Einflussnahme: Szegediner Gulasch aus dem Slowcooker

Ich lese gerne und viel andere Foodblogs! Statt eine Serie zu glotzen, gucke ich viel lieber, was es bei „den anderen“ so gibt. Immer wieder schön und gerne betrachte ich dabei auch die Küchenausstattung oder verwendete Geräte. Dass da jemand verlinkt wird, okay, hab ich kein Problem mit. So oder so schmachte ich bekannte farbige Schmortöpfe an oder informiere mich über Messer, Mixer & Co. Dank solcher „kommerzieller“ Foodblogger wusste auch der Freund schon das ein oder andere Mal, womit er mir zum Geburtstag eine Freude machen konnte 😀

Dann gibt es aber auch Blogger, die sich mit Themen beschäftigen, die eine bestimmte Ausstattung voraussetzt. Gabi ist dafür ein Beispiel und hach, sooo gerne lese ich bei ihr! Schon lange hatte ich einen Slowcooker im Blick und fand bei ihr sehr gute Tipps. Als dann auch noch Sandra anfing, auf Instagram ihre Anfänge mit dem Slowcooker zu posten, war es endgültig um mich geschehen und ich klickte nach all den Infos spontan eines Abends auf „kaufen“ und freute mich riiiießigst, als ich daheim mein neues Spielzeug in Empfang nehmen konnte 🙂

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Das erste Rezept, das nachgekocht wurde, war dieses Szegediner Gulasch. Viel Vorbereitung war nicht nötig, Gerät einschalten und dann ging tatsächlich die ganze Familie aus dem Haus und ließ den Slowcooker die Arbeit machen. Als wir von der Kirche heimkamen, erwartete uns ein wunderbar leckeres Gulasch! Spätestens im Skiurlaub lernte ich den Slowcooker so richtig schätzen: morgens anschalten bevor es auf die Piste ging und abends nur noch kurz Kartoffeln kochen und schon gab es Essen! Keine Pizza bestellen oder irgendwohin Essen gehen, weil alle zu müde zum Kochen waren oder der Hunger zu groß. Nein, alles perfekt! Was haben wir alles Leckeres essen können! Das langsam geschmorte Fleisch aus dem Crockpot ist einfach der Hammer! So zart, so aromatisch! Fantastisch! Auch den Pudding-Zauberkuchen gab es schon -der war so gut, dass wir den zu zweit innerhalb von zwei Tagen aufgefuttert haben 🙂

Ja, diese Art der Einflussnahme ist ein wirklicher Gewinn! Liebe Gabi, liebe Sandra -danke für die Beratung und die Inspiration. Ich möchte nicht mehr ohne meinen Crocky leben und freu mich schon auf so viele andere Rezepte, die ich unbedingt noch ausprobieren will. Falls ihr, liebe Leser, Infos braucht, einfach bei den beiden gucken. Und jetzt genießen!

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Zutaten (für 6 Personen):
40g Schmalz
1 kg Schweinegulasch
400g Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
100g Speck, geräuchert, in Würfeln
1 EL Paprika, edelsüß
1 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer, Kümmel
1/2 l Gemüsebrühe
400g Sauerkraut (Dose)
200g saure Sahne/ Schmand
1 EL Mehl

Zubereitung:
Schmalz in einem Schmortopf erhitzen, Fleischwürfel portionsweise schön anbräunen, in den Einsatz des Crockpots geben. In dem Bratfett die Speckwürfel auslassen, darin Zwiebeln, Knoblauchzehe und Paprikapulver ebenfalls etwas braun rösten, in den Crockpot geben. Bodensatz mit Gemüsebrühe loskochen, mit Tomatenmark verrühren und über Fleisch und Zwiebeln schütten. Mit Salz und Pfeffer (wer mag: Kümmel) abschmecken.
Zugedeckt 6h auf LOW oder 3h auf HIGH garen. Dann den Topf auf HIGH stellen, das gewässerte und abgetropfte Sauerkraut eine Stunde mitgaren lassen. Die saure Sahne/ Schmand mit dem Mehl verrühen und in den letzten 10min zum Andicken in den Crockpot einrühren.
Bei uns gab es Schupfnudeln dazu.

Quelle: Langsam kocht besser! Das Grundkochbuch für Slowcooker, Crockpot und Schongarer (Gabriele Frankemölle)

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6 Gedanken zu “Einflussnahme: Szegediner Gulasch aus dem Slowcooker

    1. Der Backofen ist mir auch wichtiger, leider ist meiner sehr alt und braucht ewig zum Heizen, von den Stromkosten mal abgesehen. Den Slowcooker hab ich mir insbesondere im Hinblick auf Urlaube gegönnt, weil dort die Küchenausstattung in vielen Ferienwohnungen nicht soooo optimal ist und ich durch das Gerätchen manches besser machen kann.
      Aber ich geb dir Recht: Backofen ist wichtiger! Lg und schönen Sonntag dir! Miriam

      Gefällt 1 Person

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