Gedächtnisleistung: Crostini mit Bohnenpaste und Paprika

Zuerst einmal vielen Dank für all eure lieben Kommentare zum letzten Rezept, sei es jetzt bezüglich des Foccacias selbst oder einfach nur, um mir einen schönen Urlaub zu wünschen. Ich hab mich sehr darüber gefreut, heimzukommen, online zu gehen und dann erstmal so viele Kommentare beantworten zu dürfen 🙂 Der Urlaub ist leider schon wieder vorbei, es war eine tolle Zeit in Südtirol mit vielen, vielen Höhenmetern, die wir bei Wanderungen bewältigt haben, leckerem Essen, dem ein oder anderen Gläsle Wein und viel Sonne.

2016.08.07_Bruschetta weiße Bohnen-1

Schönes Wetter gab es auch als ich nach dem schriftlichen Examen mich für ein paar Tage daheim habe umsorgen lassen. Zumindest an einem Abend haben wir beschlossen, auf den Plettenberg zu fahren, dort auf dem Grillplatz was zu essen und dann Sternschnuppen zu gucken. Für diese Gelegenheit wollte ich ein paar Crostini machen nach dem Rezept aus Stevan Pauls „Auf die Hand“. Die Brotscheiben mit Bohnenpaste und Paprika hatte ich schon so lange vorgenommen zu machen, aber dann ausgerechnet lag das Kochbuch in Tübingen. Was Rezepte angeht, musste ich aber beim Durchlesen des Originals feststellen, besitzt mein Gehirn eine ausgesprochen gute Geächtnisleistung: zwar hab ich nicht an Bohnenkraut gedacht, aber die Bohnenpaste hatte ich so exakt gemacht wie im Rezept angegeben. Pinienkerne gab es keine daheim und jaaaa, die fruchtige Komponente für den Belag hab ich vergessen.

Wahrscheinlich wären die Cranberries noch das Tüpfelchen auf dem I gewesen, aber auch so waren die Crostinis an einem Sommerabend ideal um die Wartezeit auf die Würstle zu überbrücken 😉 Paprika hat momentan auch Saison und -vorausgesetzt man verwendet nicht Importware vom anderen Ende der Welt- bringt auch eine gewisse Süße mit, die einfach lecker ist! Dass die Schoten allerdings in der Pfanne geschmort werden, das hatte ich auch nicht mehr gewusst. Im Backofen sind die auch gut geworden und durften dann noch schön in einer Tupper marinieren bis sie ihren Auftritt hatten und von meiner Schwester so wunderschön auf die Brotscheiben drapiert wurden.

2016.08.07_Bruschetta weiße Bohnen-6

Wo beweist ihr denn ein Elefantengedächtnis? Auch bei Rezepte? Ich glaube, bei mir liegt das definitiv in der Familie: zumindest von meiner Oma und meiner Mutter kann ich bezeugen, dass sie Rezepte mit Mengenangaben herunterbeten können. Der Freund hingegen kann auch noch nach Jahren aufzählen, auf welche Berggipfel er hochgewandert ist und mein Bruder kann sich den Inhalt jeder Serie oder Film behalten. Hach, solch eine Gedächtnisleistung für den Lernstoff und das Examen wäre ein Klacks 😀

Zutaten (für 4-6 Portionen):
1 Dose weiße Bohnen (425g EW)
2 Zweige Bohnenkraut (oder 1/2 Tl getrocknetes Bohnenkraut)
1 kleine Knoblauchzehe
2-4 EL Zitronensaft
2 EL Olivenöl
Salz
2 EL Pinienkerne (ich: Sonnenblumenkerne)
2 EL getrocknete Cranberrys/Rosinen oder Sultaninen (ich: weggelassen)
3 rote Paprika
4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 EL Honig (ich: Prise Zucker)
1 Ciabattabrot
Olivenöl, einige Blättchen Basilikum

2016.08.07_Bruschetta weiße Bohnen-4

Für die Bohnenpaste: Bohnen abgießen und in einem Sieb kalt abspülen. Im Mixer mit Bohnenkraut, Knoblauch, Zitronensaft und 2 ELOlivenöl pürieren. Mit Salz würzen.
Für die geschmorten Paprika: Pinienkerne ich einer Pfanne ohne Fett rösten. Herausnehmen und beiseitestellen. Cranberrys grob hacken. Paprika mit einem Sparschäler schälen, halbieren, entkernen und in 1cm breite Streifen schneiden. 4 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, die Streifen zugeben, salzen und unter Rühren 12-15min bei milder Hitze weich schmoren. Cranberrys die letzten 5min mitschmoren. Pinienkerne und Honig unterrühren und das Gemüse mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Essig würzen.

ICH habe die Paprika halbiert und bei ca. 180°C im Ofen ca. 25min (?) gebacken, dann gehäutet und in Streifen geschnitten, mit Essig, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker mariniert. Sonnenblumenkerne drüber, alles in ne Tupper und ab zum Picknick!
Für die Crostini: Ciabatta in Scheiben schneiden, mit Olivenöl beträufeln und auf einem Blech im Ofen unter dem Grill in wenigen Minuten hellbraun rösten (oder: über dem offenen Feuer knusprig backen). Die Brotscheiben mit Bohnenpaste bestreichen, Paprikagemüse darauf und evt mit Basilikum bestreut servieren.

Quelle: Auf die Hand (Stevan Paul)

 

Advertisements

Rettungsaktion: Klassisches Pesto (mal nicht zu Pasta)

Letzten Monat haben wir es nicht geschafft, warme Saucen mitzuretten, was wirklich eine Schande ist, angesichts der Tatsache, dass wir Schwaben doch zu allem eine Sauce brauchen 😉
Umso glücklicher bin ich, dass wir heute dabei sind, wenn es um Pesto geht (beziehungsweise PeSCHtooo, wie der Schwabe sagen würde). Lange Jahre kannte ich diese ungekochte Kräutersoße gar nicht. Dann fing das Studium an und schnell lernte ich neben Latein und Altgriechisch, dass zur Notfallration immer ein Glas Pesto im Schrank zu stehen hat, falls es in der Mensa mal nicht schmeckt. Nachdem ich mich ein wenig durchprobiert hatte, kam ich zu der Schlussfolgerung, dass das nichts für mich ist: von den langen Zutatenlisten mal abgesehen, waren mir viele zu ölig, zu wenig kräuterlästig oder tomatig.

2016.05.21_BasilikumPesto-7

Spätestens da fing ich an, ab und zu Pesto selber zu machen. Wobei ganz ehrlich, so oft kam das nicht vor, weil als Schwabe mir das Ganze nicht flüssig genug war 😀
Umso besser, dass Peschto zu so viel mehr als nur zu Nudeln passt!! Schnell gemacht ist es auch – wirklich perfekt. Auf dem Bild könnt ihr sehen, wie wenig Zutaten man dafür braucht. Umso erschreckender wie lang da die Zutatenlisten auf den Gläsern sind…  Ihr bekommt heute also zwei Rezepte: zum einen ein klassisches Pesto alla genovese und dann eine Minestrone, die durch das Pesto erst den letzten Kick erhält. Reste schmecken natürlich auch noch zu Spaghetti 😉

2016.05.21_BasilikumPesto-12

Eine rießengroße Bandbreite an Pesti findet ihr bei den anderen Rettern:

https://unsermeating.files.wordpress.com/2016/02/e99ff-wirrettenwaszurettenist.jpg?w=320&h=117

Aus meinem Kochtopf: Spargel mit Spargelpesto

Dynamite Cakes: Süßes Minz-Pesto mit Kokos

Obers trifft Sahne: Spargel mit Radieschen-Pesto

Sakriköstlich: Paprika-Chili-Pesto

SweetPie: Pesto alla genovese

Prostmahlzeit: Rucolapesto

Kochtopf: Pesto mit Rüebligrün (Karottengrün)

Giftige Blonde: Radieschenblätter-Pesto

Katha kocht: Tomate Mozzarella mit Basilikumpesto

Cuisine Violette: Grünes Spargelpesto mit Kräutern

Multikulinarisches: Gierschpesto

Brittas Kochbuch: Zucchini-Minze-Pesto

Küchenliebelei: Süßes Mandelpesto mit Rum

Kebo homing: Süßes Minzpesto zu Erdbeertartelettes

Meins! Mit Liebe selbstgemacht: Pesto Rosso

Barbaras Spielwiese: Liebstöckel-Pesto

auch was: Rosenblüten-Minz-Pesto

LanisLeckerEcke: Möhrenpesto

Bonjour Alsace: Grandioses Spargelpesto

Fliederbaum: Grünes Spargelpesto mit Mandeln

Darf ich nur mal sagen, wie genial ich diese Vielfalt finde? Da kann kein Industrieprodukt mithalten. Besonders toll finde ich, dass vermeintliche Abfallprodukte wie Karottengrün oder Radieschenblätter und von meiner Mutter als Unkraut verhasster Giersch zum Einsatz kommen! Hier nun aber unser Rezept.

2016.05.21_BasilikumPesto-9

Zutaten (für 4 Personen):
Für die Minestrone:
2 Stangen Staudensellerie
1 Knolle Fenchel
2 Möhren
1 Kohlrabi
100g grüne Bohnen (TK)
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
50g durchwachsener Räucherspeck (optional)
4 EL Olivenöl
2 EL Tomatenmark
1,2L Gemüsebrühe (wie das geht, zeigt Britta hier)
100g TK-Erbsen
Salz, Pfeffer
1-2 Msp. Chilipulver
1 TL getrockneter Oregano
100g kurze Nudeln
1 Dose weiße Bohnen (ca. 240g Abtropfgewicht)

Für das Pesto:
2 EL Pinienkerne
60g Basilikum
1 Knoblauchzehe
80ml Olivenöl
3EL frisch geriebener Pecorino (oder Parmesan)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Für die Minestrone Sellerie und Fenchel waschen und putzen, Möhren und Kohlrabi schälen. Alles in ca. 1cm große Stücke schneiden. Die frischen Bohnen waschen und in 2cm lange Stücke schneiden (TK entfällt der Schritt). Die Zwiebel und den Knofi schälen und klein würfeln. Den Speck ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
Das Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Speck darin bei mittlerer Hitze andünsten. Das Tomatenmark dazugeben und unter Rühren kurz anbraten. Die Brühe dazugießen und das vorbereitete Gemüse samt gefrorener Erbsen (und Bohnen) zugeben. Mit Salz, Pfeffer, Chilipulver und Oregano würzen und alles zugedeckt bei kleiner Hitze 25-30min köcheln lassen. Ab und zu umrühren.

Für das Pesto die Pinienkerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett bei mittlerer 2016.05.21_BasilikumPesto-11Hitzegoldbraun rösten, dann sofort aus der Pfanne nehmen. Basilikum waschen und trocken schütteln, die Blätter abzupfen und grob schneiden. Den Knoblauch schälen und grob hacken. Alles mit dem Öl in einem hohen Rührbecher mit einem Pürierstab oder in einem elektrischen Blitzhacker fein pürieren. Den Pecorino unterrühren und das Pesto mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Nudeln in reichlich Salzwasser nach Packungsangabe bissfest garen, in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen. Die weißen Bohnen ebenfalls in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Die weißen Bohnen zur Suppe rühren und diese weitere 5min köcheln lassen. Zuletzt die Nudeln unter die Suppe rühren und heiß werden lassen. Die Minestrone mit Salz und Pfeffer abschmecken, auf tiefe Teller verteilen und jeweils mit einem großen Klecks Pesto servieren.

Quelle: Bauernmarkt & Biokiste. Die besten erntefrischen Rezepte für jede Jahreszeit.

Eingespielte Choreographie: Lammlachse mit Zitronen-Rucola-Kruste

Mit gewissen Traditionen und Gewohnheiten kann, ja, ich meine sogar darf nicht gebrochen werden! Alteingespielte Rituale, die rund um Familiengeburtstage und -feste einfach dazu gehören. Werfen wir einen Blick auf Ostern zurück um zu schauen, wie das Schauspiel seinen Gang nimmt

Ein Fest erfordert Vorbereitung. Ostern ist inzwischen zu einem zweiten Weihnachten aufgestiegen, was man nicht nur an der Werbung sieht, sondern auch daran, dass circa zwei Wochen telefonisch abgesprochen wird, was denn gekocht werden könnte. Spätestens donnerstags davor wird dann der Großteil der Lebensmittel eingekauft. Das macht traditionell die Mama. Samstags dann aber kommt der erste Auftritt des Vaters: noch vor dem Frühstück geht er los um auf dem Wochenmarkt die letzten frischen Zutaten zu besorgen. Auf dem Rückweg bringt er dann auch noch Weckle mit.

2016.03.27_Lammlachse mit Parmesankruste-3

Damit das eigentliche Fest ganz entspannt wird, ist samstags die Küche praktisch dauerbelegt. Ein Kuchen muss gebacken werden und danach -um den Backofen optimal auszunutzen- kommt zum Mittagessen ein Auflauf rein oder auch noch ein zweiter Kuchen, je nachdem, was so ansteht. Während nebenbei Gemüse geschnippelt wird, ist der Papa in Dauerbewegung um den Kompost regelmäßig zu leeren oder ebenfalls mit einem Messer dem Essen zu Leibe zu rücken. Wenn der Bruder gerade zufällig vorbeikommt um sich nur kurz was zu trinken zu holen, wird auch er eingespannt um einen zustätzlichen Tisch ins Esszimmer zu tragen oder Stühle für die Gesellschaft zu holen. Wenn die Vorbereitungen irgendwann abgeschlossen sind, wird die Küche gewischt und nebenan im Esszimmer der Tisch gedeckt. Dabei bleiben gewisse Flecken frei, weil ja morgens nochmal gefrühstückt werden muss (Gnade dem, der mit seinem Tee die Tischdecke vertröpfelt oder gar einen Nutellafleck hinterlässt).

Am eigentlichen Feiertag dann hängt die Küchenbelegung ganz davon ab, was es denn gibt. Im Falle der Kalbsbäckchen wurde alles einfach nur in den Backofen gesteckt und als alle da waren, musste nur noch serviert werden. Diese Lammlachse eignen sich leider nicht ganz so gut zum entspannten Vorbereiten, weil die nur ca. 15min im Ofen brauchen. Das war ein kleiner Minuspunkt.

2016.03.27_Lammlachse mit Parmesankruste-4

Sind dann alle Familienmitglieder nach der Kirche zum Festessen versammelt, beginnt die Hauptaufführung. Jedes Mal neu wird das Essen zunächst damit eingeläutet, dass die Omas und Opa, optional auch Tanten und Onkel um den gedeckten Tisch herumstehen und alle wissen wollen, wer denn wo sitzen darf. Die Antwort ist jedes Mal dieselbe: „es gibt keine Tischordnung, setzt euch einfach, das Essen wird kalt!“ Schlussendlich sitzt jeder dort, wo er sowieso schon meistens immer saß 😀
Nach dem Tischgebet springen Mama und ich auf um das Essen aufzutragen während der Vater sich um die Getränkewünsche kümmert. Wenn die Wasserkrüge leer sind, muss der Bruder aufspringen und diese neu füllen. Der Opa nimmt gerne ein bisschen Wein, weil er hat ja die Oma als Fahrerin.

Ein Moment Ruhe kehrt ein, sobald das Essen auf dem Tisch steht. Kaum sind die ersten Bissen verspeist, wird begonnen, die Köchin zu loben: „Birgit, hast du das gemacht?“ – „Mit der Miriam zusammen“ -Oma:“Sehr fein! Ist da ein bisschen Petersilie drin? So was Ausgefallenes kriegt ihr bei mir nie.“ – eines der Enkel: „Aber Oma, bei dir schmeckt es immer so gut! Deine Saucen sind einfach die besten!“ -Oma wird knallrot und winkt ab. Opa strahlt seine Ehefrau stolz an, setzt zu einer Lobeshymne an und wird von Oma dazu aufgefordert, still zu sein und weiterzuessen 😀
Der nächste Gang wird aufgetragen. Großes Staunen. So viel gibt es. Oma: „Ei Birgit, wo hast du denn das Rezept her? Aus dem Internet?“ – Mama: „Nein, aus dieser einen Zeitschrift / aus dem Kochbuch, das die Kinder mir geschenkt haben / das war Miriams Idee…“ Opa guckt begeistert in die Runde: „Wie im Sternerestaurant!“

Bei diesem Satz spätestens weiß man, dass alles gut ist. Der Opa (ich glaube nicht, dass er jemals in einem Sternerestaurant war) lobt das Essen und zieht diesen Vergleich. Jedes Familienmitglied hat wieder dazu beigetragen, dass die Aufführung ein Erfolg wurde. Alle sind satt und glücklich. Keine Tradition wurde gebrochen, der jahrelang geprobte Text wurde zum perfekten Zeitpunkt genannt. Ich liebe meine Familie einfach 🙂

2016.03.27_Lammlachse mit Parmesankruste-5

Zutaten (für 4 Personen):
800g Bio-Drillinge
500g Prinzessbohnen
Salz, Pfeffer
2 Scheiben Toastbrot
20g Pinienkerne
40g Rucola
1 Ei
60g weiche Butter
abgeriebene Schale von einer Bio-Zitrone
600g Lammlachse
5 EL Olivenöl
400ml Lammfond
200g Sahne
2 -3EL Speisestärke
1 EL Thymianblättchen

Zubereitung:
Kartoffeln gründlich waschen und in kochendem Wasser ca. 10min vorgaren. Kartoffeln abgießen, etwas ausdampfen lassen und längs halbieren. Bohnen putzen, waschen und in kochendem Salzwasser ca. 8min blanchieren, abgießen und kalt abschrecken.
Den Backofen auf 200 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Für die Kruste Toast fein zerbröseln, Pinienkerne grob hacken. Rucola waschen, trocken schütteln, grobe Stiele abschneiden, Blätter grob hacken. Alles mit dem Ei, 40g weicher Butter und Zitronenschale verkneten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Lammlachse trocken tupfen und in 2EL heißem Öl von jeder Seite je 1min kräftig anbraten. Dabei mit Salz und Pfeffer würzen.
Fleisch aus der Pfanne nehmen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Kruste gleichmäßig darauf verteilen, dabei leicht andrücken. Im heißen Ofen 12-15min garen. Bratensatz in der Pfanne mit Lammfond ablöschen, aufkochen und ca. 5min einköcheln lassen. Sahne einrühren. Speisestärke in etwas kaltem Wasser auflösen und in die Soße einrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Warm halten.
Restliches Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Kartoffeln darin unter gelegentlichem Wenden ca. 8min knusprig braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Restliche Butter in einem Topf schmelzen. Bohnen und Thymianblättchen zugeben, kurz darin schwenken, evt. mit Salz nachwürzen. Lammlachse mit Soße, Thymian-Bohnen und Kartoffeln genießen.

Quelle: Mit Liebe. Das Genussmagazin. (März/April 2016)