Für Grobmotoriker: Walnussplätzle

Gebäck muss für mich nicht aufwändig sein, vor allem, weil das inoffizielle Motto der meisten Kekse oder Plätzle ist: mit einem Haps sind die im Mund! Wichtig ist, was drin ist und dass man nicht ewig mit der Zubereitung verbringen muss. Vor allem Ausstecherle rauben mir den letzten Nerv: ich erinner mich an Jungscharabende oder Kinderkirchbackaktionen nach denen eine Grundsanierung des Gemeindehauses nötig gewesen wäre. Überall klebte es, ständig musste man irgendwo neu den Teig ausrollen, die Dekozuckerstreusel landeten natürlich weniger auf den Ausstecherle als auf dem Boden, in den Haaren oder in Mündern. Da ist die Feinmechanik noch nicht so ausgeprägt 😀 Auch stand die Relation für den Aufwand in keinem Verhältnis zum Ergebnis.

2016-11-28_walnussplatzchen-11

Nun ja, spaßig ist das ganze ja schon und die Kids stolz ohne Ende über ihre Backwerke, aber für mich gibt es deutlich leckere Gebäckstücke. Zum Beispiel diese Walnussplätzle! Letztes Jahr ging für mich nichts über diese Schoko-Ingwer-Plätzle. Auch dieses Jahr sind die (frisch gebacken natürlich, von letztem Weihnachten sind keine mehr übrig) nach wie vor sensationell gut. Aber dann probierte ich die Walnussplätzle und hach, soooo gut! Walnüsse mag ich sowieso wahnsinnig gerne und dann in Kombination mit Schokolade, einfach super!

2016-11-28_walnussplatzchen-3

Ein ganz großes Plus ist dann noch, dass die Walnussplätzle absolut für Grobmotoriker geeignet sind: den Teig einfach nur zusammenkneten, Rollen formen und diese dann in Scheiben schneiden. Fertig! Das Schokobad für die Plätzle ist auch schnell gemacht und mmmmh, dann kann der Genuss beginnen!

Wer also noch was backen will, aber nicht so viel Zeit oder keine Lust auf großes Verzieren hat, weil die Plätzle sowieso schneller gegessen sind als man gucken kann, der liegt mit diesen Plätzle goldrichtig! Habt einen schönen dritten Advent!

2016-11-28_walnussplatzchen-8

Zutaten für jede Mänge Plätzle (50 oder mehr)
200g weiche Butter
150g Zucker (am besten brauner)
Mark einer Vanilleschote
1/2 TL Zimt
350g Mehl
1 Pck Backpulver
ca 8 EL Milch, mit weniger anfangen -je nach Konsistenz
150g gehackte Walnüsse
150g gehackte Schokolade
Kuvertüre zum Verzieren

Zubereitung:
Die Butter mit Zucker, Gewürzen und 1 Prise Salz schaumig rühren. Nach und nach mit dem Knethacken das mit Backpulver vermischte Mehl und die Milch unterrühren. Dann Walnüsse und Schokolade unterheben. Den Teig mit gefetteten Händen zu zwei oder drei Rollen formen, ca. 4cm Durchmesser. 30min die Rollen kalt stellen, dann 1/2cm dicke Scheiben abschneiden. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech im vorgeheizten Backofen bei 180°C 8-10min backen.
Auskühlen lassen und zur Hälfte in geschmolzene Kuvertüre tunken.

Definitionsfrage: Snickerdoodles

Was macht eigentlich einen normalen Keks zum Weihnachtsplätzle? Zutaten wie Zimt, Vanille oder Anis? Die Form von Tannenbaum, Stern oder Weihnachtsmann? Oder einfach nur die Tatsache, dass die Kekse halt jetzt in der Adventszeit gebacken werden? So ganz weiß ich nicht, was die Definition von Weihnachtsgebäck ist.

2016-11-17_snickerdoodles-1

Klar, da gibt es die Klassiker mit Namen wie Zimtstern, Lebkuchen, Engelaugen oder Vanillekipferl. Die gibt es traditionell erst ab Mitte November in der Hausbäckerei, bzw schon ab August oder so in den Supermärkten 😉 Aber wer von euch sich eine Kochzeitschrift gekauft hat, wird feststellen, dass praktisch alles auf den Plätzchenteller gelegt werden kann. Vorausgesetzt natürlich, dass die Kekse selbst gebacken sind. Dann dürfen auch „exotischere“ Zutaten wie Matcha oder Macadamianüsse, Superfoods wie Chiasamen oder amerikanische Spezialitäten wir Rocky Roads hergestellt und als Weihnachtsplätzle bezeichnet werden.

2016-11-17_snickerdoodles-2

Mit diesen Snickerdoodles hat die Weihnachtsbäckerei ihre Schatten vorausgeworfen. Ich habe sie schon vor zwei Wochen gebacken. Der Name ist irreführend: die Eltern und der Bruder kamen jeweils in die Küche und hielten nach den Snickerriegeln Ausschau. Nur die Schwester, praktisch eine halbe Amerikanerin, wusste sofort, dass es einfach nur Cookies mit Zimt sind. Meine Mutter würde diese Kekse nicht zu ihrem Weihnachtsgebäck zählen, weil sie viiiiiiel zu groß für ihren Plätzleteller sind. Ihre Gebäcksstücke sind kaum größer als 2€-Stücke, eine irre Arbeit, die sie sich da macht, aber es sind einfach die besten!

Also egal, ob ihr jetzt diese Snickerdoodles zum Weihnachtsgebäck zählt oder die (wie ich auch schon) mittem im Sommer macht, weil sie einfach lecker und so einfach sind: hauptsache ihr rührt euren Teig selber zusammen und greift nicht zu den Angeboten aus dem Supermarkt. Hierfür braucht ihr keine besonderen Zutaten, vielleicht habt ihr sogar alles schon daheim. Dann trennen euch wirklich nur noch ca. 25min von frisch gebackenen knusprigen Cookies!!

2016-11-17_snickerdoodles-4

Zutaten für ca 36 Cookies:
385g Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
250g weiche Butter
300g Zucker (Ich: 250g)
2 Eier
2 EL Zucker
1TL Zimt

Zubereitung:
Ofen auf 185°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mehl, Backpulver und Salz in eine Rührschüssel sieben. 2 EL Zucker und Zimt mischen.
Mit einem Handmixer oder einer Küchenmaschine die Butter in einer Rührschüssel weich und cremig schlagen. Zucker dazugeben und weiterschlagen bis die Masse leicht und fluffig wird. Eier hinzufügen und einige Minuten weiterschlagen.
Mit einem Holzlöffel oder einem Gummispachtel die Mehlmischung unterrühren bis sich gerade so ein Teig ergibt. Den Teig teelöffelweise sanft zwischen den handflächen rollen. Die kleinen Teigkugeln im Zimtzucker wälzen bis sie rundrum gleichmäßig bedeckt sind. Die Kugeln auf dem vorbereiteten Backblech platzieren. Darauf achten, dass zwischen den Cookies ein Abstand von ca 6cm besteht. NICHT platt drücken.
Etwa 10-12 min oder so lange backen, bis die Cookies goldbraun sind. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Quelle: Backen. I love baking (Cynthia Barcomi)

Jugendsünden: Erdnusscookies mit Hersheys Kisses (Peanut Butter Blossoms)

Was waren das für Zeiten früher, damals, als ich weg gegangen bin zum Studium. In ein Wohnheim in die Nähe von Nürnberg gezogen, lauter Gleichaltrige auf einem Fleck, die zusammen leben, feiern und ja, auch lernen. Unglaublich viele Erinnerungen sind mit diesem Jahr in Franken verbunden, Freundschaften, die bis heute halten und auch einige kulinarische Geschmäcker, die ich damit verbinde. Über die fränkische Mensa dort muss ich mal noch separat schreiben (das Rezept inklusive Bilder warten schon viel zu lange…), aber heute soll es eher um die unrühmlichen Entgleisungen gehen.

2016-09-30_peanutbutter-blossoms-3

Im Regelfall sind wir monatlich bei der Rettungsaktion dabei: dort geht es darum, dass es möglich ist (und oft erschreckend einfach!) ohne die Fertigprodukte aus dem Supermarkt auszukommen. Sei es jetzt ob es um Pesto, Sirup, Pfannkuchen oder Brot geht: selber machen ist angesagt und so viel besser! Das wusste ich schon immer und wurde mir von Zuhause aus so beigebracht. Die Fertigprodukte aus dem Supermarkt waren mir natürlich trotzdem bekannt. Sei es jetzt ob über Werbeplakate, Aufsteller im Laden selbst oder weil irgendjemand von dem Fix-Päckchen schwärmte, das ja so gut die Bolognese würzen würde. Aber so etwas daheim in der Küche meiner Mutter zubereiten? Natürlich nicht!

2016-09-30_peanutbutter-blossoms-4

Tja und dann war ich da in Franken und die Neugier packte mich und ich holte dort Fertigprodutkmäßig so einiges nach, was ich davor noch nicht gekannt hatte. Tomatensuppe aus dem Päckchen? Schmeckt suuuuper zum Aufbackbaguette aus dem Kühlregal. Der Milchreis an einem grauen Nachmittag aus dem Plastikbecher. Die unterschiedlichsten Gebäcksstücke? Nun ja, selber backen ist ja besser, aber probieren geht ja über studieren, nicht wahr? 2016-09-30_peanutbutter-blossoms-7

Oh Mann, ich kann nur den Kopf schütteln, was ich damals so gegessen habe 😀 Nun gut! Jugendsünden und eine Art von Rebellion gegen „was ich daheim niiiiiieeeee gekriegt habe!“. Dabei war mir nach dem ersten Biss meistens schon klar, dass das da auf dem Löffel nicht so gut war wie ich es mir vorgestellt hatte, bzw von daheim kannte. Getoppt wurde diese Fix-und-Fertig-Küche nur in den USA: so viele unbekannte Produkte! Vor allem das Süßigkeitenregal hatte es mir angetan und da insbesondere diese Hershey-Kisses: Erdnussbutter in Tröpfchenform mit Schoko überzogen, ein Traum! Hier leider nicht so einfach erhältlich, aber da ist es gut, wenn man Bekannte hat, die Lieferanten spielen 😉 Auf diese Art und Weise schmecken mir Jugendsünden deutlich besser: die krümeligen Erdnusskekse schmecken aber auch ohne zusätzliche Schokolade. Wunderbar mürbe! Und sonst hoffe und versuche ich, möglichst komplett auf vorzubereitete Dinge verzichten zu können. Ausnahmen wie diese bestätigen die Regel 😉

Zutaten (für 48 Cookies):
48 Hersheys Kisses
170g cremige Erdnussbutter
115g Butter
75g weißer Zucker
75g brauner Zucker
1 Ei
2 EL Milch
1 TL Vanilleextrakt
180g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

2016-09-30_peanutbutter-blossoms-11
Zubereitung:
Den Ofen auf 190°C vorheizen. Butter und Erdnussbutter in einer großen Schüssel cremig verrühren. Die Zucker hinzufügen und für 2-3 weitere Minuten rühren. Ei, Milch und Vanilleextrakt einrühren. Die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver und Salz) vermischen und langsam zugeben. Den Teig in Bällchen rollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. 8 bis 10min backen, aus dem Ofen holen und dann sofort die Hershey Kisses in die Kekse drücken, so dass die Bälle flach gedrückt werden und an den Rändern etwas aufbrechen. Auskühlen lassen und mit krümeln anfangen 😉

Mit menschlichen Zügen: Lebkuchen-Brownie-Ausstecherle

Sind eure Keksdosen schon gut gefüllt? Oder schon wieder fast leer geplündert? Ich kenn aus den Freundeskreisen ja die unterschiedlichsten Vorgehensweisen: entweder werden bis Heiligabend die Gebäckstücke sorgfältig versteckt und dann erst gegessen oder aber (so ist das in meiner Familie der Fall) spätestens am ersten Advent fängt die Krümelei an. Nach Weihnachten sind dann alle so übersättigt von den Plätzle, dass es grad gut ist, wenn bis dahin schon möglichst viele weg sind.

2015.11.27_Lebkuchenbrownies-2

Wer aber noch backen will, wenig Zeit hat und so viele Plätzle wie möglich produzieren will, dem empfehle ich diese Lebkuchen-Brownie-Variante. Das Original ist ohne weihnachtlichen Beigeschmack; ich hab einfach etwas Lebkuchengewürz dazugegeben und fertig! Der Teig ist schnell zusammengerührt und lässt sich nach ner kurzen Ruhezeit auch ganz wunderbar verarbeiten. Nur sind die Formen bei mir dieses Mal etwas auseinander gelaufen… keine Ahnung, woran das lag. Es hat lediglich der Optik geschadet. Mein Vater meinte nur, dass die Plätzle halt menschliche Züge hätten: in der Weihnachtszeit würde alles und jeder etwas auseinander gehen 😉

2015.11.27_Lebkuchenbrownies-4

Wie ist es bei euch? Verteidigt ihr euer Weihnachtsgebäck bis nächste Woche oder seid ihr froh, wenn sich die Dosen leeren und ihr für Nachschub sorgen könnt?

Zutaten (für ca. 65 Kekse – je nach Ausstechergröße):
375g Mehl
55g Kakao, ungesüßt
1/2 Tl Backpulver
1 TL Lebkuchengewürz
Prise Salz
225g Butter, weich
300g Zucker
2 Eier

Zubereitung:
Die trockenen Zutaten (Mehl, Kakao, Salz, Lebkuchengewürz und Backpulver) in einer Schüssel vermischen. Die weiche Butter und den Zucker schaumig rühren. Dann ein Ei nach dem anderen hinzufügen und gut verrühren. Die trockenen Zutaten zugeben und alles gut zu einem glatten Teig vermischen. In Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 1h im Kühlschrank kühlen. 2015.11.27_Lebkuchenbrownies-5
Den Ofen auf 180°C vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Fläche ca. 0,5cm dick ausrollen. Mit weihnachtlichen Motiven ausstechen, übriges Mehl vom Teig etwas entfernen. Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech ca. 8-11min backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen. Die Backzeit hängt von der Teigdicke ab. Ich empfehle euch, die Kekse lieber etwas kürzer zu backen, damit sie ein wenig soft bleiben.

Quelle: The Smitten Kitchen Cookbook (Deb Perelman)

Kraftprotz: Kürbis-Frühstückskekse

Bevor es hier mit dem filigranen Weihnachtsgebäck losgeht, wird es noch einmal rustikal! Diese Frühstückscookies sind schnell gemacht und halten sich sehr2015.11.05_KürbisFrühstücksCookies-6 lange frisch und saftig! Man kann sie problemlos in den Rucksack packen – die lassen sich nicht von Büchern oder nem Laptop verdrängen. Ähm, bevor ihr denkt, dass ihr da Steine aus euerm Ofen holt, nein! Das auf gar keinen Fall 😉
Die Cookies sind einfach ideal zum Mitnehmen, wenn man zwischendurch mal was zum Snacken braucht. Mit den gewöhnlichen Müsliriegeln haben die aber nichts gemein: sie sind natürlich gesüßt, sind nicht zu fettig und vor allem ist man nach dem Genuss von einem dieser Kekse wieder ziemlich satt! Inzwischen dürfte es auch allgemein bekannt sein, wie man Kürbispüree herstellt, oder? Für die Kekse hab ich Hokkaido verwendet, in Stücke geschnitten und knapp 10min in kochendem Wasser gegart. Dann püriert und gut wars!

Mit diesen Kürbiscookies seid ihr auf jeden Fall gut für die anstehende Adventszeit gerüstet. 2015.11.05_KürbisFrühstücksCookies-5

Zutaten (für 15 große Cookies):
60ml Kokosöl
60ml Honig (je nach Geschmack etwas mehr)
250g grobe Haferflocken
100g getrocknete Cranberries
75g Kürbiskerne
1 EL Chiasamen (oder Leinsamen)
1 Prise Salz
Zimt, Muskatnuss nach Belieben
125g Kürbispüree
2 Eier

Zubereitung:
Den Ofen auf 175°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Die Hälfte der Haferflocken mit einem Pürierstab grob zerkleinern (am besten in einem hohen Rührbecher, achtung! Die Haferflocken hüpfen gerne raus). Alle Haferflocken mit den Kürbiskernen, den Cranberries, den Chiasamen und den Gewürzen in einer großen Schüssel vermischen. In einer seperaten Schüssel das flüssige Kokosöl mit dem Honig, den Eiern und dem Kürbis2015.11.05_KürbisFrühstücksCookies-3püree vermischen. Die feuchten mit den trockenen Zutaten gut mischen.
Dann aus dem Teig ca. 15 Cookies (je nach Belieben mehr oder weniger) formen und auf das Backblech setzen. Der Teig ist sehr feucht und fest, fließt beim Backen aber nicht auseinander. Im vorgeheizten Ofen für ca. 15-20min backen bis die Ränder leicht gebräunt sind. Abkühlen lassen und luftdicht aufbewahren.

Quelle: Leelalicious

Traumpaar: Chocolate-Chunk & Salted Peanut Cookies

Es gibt einfach Kombinationen, bei denen man weiß, dass es passt. In meinem Kleiderschrank sind das die eine graue Jeans zu der fliederfarbenen Bluse oder die rote Strickmütze zu meinen blonden Haaren. Im Urlaub sind es Berge und Wandern, was einfach passt oder jetzt im Herbst buntes Laub, durch das man nicht normal geht, sondern durchschlurft. Ein gutes Buch und die Kuscheldecke auf dem Sofa. Ein Glas Wein und eine Freundin, die via Skype mittrinkt. Weihnachten und Loriot… Meine Mama und Papa oder meine Oma und mein Opa – auch zwei solcher Traumpaare 😉
Featured imageWenn es um Lebensmittel geht, gibt es natürlich je nach Geschmack noch viel mehr Traumpaare: Gin & Tonic, Linsen & Spätzle, Ingwer & Kürbis, Burger & Fritten oder eben Schokolade & Erdnüsse! Dass Erdnüsse bei den Frauen in unserer Familie gut ankommen, dürfte seit diesen Cookies bekannt sein. Die heutigen Cookies sind nicht ganz so zartschmelzend, sie sind schnell zusammen gerührt und waren seit langem die besten, die aus meinem Ofen kamen. Warum? Außenrum waren sie knusprig, innen aber noch so wunderbar weich. Außerdem begeistern mich immer Rezepte, bei denen ich übrig gebliebene Lebensmittel verwerten kann: eine Dose Erdnüsse macht man ja mal auf um einem Curry etwas Biss zu geben oder weil man abends noch was zum Snacken braucht, aber sooo arg mag ich das unverarbeitete Produkt dann doch nicht. Wenn man hingegen ein paar Erdnüsse hackt und in den Keksteig gibt, dann hat man einen tollen Kontrast in den Cookies.

Featured image

Also: bevor ihr euch nur noch mit Weihnachtsgebäck beschäftigt, schiebt noch ein Blech mit diesen Cookies in euren Ofen. Es lohnt sich 🙂 Was ist für euch so ein kulinarisches Traumpaar?

Zutaten (für ca. 20 kleine Cookies):
110g weiche Butter
75g weißer Zucker
75 g brauner Zucker
1 Ei
190g Mehl
1/2 TL Natron
125g Schokolade (ich: nur 100g)
50 gesalzene Erdnüsse (ich: 80g)

Featured image

Zubereitung:
Die Erdnüsse und die Schokolade hacken. Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Butter und beide Zucker zu einem glatten Teig verrühren. Das Ei kurz (!) unterrühren. Mehl und Natron miteinander vermischen und dann zur Butter-Zuckermischung geben. Zuletzt Schokolade und Erdnüsse unter den Teig heben.
Mit nassen Händen aus dem Teig Kugeln – je nach gewünschter Größe rollen. Mit ausreichend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen.
Ca. 10-12min backen –Featured image kontrolliert lieber einmal öfter, wie lang die Cookies in eurem Ofen brauchen. Die Ränder sollen leicht gebräunt, die Mitte noch weich sein. Auf dem Blech ca. 2min auskühlen lassen, dann auf ein Gitter ziehen und die Kekse abkühlen lassen.
Für meine Mutter auch eine Traumkombination: diese Kekse mit einer Tasse Espresso 😉

Quelle: Penne im Topf