieser Familie sehr, sehr peinlich sein wird (jaaaa, die Mama ist gemeint, hihi!)
Ein schönes Wochenende euch allen! Der Frühling kommt – ich hoffe, ihr könnt das tolle Wetter genießen.

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