Pfirsich-Himbeer-Frühstücksbrei

Frühstück fand ich schon immer toll – insbesondere, wenn man woanders war und dann mitkriegen durfte, wie es da morgens zugeht. Meiner Erfahrung nach verstecken sich die meisten Leute morgens nicht hinter ihrem Frühstück – unter der Woche als normal arbeitende Person ist das gar nicht möglich.

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Ich gehöre zwar zu der Fraktion, die morgens lieber eine halbe Stunde mehr einplant um entspannt in den Tag zu starten, die Losung zu lesen und eben zu frühstücken, aber nein, ich würde montags bis freitags nie auf die Idee kommen, meine Haferflocken zu schichten. Da wird alles einfach in ne Schüssel gekippt, Joghurt drüber, Obst dazu und nach dem Duschen wird das dann gelöffelt, fertig!

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Ganz ehrlich, ich bin erleichtert, dass meines Wissens in meinem Bekanntenkreis niemand morgens ein Instagramwürdiges Frühstück zaubert: keine Smoothiebowl, kein Avocadotoast – momentan ist es sowieso immer noch dunkel, wenn es das erste Essen des Tages gibt. Allein schon am Licht erkennt ihr, dass dieser Brei nicht am Morgen zubereitet wurde. Nein, der durfte als Nachmittagssnack ran.

Von den Zutaten her (ersetzt man die Chiasamen mit Leinsamen) könnte ich mir auch durchaus vorstellen, dass dieser Frühstücksbrei was für meine Oma wäre. Bei ihr hab ich nämlich „Hafersuppe“ zum Frühstück kennen und schätzen gelernt. Da hab ich auch das liebevoll servierte Ei links liegen lassen und wollte lieber das, was Opa da auch gelöffelt hat 🙂 Sehr das hier als eine fancy Version des guten, alten Haferbreis. Schmeckt gut und macht ordentlich was her – nur in meinem Fall halt nicht zum Frühstück, sondern nachmittags. Da durfte es dann (nur zu Dekozwecken natürlich) noch etwas Schokolade drüber geraspelt werden.

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Und bei euch so? Seid ihr Frühaufsteher oder nutzt ihr jede Minute morgens im Bett und lasst lieber das Frühstück ausfallen?

Zutaten (für 3-4 kleine Portionen):
1 Tasse Haferflocken
Saft von 1/2 Zitrone ODER 1 TL Apfelessig
2 EL Chiasamen
125ml Milch nach Wahl ODER Wasser
1 gefrorene Banane
1 Vanilleschote, Mark herausgekratzt

Für die Himbeer-Pfirsich-Wellen:
200g Himbeeren (TK-Beeren aufgetaut)
1 Pfirsich (kann auch durch einen Apfel ersetzt werden)
1 EL Ahornsirup

Zubereitung:
Die Haferflocken mit warmem Wassen und dem Zitronensaft oder Essig bedecken und über Nacht einweichen. Am nächsten Morgen abgießen und sehr gründlich abspülen. Im Mixer oder in der Küchenmaschine die Himbeeren, das entsteinte Pfirsichfruchtfleisch und den Ahornsirup zu einem flüssigen Püree verarbeiten. Etwa die Hälfte in eine Schüssel gießen und beiseitestellen.
Zu dem restlichen Püree im Mixer die abgetropften Haferflocken und alle anderen Zutaten hinzugeben und auf maximaler Stufe pürieren bis die Mischung glatt und cremig ist. Abschmecken und evt mit weiterem Ahornsirup nachsüßen.
Den Haferbrei in Schalen oder kleine Gläser füllen und das verbliebene Himbeer-Pfirsich-Püree nur grob unterziehen. Oder den Haferbrei und das Püree abwechselnd in Gläser schichten. Reste halten sich im Kühlschrank bis zu 2 Tage.

Quelle: a modern way to cook (Anna Jones)

2 Gedanken zu “Pfirsich-Himbeer-Frühstücksbrei

  1. Hallo Miri,

    auf den Bildern sieht man, dass du dir Mühe für das Frühstück gegeben hast! Das mit den weißen Schokoladenraspeln finde ich äußerst attraktiv.
    Meine Frühstücksgewohnheiten sind irgendwie aus dem Ruder geraten, seit ich Gästefrühstück machen muss. Aber gerade hatte ich mal ein paar Morgende ganz in Ruhe für mich … das war so schön, und ich habe an jedem Morgen eine Art von Müsli mit Himbeeren aus dem Garten und allerlei Flocken- oder Kleiearten gemacht. Oder Bananenmus.
    Das Püree sieht übrigens besonders hübsch aus in den Gläsern. Spricht für das Servieren in durchsichtigen Gläsern und nicht in Schüsseln. Vielleicht mache ich das mal nach für meine Gäste, wenn es besonders schön aussehen soll!

    Liebe Grüsse,
    Sarah

    1. Liebe Sarah!
      Hach, bei dir wäre ich auch gern mal Gast – der Schwarzwald ist sowieso so schön und deine liebevoll renovierte Lodge ist bestimmt auch mal einen Besuch wert, ob mit oder ohne Frühstück 🙂
      Lg, Miriam

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