Dark n Stormy – und ein Abend in der Dorfdisco

Gut eine Woche waren der Liebste und ich daheim, um Weihnachten zu feiern und Zeit mit unseren Familien zu haben. Zu unserem großen Glück und Entspannung kommen wir aus dem gleichen kleinen Dörflein und müssen während der Feiertage nicht umher fahren. Stattdessen kommen wir als (ehemalige) Dorfjugend zusammen und man trifft sich mal hier, mal dort in den Elternhäusern.

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Neben einem traditionellen Cocktailabend steht auch immer ein Besuch in der örtlichen Disco an. Die letzten Jahre hab ich mich immer drum gedrückt, dabei ist dieser Club eng mit dem Mann und mir verbunden. Wären wir damals nicht mit vielen anderen dort gewesen, wären wir nie gemeinsam heim gelaufen und ich hätte womöglich n Spanier während des Auslandsaufenthaltes kennengelernt und wäre dort geblieben 😉 Das alles ist schon über sechs Jahre her und so war ich gespannt, wie denn die Disco heute so sein würde. Das sind meine Erkenntnisse:

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  1. Ich bin zu alt für die Dorfdiscos – überall sehe ich Kinder, die meine Schüler sein könnten 🙂
  2. Man macht sich nicht mehr chic: was haben wir früher Kleidchen und hohe Schuhe getragen, wenn wir zum Tanzen weg sind. Heute tragen die Mädels Jeans und Top, dazu Sneakers – fertig.
  3. Was nicht mit dem Smartphone dokumentiert wird, hat nicht stattgefunden – oder warum haben sonst alle ständig ihre Handys in der Hand?
  4. Die Musik ist immer noch dieselbe: die Masse grölt Backstreet Boys und Britney Spears mit, zu Flo Ridas „Low“ geht man in die Knie und Justin Timberlake hat immer noch n „Sexy Back“. Überrascht haben mich lediglich die paar neuen deutschen Rapsongs.
  5. Apropos deutsche Rapper: statt „Ohne mein Team“ verstehe ich „Ohne mein Tier“ und verwirre alle mit meinen tierischen Tanzmoves.
  6. Die DJs sind immer noch nicht überzeugender wie damals und wenn mir jemand befiehlt, meine „fucking hands in the air“ zu strecken, gehen lediglich meine Mittelfinger hoch.
  7. Alles viel zu laut und dieser Bass macht mir Herzstörungen – ich bin zu alt für die Dorfdisco 🙂
  8. Die Getränke sind immer noch schlecht – ich hatte einen Virgin Caipi für 6€ mit viel zu viel Zucker und zu wenig Limette. Aber wegen der Getränke ist man ja noch nie in die Disco gegangen.
  9. Mit den richtigen Leuten macht so ein Abend trotzdem sehr viel Spaß – auch als Fahrerin!

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Nein, weder war ich früher eine große Clubgängerin noch werde ich das (in meinem Alter, höhöhö) noch werden! Aber es war ein netter Abend und wenn man erst um 4 Uhr heimkommt, fühlt man sich tags drauf auch so, als hätte man einen ordentlichen Kater 😉

Nun gut, habe ich das auch mal wieder erlebt. Trotz mancher „Wtf“-Momente war es ein wenig nostalgisch und doch auch sehr unterhaltsam. Trinken tu ich dann aber doch lieber daheim – zum Beispiel den Dark n Stormy. Ein klassischer Longdrink mit wenigen guten Zutaten schnell gemacht und ein schöner Einstieg in den Abend. Vielleicht ja heute noch zu Silvester?

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Zutaten für einen Drink:
4cl dunklen Rum
0,33 Ginger Beer (zur Not Ginger Ale)
optional: ein Spritzer frischer Limettensaft

Zubereitung:
Ein Longdrinkglas mit Eiswürfeln füllen. Das Ginger Beer eingießen und falls verwendet die Limette hinzufügen. Dann vorsichtig den Rum angießen – er soll oben im Glas schwimmen. Umrühren darf dann jeder selber 🙂

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