Weihnachtsaperitif: Schiefe Madonna

Liebe Promijäger, liebe Kunstinteressierte, liebe Katholiken!
Nein, hier geht es nicht um die Queen of Pop, Gemälde oder Skulpturen. Wenn euch eure Googlesuche auf unsere Seite geleitet hat, sorry. Nehmt euch n Drink und entspannt euch. Es ist Alkohol drin, aber Madonna hat sich meines Wissens nicht damit in Schieflage getrunken 😉

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Warum dann dieser Name? Die Autoren erklären es damit, dass sie das Bild einer schief hängenden, züchtig bekleideten Madonna in einer nicht ganz so braven Cocktailbar zu diesem Drink inspiriert hat. So ganz süß und unschuldig wie der daherkommt, ist er nämlich nicht. Der Gewürzorangensaft kommt mit Chili und Sternanis unerwartet kräftig daher…okay, daran hat auch so ein bisschen der Cointreau Anteil. Um auf Weihnachten und das Zusammensein anzustoßen, wird der Orangensaft mit Prosecco aufgefüllt.

Ein toller Drink für alle, die (wie ich) nicht ganz soooo auf Glühwein stehen. Eine Tasse ist ja mal okay, aber meistens ist mir das, was ich da kriege, viel zu süß. Es gehört schon zur Adventszeit, mir würde ohne Glühwein definitiv was fehlen, allerdings brauch ich das nicht wöchentlich. Außerdem lässt sich damit nicht ganz so gut die Gäste willkommen heißen, wenn es in der Wohnung sowieso warm ist.

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Wer Glück hat, erwischt schon die ersten Blutorangen. Ansonsten kann auch ein Saft aus dem Supermarkt verwendet werden, aber bitte achtet drauf, dass nur der Saft und sonst nichts enthalten ist. Laut Rezept soll man die Gewürze über Nacht ziehen lassen… je nachdem, wie lang eure Nächte sind und wie intensiv ihr die Gewürze haben wollt, empfehle ich euch, schon nach 6h mal zu probieren und dann evt. schon den Saft abzugießen. Ansonsten steht einem weihnachtlichen Einstieg an Heiligabend nichts mehr im Weg 🙂

Zutaten für 8-10 Cocktails
1 Flasche Prosecco
300ml Blutorangensaft (frisch gepresst oder Produkt aus dem Handel)
3 Streifen Bio-Orangenschale (je ca 8cm lang)
5 EL Gran Marnier, Cointreau oder Weinbrand
1 kleine getrocknete rote Chilischote
5 cm Zimtstange
1 Sternanis
3 Kardamomkapseln, leicht zerstoßen
Zum Servieren: Eiswürfel, Sternanis, Zimtstange, Orangenscheibe

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Zubereitung:
Alle Zutaten bis auf den Prosecco mit 200ml Wasser in einem mittelgroßen Topf vermengen und zum Kochen bringen. Einige Minuten köcheln lassen und die Gewürze mit einem Kochlöffel behutsam zerdrücken. Vom Herd nehmen und nach dem Abkühlen zugedeckt über Nacht kalt stellen. (Anmerkung: ich würde das Durchziehen das nächste Mal auf ca. 6h verkürzen, mir war der Gewürzgeschmack etwas zu stark)
Den gewürzten Orangensaft durch ein Sieb in einen Krug gießen und wieder kalt stellen. Sobald serviert werden soll, jeweils ca 50ml gewürzten Orangensaft über einige Eiswürfel in Sekt oder Cocktailgläser gießen und mit Prosecco auffüllen. Nach Belieben mit Sternanis, Zimtstangen, Orangenscheiben garnieren und servieren.

Quelle: Rom. Die besten Rezepte aus der ewigen Stadt (Katie und Giancarlo Caldesi)

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Im Bücherregal: Die 100 schnellsten Cocktails der Welt von Franz Brandl

Heute am Vize-Freitag kann man ja durchaus schon mal ans Wochenende denken, oder? Zum Wochenende gehört für mich auch gerne mal ein Drink, nichts zu Süßes, auf Fruchtsäfte kann ich gerne verzichten, es darf gerne etwas Herber sein und vor allem nicht zu kompliziert. Ein paar einfache Möglichkeiten hab ich euch ja schon immer wieder in der Happy Hour vorgestellt, aber so viele verschiedene Getränke hab ich nicht in meinem Repertoire. Das liegt vor allem daran, dass ich meine Auswahl an hochwertigen Alkholika nicht sehr groß ist. Aber immer nur einen Gin Tonic oder einen Pimms Nr 1 trinken? Das wird auf Dauer auch irgendwann langweilig.

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Umso besser, dass beim Bassermann-Verlag das kleine, feine Buch „Die 100 schnellsten Cocktails der Welt“ von Franz Brandl erschienen ist. Darin werden Drinks vorgestellt, die lediglich zwei oder drei Zutaten benötigen, die man in jeden gut sortierten Getränkemarkt erhält. Genau richtig für mich! In seiner Einleitung klärt Franz Brandl auf, dass drei Zutaten nicht zu wenig sind, denn man versucht, „durch das Zusammenfügen mehrerer Komponente, das Optimum an Geschmack herauszuholen.“ Die Kapitel konzentrierern sich immer auf eine Hauptspirituose, die zu Beginn kurz vorgestellt wird. So lernt man kurz die jeweilige Herkunft des Alkohols kennen und Unterschiede der verschiedenen Sorten werden erläutert. Wusstet ihr zum Beispiel, dass der Originaltequila aus der Gegend einer Stadt kommt, die auch noch Tequila heißt? Oder dass Gin ursprünglich in Holland als Genever entwickelt wurde? Zusätzlich zu diesen unterhaltsamen Fakten rund um Spirituosen werden auch jeweils bestimmte Hersteller vorgestellt. Warum ausgerechnet diese eine Marke vorgestellt wird und nicht eine andere wird mir aber nicht deutlich. Vielleicht handelt es sich jeweils um die Hersteller, die den meisten Alkohol dieser Sorte verkaufen?

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Das wichtigste sind jedoch die Rezepte und die werden schnörkellos präsentiert: wie schon erwähnt, sind nur wenige Zutaten vonnöten und die Zubereitungsschritte sind einfach zu verstehen. Ich bin ja wirklich ungeübt, was das Mixen und Shaken angeht, aber ich hab mich munter drangemacht und verschiedene Drinks ausprobiert. Geschmeckt haben alle 🙂 Wer jedoch auf ausführliche Erklärung setzt, was ein Tumbler ist oder was unter trockenen Eiswürfeln zu verstehen ist, wird enttäuscht. Mich persönlich hat das nicht gestört, sondern geradezu ermuntert, einfach mal auszuprobieren. Bei anderen Cocktailbüchern hat es mich schon eingeschüchtert, wenn zu Beginn seitenweise Einführungen standen. Ja, das Mixen ist nicht zu unterschätzen und vielleicht auch eine Wissenschaft für sich, aber wenn man sich erstmal langsam rantasten will, dann bieten die „100 schnellsten Cocktails der Welt“ einen guten Einstieg.

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Bei den Rezepten finden sich natürlich Klassiker wie Gin Tonic oder der Mojito. Zu vielen Drinks erfährt man in einer kleinen Anmerkung noch mehr zur Entstehungsgeschichte, Variationsmöglichkeiten oder man bekommt noch eine kleine Info, was unter dem Namen zu verstehen ist. Nochmal betonen will ich, dass es wirklich toll ist, welche Vielfalt an Drinks man mit nur wenigen Zutaten herstellen kann! Wenn ihr beispielsweise statt des Gins einen Tequila verwendet, wird aus der White Lady ein Margarita. Neben den Klassikern finden sich natürlich auch unbekanntere Drinks, die nicht weniger ansprechend aussehen. Nicht alle Cocktails sind mit Foto abgebildet, aber die gezeigten Getränke stehen sehr ansprechend leuchtend in einem schwarzen Umfeld und warten nur darauf getrunken zu werden. Wir haben uns mit unseren heutigen Bildern daran orientiert 😉
Wer also erste Schritte hinter der eigenen Bar machen will, findet hier bestimmt genügend Orientierung für alle Geschmäcker! Beispiel gefällig? Hier ist für euch die White Lady:

Zutaten:
4cl Gin2016.08.06_GinOrangeCocktail-9
2 cl Cointreau
2 cl Zitronensaft
2cl Orangensaft (hab ich noch hinzugefügt)
Zitronenschale zur Dekoration

Zubereitung:
Gin, Cointreau und Zitronensaft im Shaker mit Eiswürfeln kräftig schütteln und in eine Cocktailschale abgießen. Tipp: die Schale ein paar Minuten in die Gefriere stellen, damit alles schön kalt bleibt. Eine Zitronenschalenspirale als Garnitur dazugeben.

Quelle:
Franz Brandl: Die 100 schnellsten Cocktails der Welt
Bassermann Verlag
ISBN 978 380 943 6003
Preis: 7,99€

Das Buch wurde mir freundlicherweise als kostenloses Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt. Das hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine Rezension – diese entspricht zu 100% meiner eigenen Meinung.

Rettungsaktion: Schwarzer Johannisbeersirup

Bei uns waren früher süße Getränke eine echte Ausnahme: während es bei Freunden immer Fanta & Co gab, war es für uns ein Zeichen eines echt hohen Festtages wie Geburtstage, Weihnachten oder Ostern, wenn so ein süßes Getränk auf dem Tisch stand. Ja, Säfte gab es etwas öfter, aber hauptsächlich meine ich mich daran erinnern zu können, gab es Wasser aus dem Wasserhahn.

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Eine Ausnahme waren lediglich die selbstgekochten Sirupe: Holundblütensirup wurde schon Jahre vor dem Hugotrend angesetzt und auch Johannisbeersirup gab es hin und wieder. Schaut man sich an, was heute so alles in den Regalen unter Sirup oder Likör verkauft wird, merkt man schnell, dass ein Ausflug in die Natur für die Hersteller eher weniger zum Kochprozess gehört. Während man für den Johannisbeersirup kiloweise Beeren abzoppeln (ein Wort, dessen hochdeutsches Äquivalent mir fremd ist) muss, greifen Getränkehersteller in den Chemiebaukasten. Höchste Zeit also, dass eine Rettungsaktion in diesem Bereich eingreift!

Genau darum geht es heute bei „Wir retten, was zu retten ist“: Sirup und Likör wird bei uns selbstgemacht! Es ist eine super Sache, Früchte zu verwerten, die man in den großen Mengen sonst nicht so gut und schnell verarbeiten kann oder die in der Gefriertruhe keinen Platz finden. Der Sirup aus Schwarzen Johannisbeeren ist wirklich so, so einfach gemacht, dass man nicht einmal einen Entsafter braucht wie in anderen Rezepte!

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Außerdem soll es die nächsten Tage ja so heiß werden, da ist es doch grad gut eine Alternative zum puren Wasser zu haben. Ein besonderes Denk geht wie üblich an Susi und Sina, die sich im Hintergrund um die Hauptorganisation der ganzen Rettungsaktion gekümmert haben. So und hier wieder die ganze Liste an Sirupen und Likören… die Liköre heben wir uns dann für den Sommerabend auf 😉

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Obers trifft Sahne: Likör aus Marillen und Marillenkernen
Giftige Blonde: Göttlicher Ribisel-Pfirsich-Sirup
The Apricot Lady: Rotweinlikör
Pane Bistecca: Himmelbrum-Vanille-Sirup
Lieberlecker: Ingwer-Limetten-Sirup
Summsis Hobbyküche: Roter Johannisbeerlikör
Brittas Kochbuch: Himbeersirup
Brotwein: Ingwer-Zitronen-Sirup mit Earl Gray
Leberkassemmel und mehr: Longan-Likör
Auchwas: Sirup-Bro-Ma-Ro-Zi
1x umrühren aka Kochtopf: Eicello
Prostmahlzeit: Limoncello
Sakriköstlich: Chai-Sirup
Fliederbaum: Waldlikör
Barbaras Spielwiese: Pfefferminzlikör
Jankes Soulfood: Zwetschgenkernlikör
Multikulinarisches: Rotkleesirup
Münchnerküche: Zitronen-Thymian-Sirup
Katha kocht!: Zitronenmelisse-Sirup
Thecookingknitter: Gurken-Zitronen-Sirup
Anna Antonia: Chili-Rum-Punsch

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Zutaten für ca. 2 Flaschen Sirup
900g schwarze Johannisbeeren
450g Zucker
500ml Wasser
Saft von 2 Zitronen (optional)

Zubereitung:
Die Johannisbeeren waschen und von Stielen und Blättern befreien. In einem großen Topf die Beeren mit dem Wasser aufkochen, nach ca. 15min die Masse mit einem Pürierstab pürieren. Die Masse durch ein feines Sieb drücken und so unten den Saft auffangen.
Den Saft mit Zucker und Zitronensaft aufkochen und ca. 45min einkochen lassen. Je nachdem wie dickflüssig die Masse ist, noch etwas Wasser hinzufügen. Heiß mit einem Trichter in sterilisierte Flaschen abfüllen. Fertig!
Schmeckt am besten eisgekühlt entweder in Wasser/ Sprudel oder auch mit Sekt 😉

Voll im Trend: Raw Caipirinha

Bei einem der vielen Kommentare zum 3-Minuten-Vielfaltbrot wurde ich gefragt, ob ich denn regelmäßig Kokosblütenzucker verwenden würde. Ehrlicherweise musste ich zugeben, dass ich es damit genauso halte wie mit Chiasamen, Kokoswasser oder Gojibeeren. Ich lese sehr, sehr viel auf diversen Foodblogs. Sei es jetzt, dass es dort Hausmannskost gibt oder aber roh-vegan gelebt wird, es hauptsächlich um Getränke geht und das ganze auf Deutsch, Englisch oder Spanisch geschrieben ist. Mir ziemlich egal, hauptsache, die Rezepte sprechen mich an 😉

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Wenn man so in den Weiten des Internets unterwegs ist, begegnen einem immer wieder neue Lebensmittel und je häufiger die erscheinen und je größer die Heilsversprechungen sind, desto neugieriger werde ich. Eine Trendsetterin werde ich garantiert nie, dafür beäuge ich das alles immer zu lang, aber iiiirgendwann schlag ich zu und bringe ein Päckchen Chiasamen – Gojibeeren – Kokosblütenzucker – was auch immer mit nach Hause. Ich bin ein absolutes Konsumopfer was Essen angeht 😉

Aber okay, positiv ausgelegt, könnte man einfach sagen, dass ich sehr neugierig bin und nichts von vornherein ablehne. Denn genau deswegen probiere ich immer wieder neue Rezepte aus, die mich total begeistern. Bei der lieben Corinna bin ich auf diesen Raw Caipirinha gestoßen. Statt mit Cachaca wird Kokoswasser verwendet, der braune Zucker wird mit Kokosblütenzucker ersetzt und nur die Limetten und die Eiswürfel erinnern an den „klassischen Caipi“. Ich war skeptisch, weil nun ja, der Caipi ist nun mal ein echter Klassiker und wirklich lecker. Meine Schwester machte es auch nicht besser, die das Kokoswasser pur probierte und meinte, das würde genau so eklig schmecken, wie wenn man die Flüssigkeit aus einer Dose Mais trinken würde…

Aber dann, einmal kurz die Limetten zerstoßen, alles im Glas vermischt, probiert und dann WOW! Das schmeckt mega, mega lecker! Absolut überzeugend! Der Drink erfrischt super, ist dank Kokoswasser relativ kalorienarm und Kopfweh kriegt man auch nicht, weil kein Alkohol drin ist. Deswegen ist der Drink auch genau das richtige um sich im Sommer (also jetzt!) zu erfrischen. Schaut mal bei Sonjas Blog Amor&Kartoffelsack vorbei – dort werden gerade die tollsten Durstlöscher gesammelt. Alle sind alkoholfrei und einfach zuzubereiten, einfach perfekt für den Start ins Wochenende 🙂

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Zutaten (für 1 Glas):
150ml Kokoswasser
1-2 TL Kokosblütenzucker
1 Limette (Corinna empfiehl 2)
Eiswürfel

Zubereitung:
Die Limette heiß abwaschen, abtrocknen und vierteln. Die Viertel zusammen mit dem Kokosblütenzucker ins Glas geben und mithilfe eines Stößels (oder einem Kochlöffelstiel) zerquetschen, so dass Limettensaft und Zucker sich verbinden. Die Eiswürfel ins Glas füllen und alles mit dem Kokoswasser aufgießen.

Quelle: Wunschglück

 

Kürbiswahnsinn: Kürbis-Ahornsirup-Smoothie

Jaaa, ich krieg immer noch nicht genug vom Kürbis! Und was hier auf dem Blog publiziert wird, ist nur ein kleiner Teil meines tatsächlichen Konsums. In dem Fall iFeatured imagest der Mitesser wahrscheinlich froh, dass wir ne Fernbeziehung führen, hehe 😉 Noch ein Rezept hab ich parat, aber auch anderen Bloggern geht es so wie mir und liefern viele leckere Ideen. Wie gut, dass man Kürbisse auch noch im Winter problemlos bekommen kann!
Die heutige Portion Kürbis kommt in Form eines Smoothies daher. Gemüse trinkbar zu machen ist ja schon länger bekannt. Hier ist das aber durchaus ein Nachtisch oder ein Kuchenersatz. Wer sowieso schon Kürbispüree hat, ist ruck-zuck fertig.
Lasst beim Servieren doch mal raten, wovon der Smoothie seine orange-gelbe Farbe bekommt; kommt irgendjemand auf die Idee, dass da Kürbis drin ist?

Zutaten (für 4 Gläser):Featured image
500g Butternut (ich hatte Hokkaido)
300ml Milch
300ml Buttermilch
1 TL Lebkuchengewürz
1-2 Tl Vanillezucker
3 EL Ahornsirup
wer mag: Eiswürfel, Minze zum Servieren

Butternutkürbis schälen, vierteln, Kerne entfernen. Kürbis ca. 2cm groß würfeln, Würfel in kochendem Wasser in ca. 15min weich garen. Abgießen und ausdampfen lassen.
Den abgekühlten Kürbis mit den restlichen Zutaten für den Smoothie in einem Mixer fein pürieren. Mit Eiswürfeln und Minze garniert servieren.

Quelle: Lust auf GenFeatured imageuss 11/2015

PS: Wer statt einem Smoothie lieber einen Pumpkin Spice Latte trinkt, dem (und allen anderen auch) sei der Kommentar von John Oliver empfohlen. Ich vermute mal, der würde sich nicht so über einen Kürbissmoothie freuen 😉

Rohkost reloaded: Ananas-Rote-Beete-Smoothie

Letzte Woche bin ich meinem Ferienjob nachgegangen: ich arbeite aushilfsmäßig in der Hauswirtschaft eines Seniorenheims. In meinen Pausen saß ich meist zusammen mit ein paar der Senioren am Zeitungstisch, mümmelte meine Featured imageKarottensticks, Apfelschnitze und einen Müsli-Cookie (wird demnächst verbloggt!) und blätterte mich durch die neusten Meldungen. Eine älterte Dame, Frau W., beäugte immer sehr neugierig, was ich denn aus meiner Tupper holte. In der Stille des Raumes war natürlich gut zu hören, wie ich von der Karotte abbiss und sie zerkaute.
Frau W. merkte an: „Wissen Sie, Miriam, früher gab es einmal so eine Zeit, da sollte man auch ganz viel Rohkost zu sich nehmen. Das ist aber bestimmt schon 40 Jahre oder so her, da war das ganz modern. Karotten mochte ich ja noch, aber es gab auch immer Fenchel und immer alles ungekocht und ohne Gewürze, also lange konnte ich das nicht durchhalten.“

Ich konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen. Nicht nur vor 40 Jahren war es ein Featured imageTrend, roh (oder neudeutsch raw) zu essen, sondern heute ist es ja nicht anders. Anscheinend kommen und gehen Foodtrends auch in regelmäßigen Abständen. Um auf die so oft proklamierten „5 am Tag“ zu kommen, kann man das Gemüse auch einfach trinken. Die Green Smoothies haben es vorgemacht. Hier aber hüpft Rote Beete zu Ananas und Orangen in den Mixer. Auf den ersten Schluck noch etwas ungewöhnlich, aber spätestens ab dem zweiten dann sehr wohlschmeckend und lecker. So schmeckt Rohkost 🙂

Zutaten (für 3 große Gläser):
600g Ananas
150g rote Beete
1 Apfel
2 Orangen
1 Stück Ingwer (ca. 6cm lang, nicht zu dick aber)
100ml Karottensaft (ich: 1 Orange mehr)
pro Glas 1 TL Rapsöl

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Zubereitung:
Die Ananas schälen und den harten Strunk entfernen. Die rote Beete schälen und Featured imagein feinere Stücke schneiden. Den Apfel entkernen und in Stücke schneiden. Die Orangen auspressen. Ingwer schälen und klein schneiden. Alles zusammen in einen Mixer geben und je nach Leistung des Geräts ein bis zwei Minuten mixen lassen. Den Smoothie in Gläser verteilen, mit Rapsöl beträufeln – fertig.

Quelle: Bauernmarkt & Biokiste – die besten erntefrischen Rezepte für jede Jahreszeit.

Zisch und weg: Grapefruit-Ingwer-Limonade

Da is’er wieder -der Sommer! Deswegen gibt es hier gar nicht viel zu lesen, Featured imagesondern einfach nur ein Getränk zum Erfrischen. In diesem Jahr hab ich irgendwie das Sirupkochen für mich entdeckt. Sonst gab es hier immer noch Holunderblütensirup und sonst nichts, aber wenn man einmal auf den Geschmack gekommen ist, dann ist das eine nette Abwechslung zum Leitungswasser. Die Grapefruit-Ingwer-Limo ist deutlich herber als die industriell hergestellten Blubberwasser. Hier weiß man aber, was drin ist und kann jeweils dosieren, wie süß es dann im eigenen Glas sein soll. Ich mag den Geschmack sehr gern, nicht so zitronigsüß wie sonst schon bekannt, sondern mal was bittereres mit ein bisschen Kräuter. Schnell gemacht ist es auch. Habt es schön am Wochenende!

Zutaten (für ca. 600ml Sirup):
1 Stück Ingwer (3-4cm)
250ml frisch gepresster Grapefruitsaft (waren bei mir 1,5 Früchte)
Blättchen von einem Zweig Rosmarin
250g Zucker

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Zubereitung:
Ingwer waschen und in dünne Scheiben schneiden. Mit Grapefruitsaft, Rosmarin, Zucker und 25oml Wasser zum Kochen bringen. Vom Herd nehmen, 15-30min ziehen lassen, dann durch ein feines Sieb abgießen. Zum Trinken mit Eiswürfeln und Sprudel in ein Glas geben.
Info: ich hatte etwas mehr Saft aus der Grapefruit rausgekriegt, ca. 350ml. Deswegen hab ich auch die Wasser-und Zuckermenge etwas erhöht. War gar kein Problem 🙂

Quelle: Sweets von Nicole Stich

PS: Habt ihr schon euern Essenplan fürs Wochenende erstellt? Jede Menge Inspiration gibt es hier bei der Zusammenfassung vom Flotten Dreier, bei dem Unser Meating zusammen mit dem Foodarier und Holz&Hefe diese Woche mitgemacht hat.