Gegen das Nachmittags-Schachmatt: Karotten Energy Balls

Die Fastenzeit ist so gut wie vorbei und ich bin wie jedes Jahr froh drum: froh, dass ich für sechs Wochen auf Alkohol und Süßes verzichtet habe, aber auch froh, dass nun wieder alles erlaubt ist. Wobei ich es ehrlich nicht mit Verboten habe: in dieser Zeit habe ich beispielsweise an unserem ersten (!!) Hochzeitstag mit dem Liebsten und ner Flasche Champagner angestoßen oder auch während eines Besuches bei Oma und Opa Kuchen gegessen.

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Mir geht nicht darum, mich zu quälen für vergangene Ernährungssünden – nein, das wäre nicht gesund und richtig! Dieser freiwillige, undogmatische Verzicht lehrt mich jedes Jahr, dass es auch „ohne“ geht und ich mich auch „ohne“ gut fühle. In diesen Tagen merkt man dann erstmal, dass es in sehr vielen Bars keinerlei gute Optionen für Nicht-Trinker gibt… außer ner Saftschorle oder der amerikanischen Limo hat es oft keine alkoholfreien Getränke.

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Mit dem Süßen fiel mir dieses Jahr der Verzicht ungewöhnlich leicht. Ich hab mich in der Anfangszeit oft gefragt, ob ich auch diese Energy Balls zu Süßem deklariere und darauf verzichte. Allerdings gibt es die auch nicht jeden Tag und so war es eine gute Abwechslung zum Joghurt oder Apfel am Mittag. Süß sind die Karotten Energy Balls nämlich ebenso, nur halt dank der Datteln und nicht wegen raffiniertem Zucker. Damit geben sie einem aber den richtigen Energiestoß, um nachmittags nicht vom Alltag schachmatt gesetzt zu werden!
Fun Fact zu den Fotos: das Licht stimmte, das Set gefiel uns, bis sich die Frage stellt, wie denn bitte die Schachfiguren aufgestellt werden müssen?! 🙂 Also bitte schaut nicht zu genau hin, die Aufstellung macht vermutlich überhaupt keinen Sinn!

Zutaten:
50 g Mandeln
25 g Walnüsse
100 g Karotten (geschält gewogen)
200 g Datteln, entsteint
40 g Kokosraspeln – zum Rollen benötigt ihr noch mehr
1/4 TL Ingwer
1/2 TL Zimt
1/4 TL Salz

Zubereitung:
Die Mandeln und Walnüsse im Food Processor grob hacken und dann rausfüllen. Die Karotte in grobe Stücke schneiden und im Food Processor grob hacken – nicht so fein, sonst wird es zu saftig. Dann alle weiteren Zutaten dazu geben und alles zu einem groben Teig pulsieren – sollten eure Datteln zu trocken sein, kann es sein, dass ihr evtl. noch zwei, drei Datteln dazu geben müsst, damit sich die Masse formen lässt. Den Teig esslöffelweise herausnehmen und zu Bällchen formen. Wer mag, rollt die Bällchen in Kokos. Im Kühlschrank fest werden lassen.
Falls ihr keinen Food Processor habt, könnt ihr versuchen, die Karotten sehr fein zu raspeln. Das sollte auch funktionieren.

Quelle: Heavenlynn Healthy 

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