Ostervorspeise? Rote-Beete-Türmchen

Was für ein tolles Wetter momentan! Da steigt bei mir schlagartig die Lust auf knackig-frische Salate. Suppe hatte ich die letzten Monate oft genug. Überall lese ich gerade schon von Vorschlägen für Ostern, egal ob das nun zum Frühstück, Mittagessen oder für die Kaffeetafel ist. Da präsentiere ich euch auch eine Möglichkeit.

Um ehrlich zu sein hätte ich gar nicht gedacht, dass diese Rote-Beete-Salat in Türmchenform so ein Knaller sein könnte. Der stand als letztes auf meiner Kochliste während meines Heimaturlaubs und der Freund musste die geplante Abfahrt eeeetwas nach hinten verschieben, weil nun ja, Türmchen bauen dauert einfach einen Moment. Es war eines der Rezepte, die ich nachmachen wollte, weil das Bild im Kochbuch so hübsch aussah und außerdem Rote-Beete so lecker ist. Zusammen essen war an dem Tag nicht mehr drin, es war außerdem eher die Tageszeit für Kaffee und Kuchen und so packte ich mir eine großzügige Ladung Salat ein und verschwand.

Knapp 24h später holte ich dann die Box aus dem Kühlschrank, gabelte beherzt hinein und wow! Soooo ein guter Salat! Knackig-cremig-frisch, ich bin aus dem Schwärmen gar nicht mehr rausgekommen. Die Avocado fungiert hier als Wunderwaffe, die alles miteinander verbindet und sehr saftig macht. Ich wette, damit könnt ihr auch Rote-Beete-Verweigerer überraschen 😉 Einziger Nachteil: wer nur (wie ich) eine Vierkantreibe hat, muss etwas leiden bis das ganze Gemüse geraspelt ist. Aber der Einsatz lohnt sich. Vielleicht kriegt ihr ja Lust auf diesen Farbtupfer -zum Abendessen oder sogar als Vorspeise für ein Menü. Vorbereiten lässt sich der Salat nämlich exzellent!

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Zutaten für 4 große Portionen (6 Vorspeisenportionen):
5 große Salatblätter (weggelassen)
4-6 rohe Rote Beete (je nach Größe, meine waren eher kleiner)
2 Karotten
1/2 Gurke
1/2 Zwiebel
5 Kirschtomaten (weggelassen)
3 Avocados
1 Handvoll Petersilie
2 TL Olivenöl
Saft von 1-2 Limetten (je nach persönlichem Geschmack)
Salz, Pfeffer
Zum Servieren:
Ziegen(frisch)käse
2 EL Pinienkerne
Sprossen oder sonstiges Grünzeug

Zubereitung:
Rote Beete, Karotte und Gurke schälen und (juble wer eine Küchenmaschine hat) alles reiben. Die Zwiebel und falls verwendet die Tomaten sehr dünn schneiden. Die Avocados halbieren, entkernen und zermantschen. Alle Zutaten in eine Schüssel geben, mit Olivenöl, Limettensaft und Salz und Pfeffer vermischen. Abschmecken.
Wer Servierringe hat, der kann diese jetzt einsetzen um Türmchen zu bauen. Jeweils ein Viertel des Salats in den Ring geben und festdrücken. Den Ring entfernen und bei den weiteren Tellern genau so verfahren. Mit Ziegenkäse, Pinienkernen und Grünzeugs verschönern.

Quelle: Green Kitchen Travels (David Frenkiel & Luise Vindhal)

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Einflussnahme: Szegediner Gulasch aus dem Slowcooker

Ich lese gerne und viel andere Foodblogs! Statt eine Serie zu glotzen, gucke ich viel lieber, was es bei „den anderen“ so gibt. Immer wieder schön und gerne betrachte ich dabei auch die Küchenausstattung oder verwendete Geräte. Dass da jemand verlinkt wird, okay, hab ich kein Problem mit. So oder so schmachte ich bekannte farbige Schmortöpfe an oder informiere mich über Messer, Mixer & Co. Dank solcher „kommerzieller“ Foodblogger wusste auch der Freund schon das ein oder andere Mal, womit er mir zum Geburtstag eine Freude machen konnte 😀

Dann gibt es aber auch Blogger, die sich mit Themen beschäftigen, die eine bestimmte Ausstattung voraussetzt. Gabi ist dafür ein Beispiel und hach, sooo gerne lese ich bei ihr! Schon lange hatte ich einen Slowcooker im Blick und fand bei ihr sehr gute Tipps. Als dann auch noch Sandra anfing, auf Instagram ihre Anfänge mit dem Slowcooker zu posten, war es endgültig um mich geschehen und ich klickte nach all den Infos spontan eines Abends auf „kaufen“ und freute mich riiiießigst, als ich daheim mein neues Spielzeug in Empfang nehmen konnte 🙂

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Das erste Rezept, das nachgekocht wurde, war dieses Szegediner Gulasch. Viel Vorbereitung war nicht nötig, Gerät einschalten und dann ging tatsächlich die ganze Familie aus dem Haus und ließ den Slowcooker die Arbeit machen. Als wir von der Kirche heimkamen, erwartete uns ein wunderbar leckeres Gulasch! Spätestens im Skiurlaub lernte ich den Slowcooker so richtig schätzen: morgens anschalten bevor es auf die Piste ging und abends nur noch kurz Kartoffeln kochen und schon gab es Essen! Keine Pizza bestellen oder irgendwohin Essen gehen, weil alle zu müde zum Kochen waren oder der Hunger zu groß. Nein, alles perfekt! Was haben wir alles Leckeres essen können! Das langsam geschmorte Fleisch aus dem Crockpot ist einfach der Hammer! So zart, so aromatisch! Fantastisch! Auch den Pudding-Zauberkuchen gab es schon -der war so gut, dass wir den zu zweit innerhalb von zwei Tagen aufgefuttert haben 🙂

Ja, diese Art der Einflussnahme ist ein wirklicher Gewinn! Liebe Gabi, liebe Sandra -danke für die Beratung und die Inspiration. Ich möchte nicht mehr ohne meinen Crocky leben und freu mich schon auf so viele andere Rezepte, die ich unbedingt noch ausprobieren will. Falls ihr, liebe Leser, Infos braucht, einfach bei den beiden gucken. Und jetzt genießen!

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Zutaten (für 6 Personen):
40g Schmalz
1 kg Schweinegulasch
400g Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
100g Speck, geräuchert, in Würfeln
1 EL Paprika, edelsüß
1 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer, Kümmel
1/2 l Gemüsebrühe
400g Sauerkraut (Dose)
200g saure Sahne/ Schmand
1 EL Mehl

Zubereitung:
Schmalz in einem Schmortopf erhitzen, Fleischwürfel portionsweise schön anbräunen, in den Einsatz des Crockpots geben. In dem Bratfett die Speckwürfel auslassen, darin Zwiebeln, Knoblauchzehe und Paprikapulver ebenfalls etwas braun rösten, in den Crockpot geben. Bodensatz mit Gemüsebrühe loskochen, mit Tomatenmark verrühren und über Fleisch und Zwiebeln schütten. Mit Salz und Pfeffer (wer mag: Kümmel) abschmecken.
Zugedeckt 6h auf LOW oder 3h auf HIGH garen. Dann den Topf auf HIGH stellen, das gewässerte und abgetropfte Sauerkraut eine Stunde mitgaren lassen. Die saure Sahne/ Schmand mit dem Mehl verrühen und in den letzten 10min zum Andicken in den Crockpot einrühren.
Bei uns gab es Schupfnudeln dazu.

Quelle: Langsam kocht besser! Das Grundkochbuch für Slowcooker, Crockpot und Schongarer (Gabriele Frankemölle)

Geburtstagsbrunch #wirrettenwaszurettenist mit Graved Lachs

Ich liebe Geburtstage -nicht nur meinen eigenen, sondern gerade auch den von anderen geliebten Menschen. Viel zu selten sagt man doch, wie sehr man den oder die andere schätzt und was so toll an dieser Person ist. Neben der Wertschätzung sind Geburtstage auch einfach herrlich um in der Vergangenheit zu schwelgen: vielleicht hat man zum ersten Mal die Gelegenheit Geschichten rund um die Geburt des Geburtstagskindes zu hören oder sich voller Freude daran zu erinnern, was man schon gemeinsam erlebt hat.

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Heute feiern wir hier nicht den Geburtstag von einer Person, sondern den Ehrentag von #wirrettenwaszurettenist. Wenn allein schon für ein „normales“ Brunch aufgefahren wird, was geht, dann seht und staunt, was es heute beim virtuellen Geburtstagsbrunchbuffet alles gibt. Aber wundert euch das? Wenn wir ein wenig gemeinsam in Erinnerung schwelgen und schauen, was es denn alles so für Rettungen gab, dann ist es doch gar nicht anders zu erwarten gewesen, dass uns rund ums Thema Brunch jede Menge einfällt, was es zu retten gibt. Bild könnte enthalten: Text

Wisst ihr noch damals, die kleine Anfangsrettungstruppe vor drei Jahren? Ihren Liptauer, den sie damals gerettet haben, der würde sich heute noch genau so gut zum Brunch machen 🙂 Zum ersten Geburtstag traf man sich in geselliger Kaffeerunde bei leckerstem Kuchen und tollen Torten – wie traurig wäre denn eine Feier mit einer Torte aus dem Tiefkühlfach?? Seit Februar 2016 sind auch wir dabei; mit den Grünkohl-Pancakes feierten wir damals unseren Einstieg. Und auch beim letzten Geburtstag mit Gugelhupf waren wir dabei! Stellvertretend wird die große Vielfalt von diesem Kuchen mit Loch bei Julia aufgezeigt.

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Wie ihr seht, ist die Truppe deutlich angewachsen. Warum auch nicht? Die Supermarktregale werden auch immer voller mit Essen, das man eigentlich auch gut selber machen kann. Das zeigen wir heute beim Brunch! Wir haben Graved Lachs mitgebracht. Ich weiß, oft wird einfach nur die Packung aufgerissen, ordentlich geflucht, weil der Lachs so dünn geschnitten ist und immer reißt und das dann ja wirklich nicht hübsch aussieht. Ist mir auch oft genug so gegangen. Bei selbstgemachtem Graved Lachs habt ihr dieses Problem nicht: ihr könnt die Scheiben so dick oder so dünn schneiden wie ihr wollt. Und hach, der Geschmack! Kauen ist eigentlich nicht nötig, der Fisch schmilzt praktisch im Mund. Sehr edel, nicht alltäglich, aber deswegen umso passender für einen Geburtstag.

Und sonst? Was gibt es noch auf dem Buffet?

1xumrühren bitte aka Kochtopf: Joghurt-Brötchen mit Sauerteig

Anna Antonia: Sticky Buns

auchwas: Eggs Benedict mit selbstgemachtem English Muffin

Aus meinem Kochtopf: Zimtschnecken mit Apfel

Barbaras Spielwiese: Bananen-Zimt-Waffeln

Bonjour Alsace: Eiweißbrot

Brittas Kochboch: Pasteis de Nata

Brotwein: Schnelle Sonntagsbrötchen mit Übernachtgare

Cuisine Violette: Bananen-Pancakes

Dynamite Cakes: Vegane Apfelmuffins ohne Soja

Fliederbaum: Grüne Tarteletts

German Abendbrot: Sandwich mit Lachs, Gurke und Remoulade

Giftigeblonde: Mini-Nussschnecken

Katha kocht: Gebeizter Saibling auf Apfelsalat mit Salicorne

Kebo homing: Germkipferl

Kochen mit Herzchen: Häppchen in Pink

Lanis Lecker Ecke: Bärlauchpesto im Monkeybread

lieberlecker: Brownie-Ostereier

Mädel vom Land: Vollkorncroissant

Münchner Küche: Obazda

Obers trifft Sahne: Sandwichtorte mit Frischkäse

Our food creations: Gefüllte Eier und Kartoffel-Baguette

Pane-Bistecca: Schweizer Weggli

Paprika meets Kardamom: Rosa Rote-Bete-Heringssalat

Prostmahlzeit: Geburtstagsbrunch

Schönes + Leben: Zitronenrührkuchen mit Mohn und Lemoncurd

Summsis Hobbyküche: Focaccia

The Apricot Lady: Bagel

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Zutaten für Graved Lachs mit Schwips
1 Seite Bio- oder Wildlachsfilet (ca 1,2kg, fangfrisch, geschuppt, auf der Haut, entgrätet)
3 EL Gin / Whiskey
40g Salz
60g Zucker
1 Bio-Zitrone
1 Bund Dill
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Lachs kalt abspülen, mit Küchenpapier trockentupfen und die Fleischseite mit Gin einreiben. Salz und Zucker mischen. Zitrone fein abreiben, Abrieb unter das Salz-Zucker-Gemisch rühren und über die Lachsseite verteilen. 1/2 Bund Dill fein schneiden, das Lachsfilet damit bedecken. Zugedeckt im Kühlschrank 24h beizen. Wir haben den dazu mit Dosen beschwert, es geht aber auch ohne.
Am nächsten Tag die Beize unter kaltem Wasser abspülen. Filet mit Küchenpapier trockentupfen und mit Pfeffer würzen. Übrigen Dill fein hacken, auf der Fleischseite verteilen und leicht andrücken (darauf haben wir verzichtet).
Zum Servieren das Filet direkt von der Haut runter schräg in feine dünne Scheiben schneiden.

Quelle: Auf die Hand (Stevan Paul)

 

 

 

 

 

Sonntagsfreuden (Heimatliebe in schwarz-weiß)

Immer wieder gerne lese ich auf anderen Blogs zum Stichpunkt „Heimatliebe“, wo es denn was Schönes zu entdecken gibt. Einen Tipp für einen Sonntagsausflug mit leckerem Kuchen bringt euch heute mein Vater mit seinem Bericht. Nur zur Klarheit: das ist eine persönliche Empfehlung, weil das Café meinen Eltern so gut gefällt. Keinerlei Geld wurde für diesen Beitrag gezahlt.

Aus Klatsch wird Theresia,
aus Rosswangen wird Bad Imnau,
aber Café bleibt Café!

Bad Imnau, nicht gerade der Nabel der Welt. Ein kleiner Ort im Eyachtal in der Nähe von Haigerloch gelegen. Der Name ist mir jedoch schon seit Kindheit ein Begriff, der Ort eher nicht. Das lag am gleichnamigen Sprudel, der in meinem Elternhaus immer auf dem Tisch stand.

„Bad Imnauer“, so heißt noch heute der Mineralwassererzeuger und an den Werksgebäuden kamen wir vergangenen Sonntag vorbei, als wir den „Eichhörnchenweg“ oberhalb des Ortes laufen wollten. Eichhörnchen haben wir keine gesehen, aber zum Schluss der Wanderung doch noch eine überraschende Entdeckung gemacht. Das Café Theresia! Uns war schon bewusst, dass Margit Damm mit ihrem Café Klatsch aus Rosswangen (einem winzigen Dorf bei Balingen) weggezogen war und sich samt Familie in Bad Imnau angesiedelt hat. Wir wussten jedoch weder, wo das neue Café Theresia liegt noch ob offen wäre. Allerdings ist Bad Imnau auch nur ein Mini-Dorf, so  dass es fast zwangsläufig ist, das Café zu finden. Und wie schön – offen war auch.

Auf kleinem Raum viel zu entdecken, das gibt’s in den drei Gasträumen des Cafés und den schmalen Verbindungsfluren: Bilder, Karten, Kunsthandwerk, Gewürze, Dekoartikel, Antikes und Vergessenes aus Omas Zeit, dazu eine kleine Karte mit Kalt-und Warmgetränken auf den Tischchen, Frühstück mit selbstgemachten Produkten am Vormittag, nachmittags dann selbstgebackenen Kuchen und wer es lieber herzhaft mag, der bekommt auch ein Wurst- oder Käsevesper mit ausgesuchten Produkten einiger Höfe aus der Region. Alles mit viel Charakter und Charme, so herzlich wie die Betreiberin selbst. Beim Haus, wie schon in Rosswangen, eine Scheune mit Trödel, Antikem und Fundstücken für drinnen und draußen. A propos draußen: bis das Wetter frühlingshaft genug ist, wird auch ein Biergarten fertig gestellt sein und zum draußen sitzen einladen.

Einen Besuch wert? Unbedingt!

Infos und Öffnungszeiten findet ihr hier: Café Theresia.

Der ultimative Goodbye-Winter-Couscous

Wer optimal plant und alles immer im Blick hat, der schlägt bei diesem Beitrag nur die Hände über dem Kopf zusammen: jetzt, wo alle Welt sich nach frischem Grün, Erdbeeren oder auch Spargel sehnt, kommt die mit einem gewürzgeschwängerten Schmorgericht hat?! Tja, sorry, ist halt so! Ich gebe ja selber zu, dass wir den Couscous schon im November hatten, also eher zu Beginn des Winters, aber ich erst jetzt wieder drandenke.

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Egal! Dann ist das eben der Ultimative Goodbye-Winter-Couscous! Habt ihr noch übrige Gewürze von der Weihnachtsbäckerei oder der Adventsdeko? Dann habt ihr hiermit die Gelegenheit, die Schränke auszuräumen und klar Schiff zu machen bevor das Chaos überhand nimmt. Somit passt der Couscous gleich doppelt: beim Frühjahrsputz die Gewürzsammlung inspizieren und sich dann bei dem nass-kalten Wetter einen großen Gefallen tun.

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Mir jedenfalls schmeckt dieser Couscous sehr, egal, ob es nun November oder März ist. Ja, der Frühling darf gerne kommen, aber mit diesem Gericht gelingt der dunklen Jahreszeit ein versöhnlicher Abschied. Tschüss Winter, ich freu mich in ein paar Monaten wieder auf dich -jetzt darf dann bitte der Frühling anbrechen 😉

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Zutaten für 4 Personen:
2 mittelgroße Möhren, geschält und in 2cm große Stücke geschnitten
2 mittelgroße Pastinaken, geschält und in 2cm große Stücke geschnitten
8 Schalotten, geschält
2 Zimtstangen
4 Sternanis
3 Lorbeerblätter
5 EL Olivenöl
Salz
1/2 TL gemahlener Ingwer
2 Prisen Kurkuma
2 Prisen scharfes Paprikapulver
2 Prisen Chiliflocken
300g Kürbis (alternativ Süßkartoffel), geschält und in 2cm große Stücke geschnitten
75g getrocknete Aprikosen, grob gehackt
200g Kichererbsten (aus der Dose oder frisch gekocht)
350ml Kichererbsen-Kochwasser (oder Wasser)
175g Couscous
1 große Prise Safranfäden
260ml kochend heißer Gemüsefond
20g Butter, zerkleinert
25g Harissa
25g fein gehackte Schale von eingelegten Zitronen (weg gelassen)
30g Korianderblättchen

Zubereitung:
Den Backofen auf 190°C vorhiezen. Die Möhren, Pastinaken und die Schalotten in eine große Auflaufform geben. Die Zimtstangen, den Sternanis, die Lorbeerblätter, 4 EL Olivenöl, 3/4 Tl Salz sowie alle Gewürze hinzufügen und alles gut mischen. 15min im Ofen backen.
Dann den Kürbis untermischen und die Form für etwa 30min zurück in den Ofen stellen. Das Gemüse sollte weich sein, aber noch Biss haben. Nun die getrockneten Aprikosen und die Kichererbsen mit dem (Koch)Wasser hinzufügen und weitere 10min im Ofen erhitzen.
Etwa 15min bevor das Gemüse fertig ist, den Couscous mit dem restlichen EL Olivenöl, dem Safran sowie einem 1/2 TL Salz in eine große hitzefeste Schüssel geben und mit dem kochenden Gemüsefond übergießen. Die Schüssel mit Frischhaltefolie verschließen und den Couscous etwa 10min quellen lassen. Dann die Butter hinzufügen und den Couscous mit einer Gabel auflockern bis die Butter im Couscous geschmolzen ist. Wieder abdecken und warm halten.
Zum Servieren den Couscous in einen tiefen Teller oder in eine Schüssel füllen. Die Harissa und die Zitronenschale unter das Gemüse mischen, probieren und falls nötig, mit Salz abschmecken. Das Gemüse hügelförmig auf dem Couscous anrichten und mit reichlich Korianderblättern garnieren.

Quelle: Genussvoll vegetarisch (Yotam Ottolenghi)