Warum eigentlich bloggen? Darum!

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„Was hat dich bewegt, Deinen ersten Beitrag zu schreiben?“, das fragt Bine in ihrer BlogLiebe diesen Monat. Weil ich es so spannend fand, ihre Anfänge nachzulesen, lasse ich die Unterrichtsvorbereitungen für heute ruhen und tippe ein paar Worte – ich schwelge nämlich zu gerne in Erinnerungen.

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Im November 2014 erstellte ich in meinem Tübinger Studentenzimmer ziemlich spontan diese Webseite. Diesen Cupcake, den ihr oben seht, hatte ich noch selbst fotografiert und einfach mal versucht, ob da tatsächlich was online geht. Vielleicht war ich zu diesem Zeitpunkt etwas gelangweilt von den Studieninhalten, vielleicht merkte ich aber auch, dass ich erwachsener wurde, selbstständiger. Das fühlte sich zwar einerseits gut an, aber gleichzeitig wollte ich die familiäre Geborgenheit nicht verlieren. Mein Vater hatte früher zu Pubertätszeiten immer lautstark verkündet, wie toll das doch für ihn und Mama werden würde, wenn wir drei Kinder endlich aus dem Haus seien. 2014 waren wir alle mehr oder weniger draußen und damit ging er dann doch nicht so freudig um, wie in der Vergangenheit verkündigt. Ja, er freute sich über Arbeitsstellen, Immatrikulationen und Auslandsaufenthalte und half finanziell und tatkräftig bei Umzügen immer mit. Aber dennoch war da der Wunsch, dass man noch was Gemeinsames macht.

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Die große Leidenschaft von meinem Vater ist die Fotografie. Ich koche und esse für mein Leben gerne und las schon seit Jahren so ziemlich jeden Foodblog, den ich im Internet finden konnte. Und so lag die Idee nahe, zusammen einen Blog zu starten: ich koche und Papa fotografiert. An dieser Aufteilung hat sich bis heute nichts geändert – außer wenn Mama eines ihre heißgeliebten Familienklassiker macht 🙂

Diese familiäre Verbundenheit soll sich auch in unserem Blognamen ausdrücken: Unser Meating. Meating setzt sich zusammen auch Meeting (Treffen) und Eating (Essen) – denn darum geht es uns: wir treffen uns, essen was Gutes und haben eine schöne Zeit 🙂 Daran hat sich auch in über vier Jahren nichts geändert. Wir machen einfach etwas, das uns Spaß macht, uns herausfordert und so manchen Lacher hervorgebracht hat. Glaubt mir, Foodstyling ist nicht ohne! Zur Erheiterung hier mal ein paar weniger gelungene Fotos aus der Vergangenheit:

2016.02.29_Saft rot-3Der Saft aus Rote Bete, Orange und Karotte wurde im Kinderbadezimmer fotografiert, ist recht kühl und die blauen Fließen im Hintergrund sind auch im Original nicht viel schöner.

2018.08.27_Kürbis-Suppe-9Die Kürbis-Tomaten-Suppe gab es zwar erst im Oktober, aber manchmal will es mit dem hübschen Foto nicht klappen – ja, die Suppe ist megalecker und sieht auch nicht so schlimm aus, aber der verschmierte Topf im Hintergrund, die weiße Serviette zu weißem Topf und Schale… Nun gut, solche Tage gibt es.

2018.09.26_KochbuchNo2-6Am meisten freue ich mich darüber, dass mein Vater Fotobücher erstellt hat, die gleichzeitig unsere persönlichen Kochbücher sind, weil darin Blogbeiträge abgedruckt sind. Ich nehme die Bücher regelmäßig in die Hand, weil da auch so manches Lieblingsrezept drin ist, was immer wieder gekocht wird.
Genau wie bei Bine ist auch bei uns kein Ende in Sicht – uns macht es nach wie vor Spaß, es ist ein nettes, kleines Hobby, nicht mehr und nicht weniger! Ich hatte nie das Ziel damit Geld zu verdienen oder sonstwie berühmt zu werden. Nein, der Blog ist einfach ein kleines Familienunternehmen von Vater und Tochter, aber auch der Mutter, die regelmäßig beim Foodstyling hilft und den Geschwistern, die begeistert sind, wenn sie nur noch lauwarmes Essen kriegen 😉

Und darum bloggen wir!

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9 Gedanken zu “Warum eigentlich bloggen? Darum!

  1. Liebe Miriam,

    du hast mich gerade auf die tolle Idee gebracht, meine Lieblingsrezepte vom Blog in einem Fotobuch festzuhalten! 😀
    Auch wenn ich den Blog schließe, habe ich dann die ganzen Rezepte zur Hand! (Zumindest die, die ich selbst auch komplett überzeugend fand ;).)

    Liebe Grüße, Marileen

    1. JAAAA! Mach das auf jeden Fall – du hast so viele Stunden und Herzblut in den Blog gesteckt, da ist es einfach schön, auch was in der Hand zu halten! Das ist etwas, das bleibt!
      Lg, Miriam

  2. Hach, das klingt alles wunderbar – und lustig und einfach schön, dass Ihr das schon so lange zusammen macht. Ich schmunzel auch immer mal wieder über schlechte Fotos aus meiner Blogvergangenheit… aber auch sie gehören dazu. Sie erzählen eine Geschichte und auch eine Entwicklung. Wir sind eben alle Amateur-Profis.
    Ich freue mich sehr, dass Du mitgemacht hast bei der BlogLiebe!
    Liebe Grüße Bine

    https://www.waseigenes.com

  3. Also wenn ich diese „mißratenen“ Fotos anschaue und mit meinen „Guten“ vergleiche…. könnt ich ja bald ein schlechtes Gewissen kriegen. Jedenfalls macht es mir Spaß euch zu lesen.

    1. Und um den Spaß soll es gehen – wir sind hier nicht in einer Wettkampfsituation. Ich lese inzwischen auch nur noch die Blogs, die mir sympathisch sind und nicht solche, die mit den Hochglanzbildern überzeugen!

  4. Die Idee, diesen Blog als „Familienevent“ zu gestalten, finde ich einfach klasse. Ich war richtig berührt, als ich gelesen habe, wie es dazu gekommen ist, dass ihr das hier zu zweit macht und dass ihr den Rest der Familie miteinbezieht ist toll.

    LG
    Daggi

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