Same same, but different: Jamies perfekte Müsliriegel

Wenn ich mir so anschaue, was ich schon an Müsliriegeln produziert habe, ist die Liste schon ganz ordentlich! Da kamen die unterschiedlichsten Zutaten zum Einsatz: Trockenfrüchte gehören bei allen zum Standard, beim einen wird noch Kürbis hinzugefügt, ja sogar Bohnen wurden schon verwendet!

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Gemeinsam ist allen, dass sie deutlich gesünder, kalorienärmer sind als die gekauften Varianten. Die Süße kommt von Honig, Früchten oder Ahornsirup und nicht von kiloweise Zucker. Man weiß, was drin ist, hat unendliche Variationsmöglichkeiten und alle Rezepte ließen sich schnell machen. Neugierig wie ich bin, musste ich natürlich früher oder später die Müsliriegel aus Jamie Olivers Superfood-Kochbuch auprobieren. Auffällig bei ihm war für mich, dass die Riegel ihren Kleber durch Bananen und Orange bekommen. Neben Trockenobst ist das auch das einzige Süßungsmittel. Die Masse wird vor dem Backen aufgekocht und wow! Der Duft ist einfach super – ich hätte die Masse roh sofort aufessen können!

Gebacken haben die Riegel sehr gut zusammengehalten. Aber im Gegensatz zu den Supermarktmüsliriegel sind diese hier recht weich, nicht knackig. Sie machen für mich mehr den Anschein von Fruchtschnitten. Der Geschmack ist auch gebacken gut, aber -bedingt auch durch die Konsistenz- anders als ich es von einem Müsliriegl erwarte.

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Wenn ich Müsliriegel in Kochbüchern sehe, dann wird sofort genauer hingeschaut. In einem veganen Kochbuch hab ich eine Variante, die von der Autorin gepriesen wird und die sie anscheinend schon erfolgreich verkauft hat. Vom Aussehen sind die Riegel top, genau so wie man es sich wünscht. Die Zutaten aber haben mich bisher noch vom Nachbacken abgehalten. Zum einen werden Rice Krispies verwendet, ein Fertigprodukt, was ich bisher nur mit diversen E-Nummern gefunden habe. Und zum anderen wird dann noch sehr viel Reissirup zum Süßen und Verkleben verwendet. Ja, vegan sind die Riegel, aber ob sie nur deswegen auch gesund sind, wage ich bei dem vielen (natürlichen) Zucker zu bezweifeln…

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Aber ich bin keine Expertin! Achtet ihr bei Rezepten auf Kalorienangaben und verwendete Zutaten? Falls ihr ein gutes Müsliriegelrezept habt, dann nur her damit! Ich freue mich über Inspiration – praktisch finde ich die Riegel als Snack nämlich ungemein! Echt spannend, was für unterschiedliche Ergebnisse man erhält mit so gleichen Zutaten 🙂

Zutaten (für 12 Stück):
100g ungesalzene gemischte Nusskerne (z.Bsp. Walnüsse, Haselnüsse, Cashewkerne…)
50g gemischte Samen (z. Bsp. Chia-Samen, Mohn, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne)
100g gemischtes Trockenobst (z.Bsp. Cranberries, Aprikosen, Sultaninen, Feigen…)
1 gehäufter TL gemahlener Ingwer
1/2 TL gemahlener Kurkuma
1 Bio-Orange
2 reife Bananen
1 EL flüssiger Honig (ich: Agavensirup)
175g Haferflocken
10g Haferkleie
Zubereitung:
Den Backofen auf 190°C vorheizen. Nüsse, Samen und Trockenobst mit den Gewürzen und der abgeriebenen Orangenschale in der Küchenmaschine in Intervallen fein zerkleinern. In eine Schüssel füllen. Die Orange schälen und das Fruchtfleisch mit den geschälten Bananen in der Küchenmaschine pürieren. Die Mischung in einen Messbecher geben, den Honig hinzufügen und das Ganze mit Wasser auf 500ml auffüllen (war bei mir nicht nötig).

In einen großen Topf gießen und bei mittlerer bis starker Hitze aufwallen lassen. Dannn mit einem Teigschaber Haferflocken, Kleie und die Nuss-Samen-Obstmischung 2016.04.18_Müsliriegel-9hinzufügen. Die Masse etwa 5min rühren, schlagen und drücken bis die Haferflocken anfangen, Stärke abzugeben und die Mischung kleisterartig wird. Die Masse in eine quadratische Backform (25x25cm) geben und glatt streichen. Mit einem Messer auf der Oberfläche 12 Riegel markieren. Die Masse ganz unten im Ofen 45-50min backen bis sie goldbraun und fest ist. In der Form 10min abkühlen lassen und auf ein Gitter geben.
Die Riegel halten sich luftdicht verpackt (im Kühlschrank) 3-4 Tage.

Quelle: Jamies Superfood für jeden Tag

Energiespritze: Saft mit Ananas, Paprika, Birne und Ingwer

Vor einer Weile hatte ich ja schon mal ein paar Säfte vorgestellt und euch auch das tolle Bild von der Saftampel gezeigt. Diese Farbkombination von gelb – rot – grün finde ich ja einfach klasse! Und vor lauter anderen Rezepten ist dieser Saft völlig untergegangen!

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Dabei war es ausgerechnet der gelbe Saft mit Ananas, Birne und gelber Paprika, der uns am besten geschmeckt hat! Ich war ja sehr skeptisch, aber die reife, fruchtige Ananas hat die Paprika super ausgeglichen und es gab fast Streit über die gerechte Aufteilung von dem Glas Saft 🙂

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So ein Saft ist für mich die ideale Energiespritze am Mittag! Mit nem Entsafter schnell gemacht (meiner lässt sich auch noch gut reinigen), kriegt man die nötige Süße und Geschmack um nachmittags nochmal durchzustarten. Auf Instagram läuft gerade eine kleine Challenge, bei der jeden Tag zu einem bestimmten Motto ein Bild gepostet wird. Heute lautet das Motto Farbe / Textur. Ich hatte so gar keine Ahnung, was ich mir darunter vorstellen konnte, aber als mein Vater die Säfte vorgeschlagen hat, fand ich das nur schlüssig. Zum einen sind die Farben so natürlich knallig und die Textur der Säfte beim Trinken ist je nach verwendetem Obst/Gemüse anders.

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Also nichts wie her mit der frisch gepressten Energie 🙂 Wer keinen Entsafter hat, kann alles auch fein pürieren und durch ein sehr feines Sieb, bzw. sogar durch ein Geschirrtuch pressen. Diesen Tipp hab ich neulich gelesen – vielleicht ist es ja mal einen Versuch wert falls kein Entsafter vorhanden ist.

Zutaten (für ein großes Glas):
1/2 Ananas
1 Birne
1 gelbe Paprika
1 Stück Ingwer (ca. 2cm)

Zubereitung:
Alle Zutaten gründlich waschen und vorbereiten: die Ananas schälen und in Stücke schneiden, die Birne vierteln und das Kerngehäuse entfernen, die Paprika entkernen und in Stücke schneiden, den Ingwer schälen.
Zuerst die Ananas, dann die Birne, die Paprika und zum Schluss den Ingwer entsaften. Alles gut verrühren und prost!

Quelle: What to drink? Saft! (Maja Nett)

Karottenkuchen-Chiapudding auf deutsche Weise

Oh nein, sie veröffentlicht etwas mit einem dieser Superfoods! Ich seh schon, wie ein Viertel der Foodblogger sich augenverdrehend wegklickt, ein anderes Viertel nur denkt, dass das nichts Neues mehr ist, ein anderes Viertel von Menschen, die keine regelmäßigen Foodblog-Leser sind nur fragen: „was für n Pudding?“ und die letzten 25% nur entsetzt feststellen, dass ich hier jetzt irgendein Essen nationalisiert präsentiere.

2015.12.28_ChiaPudding-20Also mal in aller Ruhe: Chiasamen wird nachgesagt, dass sie sehr wertvolle Inhaltsstoffe wie Eisen, Kalzium und Omega-6 und Omega-3-Fettsäuren enthalten. Deswegen sind sie seit ein paar Jahren sehr beliebt, weil man dadurch angeblich seine Gesundheit steigern kann. Jedoch gibt es noch keine gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse, ob diese so genannten Superfoods wirklich so viel besser sind. Leinsamen, die hier schon seit ewiger Zeit bekannt sind, enthalten nämlich eine sehr ähnliche Nährstoffdichte wie die trendigen Chiasamen. Deswegen gibt es zunehmend kritische Stimmen an dieser Vermarktung und den Hype um gewissen Beeren, Samen und Pollen. Ein sehr interessanter Artikel dazu ist im Guardian (auf Englisch) erschienen, der einige der Gesundheitsblogger hinterfragt.

Ich werde euch nichts vormachen: ich ess die Chiasamen 2015.12.28_ChiaPudding-15gern mal, aber mehr aus Neugier ohne davon zu erwarten, dass ich dadurch (noch) gesünder, toller und absolut unwiderstehlicher werde als ich eh schon bin 😉 Lustig finde ich besonders, dass die Samen in Flüssigkeit aufquellen und somit eine puddingartige Konsistenz bekommen. Im Gegensatz zu den (US-amerikanischen) Blogs sage ich aber ganz klar, dass diese Art Pudding nicht mein Leben verändert hat und auch nicht das beste ist, was ich jeeemaaals gegessen habe 😉 Ich seh das (ganz deutsch-pragmatisch), recht neutral, sag, dass es lecker schmeckt, schnell gemacht ist und auch mal eine Alternative zum Frühstücksmüsli ist. Durch die Gewürze bekommt das ganze schön Geschmack, auch wenn es nur ansatzweise an einen richtigen Karottenkuchen erinnert.

Zutaten:
30g Chiasamen2015.12.28_ChiaPudding-14
160ml Milch nach Wahl (ich nehme gerne Haselnussmilch)
1 mittelgroße Karotte
4 saftige Datteln
Zimt nach Belieben
1/2 TL (oder weniger) frisch geriebener Ingwer
optional: Joghurt, ein paar Nüsse

Zubereitung:
Glücklich ist, wer einen Foodprocessor hat. Hab ich nicht, ich schmeiß die Zutaten in meinen Smoothiemaker (nein, keine Werbung, nur Empfehlung, weil ich den selber sehr oft nutze) und das klappt hervorragend.
Je nach Leistung eures Mixers die Karotte schälen und klein schneiden. Mit den Datteln, der Milch und den Gewürzen in den Mixer geben und klein schreddern. Die Mischung in eine Schüssel geben und die Chiasamen unterrühren, kurz stehen lassen und nochmals umrühren, damit die Samen gleichmäßig Flüssigkeit bekommen. 2015.12.28_ChiaPudding-21

Wer keinen Mixer hat, schält die Karotte und raspelt sie fein. Die Datteln mit einer Gabel cremig verquetschen und mit den restlichen Zutaten sorgfältig vermischen. Zum Servieren gerne mit Joghurt und Nüssen nach Wunsch toppen.

Quelle: Win-Win Food

Die Kunst der Food-Fotographie: Schoko-Ingwer-Plätzle

Frage: wie wichtig sind euch denn die Bilder, die ein Rezept begleiten? Ich merke, dass mir das sehr wichtig ist! So manches Kuchbuch kam mir aus genau diesem Grund nicht ins Haus, weil entweder zu wenig oder nicht ansprechende Fotos zu sehen waren.
Wer aber selber schon mal versucht hat, Essen ansprechend zu präsentieren, der weiß, wie schwer das sein kann! Wir haben nun schon seit einem Jahr diesen Foodblog und die Präsentation ist immer wieder eine Herausforderung. Warum, das möchte ich anhand von diesen Schoko-Ingwer-Plätzlen erklären.

Meine Mutter ist eine fanatische engagierte Bäckerin von Weihnachtsleckereien. Ein Dutzend verschiedene Sorten sind trotz Arbeit, ehrenamtlichen Engagements und Weihnachtsdeko in jedem Winkel des Hauses ganz normal. Alle sind begeistert, haben jeweils ihren eigenen Liebling. Als ich dann aber verkündigt habe, dass ich unbedingt die Schoko-Ingwer-Plätzle für den Blog haben will, hieß es von ihr sofort: „Nein, die sind dieses Jahr überhaupt nicht schön geworden!“ Ääähm, jaaa! Ich finde die Dingerle wunderschön! Lauter kleine Plätzle, ungefähr so groß wie ein Ein-Euro-Stück, alle gleichmäßig verziert. Die Optik spricht also so gar nicht gegen eine Veröffentlichung!

Also mac2015.11.27_Ingwerplätzchen-1hten wir uns ans Fotografieren: Mama, Papa und ich. Ich bin ja mehr so die Minimalistin. Deko brauch ich nicht, weder in meinem WG-Zimmer noch um mein Essen drumrum (auch wenn ich das bei anderen Blogs liebe!). Bei mir steht das Essen im Mittelpunkt, also: „Hey Paps, ich nehm einfach die Dose in die Hand – Foto – fertig!“

Der Vater -völlig begeistert, dass die Kleinkindphase vorbei ist und die Kinder trotzdem noch Projekte mit ihm machen- erinnert sich an die stundenlangen Legobauereien zurück, die damals tagtäglich stattfanden und fängt an, die Kekse in die Höhe zu schichten. Mum und ich betrachten ihn in seiner Spielfreude2015.11.27_Ingwerplätzchen-3, skeptisch, halten uns aber in der Kritik zurück. Nachdem er sein Werk als Foto sieht, ist ihm auch klar, dass das nicht die beste Idee war 🙂 Ich könnte mich immer noch wegschmeißen über das Bild – wäre er erst 5 Jahre alt, wäre er natürlich für diese Fingerfertigkeit in den Himmel gelobt worden. Jetzt aber, mit noch ner Zahl hinter der 5, war ihm eher unser Gelächter beschert.

Dann fängt Mama an, das Fotoset nach ihrem Geschmack einzurichten: dieses rote Tu2015.11.27_Ingwerplätzchen-5ch von der Weihnachtsdeko passt doch so gut als Unterlage und dann hat sie doch irgendwann mal so eine Sternchenschüssel zu Weihnachten gekriegt. Begeistert stellt sie fest, dass es sich jetzt endlich mal lohnt, so vieles verschiedene Geschirr zu haben. Und so stellt sie mit ein paar Handgriffen das Motiv zusammen und alle sind glücklich! Die Mama halt ❤

Nach all den Mühen, die wir für dieses Bild auf uns genommen haben, backt ihr hoffentlich die Plätzle nach: der Ingwer gibt einen leicht scharfen Geschmack, der aber wunderbar zur süßen weißen Schokolade passt. Meine absoluten Lieblings-Weihnachtsplätzle!!!

Zutaten (für ca. 50 Stück):
300g Mehl
180g Butter
150g weiße Schokolade
1 Stück Ingwer (ca. 3cm)
3 El gehakte Pistazien
1 Pck. Vanillezucker

Zubereitung:
50g der weißen Schokolade klein würfeln, die restlichen 100g schmelzen. Den Ingwer schälen und sehr, sehr klein hacken und klein drücken. Die Butter in Würfel schneiden.
Mehl, Vanillezucker und Butter in eine Schüssel geben. Ingwer und geschmolzene Schokolade dazugeben und mit dem Rührgerät grob vermischen. Dann die Pistazien und die gehackte Schokolade unterrühren. Den Teig -am besten mit den Händen- so lange kneten bis es eine glatte Masse ergibt. Zur Kugel geformt ca. 1h im Kühlschrank lagern. Den Backofen auf 180°C vorheizen. 1-2 Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Teig zu Kugeln (in Wunschgröße) rollen, diese auf dem Blech etwas flachdrücken und evt. mit einer Gabel dekorativ Streifen reindrücken. Im heißen Ofen auf der mittleren Schiene für ca. 15min backen  – wenn ihr kleinere Kugeln macht, dann etwas kürzer.

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Quelle: Chefkoch

Rohkost reloaded: Ananas-Rote-Beete-Smoothie

Letzte Woche bin ich meinem Ferienjob nachgegangen: ich arbeite aushilfsmäßig in der Hauswirtschaft eines Seniorenheims. In meinen Pausen saß ich meist zusammen mit ein paar der Senioren am Zeitungstisch, mümmelte meine Featured imageKarottensticks, Apfelschnitze und einen Müsli-Cookie (wird demnächst verbloggt!) und blätterte mich durch die neusten Meldungen. Eine älterte Dame, Frau W., beäugte immer sehr neugierig, was ich denn aus meiner Tupper holte. In der Stille des Raumes war natürlich gut zu hören, wie ich von der Karotte abbiss und sie zerkaute.
Frau W. merkte an: „Wissen Sie, Miriam, früher gab es einmal so eine Zeit, da sollte man auch ganz viel Rohkost zu sich nehmen. Das ist aber bestimmt schon 40 Jahre oder so her, da war das ganz modern. Karotten mochte ich ja noch, aber es gab auch immer Fenchel und immer alles ungekocht und ohne Gewürze, also lange konnte ich das nicht durchhalten.“

Ich konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen. Nicht nur vor 40 Jahren war es ein Featured imageTrend, roh (oder neudeutsch raw) zu essen, sondern heute ist es ja nicht anders. Anscheinend kommen und gehen Foodtrends auch in regelmäßigen Abständen. Um auf die so oft proklamierten „5 am Tag“ zu kommen, kann man das Gemüse auch einfach trinken. Die Green Smoothies haben es vorgemacht. Hier aber hüpft Rote Beete zu Ananas und Orangen in den Mixer. Auf den ersten Schluck noch etwas ungewöhnlich, aber spätestens ab dem zweiten dann sehr wohlschmeckend und lecker. So schmeckt Rohkost 🙂

Zutaten (für 3 große Gläser):
600g Ananas
150g rote Beete
1 Apfel
2 Orangen
1 Stück Ingwer (ca. 6cm lang, nicht zu dick aber)
100ml Karottensaft (ich: 1 Orange mehr)
pro Glas 1 TL Rapsöl

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Zubereitung:
Die Ananas schälen und den harten Strunk entfernen. Die rote Beete schälen und Featured imagein feinere Stücke schneiden. Den Apfel entkernen und in Stücke schneiden. Die Orangen auspressen. Ingwer schälen und klein schneiden. Alles zusammen in einen Mixer geben und je nach Leistung des Geräts ein bis zwei Minuten mixen lassen. Den Smoothie in Gläser verteilen, mit Rapsöl beträufeln – fertig.

Quelle: Bauernmarkt & Biokiste – die besten erntefrischen Rezepte für jede Jahreszeit.

Zisch und weg: Grapefruit-Ingwer-Limonade

Da is’er wieder -der Sommer! Deswegen gibt es hier gar nicht viel zu lesen, Featured imagesondern einfach nur ein Getränk zum Erfrischen. In diesem Jahr hab ich irgendwie das Sirupkochen für mich entdeckt. Sonst gab es hier immer noch Holunderblütensirup und sonst nichts, aber wenn man einmal auf den Geschmack gekommen ist, dann ist das eine nette Abwechslung zum Leitungswasser. Die Grapefruit-Ingwer-Limo ist deutlich herber als die industriell hergestellten Blubberwasser. Hier weiß man aber, was drin ist und kann jeweils dosieren, wie süß es dann im eigenen Glas sein soll. Ich mag den Geschmack sehr gern, nicht so zitronigsüß wie sonst schon bekannt, sondern mal was bittereres mit ein bisschen Kräuter. Schnell gemacht ist es auch. Habt es schön am Wochenende!

Zutaten (für ca. 600ml Sirup):
1 Stück Ingwer (3-4cm)
250ml frisch gepresster Grapefruitsaft (waren bei mir 1,5 Früchte)
Blättchen von einem Zweig Rosmarin
250g Zucker

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Zubereitung:
Ingwer waschen und in dünne Scheiben schneiden. Mit Grapefruitsaft, Rosmarin, Zucker und 25oml Wasser zum Kochen bringen. Vom Herd nehmen, 15-30min ziehen lassen, dann durch ein feines Sieb abgießen. Zum Trinken mit Eiswürfeln und Sprudel in ein Glas geben.
Info: ich hatte etwas mehr Saft aus der Grapefruit rausgekriegt, ca. 350ml. Deswegen hab ich auch die Wasser-und Zuckermenge etwas erhöht. War gar kein Problem 🙂

Quelle: Sweets von Nicole Stich

PS: Habt ihr schon euern Essenplan fürs Wochenende erstellt? Jede Menge Inspiration gibt es hier bei der Zusammenfassung vom Flotten Dreier, bei dem Unser Meating zusammen mit dem Foodarier und Holz&Hefe diese Woche mitgemacht hat.

Aus dem Vorratsschrank: Gurkensalat mit Ingwer

Ich glaube, in jeder Küche gibt es so ein paar Sachen, die einfach immer da sein müssen. Als Notfallsration. Als Lieblingsgewürz. Als „damit kann ich alles mögliche kochen“. Bei mir zählt Ingwer dazu. Mal kommt er in nen Smoothie, dann mal in den Tee oder zur Verfeinerung in einen Gemüsewok. Aber im Salat hatte ich den jetzt noch nie.
Mal wieder hat Ottolenghi mich überrascht. Statt einen klassischen Gurkensalat mit Joghurt und Dill zu machen, kam etwas ganz anderes auf den Tisch. Ein bisschen scharf, trotzdem leicht und frisch. Es ist ein richtiger Spontansalat, den es bei uns zu einem spontanen Grillen gab. Vor lauter Hunger haben wir gar nicht groß Bilder gemacht, sondern uns einfach fröhlich und vergnügt um den Tisch gesetzt und die Gemeinschaft genossen. Hier wird es jetzt für ein paar Tage ruhiger werden – ich verabschiede mich in den Urlaub (Portugal!!!) und melde mich mit sehr, sehr, sehr guten Rezepten, wenn ich wieder da bin (freut euch schon mal auf einen Brownie mit Oreosahne und Erdbeeren!). Vielleicht betätigt mein Vater sich als Vertretung, wenn er meine kurze und hochqualifizierte Einführung verstanden hat 😉

Zutaten (habe leider das Rezept nicht zur Hand, deswegen nur so ungefähr):
1 SalatgurkeFeatured image
1 Stück Ingwer
1 Knoblauchzehe
1 kleine rote Zwiebel
1 EL Sesam (ich: Sonnenblumen, Pinienkerne…)
2 EL Reisessig (ich: weißer Balsamico)
2 EL Rapsöl
Salz, Prise Zucker

Zubereitung:
Den Ingwer und den Knofi schälen und in einem Mörser zerstoßen. Die Zwiebel in dünne Ringe schneiden und zusammen mit dem Ingwer und Knoblauch in Essig und Öl ziehen lassen. Dadurch wird sie etwas milder.
In der Zwischenzeit die Gurke schälen, längs halbieren und grob entkernen. Dann in dünne Scheiben schneiden. Zur Zwiebelmischung in die Schüssel geben, die Kerne dazu, mit Salz und Zucker abschmecken und fertig!

Quelle: Genussvoll Vegetarisch von Yotam Ottolenghi