Out of control: Brownie-Nutella-Milkshake

2016.03.27_Schoko-Brownie-Shake-11Ich habe ja schon ein paar Mal erwähnt, dass ich sehr blauäugig zum Bloggen gekommen bin, ohne rechte Ahnung von irgendwas, aber nun ja, auch mit dieser recht rudimentär gestalteten Seite läuft es recht gut 😉 So etwas wie „Suchmaschinenptimierung“ war mir aber lange gar kein Begriff: es geht darum, einen Beitrag, ein Bild so zu bezeichnen, dass Leute, wenn sie etwas in einer Suchmaschine eingeben, möglichst auf die eigene Homepage kommen.

Das kann durchaus erheiternd sein, was Menschen so in das Suchfeld eingeben undBlog-Event - Blogg den Suchbegriff III (Abgabe bis zum 10. April 2016) kann sehr, sehr viele Fragezeichen hinterlassen, warum sie ausgerechnet auf deiner Seite gelandet sind. Steffen und Sabrina haben deswegen schon zum dritten Mal bei sich das Blogevent „Blogg den Suchbegriff“ laufen. Die Aufgabe ist denkbar einfach: kreeire ein Rezept zu dem interessantesten und lustigsten Suchbegriff! Und mir war sehr schnell klar, dass wir unbedingt teilnehmen mussten! Nicht nur hatte ich die große Freude, die beiden beim Foodbloggercamp in Reutlingen kennenzulernen und mit ihnen über Craft Beer zu fachsimpeln (nun ja, wir haben es hauptsächlich getrunken…), sondern irgendeine Person meinte auch, dass sie hier auf Unser Meating mit dem Suchbegriff „Kontrollverlust Fun“ fündig wird.

KONTROLLVERLUST FUN?? So ein Suchbegriff, für einen Blog, der unter elterlicher Kontrolle Mitwirkung steht? Ein Blog, der im pietistischen Süden der Republik verankert ist? Von Schwaben geführt wird, die also wirklich nicht verschwenderisch sind und das mit dem Spaß… also jetzt wollen wir nicht gleich übertreiben! Wir und Spaß haben?? Was denkt ihr denn? Das ist harte Arbeit hier!

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Nun ja, dieser Suchbegriff ist etwas komisch und nicht so ganz verständlich, aber kein Problem: wenn ich bei was die Kontrolle verliere (vor allem nach der Fastenzeit) dann bei Schokolade in jeder Form! Deswegen präsentieren wir hier unseren dekadenten schokoladigen Milkshake mit Brownie drin und drauf, Nutella, Sahne und juhuuu, ganz viel Konfetti-Zuckerperlen! Allein von der Produktion kann ich berichten, dass wir sehr viel Spaß hatten – wenn der Vater einem schon auffordert, die Zuckerperlen überall hin zu verteilen, dann weiß man, dass das Shooting eeeetwas aus dem Ruder gelaufen ist 😉

Brownierezept:
300g Schokolade (mind. 70%Kakao)
250g Butter
4 Eier
250g brauner Zucker
1 Prise Salz
200g Mehl
50g Kakao
1Tl Backpulver

Zubereitung:
Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Einen Backform (24x24cm) mit Backpapier auslegen. Die Schokolade mit der Butter zusammen in einem Topf auf dem Herd langsam schmelzen. Die Eier mit Zucker und Salz in 3-4min hell cremig aufschlagen. Schokobutter einrühren. Die trockenen Zutaten (Mehl, Kakao, Backpulver) mischen und zügig unter die Schokomasse rühren. Im Backofen in ca. 25min backen – der Brownie muss noch leicht feucht sein. Also lieber einmal öfter pieken und kontrollieren.

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Zusammenstellung des Milchshakes:
Ich kann euch leider nur ungefähre Mengenangaben machen, stimmt es einfach darauf ab, wie viel ihr trinken wollt.
2 Stück Brownie (je ca. 6x4cm groß)
ca. 400ml Milch
2 EL Nutella o.ä.
Vanilleeis (optional)
125g Sahne
bunte Konfettizuckerperlen

Zubereitung:
Die Sahne in einem Rührbecher steif schlagen. Die Browniestücke in einen weiteren Rührbecher zerkrümeln. Nutella dazu geben, mit Milch auffüllen und wer will gibt noch 2 EL Vanilleeis dazu. Das ganze sehr gründlich pürieren.
2 Gläser mit Nutellastreifen verzieren (einfach einen Löffel in die Schokocreme tunken und damit dann am Glas entlangstreifen). Den Milkshake einfüllen, Sahne obendrauf. Wer mag, steckt ein Stückchen Brownie mit einem Strohhalm am Glasrand fest. Und dann streut man noch wild Zuckerperlen drüber. Juhuuuu!!! Kontrollverlust Fun -so geht das also 🙂

Klein, aber fein: Veggie-Burger mit Halloumi-Käse

Ich mag diesen Burgertrend ja sehr: inzwischen ist es vielerorts möglich, gute Burger zu bekommen mit selbst gebackenem Bun, nicht zu viel Soße, die allen Geschmack vereinheitlicht und leckerem Pattie. Dabei ist mir aufgefallen, dass auch die Veggie-Burger nicht zu kurz kommen. Und mich freut besonders, dass auch aus den unterschiedlichsten Gemüsesorten Füllungen gebastelt werden anstatt dass nur auf eine Sojavariante zurück gegriffen wird.

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Diese kleinen Burger sind aber gewissermaßen nicht so ganz trendy: allgemein sind die Burger ja oft so groß, dass man die oft nur schichtweise in den Mund bekommt und danach träge auf der Couch liegt, weil sämtliche Körperfunktionen erstmal mit der Verdauung beschäftigt sind. Das ist eben so praktisch, wenn man selber Burger macht: man kann munter die Größe selbst bestimmen 🙂 Wobei meine Buns so stark aufgegangen sind, dass es doch eine kleine Herausforderung für die Fressklappe war, hehe!

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Deswegen ohne viele weitere Worte kommt hier das Rezept! Habt ihr noch irgendwelche genialen Burgerkombinationen, die es sich lohnt auszuprobieren? Freue mich immer über Anregungen! Statt Halloumi habe ich übrigens Grillkäse verwendet – vom Foodbloggercamp haben wir eine kleine Kühltasche mit Produkten von Gazi bekommen, die ich hierfür verwendet habe. 2016.02.29_VeggieBurger-3

Zutaten (für 10-12 Stück):
15oml Milch
15g frische Hefe
100g Weizenmehl
20g Zucker
150g Roggenmehl
4 Eigelb
60g weiche Butter
1 Prise Salz
4 EL Körnermix (Sonnenblumen, Sesam, Leinsamen…)
3 EL Haferflocken
Ausstecher 3-4cm Durchmesser

3 Tomaten
1/2 Salatgurke
2 rote Zwiebeln
4 Salatblätter
300g Halloumi-Käse
3-4 EL Olivenöl
100g Soße nach Wahl (Ketchup, BBQ)
Holzspieße

Zubereitung:
Für die Buns die Milch ein wenig erwärmen, die Hefe in die Milch bröckeln und darin auflösen. Weizenmehl und Zucker dazugeben und verrühren. Den Vorteig zugedeckt an einem warmen Ort 30min gehen lassen.
Das Roggenmehl in eine Schüssel geben. Den gegangenen Vorteig, 3 Eigelb, Butter in Stückchen und Salz dazugeben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder per Hand zu einem glatten und geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort 30min gehen lassen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 2cm dick ausrollen. Aus dem Teig mit einem Ausstecher 10-12 Kreise ausstechen. Die Teigkreise auf das Backblech setzen und noch einmal zugedeckt 20min gehen lassen. Das übrige Eigelb verquirlen. Je nachdem wie stark der Teig nochmal aufgegangen ist, den etwas drücken, damit die Brötchen nicht zu hoch werden. Die Teiglinge mit dem Eigelb bestreichen und mit dem Körnermix und den Haferflocken bestreuen. Im Backofen (Mitte, Umluft 180°) in etwa 15min goldbraun backen.

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Inzwischen Tomaten und Gurke waschen, in Scheiben schneiden. Die Salatblätter waschen, trocken schütteln und zerzupfen. Die Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden. Den Käse in etw 0,5cm dicke Scheiben schneiden und die Scheiben halbieren. Zwiebelringe und Käsescheiben mit etwas Öl beträufeln und auf dem Grill oder in einer Grillpfanne auf jeder Seite 1-2min grillen oder braten.
Die Brötchen halbieren und die Schnittflächen auf dem Grill oder in einer heißen Grillpfanne rösten. Auf die unteren Brötchenhälften je 1 EL Soße verteilen. Salat, Käse, Tomaten- und Gurkenscheiben, Zwiebelringe darauflegen. Mit der oberen Brötchenhälfte abdecken. Diese mit kleinen Holzspießen feststecken.

Quelle: Die Welt in Lafers Küche

 

Aus Mamas Küche: Erdnuss-Suppe

Ein Hauch von Afrika

Kennt Ihr das auch? Ihr kommt abends um halb sieben heim. Ein langer Tag liegt hinter Euch – seitdem Ihr morgens um 7 das Haus verlassen habt ist so einiges geschehen. Während des Tages gab’s zwar was zu essen. Immerhin hattet Ihr Euch ja mit einem Vesper auf diesen Tag eingerichtet. Aber jetzt ist es halb sieben, Ihr seid etwas müde, vor allem jedoch HUNGRIG! Schon beim aussteigen aus dem Auto schnappt Ihr einen Duft auf und ein überraschtes „Oh!“ geht Euch durch den Sinn. Eure Nase hebt sich automatisch in den Wind um mehr von diesem Duft zu erhaschen. Ihr lauft Richtung Haus, immer noch diesen verführerischen Duft in der Nase und, ja tatsächlich, er wird intensiver! Aber wo genau kommt der eigentlich her? Ist’s doch ein Nachbar, oder …?

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Ihr öffnet die Haustür, tretet in den Flur. Enttäuschung will sich schon breit machen. Er ist weg! Nichts mehr von diesem – was genau war es eigentlich? Aber dann betretet Ihr die Wohnung und da ist er wieder! Intensiv! Würzig! Aromatisch! Einfach unglaublich anziehend! Und er kommt tatsächlich aus der heimischen Küche! „Mum! Was hast Du gekocht? Das riecht soooooo gut!“ Und was soll ich sagen: die Super-Mum hat mal wieder ein neues Rezept ausprobiert, eine Erdnuss-Suppe. Gab’s zuvor noch nie. Jedoch ist das Echo übereinstimmend: nicht nur der Duft war verlockend, auch der Geschmack ist unglaublich gut.

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So richtig Soulfood eben. Vegetarisch ist’s noch obendrein. Und wer die Sahne durch Sojacreme oder Kokosmilch und den Honig durch Zucker oder Agavendicksaft ersetzt, bekommt diese empfehlenswerte Suppe sogar in vegan.

Zwei Anmerkungen von Miriam an dieser Stelle noch:
1. Mein Vater hat den Beitrag zwar geschrieben, aber im Normalfall nennt er meine Mutter Schatz oder Schätzle, manchmal auch bei ihrem richtigen Namen. Aber dass er sie Mum nennt?? Ne, also bitte nicht! Dafür sind wir Kids dann doch schon zu alt 😉
2. Männer sind komisch, Erdnuss in Kuchen oder Cookies ist nicht so wirklich beliebt bei denen, aber dann gibt es ne Erdnusssuppe und die drehen durch vor Begeisterung…

Zutaten (4 Portionen):
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
1 Stück Lauch
1 Süßkartoffel (300g)
1 Karotte
200g ungesalzene, geröstete Erdnusskerne
2 EL Öl
2 Tl Curry oder rote Currypaste
1 Tl Paprikapulver
2 Tl Tomatenmark
1 EL Honig (Agavensirup oder Zucker)
2 EL Zitronen- oder Orangensaft
1l Gemüsebrühe
100g Erdnusscreme
150g Sahne (oder Sojacreme/ Kokosmilch)
Salz, Pfeffer
Chiliflocken nach Belieben

Zubereitung:
Das Gemüse jeweils schälen, Knoblauch und Zwiebel fein hacken, Lauch in dünne Ringe schneiden. Die Süßkartoffel und die Karotte in Würfel schneiden. 2 EL Erdnüsse beiseite legen, den Rest grob hacken.2016.03.17_ErdnussSuppe-4
Das Öl in einem Topf erwärmen, Zwiebel und Knoblauch darin andünsten. Curry und Paprika kurz mitdünsten. Tomatenmark, Honig, Zitronen-oder Orangensaft hinzufügen. Lauch, Kartoffel, Karotte und Brühe einrühen und aufkochen lassen. 10min köcheln lassen.
Erdnusscreme und Sahne einrühren, gehackte Erdnüsse zugeben.Evt mit Salz, Pfeffer, Chili abschmecken. Suppe auf Teller verteilen, mit übrigen Erdnüssen und evt. Chiliflocken bestreuen.

Quelle: Meine Familie & ich.

Rettungsaktion: Erdnussgugl mit Karamellkruste

Letzten Monat wurden Pfannkuchen jeglicher Herkunft, Form und mit den unterschiedlichsten Inhalten gerettet – diesen Monat trifft es Kuchen mit Loch. Davon gibt es mindestens genau so viele wie Pfannkuchenrezepte: die einen denken sofort an einen klassischen Marmorkuchen, jemand anderes vielleicht eher an einen Frankfurter Kranz und wieder jemand anderes verpackt einen Hefeteig in die Gugelhupfform. Unten findet ihr eine ganze Liste mit den tollsten Lochkuchen – jede Menge Inspiration für die nächste Backaktion. Also kramt schön mal nach eurer Backform und legt los!

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Wir haben euch einen Erdnussgugl mit Karamellkruste mitgebracht und ein kleines Feuerwerk gezündet. Denn „Wir retten was zu retten ist“ wird zwei Jahre alt! Wenn das nicht ein Grund zum Feiern ist 🙂 So oft hat die Truppe schon bewiesen, dass man nicht auf Tütchen, Konservendosen und komische Zusatzstoffe im Allgemeinen zurückgreifen muss, um gut, einfach und vor allem lecker zu kochen!
Auch beim Backen versucht uns die Lebensmittelindustrie ihre Produkte unterzuschieben. Längst muss man nicht mehr zum Bäcker oder noch schlimmer, selber in die Küche stehen, wenn man mal was Süßes für eine besondere Gelegenheit braucht, sondern bekommt das auch liebevollst in Plastik verpackt im Supermarktregal (Achtung, Ironie).

Das muss nicht sein! Und ich wage zu behaupten, dass viele Menschen sich trotz dieses sofort verfügbaren Angebots die Mühe machen, wenigstens einen Geburtstagskuchen selber zu backen. Zumindest hab ich schon oft die Erfahrung machen dürfen, dass zu dieser Gelegenheit irgendetwas eigenhändig gebacken wird. Lieber einen unperfekten Kuchen aus dem eigenen Ofen ziehen als ein o815-Produkt kaufen.

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Diesen Gugl hab ich zusammen mit meiner Schwester gebacken. An anderer Stelle hab ich es ja schon erwähnt, dass wir Erdnuss in jeder Form liiiieben! Wenn dann noch Karamell dazu kommt, uiuiui, Traumkombination!!! Nach all den Links zu unserer riiiießigen Geburtstagstafel findet ihr das Rezept. Superschnell gemacht mit softem Inneren und knackiger Karamellkruste – die Kruste ist so crunchy, dass die Wunderkerzen kaum durchpieksen konnten 🙂 Für die Zähne allerdings kein Problem!

giftigeblonde – Apfel Walnuss Gugelhupf

Food for Angels and Devils – Eierlikör-Schoggi-Kuchen mit Loch

Fliederbaum – Kaisergugelhupf

Anna Antonia – Mississippi Mud Cake

LanisLeckerEcke – Schokogugl mit Käsekuchenfüllung

auchwas  – „Frankfurter Kranz“ meine Art  

Cuisine Violette – Orangen-Nuss-Gugel

multikulinarisches – Jubiläums-Gugl mit Sanddorn

Summsis Hobbyküche – Aprikosen – Gugelhupf

Feinschmeckerle – Marmorgugelhupf mit Kirschen

brotbackliebeundmehr – Baileys-Marmor-Gugelhupf

Kochen mit Herzchen – Durstiger Geburtstags-Guglhupf

Obers trifft Sahne – Frankfurter Kränzchen

kebo homing – Orangengugl

Prostmahlzeit – Schoko-Mandel-Gugelhupf

Sakriköstlich – Rotweinkuchen

Aus meinem Kochtopf – Nürnberger Gewürz-Gugelhupf

Meins! Mit Liebe selbstgemacht – Knödelgugel

Barbaras Spielwiese – Omas Frankfurter Kranz, etwas modernisiert

Pane-Bistecca – Deftig gefuellter Kartoffelgugelhopf

1x umrühren bitte aka kochtopf – Kuchen mit Loch oder wir gugeln uns zum Geburtstag!

Was du nicht kennst… – Kokosnussguglhupf

Küchenliebelei – Klassischer Marmorgugelhupf

Sandra´s Tortenträumereien – Bananen Erdnuss Gugel

widmatt- aus meiner Schweizer Küche – Oster- Höpfli (Mini Gugelhöpfli)

Genial lecker – Brezenknödelgugelhupf

thecookingknitter – Sauerkrautgugl mit Speck

Dynamite Cakes – Saftiger Zitronen-Gugelhupf

Das Mädel vom Land – Schlagobers-Gugelhupf

verbotengut! –Saftige Orangen ~ Gugl

Jankes*Soulfood – Möhren-Gugelhupf mit Frischkäse-Swirl

our food creations – Zweierlei Mini-Gugl

German Abendbrot – Verführerischer Gugelhupf

Leberkassemmel und mehr – Zitronen-Rosmarin-Guglhupf

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Zutaten
(für eine Gugelhupfform, ca. 2,4l Inhalt):
250g + 30g Butter (plus etwas mehr zum Form fetten)
500g Mehl (plus etwas mehr für die Form)
300g Erdnüsse
150g Zucker
200g + 150g Zucker
Salz
4 Eier
150ml Milch
1 Päckchen Backpulver
100g Erdnussbutter
Zubereitung:
Die Form sehr gut fetten und mit Mehl bestäuben. Backofen auf 150°C vorheizen. Ein Backblech mit einem Backpapier belegen. 150g Zucker in einer Pfanne/ Topf karamellisieren lassen, die Erdnüsse unterrühren und gut vermischen. Auf das Backblech geben und fest werden lassen. Wenn alles gut ausgehärtet ist, die Karamellnüsse grob hacken.
Für den Teig 250g weiche Butter, 2o0g Zucker und eine gute Prise Salz mit dem Rührgerät cremig rühren. Erst Eier nacheinander, dann Milch unterrühren. 500g Mehl und Backpulver mischen. Abwechselnd mit der Erdnussbutter und die Eier-Zuckermischung rühren. Gehackte Karamellnüsse unterrühren.
Teig in der2016.02.29_Gugelhupf-13 Form glatt streichen. Im heißen Ofen ca. 1 Stunde backen, Stäbchenprobe machen. Gegen Ende darauf achten, dass der Kuchen nicht zu braun wird. Herausnehmen, ca. 10min in der Form abkühlen lassen. Stürzen und auskühlen lassen.
Für den Guss 150g Zucker in einer Pfanne hellbraun karamellisieren und 30g Butter unterrühren. Karamell mit einem Esslöffel vorsichtig auf den Kuchen geben. Achtung! Der Guss ist sehr heiß und wird sehr schnell fest! Daher den ausgekühlten Gugl am besten mit einem Sägemesser in Stücke schneiden.
Quelle: Lecker Bakery (2013/1)

Tri-Tra-Tresterverwertung: Karotten-Porridge

So sehr ich es liebe, selber Saft zu machen, so sehr bedaure ich es auch, den Trester ungenutzt wegzuschmeißen. Dieser ist zwar relativ trocken, hat aber immer noch Geschmack und Volumen. Weil ich selten Brot backe, in dem der Trester eine zweite Bestimmung finden könnte oder natürlich dann nicht drandenke, die Reste aufzubewahren, wenn ich Risotto mache, kam es viel zu oft vor, dass ich zwar sehr leckeren Saft, aber auch einen gut gefüllten Kompost hatte. Gerade in der Anfangszeit hab ich hauptsächlich Karotten, Äpfel und Ingwer ausgepresst.

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Umso glücklicher bin ich, dass ich eine neue Frühstücksidee gefunden habe! Wer also den Saft aus Rote Beete, Orangen und Karotten vom letzten Post macht, hebt bitte den Karottentrester auf und macht dieses Porridge!
Man kann es ganz easy-peasy am Vorabend vorbereiten und hat am nächsten Tag nur ein paar Handgriffe zu erledigen bevor ein leckeres Frühstück auf dem Tisch steht. Wer keinen Trester zur Hand hat, auch gar kein Problem: einfach eine kleine Karotte reiben und untermischen. Das geht genau so gut. Blog-Event CXVII - Muesli

Mit diesem Eintrag nehmen wir am Blogevent von Maja teil, das gerade bei Zorra stattfindet und ganz im Zeichen des Frühstücks steht. Müsli in allen Formen, Farben und Konsistenzen – da bin ich gleich dabei 🙂 Und mit unserem Karotten-Porridge verbinden wir ihre beiden Bücher: im ersten geht es ja um Frühstück und das zweite rund um Saft dürftet ihr spätestens nach meiner Vorstellung kennen. Ich zumindest war sehr positiv überrascht, wie lecker das Porridge ist – Gemüse kann man morgens also schon sehr gut in roher Form außerhalb von Smoothies zu sich nehmen und gleichzeitig etwas weniger in den Kompost schmeißen.

 

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Zutaten (für 2 zum Frühstück):
100g Getreideflocken nach Wahl (ich: Mischung aus Haferflocken und Getreideschrot)
1 TL Zitronensaft
280ml Karottensaft (ich habe gekauften verwendet)
30g Karotte, fein gerieben (ich: Trester)
jeweils eine Prise Zimt, Muskat, Kardamon
eine Handvoll getrocknete Früchte (z.Bsp. Aprikosen, Datteln, Rosinen)
20g Kokosflocken
Joghurt und Nüsse nach Wunsch
evt. Ahornsirup zum Süßen

Zubereitung:
Die Getreideflocken mit dem Zitronensaft und dem Karottensaft in einer Schüssel vermischen. Abgedeckt im Kühlschrank über Nacht ruhen lassen.
Am nächsten Morgen die Schüssel aus dem Kühlschrank nehmen und bei Raumtemperatur warm werden lassen. Wer will, kann das Porridge auch in einem Topf erwärmen. 2016.02.29_Porridge-7
Die geriebenen Karotten, die Gewürze, die getrockneten Früchte und die Kokosflocken untermischen. Falls die Mischung zu trocken erscheint, noch etwas Saft oder Wasser hinzufügen. Wer es etwas süßer mag, mit Ahornsirup abschmecken. Das Karotten-Porridge auf zwei Schüsselchen verteilen, mit Joghurt und Nüssen nach Wunsch garnieren.

Quelle: My new roots (Sarah Britton)

PS: wer eine Verwendung für den übrigen Karottensaft sucht, der macht bitte dieses Risotto – mein absolutes Lieblingsessen!!

 

 

Ein bisschen voyeuristisch: Saft auf Orangen, Rote Beeten und Karotten

2016.02.29_Saft rot-5Ich gebe es unumwunden zu: ich bin ein sehr, sehr neugieriger Mensch! Abends durch die Straßen zu laufen und zu sehen, was sich hinter erleuchteten Fenstern abspielt oder zum ersten Mal in einer unbekannten Wohnung zu Gast zu sein oder eben auch, wie es hinter den Szenen des ein oder anderen Essensbild aussieht, finde ich wahnsinnig spannend! Und bevor ich jetzt hier als durchgedrehte Stalkerin abgestempelt oder nie mehr zu irgendjemand eingeladen werde: nein, ich starre nicht penetrant in Wohnungen rein oder durchwühle Schubladen! Ganz so verrückt bin ich dann doch nicht 😉

Aber versteht ihr, was ich meine? Wohnungen sagen nun mal viel über Menschen aus und ich finde das spannend, gerade wenn es nicht das High-Class-Design-Loft ist, wo von den Fenstern über das Sofa bis hin zu den Socken der Bewohner alles perfekt zusammen passt und wie in einem Werbekatalog aussieht.
Ihr könnt eure voyeuristischen Neigungen auf meinem Instagram-Account befriedigen, weil ich dort immer wieder Fotos zeige, wie der ein oder andere Beitrag entstanden ist. Der Kontrast zu diesem wunderbaren Saft entstand durch die blauen Fliesen in unserem Bad. Wunderbarer 70er Jahre-Style! Ich sehe schon, wie der ein oder andere Interiorblogger Augenkrebs oder zumindest Schnappatmung bekommt 😉

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Zur Beruhigung: das ist wirklich der einzige Raum im Haus, der noch ganz original ist und noch nie erneuert wurde. Es gibt also auch wunderschöne Ecken bei uns! Aber ja, wir fanden es sehr lustig, dort die Bilder zu machen: in einem Studio oder auf dem Esstisch kriegt ja jeder tolle Fotos hin. Und naja, wir sind halt experimentell – wir probieren einfach aus, wie was wird. Außerdem ist unsere Dekosammlung noch recht überschaubar, da wird halt krampfhaft nach neuen Möglichkeiten gesucht, damit die Bilder spannend bleiben.
Wie ist das bei euch? Interessieren euch solche „behind-the-scenes“-Fotos? Und zeigt ihr mir, wie es bei euch aussieht? Ich bin ja sooo gespannt 😉

Viele Worte für einen Saft, der einfach nur lecker schmeckt! Lasst euch nicht von der Roten Beete abschrecken! So lange ihr nicht fußballgroße Beeten nehmt, gleicht sich der erdige Geschmack wunderbar mit den Karotten und den Orangen aus. Eine sehr, sehr leckere Kombination!

Zutaten:2016.02.29_Saft rot-5
2 Orangen
2 Rote Beeten (max. so groß wie Äpfel)
2 Karotten

Zubereitung:
Alle Zutaten gründlich waschen und vorbereiten: die Orangen schälen und evt. Kerne entfernen. Die Rote Beete ungeschält vierteln und die Karotte ebenfalls ungeschält in Stücke schneiden.
Zuerst die Orangen, dann die Rote Beete und zuletzt die Karotten entsaften. Alles gut verrühren.

Quelle: What to drink? Saft! (Maja Nett)

Buchvorstellung: What to drink? Saft!

Meine Wunschliste zu Geburtstag oder Weihnachten ist in verschiedene Kategorien aufgeteilt. Unter „Must have“ wird aufgelistet, was ich unbedingt haben will, wie zum Beispiel neue Laufschuhe. Dann kommt der Punkt „würde mich sehr freuen“, bei dem Bücher oder kleinere Küchengegenstände gelistet werden. Und zu allerletzt kommt die Kategorie „Wer zu viel Geld hat und nicht weiß wohin damit“. Darunter werden Wünsche aufgelistet, die ich hab, von denen ich aber selber weiß, dass sie nicht unbedingt für ein erfülltes Leben nötig sind. Auf der Wunschliste vom letzten Weihnachtsfest stand da ein Entsafter. Und meine Oma und Opa hat genau das angesprochen und tada, ich hab das mit Abstand größte Geschenk zum Auspacken gehabt 😀 Meine Freude war rießig und ich durfte mir (mal wieder) anhören, dass ich meine Aussteuer ja nun wirklich zusammen hätte…

2016.02.29_Saft grün-1Seitdem gibt es bei mir nicht nur Smoothies, sondern auch frisch gepresste Säfte, die so ganz anders schmecken als alles, was man sich in Tetrapaks kaufen kann. Ich bin sehr experimentierfreudig rangegangen und hab einfach alles in den Entsafter geschmissen, worauf ich Lust hatte. Teilweise hat das ganz gut geschmeckt, das ein oder andere Mal war die Obst-Gemüse-Komposition aber nicht so ausgewogen. Umso mehr hab ich mich gefreut, als ich beim Bloggeburtstag von Maja ihr neustes Kochbuch gewonnen hab, wobei richtig gekocht da ja nicht wird. Es gibt SAFT! Und dieses Saftbuch will ich euch heute vorstellen.

Das Buch ist klar strukturiert: auf den ersten Seiten werden „Basics, Tipps und Tricks“ erläutert. In ihrer Einleitung betont Maja die Verwendung von saisonalen Zutaten und weist auch darauf hin, dass der Geschmack von Selbstgepressten sich deutlich von gekauften Säften unterscheidet. Im Gegensatz zu den inzwischen allerorts bekannten Smoothies werden beim Saft die festen Ballaststoffe nicht mitgetrunken. Alle wichtigen Närhstoffe sind aber trotzdem enthalten und können vom Körper sogar noch schneller aufgenommen werden. Die Frage nach den unterschiedlichen Entsaftern stellte sich mir persönlich nicht mehr. Ich habe einen Zentrifugalentsafter, mit dem ich vollkommen zufrieden bin. Wer noch keinen besitzt, wird in diesem Abschnitt hilfreiche Informationen finden.
Nach ein paar Worten zur Vorbereitung der Zutaten und der Aufbewahrung der Säfte geht es dann auch schon an das Wesentliche: die Säfte selbst. Ich finde die Aufteilung sehr gelungen, denn diese wird nach Farben gestaltet – man hat die Wahl zwischen grünen, gelben, orangenen und roten Säften. Jedes Kapitel beginnt mit einer wunderschönen Übersicht, der farblichen Zutaten. Dabei werden -siehe Foto- die einzelnen Früchte- und Gemüsesorten kurz erläutert. 2016.02.29_Saft Ampel-4

Die Fotos von den Säften sind mega ansprechend!!! Jeder Saft bekommt ein Foto, oft in Kombination mit einem anderen und den ein oder anderen Zutaten, die dem Entsafter entkamen. Man kriegt richtig Lust gleich loszuentsaften! Die Rezepte selbst sind schlicht, verständlich und leicht nachzumachen. An dieser Stelle noch ein besonderes Lob, dass die einzelnen Säfte lediglich nach ihren Zutaten benannt wurden. Ein anderes Buch zu diesem Thema, was ich in der Hand hatte, gab den Getränken sehr fantasievolle Namen, die einen mit mehr Fragen zurückließen. Das ist hier nicht der Fall: die Hauptzutaten sind aufgelistet und ermöglichen so eine schnelle Entscheidungsfindung.2016.02.29_Saft grün-2

Zwei kleine Anmerkungen hab ich allerdings: nicht immer nicht Gewichtsangaben für die Zutaten enthalten. Deswegen nur der Tipp von mir, dass man beispielsweise bei Rote Beete nicht die allergrößte nehmen sollte, weil sonst das Mischverhältnis zu den anderen Zutaten nicht mehr so harmonisch ist. Aber das bleibt natürlich jedem selbst überlassen – wer ein großer Fan von einer bestimmten Zutat ist, kann natürlich davon auch etwas mehr nehmen. Zum Einstieg wäre aber vielleicht die ein oder andere Gewichtsangabe hilfreich gewesen.
Die zweite Bemerkung betrifft den Trester: aus meinem Entsafter ist dieser zwar relativ trocken, jedoch schmerzt es mich trotzdem, die Reste einfach in den Kompost zu schmeißen. Es wird zwar erwähnt, dass man die Gemüsereste beispielsweise für Risotto oder Suppen verwenden kann, ich hatte aber noch auf ein oder zwei Rezeptideen gehofft, wie ich den Trester verwenden könnte. 2016.02.29_Saft Ampel-5

Das sind nur zwei kleine Sachen, die mir aufgefallen sind, den Spaß mit dem Entsaften aber nicht schmälern. Für mich ist das Buch echt eine Bereicherung, gerade, weil ich dadurch Anleitung für Kombinationen bekomme, an die ich mich sonst so nicht getraut hätte. Ich wäre zum Beispiel nie auf die Idee gekommen, eine Süßkartoffel zu entsaften! Auch die ausprobierten Rezepte haben anstandslos funktioniert und mich nicht enttäuscht! Wer also Lust auf frisch gepressten Saft hat, der kriegt mit dem Buch von Maja 50 unterschiedlichste Möglichkeiten präsentiert! Das Buch kostet 14,99€ und ist bei Edition Fackelträger erschienen.

Wie ihr sehen könnt, habe ich drei Säfte fotografisch ablichten lassen. Heute stelle ich euch den grünen Saft vor.

Zutaten für 2 kleine Gläser:
1/2 Salatgurke
1 (grüner) Apfel
1/2 Zitrone
1 Handvoll junge Spinatblätter (70g)
(eine kleine Handvoll frische Korianderblättchen)

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Zubereitung:
Alle Zutaten gründlich waschen und vorbereiten: die Gurke ungeschält in Stücke schneiden, den Apfel vierteln und das Kerngehäuse entfernen, die Zitrone schälen und die Kerne entfernen.
Zuerst die Gurke, dann den Apfel, die Zitrone und zum Schluss den Spinat (und evt. die Korianderblättchen) entsaften. Alles gut verrühren.

Quelle: What to drink? Saft! (Maja Nett)