Ein HochgeNuss: Gefülltes Brathuhn mit Apfel und Kastanien

Manche Vorstellungen halten sich auch bei mir, die ich mich kulinarisch für sehr aufgeschlossen halte, erschreckend lange. So ging es mir mit Brathähnchen. Wenn ich mich an meine Kindheit zurück erinnere, dann gab es eigentlich fast nie ganze Hähnchen zu essen. Lediglich meine Omi kaufte ein, zwei Mal bei diesem Hähnchenstand vor dem Supermarkt ein Hähnchen, was wir dann daheim bei ihr aßen. Im Gegensatz zu den meisten am Tisch fand ich die Haut einfach nur eklig: gummiartig, knallrot-orange von den viel zu salzigen Gewürzen und alles klebte. Kein Wunder, dass meine Omi immer meterweise Küchenpapier bereit hielt um die Enkel in kurzen Abständen abzuwischen.

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Auch mochte ich das Abnagen vom Knochen überhaupt nicht. Mein Bruder wollte immer am liebsten die Keule und ich hoffte auf irgendein Stück mit möglichst wenig Knorpeln, Gelenken und Knochen. Als ich dann irgendwann selber mal so ein Hähchen zubereitete, stopfte ich dem Tier ne Zitrone in den Popo, wendete, drehte und joa, es war okay, aber nicht so überzeugend als dass ich es nochmal machte.

Der Ehrgeiz und die Neugier packte mich jedoch als ich dieses Rezept hier fand: das Hühnchen wird entbeint, sprich, sämtliche Knochen werden entfernt, lediglich die Beine und Flügel dürfen drin bleiben. Somit eliminiert man das Herumkauen auf Knochenteilen beim Essen fast vollständig. Und dann werden auch noch Esskastanien verwendet und die mag ich einfach wahnsinnig gern! Also schaute ich mir auf YouTube Videos übers Entbeinen an und machte mich ans Werk. Um ehrlich zu sein: ich brauch noch Übung, aber das Ergebnis lohnt sich! Traut euch ran!

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Die Füllung aus Maronen, Brot und jeder Menge Butter kommt zwischen Haut und Fleisch. Ich sag euch: wir haben geschlemmt! Es war so gut, dass ich das Brathuhn innerhalb eines Monats zwei Mal gemacht habe, ich muss schließlich meine Metzgerqualitäten üben 😉

Mit der Maronenfüllung passt das Rezept auch genau zu Inas Blogevent: es ist nämlich ein echter HochgeNUSS – bis zum 15. November noch sammelt sie jede Menge Inspiration rund um zehn verschiedene Nüsse. Da steuer ich doch zu gern dieses köstliche Hühnchen bei. Vielleicht lässt sich durch diese Kreation ja noch der ein oder andere davon überzeugen, dass so ein selbst gefülltes Brathuhn wahnsinnig lecker ist! Ein echtes Sonntagsessen – passend zum heutigen Tag 🙂

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Zutaten (für 4 Personen):
1 TL Rapsöl
2 EL fein gewürfelte Schalotte
120g Esskastanien, geschält und fein gewürfelt
1/2 Apfel, fein gewürfelt
160g Brotbrösel aus Roggenbrot
225g Butter, zimmerwarm
2 EL gehackte Petersilie
1 TL Salz
1 Huhn (1,3 bis 1,5kg)

In einer mittelgroße Sauteuse bei schwacher Hitze das Öl erhitzen. Die Schalotten darin 3 bis 4min glasig dünsten. Die Kastanien und den Apfel hinzufügen und 8 bis 10min weiterdünsten. In eine Schüssel geben, Brotbrösel, Butter, Petersilie und Salz unterheben und alles gründlich mischen. Die Masse in einen Spritzbeutel geben und bei Zimmertemperatur bereithalten.
Das Huhn parieren und alles überschüssige Fett aus der Bauchhöhle entfernen. Zum Entbeinen das Huhn mit der Brust nach unten auf ein Schneidbrett legen. Mit einem scharfen Messer oder der Geflügelschere auf beiden Seiten der Wirbelsäule entlang schneiden und diese herausnehmen. Das Brustbein mit den Händen brechen und das Huhn flachdrücken. Mit dem Ausbeinmesser Rippen und Schulterknochen entfernen. Rund um die Flügel einschneiden, die Spitze der Flügel abschneiden und die Knochen freilegen, so dass 5cm herausschauen. Die Oberschenkelknochen entfernen und die Unterschenkel freilegen. Das Gabelbein entfernen. Das Huhn sollte nun bis auf die Beine und Flügel knochenlos sein. Die Haut darf dabei nicht einreißen.
Auf beiden Seiten der Brust einen kleinen Einschnitt anbringen und die Flügelknochen in die Brust stecken. Die Beine kreuzen und unter die Haut stecken, damit sie in Position bleiben. Mit den Fingern die Haut vom Fleisch lösen, um Platz für die Füllung zu schaffen.
Die Apfel-Kastanien-Füllung unter die Haut der Beine und der Brust spritzen und die Füllung gleichmäßig verteilen. Das Huhn etwa 2h kühl stellen bis die Füllung fest wird.

ZUM FERTIGSTELLEN:
2 EL Rapsöl
8 möglichst kleine Äpfel, halbiert
2 Knollen Knoblauch, quer halbiert
30g Esskastanien, geschält
30g Cipollini-Zwibeln, halbiert und geschält (ich: weg gelassen)
30g Perlzwiebeln, geschält (ich: weg gelassen)
Salz
1 Bund Rosmarin
1 Bund Thymian

Den Backofen auf 240°C vorheizen. Bei starker Hitze in einer großen, gusseisernen Pfanne das Öl erhitzen. Äpfel und Knoblauch mit den SChnittflächen nach unten hineinlegen, Kastanien und Zwiebeln hinzufügen und alles 3 bis 4 min goldgelb anbraten. Die Zutaten an den Rand schieben und das Huhn mit der gefüllten Seite nach oben in die Mitte der Pfanne setzen. Salzen und 2min auf dem Herd anbraten.
Dann im vorgeheizten Backofen 35min braten, Rosmarin und Thymian hinzufügen und weitere 10 bis 15min goldbraun braten. Das Fleisch sollte an der dicksten Stelle der Brust eine Temperatur von 65° erreichen.
Das Huhn auf einem Drahtgitter 15min ruhen lassen, dann aufschneiden. Mit den gebratenen Äpfeln, Knoblauch, Kastanien und Zwiebeln servieren.

Quelle: I love NY (Daniel Humm, Will Guidara)

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Am Mittwoch kam mein Vermieter an, in der Hand eine rießige Zucchini und ein Körchen gefüllt mit mindestens 500g knallroten Tomaten (stellt euch bitte hier einen breiten Mannheimer Dialekt vor): „Die letzten reifen Dinger, mal schauen, ob die restlichen Tomaten auch noch reif werden. Probiern’Se mal!“

 

Eine kleine Tomate wandert in meinen Mund, es ploppt und die süße Frucht zerplatzt. Herrlich, noch die letzten Bisse Sommer genießen während das Licht und die ganzen Kürbisrezepte schon den Herbst verkünden. Angesichts der reichhaltigen Ernte wage ich es aber noch, dieses Rezept zu posten. Warum auch nicht? Schließlich ist es in der jahreszeitlichen Unterteilung von „USA vegetarisch“ auch in diesem Zeitraum verewigt. Und ich hoffe, hoffe, hoffe für euch, dass ihr euch 1. weder abschrecken lasst, weil die Zubereitung so lang aussieht und 2. ihr noch das Gemüse bekommt und diesen Auflauf nachmacht. Denn der Brötchenteig saugt sich beim Backen wunderbar mit der Gemüsesauce voll und schmeckt einfach nur meeegaaa gut!

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Warum denn eigentlich dieser Name? Nicht gerade Hashtagfreundlich oder trendig, dafür aber eine Erinnerung daran, dass die Native Americans auf ihren Feldern Mais, Kürbisgewächse (=Zucchini) und Bohnen gemeinsam anbauten, weil die sich beim Wachsen gegenseitig unterstützen. Und genau diese Mischung versteckt sich unter der Burgerbrötchendecke. Ein Essen, für einen kuscheligen Tag daheim oder wenn man von ner starken Windböhe erwischt wurde – mach’s gut Sommer und Herbst, ich freu mich auf dich!

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Zutaten:
500g Zucchini
2 frische Maiskolben
275g rote Paprika
150g rote Zwiebeln
50g Staudensellerie
2 Knoblauchzehen
500g frische Dicke Bohnen (ich: 150g Erbsen)
2 EL Öl
1 EL Tomatenmark
250ml Gemüsebrühe

Für den Brötchenbelag:
250g Mehl plus Mehl zum Arbeiten
10g frische Hefe
65ml lauwarmes Wasser
50ml Milch
12g Zucker
Salz
1 Ei
60g weiche Butter

Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel sieben, eine Mulde hineindrücken und die Hefe hineinbröseln. Wasser und Milch mit Zucker und Salz verrühren. In die Mulde geben und 10min stehen lassen. Ei dazugeben und alles mit den Knethaken zu einem glatten Teig kneten. Wenn der Teig zu einem festen Stück wird, nach und nach die weiche Butter einarbeiten.
Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und weitere 3min mit den Händen kneten. Zurück in die Schüssel geben und bei Zimmertemperatur zugedeckt 40min gehen lassen.

In der Zwischenzeit Zucchini putzen, längs halbieren und in 0,5cm dicke Scheiben schneiden. Mais putzen, dabei alle feinen Härchen entfernen. Maiskörner mit einem scharfen Messer vom Kolben schneiden. Dabei darauf achten, dass nur wenig vom Kolben mit abgeschnitten wird.
Paprikaschote vierteln, entkernen und in 1cm große Würfel schneiden. Zwiebel pellen und ebenfalls in 1cm große Würfel schneiden. Staudensellerie putzen und in feine Würfel schneiden. Knoblauch pellen und fein hacken. Falls verwendet: Dicke Bohnen aus den Hülsen lösen. In kochendem Salzwasser 4min garen, abgießen und kalt abschrecken. Die Bohnenkerne aus den Häuten lösen.

Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Sellerie darin unter Rühren 3-4min bei mittlerer Hitze farblos dünsten. Paprika und Zucchini dazugeben und weitere 2min dünsten, Knoblauch dazugeben und 1 min dünsten. Tomatenmark unterrühren. Maiskörner und Bohnenkerne (oder halt Erbsen) in den Topf geben und die Gemüsebrühe angießen. Mit Salz und Pfeffer würzen und zum Kochen bringen. 10min bei mittlerer Hitze sanft kochen lassen.

Ofen auf 190°C vorheizen. Den vorbereiteten Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche in der Zwischenzeit behutsam ca. 0,5cm dick ausrollen und dekorativ ausstechen. Gemüse in eine ofenfeste Form geben und mit dem ausgestochenen Teig belegen. Wer will, verquirlt noch ein zusätzliches Ei mit 2 EL Sahne und bestreicht den Teig großzügig damit. Alles dann mit grobem Salz bestreuen.
25min goldbraun backen und geniiiiießen!

Quelle: USA vegetarisch (Oliver Trific / Katharina Seiser)

Warmer Brotsalat mit Tomaten

Es überrascht mich immer wieder, was man aus so einfachen Zutaten wie Brot und Tomaten machen kann. Tomaten im Hochsommer sind einfach eine Delikatesse – wenn man die Haut aufbeißt und das süße Fruchtfleisch im Mund zerplatzt, fantastisch! Da braucht es nicht viel, um das noch besser zu machen.

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Im Gegenteil: oft überdeckt ein „Mehr“ an Zutaten den eigentlichen puren Geschmack und macht es zu einer recht undefinierbaren Masse. Das passiert bei diesem warmen Brotsalat garantiert nicht! Ein ideales Gericht um altbackenes Brot zu verwenden, denn kaum ist es knusprig gebacken und mit Knofi liiert, greift jeder wieder gern zu. Diese wunderbare Tomatenvielfalt, die ihr hier auf den Bildern seht, stammt komplett aus dem Garten meiner Eltern! Immer noch werden die Tomaten reif und man pflückt frisch zum Abendessen oder zum Snack zwischendurch eine Portion 🙂

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Im Vergleich zu anderen Rezepten, die noch aus „I love NY“ kommen werden, fand ich dies sehr kurz und einfach. In der Kürze liegt die Würze… jaaaa, aber so ein, zwei Sätze mehr hätte ich mir doch gewünscht. Denn wenn man die Tomaten zum Brot in die Pfanne schmeißt, wird das sofort lätschig, verliert die Knusprigkeit, die den Salat spannend macht. Deswegen hab ich mich dazu entschlossen (und auch so für euch in den Zubereitungsschritten notiert), die Brotwürfel rauszunehmen, wenn die Zwiebel und kurz drauf die Tomaten angedünstet werden. Ansonten fand ich das Rezept aber wunderbar sommerlich und lege es auch wärmstens ans Herz um noch die letzten Sommerperlen zu essen bevor der Kürbiskonsum ins Exorbitante steigt 😉

PS: man beachte Mama und Papa, die sich im Salatbesteck spiegeln und hungrig darauf warten, dass endlich gegessen werden kann, hehe!

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Zutaten für 4 Personen:
120ml Olivenöl
6 Knoblauchzehen, leicht zerquetscht, aber noch ganz
8-12 Scheiben Baguette, grob gewürfelt
1 große rote Zwiebel, grob gewürfelt
1,2 kg Tomaten, grob gewürfelt
3 EL Rotweinessig
1 Bund Basilikum, Blätter abgezupft
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Das Olivenöl bei mittlerer bis starker Hitze in einer großen Sauteuse erhitzen. Den Knoblauch 1-2min darin andünsten bis er gut duftet. Die Baguettewürfel hinzufügen und 4-5min goldbraun braten. Dann die Brotwürfel aus der Pfanne nehmen, die Hitze auf mittel bis schwach reduzieren. Evt noch einen Schuss Olivenöl in die Pfanne geben, die Zwiebel dazugeben und 1min dünsten, dann die Hälfte der Tomaten hinzufügen, 1-2min andünsten. Den Essig angießen und vom Herd nehmen.
Die abgezupften Basilikumblätter und die verbliebenen Tomaten hinzufügen, mit den Brotwürfeln vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und sofort servieren.

Quelle: I love NY (Daniel Humm & Will Guidara)

Rettungsaktion: Gazpacho

Passend zu den Sommerferien im Süden Deutschlands meldet sich die Rettungsaktion mit allerlei sommerlichen Gerichten. Ich habe mich für Gazpacho entschieden, die hier bei Temperaturen über 25°C mindestens so häufig wie Eis gegessen wird. Und jeeeedes Mal denke ich daran, dass wir mit „Wir retten was zu retten ist“ DRINGEND internationaler werden sollten.

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Ja, die ursprüngliche Initiative stammt von den österreichischen Bloggern Susihttps://unsermeating.files.wordpress.com/2016/02/e99ff-wirrettenwaszurettenist.jpg?w=320&h=117 und Sina und insofern sind wir auch international aufgestellt, aber ihr ahnt es: auch in nicht deutschsprachigen Ländern hätte die Rettungsaktion einiges zu tun.
Vor ein paar Jahren war ich in Spanien zum Arbeiten. Der Sommer kam und zu meiner großen Überraschung kam eine Freundin zum gemeinsamen Picknick mit einem 3-Liter-Tetrapak voller Gazpacho an!!! Jaaaaa, die kalte Tomatensuppe ist hier nicht sooo bekannt, aber in Spanien ist das eine Art sommerliches Lebenselixir und so kann man im Supermarkt von verschiedensten Marken einen Tetrapak mitnehmen.

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Soll ich euch was sagen? Das schmeckt nicht! Ich habe es probiert, aber diese Gazpacho schmeckt viiiel zu arg nach Tomatensaft, ist zu dünn und ach Leute, macht des doch einfach selber!! Ist sooooo einfach und schnell geht es auch -lediglich die Kühlzeit solltet ihr einplanen.
Mein Gazpachorezept eignet sich super um nicht mehr ganz so frisches Weißbrot zu verwerten. Wer einen großen Standmixer hat, kann sich außerdem glücklich schätzen, weil man in den Behälter einfach alles reinschmeißt, mixt, kühlt und fertisch! Aber lasst euch nicht davon abhalten, ein Gazpacho zu mixen nur weil ihr lediglich einen Stabmixer besitzt. Glaubt mir, hab ich alles schon gemacht und auch das geht problemlos, braucht nur etwas länger 🙂
Und jetzt ab mit euch auf den Markt oder in den eigenen Garten: die Tomaten haben Hochsaison und wollen gegessen werden!

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Hier sind die anderen Mitretter – auf dass der Sommer noch ganz lange bleibt:

Anna Antonia – Gebacken: Aubergine, Zucchini, Feta

auchwas – Rosen – Blüten – Spritzer

Brittas Kochbuch – Gazpacho andalúz

Brotwein – Flammkuchen griechischer Art mit Feta und Oliven

Das Mädel vom Land – Gesulzte rote Beeren

Fliederbaum – Bunte sommerliche Obsttorte

Food for Angels and Devils – Gurkengranité mit weißer Schoggimousse

Genial lecker – Cassis mit Grappa und Fruchtauszug

German Abendbrot – Baskisches Hühnchen vom Grill

Giftigeblonde – Hausgemachte Antipasti

Kebo Homing – Flammkuchen mit Pfifferlingen

lieberlecker – Sauerrahmeis

Münchner Küche – Eis am Stiel mit Joghurt und Johannisbeeren

Obers trifft Sahne – Schwarzkirsch Galette

Prostmahlzeit, die Turbohausfrau – Gegrillter Kukuruz

The Apricot Lady – Schnelle Sommerküche

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Gazpachozutaten (für 4 Personen):
150g Weißbrot (vom Vortag)
2 Knoblauchzehen
8 EL Olivenöl
750g Tomaten
3 EL Weißweinessig
1 rote Paprikaschote
1/2 Salatgurke
150ml Gemüsebrühe, gut gekühlt
6 Eiswürfel
Salz, Pfeffer
Edelsüßes Paprikapulver
Chilipulver
2-3 Prisen Zucker
1 kleine grüne Paprikaschote
4 Stängel Basilikum
Optional: Gurkenwürfel, Zwiebelwürfel, Tomatenwürfel

Zubereitung:
Das Brot in kleine Würfel schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. 4 EL Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, das Brot und die Hälfte des Knoblauchs dazugeben und bei mittlerer Hitze unter Rühren goldbraun braten, anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen.

DIE AUSFÜHRLICHE VARIANTE: Die Tomaten kreuzweise einritzen, mit kochend heißem Wasser überbrühen und ca. 1min ziehen lassen. Dann die Tomaten häuten, vierteln, die Kerne herauskratzen und die Stielansätze wegschneiden. Das Tomatenfleisch grob schneiden und damt dem dabei angesammelten Saft mit Essig, übrigem Öl und restlichem Knoblauch und der Hälfte des gerösteten Brots mischen und ca. 30min im Kühlschrank ziehen lassen.
Die rote Paprikaschote halbieren, putzen, waschen und grob würfeln. Salatgurke schälen, längs halbieren und die Kerne mit einem Löffel herauskratzen, dann das Gurkenfleisch in kleine Stücke schneiden. Paprika und Gurke mit den Tomaten samt eingeweichtem Brot mischen und mit Brühe und den Eiswürfeln mit dem Pürierstab fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Paprika- und Chilipulver und dem Zucker würzen. Die Suppe im Kühlschrank ca 2h (oder auch länger) durchkühlen lassen.

DIE SCHNELLE VARIANTE: Tomaten waschen, halbieren, Stielansätze rausschneiden, vierteln und in den Mixer damit. Paprika putzen, entkernen und grob würfeln. Gurke schälen, längs halbieren und grob entkernen. Alles zusammen mit der Hälfte des Brots, Brühe, Eiswürfeln und Gewürzen pürieren -gerade ein Standmixer eignet sich dafür sehr gut! Mindestens 2h kühlen.

Die grüne Paprika halbieren, putzen, waschen und in möglichst kleine Würfel schneiden. Optional Gurke, Zwiebel, Tomaten… auch sehr fein würfeln. Basilikumblätter von den Stängeln zupfen, in feine Streifen schneiden und mit den Paprikawürfeln mischen. Die Suppe auf Teller verteilen und mit den übrig gerösteten Brotwürfeln und der Paprikamischung bestreuen.

Quelle: Sommerküche voller Sonne und Aroma (Tanja Dusy)

Nicht nur Grillbeilage: Knoblauchbrötchen

Insbesondere im Sommer wird mir immer wieder schmerzlich bewusst, dass es Nachteile hat, nicht mehr zuhause zu wohnen. Einerseits ist es auf der Schwäbischen Alp in der Regel ein paar Grad kühler als in Mannheim, wo sich die Hitze in meiner Wohnung staut. Andererseits -und das ist viel, viel schlimmer- grillen meine Eltern gefühlt jeden einzelnen Tag im Sommer! Und ich hab nix davon 😦

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Ja, wir grillen auch im Winter, beziehungsweise der Papa stellt sich raus an den Grill während wir anderen aufs Essen warten, aber im Sommer, wenn man unterwegs ist und es überall nach Feuer und Grillgut duftet, vermiss ich es doch sehr, weiter weg zu wohnen. Wie gut, dass meine Eltern zur Zeit die Chance haben, das wieder gut zu machen -gleich am ersten Abend wurde der Grill angeworfen und die hungrige Tochter versorgt 🙂

Normalerweise ist dieses Focaccia DIE Standardbeilage schlechthin bei uns, wenn gegrillt wird. Aber vielleicht werden wir ja eines Tages dem überdrüssig und suchen was neues und dann bieten sich diese Knoblauchbrötchen an. Sie lassen sich gut vorbereiten, duften einfach herrlichst und jeder kann sich ein oder zwei oder drei Kugeln abzupfen. Ich muss zugeben, dass ich nur eine halbe Knoblauchzehe verwendet habe, dann aber feststellen musste, dass die gebackenen Brötchen gar nicht soooo extrem nach Knofi geschmeckt haben. Gefühlt hat die Zitrone und die Petersilie die Würze aufgegriffen und abgerundet. Sehr lecker!
Selbst wenn die Grillsaison für euch Anfang Oktober endet, schmecken die Brötchen auch sehr gut zu Suppe -alles schon für euch ausprobiert 🙂 Ich hoffe, ihr lasst es euch schmecken und grillt ordentlich bei dem tollen Wetter!
Habt ihr eine Standardbeilage für Grillabende? Oder gibt es hauptsächlich Fleisch? Ich freue mich über neue Ideen!

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Zutaten für 35 Stück:
800g Weizenmehl Type 550, plus Mehl zum Bestäuben
1 Päckchen Trockenhefe
1 EL Pflanzenöl
100g Semmelbrösel
Für die Knoblauchbutter
1 Knoblauchknolle (nicht nur eine Zehe 😉 )
500g weiche Butter
1 Bio-Zitrone
1 Bund glatte Petersilie
1 gestrichener TL Cayennepfeffer

Zubereitung:
Mehl, Hefe und 1 Tl Meersalz in eine große Schüssel füllen. In die Mitte eine Mulde drücken. Unter Rühren 550ml lauwarmes Wasser hineingießen, dabei von außen nach innen untermischen. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und 10min kneten bis er glatt und elastisch ist. In eine geölte Schüssel geben, mit einem feuchten Geschirrtuch bedecken und an einem warmen Platz 1h gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.

Inzwischen die Knoblauchbutter zubereiten. Den Knoblauch schälen und durch die Presse in die weiche Butter drücken. Die Schale von der Zitrone dazureiben, die Petersilie mitsamt den Stengeln fein hacken. Mit dem Cayennepfeffer und 1 Prise Salz mischen. ACHTUNG: für die Knoblauchbrötchen braucht ihr nur ein Viertel der Menge. Also entweder gleich weniger machen oder den Rest für andere Leckereien aufheben.

Eine große Aufflaufform (25x35cm) mit einem Drittel der Knoblauchbutter ausstreichen. Die Semmelbrösel hineinstreuen und durch Schwenken verteilen. Den Teig in 35 Portionen teilen. Jede zu einer Kugel formen und in die Form setzen -5 Reihen mit je 7 Kugeln wären ideal. Ein Drittel der Butter in Flöckchen in und zwischen die Kugeln geben. Den Teig 90min gehen lassen bis sich das Volumen erneut verdoppelt hat.

Den Backofen auf 190°C vorheizen. Die Kugeln mit etwas Salz bestreuen, dann auf der mittleren Schiene 30min backen bis sie schön gebräunt sind. Das letzte Drittel Butter in Flöckchen danach darauf verteilen und verstreichen, damit sie glänzen. Die Form auf den Tisch stellen und jeder kann sich so viel davon abreißen wie gewünscht 🙂

Quelle: Jamies Wohlfühlküche (Jamie Oliver)

Qual der Wahl: Rindfleisch-Brötchen

Ist es bei euch auch üblich, zu fragen, ob man etwas mitbringen kann, wenn man irgendwohin eingeladen wird? Ich kenne das nur zu gut, dass diese Frage sofort gestellt wird, wenn man eine Einladung erhält. Und jedes Mal steht man vor der Herausforderung, was man denn dann machen soll. Wenn man ehrlich ist, ist so ein Buffet nämlich ein knallharter Wettkampf und den gilt es jedes Mal neu zu gewinnen!

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Da wird ausgestellt, zurecht gerückt und regelmäßig nachgeschaut, wie sich die eigenen Leckereien im Vergleich zur Konkurrenz machen, die um die Aufmerksamkeit der hungrigen Gäste buhlen. Und nein, dieses Verhalten legen in meinem Bekanntenkreis nicht nur gestandende Hausfrauen an den Tag, sondern gerade auch die jüngeren Leute! Bestes Beispiel dafür war ein Cocktailabend zwischen den Jahren. Schon sehr lange ist es Tradition, dass nach Weihnachten, wenn noch alle aus dem Jugendkreis daheim sind, ein Abend mit den besten Alkoholika und leckeren Snacks veranstaltet wird. Es ist jedes Mal einfach schön, alle vertrauten Gesichter wieder auf einem Haufen zu sehen, gut zu essen und zu trinken, zu schwätzen und Spaß zu haben. Wirklich ein sehr großes Geschenk, aaaaaber ich schweife ab!

Jedenfalls bringt da jedeR was mit. Die männliche Form trifft hier durchaus zu, denn was die Jungs da an Koch- und Backtalent an den Tag legen, ist echt beeindruckend! Ich hatte für den Abend sozusagen als Grundlage für die Cocktails diese Rindfleisch-Brötchen gebacken. Von außen sehen die ja wirklich unscheinbar aus, aber was sich im Inneren verbirgt, ist wirklich köstlich! Eine Art Bolognesesauce schön kompakt und handlich verpackt um nebenbei verspeist werden zu können. Tja, ohne mich selbst zu loben: die Rindfleisch-Brötchen waren als allererste weg 😀 HAAAA! Den inoffiziellen Buffetwettkampf haben die Dingerchen schon mal gewonnen. Zur Krönung wurde ich auch noch von einem Freund nach dem Rezept gefragt, Doppelsieg 😉

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Bevor Spekulationen aufkommen: nein, ich hab nicht mein eigenes Buffetmitbringsel aufgefuttert. Um ehrlich zu sein fande ich einen herzhaften Quark-Käse-Kuchen viel, viel geiler mit den Cocktails zusammen. Aber Geschmäcker sind verschieden und der objektive Wettkampf hat nun mal zuerst einen leeren Teller für mich bedeutet 🙂

Zutaten für 20 Brötchen:
1 Zwiebel
1 Karotte
300g Rinderhackfleisch
Olivenöl
2 Lorbeerblätter
1 Sternanis
15g Perlgraupen (ich: Couscous)
10 Zweige Thymian (ich: 1Tl getrockneter)
100ml Shiraz (Rotwein)
500ml Hühnerbrühe
5 eingelegte Walnüsse (5 ganz normale)
Teig:
1 Päckchen Trockenhefe (7g)
1 EL feiner Roh-Rohrzucker
100g Butter
550g Weizenmehl Type 550
175ml fettarme Milch

Zubereitung:
Für die Füllung Zwiebeln und Möhren schälen und sehr fein würfeln. Das Hackfleisch in einer großen beschichteten Pfanne in etwas Öl bei starker Hitze anbräunen, dabei regelmäßig umrühren. Zwiebeln, Möhren, Lorbeer, Sternanis und Graupen unterrühren. Die Thymianblättchen abzupfen und hinzufügen. Alles weitere 5min braten dann mit dem Wein abslöschen und den Bratensatz vom Pfannenboden losschaben. Sobald der Wein verkocht ist, die Brühe angießen. die Nüsse grob hacken (und falls eingelegte verwendet werden diese mit einem guten Schuss Einlegflüssigkeit aus dem Glas) dazugeben. Die Pfanne mit einem Deckel oder mit Alufolie verschließen und das Ganze 2h schwach köcheln lassen (Ich habe es maximal eine halbe Stunde köcheln lassen und auch nicht über Nacht kalt gestellt). Die Sauce sollte eingedickt, aber noch nicht trocken sein, regelmäßig umrühren. Abschmecken und über Nacht kalt stellen.
Am nächsten Tag für den Teig die Hefe mit dem Zucker in 150ml lauwarmen Wassen auflösen; 10min ruhe lassen. Inzwischen die Butter mit dem Mehl zu Streuseln verreiben. Hefewasser und Milch sowie 1 gestrichenen TL Meersalz dazugeben. Alles mit einem Löffel verrühren bis es mühsam wird. Dann den Teig mit den Händen kneten bis er glatt und elastisch ist.
Zu 20 gleich großen Kugeln formen (à eta 45g). Auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen, mit einem angefeuchteten Geschirrtuch bedecken und gehen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Den Backofen auf 170° vorheizen. Jeweils eine Teigkugel auf der Handfläche flach drücken, 2 gehäufte TL Füllung in die Mitte geben (bzw so viel wie möglich, dass sich der Teig gerade noch schließen lässt). Lorbeer und Sternanis entfernen. Die Teigränder über die Füllung ziehen; zusammendrücken. Die Brötchen rund formen. Auf zwei mit Backpapier ausgelegte Bleche setzen.
Ganz unten im Ofen 20min backen bis sie hellbraun sind. Wer will, backt die Brötchen schon im Vorraus und wärmt sie vor dem Servieren noch einmal einige Minuten im Ofen auf. Gut schmeckt dazu auch etwas Créme fraiche, das man mit Meerrettich verrühren kann.

Quelle: Jamies Wohlfühlküche (Jamie Oliver)

Anfangszauber: Räucherlachsknödel auf Gurkennudeln

Neben zweifelhaften Jugendsünden bescherte mir mein erstes Studienjahr in Franken auch kulinarische Highlights, die mir vom Schwabenländle längst nicht so bekannt waren: Knödel! Ja klar, wusste ich, dass es die gab und ich hatte bestimmt auch schon mal welche irgendwo gegessen, aber diese Wichtigkeit von Knödeln in unterschiedlichster Form wurde mir erst in Bayern bewusst.

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Ein Freund erzählte, dass seine Oma sich anhand der Knödel an den Wochentagen orientiert: samstags wurden meistens die Knödel vorbereitete, damit es sonntags nach der Messe bald was zu essen gab und für montags gab es dann Reste. Problematisch wurde es, wenn aufgrund von Geburtstagen, Hochzeiten oder anderen Feierlichkeiten auf einmal häufiger Knödel auf dem Tisch standen…
Mit den „Kartoffelknödeln halb und halb“ konnte ich mich nie so ganz anfreunden, die waren mir irgendwie zu weich und geschmacklich langweilig (oje, ich sehe schon entsetzt meine bayrischen Freunde aufschreien). Aber die Serviettenknödel -oh yeah! Große Liebe!!!! Perfekt um Brot vom Vortag zu verwenden und einfach so gut um die Sauce aufzusaugen.

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Diese Räucherlachsknödel sind vermutlich eine eher modernere Version, etwas eleganter mit den Gurkennudeln und nicht so traditionell wie zu einem Braten. Trotzdem denke ich dabei immer an diese Anfangszeit, die mich nicht nur kulinarisch inspiriert hat, sondern die auch Freundschaften hervorgebracht hat, die bis heute halten. Ein super Studienstart, der vor zwei Wochen mit einem sagenhaften Examen gekrönt wurde 🙂 Darauf ein, zwei Knödelchen -große Empfehlung von meiner Seite. Eines der Rezepte, die ich schon so oft gemacht habe und fast auswendig kann. Die Masse wird einfach soooo flauschig! So mag ich Knödel! Jetzt geht es noch ein paar Tage nach Südtirol -mal schauen, was uns da für Knödelvariationen erwarten 😉
Wie sieht es bei euch aus? Esst und mögt ihr Knödel? Und wer von euch hätte den Wein noch aufgrund des Etiketts gekauft? Hihi, Verpackungsopfer…

Zutaten (für 4 Personen):
250g altbackene Brötchen
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
150g Räucherlachs
20g Butter
200ml Milch
2 Eier
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
2 Salatgurken
4 Stängel Dill
1 rote Zwiebel (weggelassen)
200g Saure Sahne
2 EL weißer Balsamicoessig
1 Prise Zucker
Salz, Pfeffer

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Zubereitung:
Die Brötchen fein würfeln und in eine große Schüssel geben. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln, ebenso den Räucherlachs. In einer Pfanne die Butter zerlassen und Zwiebeln und Knoblauch darin glasig andünsten. Die Milch dazugeben und 2min köcheln lassen, dann über die Brötchen gießen. Die Eier und den Lachs zugeben, würzen (vorsichtig mit dem Salz! Der Lachs hat schon einiges an Würze) und gut mischen. Circa 10min durchziehen lassen.
Ein nasses, aber gut ausgewrungenes Geschirrtuch auf der Arbeitsfläche ausbreiten. Die Brötchenmasse darauf verteilen, dabei rechts und links einen gut 5cm breiten Rand lassen, damit man das Bonbon gut zubinden kann. Je nach Topfgröße besser zwei „Bonbons“ rollen, bei mir hat das nicht alles in eins gepasst.
Die Masse zu einer Rolle formen und straff, aber nicht zu fest in das Tuch wickeln. Die Enden mit Küchengarn zubinden. In einem ausreichend großen Topf reichlich Wasser zum Kochen bringen. Das Knödelbonbon hineingeben und 30min im siedenden Wasser (es soll nicht sprudelnd kochen) gar ziehen lassen. Dann herausholen, auswickeln und mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden.
Für den Salat die Gurken schälen und mit dem Sparschäler in lange dünne Tagliatelle-artige Streifen schneiden -das sieht fürs Foto schön aus, aber ihr dürft natürlich auch ganz normale Gurkenscheiben raspeln 😉 Dill fein schneiden, ebenso falls ihr verwendet, die Zwiebel. Saure Sahne, Essig, Salz und Zucker gut mischen und dann unter die Gurken mischen. Mit den Serviettenknödeln servieren.

Quelle: Der Große Lafer (Johann Lafer)