Pancake – Party dank Raclettegerät!

Hat bei euch das Raclettegerät gerade auch Hochsaison? Ich glaube, während des Jahres verstaubt dieses mobile Heizgerät im Keller, aber kaum kommen die Feiertage rund um Weihnachten und Silvester kommt seine Zeit. Da wird Käse geschmolzen was das Zeug hält! Und ganz ehrlich: genau so soll es sein und mir würde echt was fehlen ohne diese Leckerei.

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Heute aber zeig ich euch, was ihr sonst noch mit dem Gerät anstellen könnt, damit es vielleicht auch unter dem Jahr Verwendung findet. Mit leichter Skepsis hab ich das Pancakerezept ausprobiert und innerhalb kürzester Zeit waren alle begeistert! Ab und zu mach ich wirklich gerne Pancakes zum Frühstück. Problem ist nur, dass man ne ganze Weile in der Küche mit der Pfanne hantiert bis genügend zusammen kommen.

Von dieser Arbeit befreit euch das Raclettegerät: macht einfach genug Teig, stellt statt Schinken und Gemüse Obst und Süßzeug auf den Tisch und es kann losgehen! Jeder bedient sich am Teig und dekoriert dann den Teig mit beliebigen Toppings und kurz drauf können alle gleichzeitig genießen! So einfach, so gut! Ein echte Empfehlung für euer nächstes Brunch… oder als Katerfrühstück am 1. Januar 🙂

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Zutaten für ca. 5 Personen:
60g Zucker
3 Eier
450ml Milch
225g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1/2 TL Salz
Zimt und Muskatnuss nach persönlichem Geschmack
50g Kakao
Toppings:
1 Banane
1/2 Apfel
Erdnussbutter
Nutella
Walnüsse
Kokosflocken
Zuckerstreusel
TK-Himbeeren
… was ihr wollt 🙂

Zubereitung:
Eier trennen. Zucker und Eigelbe in einer Schüssel verrühren. Dann Milch hinzufügen und alles gut vermischen. Mehl, Backpulver und Gewürze mischen und nach und nach zur Eiermischung geben. Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unterheben. Die Hälfte des Teiges in eine andere Schüssel geben und mit dem Kakaopulver vermischen.
Das Raclettegerät vorheizen, die Pfännchen jeweils mit etwas geschmolzener Butter einfetten. Und dann kann gefüllt werden, wie es euch gefällt: hellen und dunklen Teig mischen oder nur eine Teigsorte mit Obst, Nüssen oder anderem ungesunden Zeug belegen. Im Gerät backen bis der Teig fest und leicht gebräunt ist. Dazu könnt ihr Ahornsirup, Honig oder auch Joghurt servieren.
So einfach kann man ne Pancake-Party schmeißen 🙂

Quelle: Buzzfeed

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Zitronen – Kokos – Energy Balls

Zu süß – zu trocken – zu wenig Nüsse – zu… ach neee danke, muss nicht sein! So ging es mir bisher immer, wenn ich mir Energy Balls gekauft hab. Zugegeben: oft war das noch nicht, aber die paar Versuche haben mir gereicht um zu wissen: es geht halt nichts über Selbstgemachtes!

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Energy Balls bestehen aus Trockenfrüchten, Nüssen und beliebigen anderen Zutaten wie Kakao oder Proteinpulver, die im Mixer püriert und dann zu Kugeln gerollt werden. Theoretisch sind die Variationsmöglichkeiten unendlich – wichtig ist nur, dass am Ende die Masse feucht genug ist um zusammenzuhalten. Praktisch allerdings finde ich diese Geschmackskombination am allerbesten: durch die Zitrone wird die Masse längst nicht so süß wie sonst oft, sondern man hat einen frischen Geschmack. Kokos geht bei mir sowieso immer und die recht geschmacksneutralen Cashews balancieren alles aus.

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Bitte glaubt nicht, dass nur weil die Dingerchen roh, vegan und glutenfrei sind, sie auch kalorienarm sind! Ihren Namen haben sie schließlich nicht umsonst: dank der Cashewkerne und der Datteln kriegt man wieder Kraft für die nächste Aufgaben. Ich mag die Engergy Balls auch deswegen so gern, weil die so schnell gemacht sind! Medjooldatteln bekomme ich hier in der Gegend nicht so gut, deswegen weiche ich dafür einfach die getrockneten Datteln ein – geht auch problemlos.

Uns haben die Kugeln im Sommer auf die Bergspitzen Südtirols begleitet – im Rucksack wurden die zwar dann mit der Zeit etwas platter, lecker waren sie immer noch! Das größte Kompliment kam überraschenderweise vom Liebsten: „ich mag zwar keinen Kokos, aber hierdrin schmeckt der gut!“ Also husch – husch nachmachen, damit die Energie für die beginnende Adventszeit nicht ausgeht 😉

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Zutaten für ca. 15 Engergyballs:
150g Cashewkerne
100g Datteln (oder 15 frische Medjooldatteln)
50g Kokosflocken
60ml Zitronensaft
Schale von einer unbehandelten Zitrone

Zubereitung:
Die getrockneten Datteln in eine Schüssel geben, mit heißem Wasser übergießen und ca. 20min einweichen. Die Cashews portionsweise in einen hohen Rührbecher geben und kurz mit dem Stabmixer anpürieren, so dass ein sehr grobes Mehl entsteht. Wenn vereinzelt größere Cashewstücke bleiben, kein Problem. Wer einen Foodprocessor hat, kann die Cashews selbstverständlich auch darin zerkleinern. Das „Cashewmehl“ in eine Schüssel füllen.
Die Datteln abgießen und im Rührbecher glatt pürieren. Das Dattelpüree mit den Cashews, den Kokosflocken, dem Zitronensaft und der Zitronenschale vermischen. Einen Probeball zwischen den Händen rollen – hält alles zusammen? Wenn nein, noch ein paar Datteln pürieren und mit der Masse mischen.
Die Bällchen in Wunschgröße rollen – ich forme sie aus der Menge von einem Esslöffel. Die Energyballs im Kühlschrank lagern. Sie können aber auch problemlos ungekühlt mitgenommen werden und halten sich einen bis zwei Tage ohne Kühlung.

Quelle: Green Kitchen Travels (David Frenkiel & Luise Vindahl)

Ein Hoch auf den Honig!

Nicht gerade komplettes Gericht, aber als Zutat, oder einfach pur – Honig ist so vielfältig und gut!

Immer wieder komme ich mit Menschen, denen ich begegne ins Gespräch über Foodfotografie bzw. vor allem den  Blog, den ich gemeinsam mit meiner Tochter habe. Das weckt bei so manchem Interesse und der eine oder andere Follower fand zu uns, nach einem solchen Gespräch. So auch ein lieber Kollege, den ich vor einigen Wochen kennengelernt habe.

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Und im Gespräch stellte sich dann heraus, dass er seinerseits Hobby-Imker ist. Letzte Woche trafen wir wieder zusammen, er sprach mich sofort auf den letzten Blogbeitrag und ich auf seine Bienen an. „Bring mir doch mal ein Glas mit“, so meine Bitte, denn so ein schöner Honig direkt vom Imker, da sage ich nicht nein. „Lieber Tannenhonig oder Blütenhonig“, so seine Rückfrage und nach kurzem weiteren Gespräch entschied ich mich für den Blütenhonig.

Zu Hause haben wir den Blütenhonig eines anderen Imkers, der stark Raps-geprägt ist. Mein Kollege hatte mir erzählt von kleingliedrigen Flächen mit einer großen Vielfalt an Blüten, und das wirkt sich natürlich wieder auf den Honig aus. Also wollte ich bewusst vergleichen und war gespannt und schon am gestrigen Samstag öffnete ich das neue Glas sofort.

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Schon die Farbe ist sowas von anders. Während der Honig aus unserer heimischen Region gelb und undurchsichtig ist, ist der geschenkte Blütenhonig dunkelgolden und klar. Welche Blüten die Bienen wohl von ihrem Standort am Tor zur Fränkischen Schweiz besuchen? Sicher ist, dass es dort rund um den Berg der Franken, dem Walberla, was anderes wie hier im Schwabenländle gibt.
Mich erinnerte dieser Blütenhonig eher an Waldhonig, aber genau das war er nicht. Beim Bäcker besorgtes frisches Laugengebäck mit Butter, dazu der Honig – Hmmm! Und erwartungsgemäß war natürlich auch der Geschmack des dunklen Blütenhonigs anders, als der des hellgelben Blütenhonigs aus dem Balinger Umland. Und zwar sehr anders! Ich entschied mich, diesen Geschmack als feinwürzig, aromatisch und fruchtig zu beschreiben (gibt es eigentlich auch sowas wie einen Honig-Sommelier?).

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Auf jeden Fall ein (Frühstücks-)Genuss und zum einfach nur irgendwo reinmixen für meine Begriffe definitiv zu schade.

Habt Ihr einen bestimmten Lieblingshonig? Direkt vom Imker? Oder doch einfach aus dem Supermarkt?
Ich kann meinerseits auf jeden Fall empfehlen, Vergleichsmöglichkeiten zu nutzen. Die Geschmacksvielfalt von Honig ist beeindruckend!

PS: Hallo, hier meldet sich noch Miriam 🙂 Die Bilder vom heimisches Frühstückstisch schaue ich ganz wehmütig an, kenn ich doch nur zu gut die entspannten Frühstückssamstage.
Ich wollte zum Honig noch kurz anmerken, dass das wirklich ein Thema ist, bei dem jeder was tun kann. Stellvertretend verlinke ich hier nur die Bienenretter, die Tipps geben, was wir gegen das Bienensterben tun können und dazu gehört beispielsweise auch Honig aus der Region zu essen. Informiert euch, wo ihr den Honig kriegen könnt – auf dem Wochenmarkt sowieso, aber zum Teil stehen auch an einzelnen Häusern Schilder und verweisen auf die Möglichkeit, Honig direkt beim Imker zuhause zu kaufen.
Und wer sich dafür interessiert, wie man denn Imker wird, dem empfehle ich Claras Berichte über ihre Ausbildung. Vielleicht kriegt ja der ein oder andere Lust drauf?! 

Pfirsich-Himbeer-Frühstücksbrei

Frühstück fand ich schon immer toll – insbesondere, wenn man woanders war und dann mitkriegen durfte, wie es da morgens zugeht. Meiner Erfahrung nach verstecken sich die meisten Leute morgens nicht hinter ihrem Frühstück – unter der Woche als normal arbeitende Person ist das gar nicht möglich.

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Ich gehöre zwar zu der Fraktion, die morgens lieber eine halbe Stunde mehr einplant um entspannt in den Tag zu starten, die Losung zu lesen und eben zu frühstücken, aber nein, ich würde montags bis freitags nie auf die Idee kommen, meine Haferflocken zu schichten. Da wird alles einfach in ne Schüssel gekippt, Joghurt drüber, Obst dazu und nach dem Duschen wird das dann gelöffelt, fertig!

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Ganz ehrlich, ich bin erleichtert, dass meines Wissens in meinem Bekanntenkreis niemand morgens ein Instagramwürdiges Frühstück zaubert: keine Smoothiebowl, kein Avocadotoast – momentan ist es sowieso immer noch dunkel, wenn es das erste Essen des Tages gibt. Allein schon am Licht erkennt ihr, dass dieser Brei nicht am Morgen zubereitet wurde. Nein, der durfte als Nachmittagssnack ran.

Von den Zutaten her (ersetzt man die Chiasamen mit Leinsamen) könnte ich mir auch durchaus vorstellen, dass dieser Frühstücksbrei was für meine Oma wäre. Bei ihr hab ich nämlich „Hafersuppe“ zum Frühstück kennen und schätzen gelernt. Da hab ich auch das liebevoll servierte Ei links liegen lassen und wollte lieber das, was Opa da auch gelöffelt hat 🙂 Sehr das hier als eine fancy Version des guten, alten Haferbreis. Schmeckt gut und macht ordentlich was her – nur in meinem Fall halt nicht zum Frühstück, sondern nachmittags. Da durfte es dann (nur zu Dekozwecken natürlich) noch etwas Schokolade drüber geraspelt werden.

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Und bei euch so? Seid ihr Frühaufsteher oder nutzt ihr jede Minute morgens im Bett und lasst lieber das Frühstück ausfallen?

Zutaten (für 3-4 kleine Portionen):
1 Tasse Haferflocken
Saft von 1/2 Zitrone ODER 1 TL Apfelessig
2 EL Chiasamen
125ml Milch nach Wahl ODER Wasser
1 gefrorene Banane
1 Vanilleschote, Mark herausgekratzt

Für die Himbeer-Pfirsich-Wellen:
200g Himbeeren (TK-Beeren aufgetaut)
1 Pfirsich (kann auch durch einen Apfel ersetzt werden)
1 EL Ahornsirup

Zubereitung:
Die Haferflocken mit warmem Wassen und dem Zitronensaft oder Essig bedecken und über Nacht einweichen. Am nächsten Morgen abgießen und sehr gründlich abspülen. Im Mixer oder in der Küchenmaschine die Himbeeren, das entsteinte Pfirsichfruchtfleisch und den Ahornsirup zu einem flüssigen Püree verarbeiten. Etwa die Hälfte in eine Schüssel gießen und beiseitestellen.
Zu dem restlichen Püree im Mixer die abgetropften Haferflocken und alle anderen Zutaten hinzugeben und auf maximaler Stufe pürieren bis die Mischung glatt und cremig ist. Abschmecken und evt mit weiterem Ahornsirup nachsüßen.
Den Haferbrei in Schalen oder kleine Gläser füllen und das verbliebene Himbeer-Pfirsich-Püree nur grob unterziehen. Oder den Haferbrei und das Püree abwechselnd in Gläser schichten. Reste halten sich im Kühlschrank bis zu 2 Tage.

Quelle: a modern way to cook (Anna Jones)

Rhabarber-Schichtdessert im Glas

Oder auch Rha-rha-rha-a-aa -Rhabarber! Endlich wieder da! Wirklich innovativ ist dieses Schichtdessert nicht, inzwischen wird ja sehr viel in Gläschen portioniert, aber es sieht auch einfach gut aus und ist sehr unkompliziert.

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Als ich gerade das Rezept abgetippt habe, ist mir wieder mal aufgefallen, dass ich mir bei so einfachen Aktionen meistens die Zubereitungsschritte einmal durchlese und dann einfach mache. Ich meine, allein wenn man sich die Bilder anguckt, ist schon recht selbsterklärend, wie das mit der Zubereitung funktioniert, oder etwa nicht? Doch, war es. Es ist sehr unkompliziert. Nur hätte man ein paar Kekskrümel zur Deko zurückbehalten sollen. Das habe ich komplett überlesen und hab stattdessen auf die erste Zitronenmelisse aus dem Garten zurückgegriffen. Alternativ würde sich auch noch ein Klecks Kompott eignen.

Nicht weiter schlimm, ich musste nur über mich selber grinsen, dass ich oft meine, aufgrund meiner langjährigen Kocherfahrung genau zu wissen, wie die Zubereitung gemäß eines abgebildeten Fotos abläuft. Da ist es schon ein Vorteil, wenn man kein Bild zur Verfügung hat, sondern nochmal ins Rezept gucken muss, um weiterzukochen.
Hier könnt ihr kaum Fehler machen und trotzdem sieht es so nett aus… wäre das vielleicht etwas für ein schönes Muttertags-Frühstück? Da kann es ja ruhig mal Schokokekse geben 😉

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Zutaten für 4-6 Gläser:
400g (roter) Rhabarber
100g TK-Himbeeren
80g Zucker
100ml Apfelsaft
20g Vanillepuddingpulver
600g griechischer Joghurt
1-2 El Honig
1/2 Tonkabohnen (schmeckt auch ohne)
100g Hafer-Cookies mit Schokolade (evt etwas mehr)

Zubereitung:
Rhabarber putzen, waschen, ggf. entfädeln und in Scheiben schneiden. Rhabarberstücke und Himbeeren mit Zucker und Apfelsaft aufkochen. Puddingpulver mit wenig kaltem Wasser anrühren und das Kompott damit binden. Vollständig abkühlen lassen (dauert ca 1h)
Für die Creme den Joghurt mit Honig glatt rühren. Die Tonkabohne fein reiben und die Creme damit abschmecken. Hafer-Cookies grob hacken und auf 4-6 hohe Gläser verteilen, dabei ca 1 EL für die Deko zurückbehalten.
Kurz vor dem Servieren Kompott und Creme abwechselnd über die Keksbrösel schichten. Anschließend mit den übrigen Bröseln bestreuen und sofort servieren (sonst zieht der Joghurt Flüssigkeit und in den Gläsern bildet sich ein Wasserrand).

Quelle: deli 2/2017

Supergut: Bircher-Kefir mit Zitrussalat

Überall wo inzwischen ein „super“ vorne dran steht, wird mir nur noch ein Schulterzucken entlockt. Genug ist schon über Superfoods geschrieben worden. Vermutlich ist das Ganze auch eher interessant für die Generationen U35, denn von meinen Eltern, ihren Freunden oder gar meinen Großeltern kenne ich niemanden, der Chia-Anhänger oder Goji-Befürworter wäre.

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Nein, das kommt dort nicht in die Schüsselchen. Alles bleibt beim Alten bei den Alten (höhöhö). Umso neugieriger werde ich, wenn im Kühlschrank der Eltern etwas auftaucht, was es jahrelang nicht gab, ob das nun ein trendiges Superfood ist oder nicht. Dort steht seit einigen Monaten Kefir und mein Vater genehmigt sich morgens noch vor dem ersten Kaffee ein paar Schlucke direkt aus der Flasche. Dank dem Internet lerne ich, dass Kefir ein Sauermilchgetränk ist. Milch gärt mithilfe von Kefirpilzen, die eine Mischung von Hefe und Bakterien sind, wodurch sich logischerweise der Geschmack verändert. Es schmeckt ein bisschen so wie Buttermilch.

Echte Superfoodqualitäten beweist Kefir, weil ihm jede Menge gute Wirkungen nachgesagt werden: neben den Milchsäurebakterien sind im Kefir auch Hefen enthalten, die die Darmflora des Dickdarms unterstützen. Eine gesunde Darmflora beseitigt Krankheitserreger, was eine Stärkung der Abwehrkräfte bedeutet. Die Proteine des Kefirs sättigen bei einem geringen Kaloriengehalt -hallooo Diätindustrie, das wäre doch was für euch 😉 Ein supergutes Produkt also!

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Gesundheitliche Qualitäten hin oder her: es schmeckt! Besonders in Kombination mit diesen Overnight-Oats um noch so ein Trendfood zu nennen 🙂 Neben vielen Plätzchen haben jetzt auch wieder sämtliche Zitrusfrüchte Hochkonjunktur. Saftige Orangen, herbe Grapefruits und die in der Weihnachtszeit omnipräsenten Mandarinen dürfen diesen Bircher-Kefir toppen. Ich war ganz begeistert von diesem Frühstück! Gefühlt geht für mich mit Orangen&Co auch immer die Sonne auf… und über die Superqualitäten von denen muss ich kein Wort verlieren. Stattdessen hier das Rezept:

Zutaten (für 2 Personen):
375ml Kefir
1 reife Banane
1 TL geriebener frischer Ingwer
1 TL Blütenpollen (weg gelassen)
1-2 EL hochwertiger naturbelassener Honig
90g grobe Haferflocker
1 EL (Gold)Leinsamen
1 Pink-Grapefruit
1 gewöhnliche Orange
1 Mandarine
Rosinen, Pistazien, Minze, Kefir… zum Servieren

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Zubereitung:
Kefir, Banane, Ingwer und Blütenpollen in einem Mixer zu einem feinen Smoothie pürieren. Dann abschmecken und gegebenenfalls zum Nachsüßen noch etwas Honig hinzugeben. In eine Schüssel gießen, die Haferflocken und die Leinsamen einrühren und mindestens eine Stunde oder über Nacht im Kühlschrank quellen lassen.
Kurz vor dem Servieren mit einem scharfen Messer die Schale und die weiße Haut der Zitrusfrüchte entfernen und das Fruchtfleisch in Spalten auslösen.
Den Bircher-Kefir in zwei mittelgroße Schalen verteilen, die Zitrusfruchtspalten daraufgeben und mit einigen Rosinen, Pistazien, Blütenpllen, Minzeblättern, ein paar Tropfen Honig und einem Klacks Kefir dekorieren und servieren.

Einen guten Start in den Tag euch!

Quelle: Die grüne Küche. Smoothies&Co. (David Frenkiel&Luise Vindahl)

Sweets for my sweets: Pfirsich-Pancakes

Oder sollte ich sagen: ACHTUNG! Ungestylte Fotos! Ja, ihr seht heute mal Bilder zur Kategorie: „Mehr Realität in Foodblogs“. Wir bemühen uns ja immer um schöne Bilder, die Appetit machen und da brauchen wir manchmal n bissele länger um gutes Licht zu haben oder die passende Serviette zum Dekorieren zu finden. Allerdings haben wir noch keine „Props“-Schublade, in der alle besonderen Teller, Besteckteile, Küchentücher oder ähnliches aufbewahrt werden. Ne, ne, die Sachen auf denen ihr das Essen präsentiert seht, sind normalerweise auch im Alltag im Gebrauch.

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Während der letzten Wochen hatte ich immer wieder die Gelegenheit daheim zu sein und sogar die ein oder andere Nacht zu bleiben. Kein Zeitdruck um Fotos zu machen, sondern einfach zusammen sein ohne auf die Uhr zu gucken. Auch morgens ging es oft etwas entspannter los. Bei meinem Vater war geschäflich weniger, die Mama hatte erst die Spätschicht und meine Geschwister haben momentan sowieso ein sehr chilliges Leben 😉 Als die um 10 dann irgendwann aus den Betten krochen, schlug ich vor, Pancakes zu backen. Ha, so macht man müde Menschen munter! Ich hab schon mal drüber geschrieben: bei meiner Mutter finden sich einfach genügend Zutaten um spontan was zum Essen zu stellen.

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Für die Geschwister war das also das Frühstück, für die anderen Familienmitglieder ein Vormittagssnack, der dann besonders gut geschmeckt hat, als ich kapiert habe, wie ich die Pancakes nicht auf einer Seite verbrennen lasse… Lalala, der gute alte Herd daheim braucht vielleicht einen Moment länger zum warm werden als n Induktionsherd, aber wenn er auf Touren ist, dann Gnade den Pancakes 🙂 Seid also besser mal ein bisschen vorsichtig mit den Temperaturen.
Ich hoffe, ihr nutzt noch die letzten guten reifen Pfirsiche oder Nektarinen und macht auch was Süßes für eure Lieben, auch wenn die Fotos sehr realitätsnah sind. Es gilt einfach heute ganz besonders (bei den anderen Bildern auch): Ihr kriegt, was ihr seht!

Zutaten:
1 großes Ei
230g Saure Sahne
1 Päckchen Vanillezucker
20g Zucker
1 Prise Salz
1/4 TL Zimt
95g Mehl
1 TL Backpulver
Butter für die Pfanne
2 Pfirsiche oder Nektarinen

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Zubereitung:
Ei, Saure Sahne und Zucker in einer Schüssel verrühren. Die trockenen Zutaten (Salz, Zimt, Mehl und Backpulver) in einer seperaten Schüssel verrühren und dann erst zur Eimischung geben. Nur solange rühren bis alles einigermaßen vermischt ist.
Die Pfirsiche halbieren, entkernen und dann in dünne Scheiben schneiden.
Eine Pfanne auf mittlerer Hitze erwärmen. Etwas Butter darin schmelzen lassen und knapp 2 EL Teig pro Pancake in die Pfanne geben. Darauf achten, dass zwischen den Pancakes genügend Platz ist. Jeweils 2 Scheiben Pfirsich auf den Teig geben und leicht andrücken. Wenn die Teigoberfläche nach ca. 3min oben beginnt Bläsle zu bekommen und an den Rändern trocken wirkt, den Pancake wenden und für weitere 3min backen.
Zum Warmhalten evtl in den vorgeheizten Ofen stellen. Servieren mit Ahornsirup, Honig oder einfach nur so 🙂

Quelle: The Smitten Kitchen Cookbook / bzw Eine kleine Küche in New York (Deb Perelman)