Knusper, knusper, knäuschen: Kürbis-Knuspermüsli

Knuspermüslis üben auf mich eine recht große Anziehungskraft aus. Dafür mache ich natürlich – wie es sich für so etwas gehört – meine Eltern verantwortlich 😉 Wenn ich mich an meine Kindheit zurück erinnere, dann gab es die so wahnsinnig leckeren, süßen, bunten Flakes nämlich immer nur, wenn wir in den Urlaub gefahren sind.  Das ganze lief folgendermaßen ab: es gibt einen Achterpack mit jeweils nur eiFeatured imagen paar Gramm der Flakes. Wenn die drei Kinder auf der Rücksitzback irgendwann Hunger anmeldeten, griff die Mama in die große Tasche zwischen ihren Füßen und reichte uns den Achterpack hinter. Eine Art Heilige Gral für uns! Dann wurde erstmal diskutiert: wer bekommt die Flakes mit Zuckerüberzug? Wer meldet Besitzanspruch für die Froot Loops an, usw.? Waren die Entscheidungen endlich gefällt, gab es für jeden ein Tupperschüssele, etwas Milch und während die Landschaft an uns vorbeiflog, löffelten wir glücklich den Zucker in uns hinein.
Im normalen Alltag gab es diese Knuspermüslis eher nicht. Heute weiß ich natürlich, dass es besser ist, die gar nicht zu essen und auch die comichafte Aufmachung mit einem springenden Tiger oder einem Kakadu (?) auf der Packung verleitet mich nicht zum Kauf. Der Inhalt verlockt nur 😉

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Wie genial ist es dann aber, dass man Knuspermüslis selber daheim machen kann? Ich weiß, diesen Trend gibt es schon eeewig. Aber irgendwie hat mich erst jetzt ein Müsli so richtig angelacht – Kürbis kann ich momentan nicht widerstehen. Der Arbeitsaufwand ist sehr gering, das Ergebnis nach nur ner halben Stunde im Ofen wirklich knusprig-süß! Auch Juliane war schwer begeistert von Nics Rezept und ich kann auch nur bestätigen, dass man damit so gern in den Tag startet… oder zwischendurch mal die Hand in die Dose steckt. Stellt sich nur die Frage: wann fahr ich das nächste Mal in den Urlaub? Das Knuspermüsli dazu hätte ich schon 😉

Zutaten (für ca. 500g Müsli):
200g kernige HaferflockenFeatured image
50g Kürbiskerne
50g Sonnenblumenkerne
100g Walnüsse, gehakt (im Original Pecannüsse)
10g Leinsamen
80g Quinoapops (optional von mir zugefügt)
1 TL Zimt
1 Prise Muskatnuss
1 EL Kokosöl
85ml Ahornsirup
250ml Kürbispüree

Zubereitung:
Das Kürbispüree ganz einfach selbst herstellen: ihr braucht ca. 280g Kürbis in kleinen Würfeln eurer Wahl, den gebt ihr mit etwas Wasser in einen Topf und kocht ihn in ca. 20min weich. Übriges Wasser abgießen und den Kürbis pürieren. Den Backofen auf 150°C erhitzen, ein Backblech mit Backpapier auslegen. Das Kokosöl evt. erhitzen, damit es flüssig wird.

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In einer großen Schüssel die trockenen Zutaten (Haferflocken, Kürbis- und Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Walnüsse und Gewürze) miteinander vermischen. Den Ahornsirup mit dem Kürbispüree und dem Kokosöl vermischen und mit den trockenen Zutaten gut verrühren. Alles sollte leicht orange sein.
Die Müslimasse auf dem Backblech verteilen und ca. 30min im Ofen backen. Dabei alle 10min umrühren, damit es gleichmäßig knuspert. Schließlich auf dem Blech vollständig auskühlen lassen und in einer luftdichten Dose aufbewahren.

Quelle: Luzia Pimpinella

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13 Gedanken zu “Knusper, knusper, knäuschen: Kürbis-Knuspermüsli

  1. Hallo,
    Müsli mache ich ja schon gerne in allen Formen selbst – und mit Kürbis koche ich begeistert im Herbst.
    Ich glaube, diese Müsli-Variante hat das Zeug, eine Runde durch sämtliche Foodblogs zu machen. Kann gut sein, dass ich mich auch bald mal daran versuche.
    Gruss,
    Sarah

    Gefällt 1 Person

      1. Hallo Miri,
        nun habe ich es diese Saison geschafft, das Kürbismüsli zu machen. Ich hatte noch Kürbispüree vom Porridge übrig.
        Das Müsli ist sehr fein geworden, allerdings habe ich es länger backen müssen, damit es knusprig wird. Und ich mag es ja gern süß, daher könnte ich mir gut vorstellen, noch braunen Zucker hinzuzufügen, der dann ein wenig karamellisiert beim Backen.
        Aber dennoch: den Rest des Müslis werde ich noch genießen, der Kürbisgeschmack ist toll!
        Gruss,
        Sarah

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  2. Du scheinst ja eine ganz schön schwierige Kindheit gehabt zu haben. Erstaunlich zu welch kulinarischer Vielfalt Du Dich durchgebissen hast. Glückwunsch!

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