Rettungsaktion: Rote – Bete – Risotto mit Grünkohltopping

FARBE! Nachdem die Weihnachtslichter verschwunden sind, versinkt der Januar in einem monotonen Grau… da muss wenigstens das Essen auf dem Teller dem entgegen wirken! Und das saisonale Gemüseangebot eignet sich dazu auch ganz fantastisch!

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Risotto geht bei mir sowieso zu jeder Jahreszeit. Und seitdem ich vor ein paar Jahren entdeckt habe, dass Risotto umso besser schmeckt, wenn man die Brühe mit Gemüsesaft aufpeppt, erlebe ich regelmäßig Begeisterungsstürme der Mitesser. Dieses Mal von meiner Schwester: die hat zwar fleißig beim Risotto rühren geholfen, war aber doch recht skeptisch… Rote Bete hat bekanntermaßen nicht nur Fans. Aber in dieser Kombination konnte die Rübe voll und ganz überzeugen!

Kommt mir bitte, bitte nicht auf die Idee, das Grünkohltopping wegzulassen! Der nur kurz blanchierte Kohl liefert genau den richtigen Kontrast zum schlotzigen Risotto! Durch den US-amerikanischen Trend rund um Kale wie Grünkohl dort heißt, bin ich vor ein paar Jahren auch auf den Geschmack gekommen. Leider ist es hier teilweise sehr schwierig, an Grünkohl zu kommen. Am Fuß der Schwäbischen Alb wurde ich nur im Bioladen fündig – in Karlsruhe hingegen wird der Kohl zu Spottpreisen in fantastischer Qualität bündelweise auf dem Markt verkauft. Ich laufe dann immer ganz glücklich mit meinem Grünkohlstrauß nach Hause 🙂

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Solltet ihr nicht an Grünkohl kommen, könnt ihr diesen mit Spinat oder auch Wirsing ersetzen. Wirsing passt sogar noch besser, weil der knackig bleibt. Außerdem ist der eine tolle Ergänzung zur Rettungsaktion rund um die verschiedenen Kohlarten! Die Rettungstruppe hat sich unter der Leitung von Sina und Susi zusammen getan und hat sich dem Wintergemüse gewidmet. Wie vielfältig es zugeht, zeigt die lange Liste voller Leckereien.
Ich hoffe, ihr kriegt ordentlich KOHLdampf -sorry, diesen Wortwitz musste ich einfach bringen, hihi! Am Ende der Liste findet ihr dann das Rezept für das Rote – Bete – Risotto mit Grünkohltopping 🙂

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Anna Antonia: Cole – Slaw ganz einfach

auchwas: Grünkohlpizza

Barbaras Spielwiese: Gebackener Rosenkohl mit Gorgonzola und Walnüssen

Bonjour Alsace: Sauerkraut im Glas

Brittas Kochbuch: Winterliche Minestrone

Brotwein: Grünkohl – Pesto

Cakes, Cookies and more: Bunter Wintersalat

Corum Blog 2.0: Rotkrautsalat mit Pistazien

Evchen kocht: Kohlroulade auf thailändisch

Fliederbaum: Klassisches Rotkraut

German Abendbrot: Zweierlei Rotkohl – als Pickle und klassisch

Giftige Blonde: Rotkohl auf polnische Art

Katha kocht: Geschmortes Wildschwein mit Grünkohl und Kartoffeln

Kebo homing: Romanesco – Kichererbsen – Suppe

LanisLeckerEcke: Cole Slaw

Madame Rote Rübe: Herzhafter Wirsingkuchen

Magentratzerl: Kohl hoch 2

Obers trifft Sahne: Fruchtiger Grünkohlsalat

Our food creations: Kale Salad

Paprika meets Kardamom: Ungarischer Blumenkohl – Gulasch – Auflauf

Schmeckt nach mehr: 5 Grünkohl – Irrtümer plus Rezept für Grünkohl äthiopisch

Schönes + Leben: Sächsischer Gulasch mit Rotkraut und Kartoffelbrei

Summsis Hobbyküche: Weißkohlcurry

Turbohausfrau: Flammkuchen mit Kohl

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Zutaten (für 2 Personen):
200g frische Rote – Bete
200ml Rote – Bete – Saft
150ml Gemüsebrühe (evt. etwas mehr oder weniger)
125g Risottoreis
80g Parmesan
1 EL Olivenöl
20g Butter
2 Schalotten
1 Lorbeerblatt

Gebratener Grünkohl
250g Grünkohl
30g Butter
40g Walnüsse
1 Zwiebel
wer mag: 1 Zimtstange
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Gemüsebrühe mit Rote-Bete-Saft aufkochen. Schalotten und Rote Bete schälen und jeweils in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit dem Lorbeerblatt im Olivenöl für ein paar Minuten anschwitzen bis die Zwiebel glasig wird. Den Risottoreis hinzugeben und kurz mitbraten. Danach alles mit ein paar Schöpfkellen Gemüsebrühensaft ablöschen und bei mittlerer Hitze unter Rühren einkochen lassen. Flüssigkeit immer wieder nachgießen und einkochen bis der Reis cremig und gar ist. Das dauert ca. 15-18min.

In der Zwischenzeit den Grünkohl von den Stängeln zupfen und in mundgerechte Stücke reißen. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Grünkohl, Zwiebel, Walnüsse und Zimtstange kräftig 3-5min anbraten. Falls es jemandem reinbrennt, einfach einen Schluck Wasser zugeben.
Parmesan reiben, 20g Butter zusammen mit der Hälfte des Parmesans unter das heiße Risotto rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Risotto mit Grünkohl anrichten und mit noch mehr Parmesan genießen!

Quelle: Deine Küche. Eine Reise durch den Winter.

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Aus Mamas Küche: Mayonnaise

Ihr könnt euch kaum vorstellen, wie sehr wir für diese Bilder kämpfen mussten! Es war weniger die winterliche Lichtsituation oder das Gesamtarrangement von Essen mit Deko, sondern vielmehr die Mama, der es soooo peinlich war (und beim Lesen sein wird!), dass ihr altes Rezeptbuch aufs Foto soll. Papa, meine Schwester und ich haben aber drauf bestanden und nun ja, wir waren einfach stärker 😉

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Wenn ihr mir einen Gefallen tun wollt, dann überschüttet meine Mutter für ihr Rezeptbuch bitte mit ganz viel Liebe, denn genau das steckt da drin! Vor über 30 Jahren hat sie dieses Büchlein von einer Freundin zur Hochzeit bekommen -mit dem Wunsch in der Widmung, dass sie eine gute Hausfrau werde 😀
Dieses Rezeptbüchlein hat Kultstatus und die Seite mit dem Mayorezept ist eine der meist benutzten wie man sehen kann. Ein paar Senfflecken sind da zu sehen ebenso wie irgendwelche andere undefinierten Schmierereien; die Schrift (ehemals mit Füller geschrieben) musste schon mit Kulli nachgezogen werden, damit man überhaupt noch etwas lesen kann. 2017.12.27_Mayonaise-2

Und warum ist das nicht eklig oder peinlich oder keine Ahnung was? Ganz einfach: die Mayonnaise macht man nicht für sich allein, sondern wenn man mit anderen Menschen zusammen isst! Es ist eines DER Familienrezepte und allein deswegen MUSS es auf diesen Blog, der für mich als Rezeptsammlung dient, wenn mich das Heimweh packt oder ich einfach die besten und erprobtesten Rezepte brauche. Traditionell gibt es die Mayonnaise hauptsächlich in den Wintermonaten als Dip zum Raclette oder Fondue. Damit schmecken die Kartoffeln einfach nochmal besser.

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Und somit verbinden sich mit der Mayonnaise und zwangsweise mit dem Kochbuch ganz viele schöne, heimelige Erinnerungen. Kurioserweise holt meine Mutter auch nach Jahrzehnten mit diesem Standardrezept jedes Mal noch das Büchle aus dem Regal, um die Mayonnaise zuzubereiten 🙂 Ich finde das immer wieder toll und bin soooo froh über dieses Rezeptbüchlein… an diesem digitalen Kochbuch hängen zwar auch manche Erinnerungen, aber diese sind längst nicht so greifbar und sichtbar wie die in dem meiner Mutter. Mein Versuch, so etwas zu etablieren, ist es zu jedem nachgekochten Rezept einen Post-It im Kochbuch zu hinterlassen, um mögliche Änderungen oder Kommentare festzuhalten. Das wird allerdings längst nicht den Kultstatus erhalten!

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Noch ein Hinweis: erschreckt nicht zu sehr, wenn in der Zutatenliste Gemüsebrühenpulver auftaucht – meine Mutter verwendet inzwischen lieber das anstelle von dem im Rezept vermerkten Fondor (war das nicht so ein gelb-rotes Plastikdöschen?). Und im Sinne der Tradition und der Authentizität verwende ich das auch 🙂 Ich hoffe, ihr lasst euch weder von den Zutaten noch der Kaloriendichte oder dem Kult – Kochbüchle meiner Mutter abschrecken, sondern freut euch mit uns, dass dieses Rezept ENDLICH auf dem Blog verewigt ist!

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Zutaten:
3 Eigelb
1/4 Tl Salz
1 Tl Senf
250ml Sonnenblumenöl
Saft von 1/4 Zitrone
etwas Gemüsebrühenpulver

Zubereitung:
Alle Zutaten sollten zimmerwarm sein. Die Eigelb in einer hohen Rührschüssel mit dem Rührgerät zusammen mit Salz und Senf ca. 1min verrühren. Unter ständigem Rühren das Öl in einem ganz dünnen Strahl ganz langsam zuschütten. Lieber mal eine Pause machen, damit sich Ei und Öl gut vermischen und cremig werden. Lasst euch Zeit! Abschließend etwas Zitronensaft und Gemüsebrühenpulver unterrühren. Manchmal wird ein Teil des Öls (ca. 75ml) auch durch Sahne ersetzt. Probiert einfach aus, wie es euch besser schmeckt!
Bitte achtet darauf, dass ihr die Mayo spätestens nach 24h verbraucht habt, weil sonst die Gefahr von Salmonellen durch das rohe Ei enorm steigt.

Superfood – Salat mit Quinoa, Grünkohl und Avocado

Über Weihnachten war ich bekanntermaßen ein paar Tage daheim; raus aus Mannheim und Karlsruhe – auf zum Fuß der Schwäbischen Alb. Eine Region, die wunderschön und (fast) immer einen Besuch wert ist, aber nicht gerade pulsierende Trendmetropolen zu bieten hat. Wer wissen will, was es für neue Trends in Sachen Ernährung gibt, schaut nach Berlin oder München. Das ist auch okay, nur vergesse ich das oft, weil ich dort schon lange nicht mehr lebe.

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Schon während meines Studiums in Tübingen war es kein Problem, Menschen zu finden, die dir alles über glutenfrei – vegane Rohkosternährung sagen konnten und die entsprechenden Bioläden gab es dort auch sehr häufig. Dann noch gut ausgestattete Marktstände am Nonnenmarkt und dem Nachkochen der neusten Trends stand nichts mehr im Weg! Auch in Karlsruhe und Mannheim wissen die Verkäufer sofort, wo Quinoa, Hanfsamen oder glutenfreie Gemüsechips zu finden sind, wenn man im Supermarkt vor lauter Regalen die Produkte nicht findet.

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So weit waren die Verkäuferinnen daheim noch nicht. Als ich zwischen den Jahren verzweifelt auf der Suche nach Quinoa für diesen Salat war, schauten die mich nur fragend an: „Kiwis?“ Nein, Quinoa – ein Pseudogetreide. „Pseudogetreide? Also Mehl und Nudeln haben wir da hinten… oder meinen Sie Hirse?“ Neee, nicht ganz, würde ich alternativ aber nehmen.

Im untersten Regalfach fand sich dann tatsächlich Quinoa. Dieses Erlebnis fand ich so herrlich, weil ich gefühlt in einer Blase lebe, in der Quinoa & Co. schon fast wieder out sind. Aber klar, man muss sich nicht für alles interessieren und alles mitmachen. Der Salat schmeckt gut – egal ob man Quinoa kennt und ihn aufgrund seiner Ökobilanz verdammt. Zusammen mit der Avocado. So ab und zu gönn ich mir diese Lebensmittel einfach und greif sonst auf weniger weitgereiste Lebensmittel zurück. Hauptsache, es schmeckt 🙂 Und nach den Feiertagen darf es ja ruhig mal etwas leichter zugehen (insbesondere, wenn es wie bei uns an dem Tag, Pizza zum Abendessen gibt!)

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Zutaten (für 2 als Hauptspeise, für mehr als Abendessen)
100g Grünkohl
3 EL Olivenöl
1 EL Zitronensaft
1 Tl Dijonsenf
1 EL gehakte Petersilie
1 EL gehakter Dill
150g gekochter Quinoa (Packungsanleitung beachten)
Salz, Pfeffer, Prise Zucker
Zum Servieren:
2 Eier
1 Avocado
Radieschen
Nuss – Samenmix

Zubereitung:
Die Grünkohlblätter von den Stängeln in mundgerechte Stücke zupfen. In einem Topf mit kochendem Wasser 3min blanchieren, abgießen und kurz kalt abspülen. Die Eier in kochendem Wasser 6-7min weich kochen.
Für die Salatsauce das Olivenöl, Zitronensaft, Senf, Salz, Pfeffer und Zucker miteinander vermischen. Wer mehr Sauce mag, verdoppelt einfach die Menge. Dann den abgetropften Grünkohl mit den Kräutern, dem Quinoa und der Salatsauce mischen. In einer Schüssel (neudeutsch: BOWL!) mit Eiern, Avocado, Radieschen und Nüssen belegen. So einfach, so gut 🙂

Quelle: Die grüne Küche für jeden Tag (David Frenkiel / Luise Vindahl)

Im Bücherregal: Meine besten Rezepte für Slow Cooker & Schongarer (Gabriele Frankenmölle)

So gerne habe ich an Silvester die ganzen Jahresrückblicke gelesen und mich insbesondere für kulinarische Neuentdeckungen interessiert. Ich habe es leider zeitlich nicht geschafft, aber hätte ich einen Rückblick geschrieben, wäre mein Slow Cooker auf jeden Fall in den Himmel gelobt worden 🙂 Egal wer mich gefragt hat … oder auch nicht… hörte von mir in den letzten Monaten Schwärmereien über die Möglichkeiten des Slow Cookers. Eine wunderbare Küchenhilfe, für die ich immer auf der Suche nach neuen Rezepten bin. Da kommt die „besten Rezepte für Slow Cooker & Schongarer“ gerade Recht!

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Die Autorin:
Gabi Frankemölle fing schon 2007 mit dem Kochen im Slow Cooker an. Weil es im deutschsprachigen Raum weder Rezepte noch ein verbreitetes Wissen über Schongarer gab, fing sie an zu bloggen und veröffentlichte Kochbücher im Eigenverlag. Ich kann euch ihre Homepage nur ans Herz legen, wenn ihr euch für das Thema interessiert. Dort findet ihr wunderbar übersichtlich alle Informationen für das Kochen im Schongarer. Wenn es euch allerdings wie mir geht und ihr lieber ein Buch statt eines Tablets / Computers in der Küche habt, dann bitteschön: das ist das Buch für euch!

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Der erste Eindruck:
Klein, kompakt, alles drin! Fast alle Rezepte werden von einem hübschen Foto begleitet. Wie schon beim ersten (?) Einsteigerkochbuch vereinfachen Symbole die Übersicht zu jedem Rezept, so dass man auf einen Blick erkennen kann, wie viele Portionen man erhält, welche Topfgröße erforderlich ist, wie lange die Vorbereitungszeit beträgt und wie lange das Gericht schlussendlich im Schongarer braucht. Sehr angenehm und ansprechend zum Lesen!

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Inhalt:
Das Kochbuch beginnt nach einem kurzen Vorwort mit fünf verblüffenden Slow – Cooker – Fakten („die meisten Slow Cooker verbrauchen kaum mehr Strom als eine helle Glühbirne“ während ihres stundenlangen Kochens) und mit zehn Kochgeboten für den Slowcooker. Diese Gebote geben wirklich in aller Kürze den wichtigsten Überblick darüber, was es zu beachten gibt. Es ist wirklich nicht viel und schwierig und nimmt jedem Anfänger die Befürchtung, etwas falsch machen zu können.
Genial finde ich die Umrechnung der Rezeptmengen für die verschiedenen Topfgrößen. Ich habe zwar bisher nur die 3,5l – Standardgröße (ideal für ca. 3-6 Personen), aber ähm, vermutlich werde ich mir irgendwann noch einen größeren Topf zulegen. Kaufen kann man die Slow Cooker am besten online – meinen knallroten Schongarer der Marke Crockpot hab ich über Amazon Warehousedeals für gerade mal 40€ gekriegt. BESTE INVESTITION DES JAHRES!!!
Danach folgen die Rezepte, die aufgeteilt sind in Suppen & Eintöpfe, Hauptgerichte, Süße Gerichte, Kuchen & Desserts und Saucen, Fonds & Beilagen. Klitzekleines Minus: die Kapitel gehen nahtlos ineinander über, da hätte ich mir eine Seite dazwischen als Abtrennung gewünscht. Dadurch, dass der Kapitelname immer noch unten auf der Seite erscheint, behält man beim Blättern den Überblick.

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Die Rezepte:
Beim ersten Eindruck hab ich schon die Übersichtlichkeit des Buches erwähnt: bei jedem Rezept weiß man ganz genau, wie viel Zeit man vorher investieren muss und wie lange das Essen im Schongarer braucht. Was gab es also schon?

  • Feine Fischsuppe: auf den Speck haben wir zwar verzichtet, aber auch ohne war die Suppe sehr aromatisch. Unbedingt Baguette zum Aufdippen dazu essen!
  • Kürbissuppe mit Apfel: ich habe die Brühenmenge reduziert, weil ich meine Suppen gerne sehr dick esse. Auch so ist der Kürbis weich geworden und hat uns eine schöne herbstliche Suppe ergeben.
  • Mexikanisches Huhn mit Bohnen und Süßkartoffeln: bei 8h auf Low dachte ich, dass die Bohnen komplett zerfallen würden. Das war nicht der Fall! Ich glaube, das ist eines meiner Lieblingsgerichte aus dem Slowcooker!
  • Szegediner Gulasch: am Abend davor hab ich alles angebraten und in den Einsatz des Slow Cookers gegeben, den dann über Nacht in den Kühlschrank und am nächsten Morgen musste ich nur noch das Gerät anstellen. Fein!
  • Biergulasch: statt Schwein hab ich Rind genommen, ein Traum! Fleisch wird einfach fantastisch im Schongarer!
  • Rinderrouladen: wie beim Szegediner Gulasch hab ich die Rouladen abends zuvor gerollt, nach 6h auf High waren sie butterweich!
  • Möhrenkuchen: ja, sogar „backen“ kann man im Schongarer! Ein sehr saftiger Karottenkuchen, der viel zu schnell weg war!

Alle Rezepte haben anstandslos geklappt und sehr gut geschmeckt! Als nächstes will ich mich an den Fonds probieren und den ein oder anderen Nachtisch im Slow Cooker machen. Die Rezepte sind allerdings recht fleischlastig – für mich nicht schlimm: in guter Sonntagsbratenmanier wird am Wochenende gerne einmal was tierisches gekocht. Wer allerdings vegetarisch lebt, wird in dem Kochbuch nicht so viele Rezepte finden.

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Kaufempfehlung:
Ich glaube, es war selten so klar: ja, absolute Kaufempfehlung! Und wer noch keinen Schongarer hat, besorgt euch auch gleich noch einen! Bei Gabi und ihren Kochbüchern mag ich sehr, dass sie bei all ihrer Überzeugung und Kompetenz zu Schongarern nicht dogmatisch wird: sie sagt klar, dass man planen muss, wenn man Garzeiten von vier Stunden hat und nicht einfach mal spontan was im Slow Cooker zubereiten kann. Ich habe meinen Crockpot so zu schätzen gelernt, wenn man vom Skifahren / Wandern / … heimkommt und das Essen einfach schon fertig ist! Vielleicht müssen noch kurz Nudeln gekocht werden, aber dann war’s das und man kann sich gleich an den Tisch setzen ohne dass noch jemand halbverhungert in der Küche abmühen muss 🙂 Wenn es im Februar wieder in den Skiurlaub geht, wird uns auch dieses Mal wieder der Slowcooker begleiten und in der Ferienwohnung seinen Dienst tun während wir über die Pisten düsen!

Gabriele Frankemölle: Meine besten Rezepte für Slow Cooker & Schongarer
Bassermann Verlag
ISBN: 978-3809438434
9,99€

Das Buch wurde mir freundlicherweise als kostenloses Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt. Das hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine Rezension – diese entspricht zu 100% meiner eigenen Meinung