Rohkost reloaded: Ananas-Rote-Beete-Smoothie

Letzte Woche bin ich meinem Ferienjob nachgegangen: ich arbeite aushilfsmäßig in der Hauswirtschaft eines Seniorenheims. In meinen Pausen saß ich meist zusammen mit ein paar der Senioren am Zeitungstisch, mümmelte meine Featured imageKarottensticks, Apfelschnitze und einen Müsli-Cookie (wird demnächst verbloggt!) und blätterte mich durch die neusten Meldungen. Eine älterte Dame, Frau W., beäugte immer sehr neugierig, was ich denn aus meiner Tupper holte. In der Stille des Raumes war natürlich gut zu hören, wie ich von der Karotte abbiss und sie zerkaute.
Frau W. merkte an: „Wissen Sie, Miriam, früher gab es einmal so eine Zeit, da sollte man auch ganz viel Rohkost zu sich nehmen. Das ist aber bestimmt schon 40 Jahre oder so her, da war das ganz modern. Karotten mochte ich ja noch, aber es gab auch immer Fenchel und immer alles ungekocht und ohne Gewürze, also lange konnte ich das nicht durchhalten.“

Ich konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen. Nicht nur vor 40 Jahren war es ein Featured imageTrend, roh (oder neudeutsch raw) zu essen, sondern heute ist es ja nicht anders. Anscheinend kommen und gehen Foodtrends auch in regelmäßigen Abständen. Um auf die so oft proklamierten „5 am Tag“ zu kommen, kann man das Gemüse auch einfach trinken. Die Green Smoothies haben es vorgemacht. Hier aber hüpft Rote Beete zu Ananas und Orangen in den Mixer. Auf den ersten Schluck noch etwas ungewöhnlich, aber spätestens ab dem zweiten dann sehr wohlschmeckend und lecker. So schmeckt Rohkost 🙂

Zutaten (für 3 große Gläser):
600g Ananas
150g rote Beete
1 Apfel
2 Orangen
1 Stück Ingwer (ca. 6cm lang, nicht zu dick aber)
100ml Karottensaft (ich: 1 Orange mehr)
pro Glas 1 TL Rapsöl

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Zubereitung:
Die Ananas schälen und den harten Strunk entfernen. Die rote Beete schälen und Featured imagein feinere Stücke schneiden. Den Apfel entkernen und in Stücke schneiden. Die Orangen auspressen. Ingwer schälen und klein schneiden. Alles zusammen in einen Mixer geben und je nach Leistung des Geräts ein bis zwei Minuten mixen lassen. Den Smoothie in Gläser verteilen, mit Rapsöl beträufeln – fertig.

Quelle: Bauernmarkt & Biokiste – die besten erntefrischen Rezepte für jede Jahreszeit.

Restlos glücklich: Gorgonzolarisotto mit Apfel-Zwiebel-Topping

Gorgonzola ist so ein Käse, den ich pur gar nicht mag. Schimmel zu essen, wenn auch in dieser edlen Art, geht kalt nun mal nicht. Aber wenn er dann warm ist, dann ist es auf einmal gar kein Problem mehr! Blöderweise braucht man für viele Rezepte kein ganzes Stück Gorgonzola, wie man es aus Mangel an einer Käsefrischtheke, dann halt abgepackt mitnimmt. Und so vermehrt sich der Käse munter vor sich hin bis er dann eines Tages fast selber schon zum Abfall gehen kann.

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Deswegen gab es dieses Risotto meistens auch „nur“ als Resteverwertung, wenn ich die leckeren Miniquiches mit Zwiebeln und Apfel aus dem ersten Kapitel von Delicious Days gebacken hatte. Da kommt nämlich ein bisschen Gorgonzola oben drauf und der Rest durfte dann jeweils ins Risotto wandern. Das macht glücklich.
Außerdem passt das Risotto mit den Äpfeln gefühlt auch wunderbar in den Herbst. Die letzten Tage waren so regnerisch, dass ich die Salate links liegen lasse und mich über ein dampfendes Tellerchen mit viiiiel Käse freue 🙂 Dann dürfen es aber gerne ein paar Gramm mehr als die angegebenen 250g Reis sein, das ist bei vier normalen Essern recht knapp (Winterspeck halloooo!)

Zutaten (für 3 hungrige Menschen): Featured image
4 EL Butter
250g Risottoreis
ca. 1l heiße Gemüsebrühe
2 kleine Zwiebeln
2 süßsäuerliche Äpfel
frische Muskatnuss
Salz
100g Gorgonzola dolce
30g frisch geriebener Parmesan
2 EL Calvados (weg gelassen)

Zubereitung:
In einem großen Topf 2 EL Butter aufschäumen lassen. Den Reis zugeben und unter Rühren glasig anschwitzen. Mit etwas Gemüsebrühe ablöschen. Dann unter regelmäßigem Rühren immer wieder so viel von der Brühe nachgießen, dass der Reis eben davon bedeckt wird, und in etwa 20 Minuten bei kleiner bis mittlerer Hitze weich köcheln lassen . Den Reis zum Ende hin immer wieder probieren; er sollte noch Biss haben.

Zwischendurch die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Restliche Butter in einer Pfanne aufschäumen lassen. Zwiebeln hineingeben und bei mittlerer Hitze langsam bräunen. Äpfel vierteln, entkernen und schälen, dann in dünne Spalten schneiden und klein stifteln. Die Äpfel zu den Zwiebeln in die Pfanne geben und mit Muskat und wenig Salz würzen. Etwa 5 Minuten mitdünsten, dann die Mischung auf dem Herd bei niedrigster Stufe warm halten.

Featured imageSobald der Reis nur noch ganz leicht Biss hat, den Gorgonzola und Parmesan zugeben und unter Rühren schmelzen lassen. Die Hälfte der Röstzwiebel-Apfel-Mischung einrühren und mit Calvados (wer mag) und Salz abschmecken. Der Risotto sollte eine sämige, leicht fließende Konsistenz haben, sonst noch etwas Brühe nachgießen. Auf den Tellern anrichten und mit der restlichen Röstzwiebel-Apfel- Mischung und etwas Parmesan bestreuen.

Quelle: Delicious Days (Nicole Stich)

Zum Schulanfang: Müsliriegel mit Datteln und Mandeln

Inzwischen dürften für alle die Ferien vorbei sein. Letzte Woche Montag war es ja auch in Baden Württemberg soweit und den Start zurück in den Alltag wollte ich dem Mitesser, meiner Family und natürlich mir selbst etwas erleichtern. Vor einer Weile hatte der Mitesser mal gemeint, dass ich ihm ja auch mal Featured imageMüsliriegel machen könnte, die wären bestimmt besser und gesünder als die gekauften. Wenn der Kerl sich schon mal was wünscht, dann soll er es auch bekommen 😉 Hier also mal ein erster Versuch, Müsliriegel zu machen.
Geschmacklich waren die Dinger top, nur leider etwas krümelig. Hab ich die vielleicht nicht genügend in die Form gepresst?

Wenn ihr schon das perfekte Snackrezept gefunden habt, dann nur her damit! Ich bin neugierig geworden und will nur zu gerne die gekauften Zuckerbomben aus dem Einkaufskorb verbannen.

Zutaten (für 12 Riegel):
150g grob gehackte Datteln Featured image
110g feinblättrige Haferflocken
22g Mehl
35g Weizenschrot
55g Mandeln, grob gehackt
Prise Salz
Prise Zimt
65g Mandelbutter
60ml Olivenöl
85g Honig

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Zubereitung:
Den Ofen auf 180°C vorheizen. Eine Backform (ca. 20x20cm groß) so mit Backpapier auslegen, dass auch die Ränder geschützt sind.
Die Datteln, Mandeln, Mehl, Weizenschrot, Mandeln, Salz und Zimt in einer großen Schüssel vermischen. In einer anderen Schüssel die Mandelbutter, das Olivenöl und den Honig miteinander glatt rühren. Die nassen Zutaten über die trockene Mischung geben und alles gut vermischen, so dass alles feucht ist. Den Teig in die vorbereitete Backform geben und alles sehr gut andrücken.
Die Riegel ca. 20-25min backen bis die Ränder leicht gebräunt sind. In der Form abkühlen lassen. Wenn es kalt ist, mit einem scharfen Messer die Müsliriegel in eine beliebige Form schneiden. Fertig!

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Quelle: The Smitten Kitchen Cookbook (Deb Perelman)

Von der Kuh des armen Mannes zum Liebling der modernen Küche

Einen Tipp aus der Zollernalb-Region präsentiert euch heute Friedemann, der Papa und Fotograf des Blogs. Und nur zur Klarheit sei gesagt, dass dieser Beitrag Werbung enthält, die wir unentgeltlich machen, weil wir von den Ziegenprodukten vollkommen überzeugt sind!

Mit den Vorurteilen „Kuh des armen Mannes“, “kann man ja nicht essen“ und ähnlichem haFeatured imaget die Familie Dietz/Stauß von der Ziegenhütte Zollernalb in Winterlingen-Harthausen auch heute immer mal wieder zu tun. Und „am Anfang haben wir echt eine harte Zeit durchgemacht“, so ihr Blick zurück. Insbesondere in der Nachkriegsgeneration hat Ziegenmilch und Ziegenkäse einen schlechten Ruf, was jedoch mit der Tierhaltung und Fehlern in der Verarbeitung der Milch zu tun hat. Wenn die empfindliche Milch ungekühlt teils Tage offen steht, ist der unangenehme „Bockgeschmack“ nicht zu vermeiden. Auch wenn die Tiere im engen, schlecht belüfteten Stahl, vielleicht sogar zusammen mit einem Ziegenbock gehalten werden, ist das unvermeidlich.

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Das sieht bei den Dietz-Staußens heute ganz anders aus. Wer sich davon überzeugen möchte, kann der Ziegenhütte gerne einen Besuch abstatten. Ihre Ziegen haben sie direkt in Frankreich gekauft. France alpin nennt sich die Rasse und gibt eine Milch, aus der in Harthausen sehr feine Ziegenfrischkäse und auch gereifte Frischkäse erzeugt werden. Außerdem gibt es auch Wurst- und Fleischprodukte, sFeatured imageowie Seifen. Nicht nur auf Märkten oder direkt vom Hof, sondern auch in der regionalen Gastronomie erfreuen sich die Ziegenkäse aus der Ziegenhütte großer Beliebtheit. Besucher von SWR1-Pfännle am  06.September in Albstadt-Ebingen konnten sich zum Beispiel im Featured imageAngebot  des Hotel Linde**** selbst ein Bild machen: „Gebrannter Ziegenfrischkäse mit Apfelkompott“ wurde als Dessert gereicht. Sehr fein! Kann ich nur sagen!

Wer mehr erfahren will:
http://www.ziegenkaesereizollernalb.blogspot.de/

Featured imageFeatured image

PS von Miriam: ich hatte das Glück, noch ein Restle Ziegenfrischkäse (S’Goisle Kräuter) daheim abzukriegen. Ganz ehrlich: wenn man diesen Käse gegessen hat, dann kann das 0815-Supermarktprodukt nicht mehr ansatzweise mithalten! Wie wäre es denn mit einem Online-Lieferservice, liebe Ziegenhütte? Ich komm nicht so oft nach Albstadt hoch 😦

Evolution des Fischs im Hause O.: Dill-Risotto mit Lachs

Meine Geschwister und ich waren früher mal das, was die Werbung als typische Kinder verkauft: nachmittags stromerten wir durch Wald und Wiesen, bauten Staudämme am Bach, ‚kochten‘ im Garten übelriechende Suppen aus Gräsern und wildem Schnittlauch und lieferten uns als Mädels erbitterte, aber gewaltlose Kriege mit den Jungs und umgekFeatured imageehrt. Abends lasen uns Mama und Papa Gute-Nacht-Geschichten vor, am Essenstisch saß man mindestens einmal täglich gemeinsam und Fisch gab es wöchentlich lediglich in Form von Stäbchen. Vielleicht romantisiere ich das aus heutiger Sicht, aber wenn ich mal Werbung mit Kindern sehe, dann denke ich mir dabei, dass meine Kindheit nicht schöner gewesen sein kann als das dort inszeniert wird. Aus Elternsicht mag das ganz anders aussehen 😉
Featured imageEin großer Schritt raus aus der Kindheit ist deswegen sicherlich gewesen als wir den Fisch nicht mehr nur komplett versteckt in Panade zu uns nahmen, sondern irgendwann ge-schlemmert haben…meistens mit dem typischen Bröselbelag. Dazu gab es Kartoffelbrei, Bechamelsauce und Brokkoli (natürlich alles selbst gemacht – diese Fertigfischdinger waren eines der weniger Fertigprodukte, die meine Mutter ins Haus ließ) Mit Brei und Sauce wurden Staudämme gebaut und der Teller geflutet, das Gemüse anstandslos gegegessen.

Und irgendwann konnte man den Fisch dann auch als Filet ohne jegliche Panade oder sogar als Ganzes auf den Tisch stellen und wir haben es trotzdem gegessen. Wobei mein Bruder an jeder einzelnen Gräte rumgemeckert hat, die auf seinem Teller landete – und deswegen war er meistens das Opfer, das die meisten davon hatte 😀
Dieses Risotto ist leckere Alltagsküche: ich liebe dieses Reisgericht ja sowieso, der Dill gibt dem ganzen schön Geschmack und in dem Lachsfilet findet sich so selten eine Gräte, dass sich niemand beschweren muss. Und in ner guten halben Stunde steht alles auf dem Tisch – was will man mehr?
Hat sich euer Geschmack im Laufe der Jahre entwickelt und ihr esst heute Sachen, die euch früher untergeschoben werden mussten?

Zutaten (für 4 Personen):
1 gr. Zwiebel
5 EL ÖlFeatured image
300g Risottoreis
1 Knoblauchzehe
100ml Weißwein
ca. 800ml Gemüsebrühe
1 Bund Dill
1 Bund Schnittlauch (weg gelassen)
4 EL saure Sahne
500g Lachs
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Gemüsebrühe erwärmen. Währenddessen Zwiebel und Knoblauch fein schneiden und in 3 EL Öl glasig andünsten. Den Reis dazugeben und kurz mitbraten. Mit dem Wein ablöschen und verdampfen lassen. Soviel Brühe angießen, dass der Reis knapp bedeckt ist. Bei mittlerer Hitze ca. 20min garen, dabei regelmäßig (nicht andauernd!) umrühren. Gegen Ende hin öfters mal probieren, damit der Reis nicht zu weich wird.
Während der Reis gart, den Dill klein hacken und mit der sauren Sahne vermischen. Den Lachs abwaschen, trocken tupfen und in 3-4cm große Würfel schneiden. In einer beschichteten Pfanne in 2 EL Öl bei mittlerer Hitze in ca. 6min rundherum anbraten. Salzen und pfeffern
Wenn das Risotto fertig ist, die saure Sahne unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschließend abschmecken.

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Quelle: Essen und Trinken

Krümelmonsteralarm: Erdnussbutter-Cookies

Meine Schwester und ich schicken uns regelmäßig Rezepte hin und Featured imageher. Von ihr krieg ich regelmäßig Links zu irgendwelchen Salatrezepten mit geröstetem Rosenkohl oder auch mal mit Blumenkohl. Winkt sie mir mit einem Zaunpfahl zu, den ich mich weigere wahrzunehmen, weil meine Links kleine oder größere Kalorienbomben enthalten? Ein gutes Beispiel für ein Rezept, das ich unbedingt nachmachen wollte, waren diese Erdnussbutter-Cookies. Ich meine, halloooo, da sind Nüsse drin und Nüsse haben doch gesunde Fette! Da können ihre Salatideen einfach nicht mithalten 😉

Die kleine SchwesterFeatured image und ich haben uns also zusammen in die Küche gestellt um diese Cookies zu backen, weil wir beide voll auf Erdnussbutter stehen. Schon der Teig war der Hammer: er war mehr eine Mousse als eine zähflüssige Masse. Das, was nach dem Probieren vom Backblech kam, war wunderbar mürbe. Sehr krümelig und zerbrechlich, aber hat man so einen Cookie erstmal im MundFeatured image schmilzt der fast von alleine. Wir waren restlos begeistert!

Eigentlich sollten die Cookies noch mit einem Peanutbutter Cup und einem Marshmallow gefüllt werden, so als ultimative Erdnussbombe. Diese Variante hat uns zwar geschmeckt, war aber noch schwieriger zum Essen, weil die Cookies mit Füllung einfach sehr massiv waren. Die simple Cookievariante war uns am liebsten und hat bei den Frauen in unserer Familie einen Krümelalarm ausgelöst.

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Zutaten (für ca. 20 Cookies):
125g ErdnussbutterFeatured image
125g weiche Butter
je 50g weißer und brauner Zucker
1 Ei
1 TL Vanilleextrakt
180g Mehl
1 knapper TL Backpulver
1 Prise Salz

Zubereitung:
Den Backofen auf 200°C vorheizen. In einer Schüssel die trockenen Zutaten miteinander vermischen. In einer weiteren Schüssel die Erdnussbutter mit der normalen Butter verrühren. Dann den Zucker hinzufügen und alles für ca. 3min mit dem Rührgerät cremig rühren. Das Ei und die Vanille ebenso dazu geben und vermischen.
Langsam die trockenen Zutaten dazugeben und nur solange rühren bis alles miteinander vermischt ist. Einen Aufpasser neben die Schüssel stellen, damit man nicht zuviel vom Teig nascht 😉 Mithilfe von einem Esslöffel etwas Teig zwischen die Hände nehmen und zu ca. walnussgroße Kugeln rollen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen, dabei genügend Abstand lassen, weil die Cookies noch auseinander gehen.
Bei 200°C für ca. 11min backen. Für ca. 10min auf dem Blech auskühlen lassen und dann aber auf einen Teller setzen. Das Krümeln kann beginnen!!!

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Quelle: Two Peas and ther Pod.

UnserMeating is(s)t woanders: Dîner en blanc in Karlsruhe

Oder auch: Weiß, weiß, weiß sind alle meine Kleider… Am vergangenen Samstag Featured imageging es ganz in weiß auf den Vorplatz vom Karlsruher Schloss. Mit im Gepäck waren Tische, Stühle, Tischdecken, ein transportables Drei-Gänge-Menü, Geschirr, Getränke, der Mitesser und zwei Freundinnen -eben alles, was man für ein gehobenes Picknick eben braucht. Vorbeilaufende Passanten waren auch sehr erstaunt, was diese Horden von Menschen in weiß machen 🙂 Weil das Wetter leider etwas wechselhaft war, wurden die Tische unter den Arkaden aufgFeatured imageestellt. Da waren sie zwar nicht ganz so schön sichtbar, aber es war etwas geschützter und beeindruckend sah es auf jeden Fall trotzdem aus! Ein Vorteil für uns war, dass wir eine Fensternische bei unserem Tisch hatten, in der wir die verschiedenen Gänge gut lagern konnten.

Im Vergleich zu anderen Tischen war unsere Deko sehr minimal. Ein paar Kerzen, eine kleine Vase mit ein paar grünen Gräsern und dann hauptsächlich Essen. Deswegen waren wir ja schließlich da 😉 Wir saßen eher am rechten Ende der langen Tafel und haben deswegen nichts von einem offiziellen Start mitgekriegt. Das Featured imagestörte aber niemanden. Gegen halb 6 haben wir mit der Vorspeise begonnen: ich hatte die Thunfisch-Kapern-Mousse in kleine Weckgläser gefüllt und somit war sie sehr gut transportabel. Zum Hauptgang hatte ich diese Kürbis-Birnen-QuichFeatured imagee gebacken und wir waren alle sehr begeistert! Die Birnen harmonieren super zu Speck und Kürbis und geben eine leichte Süße dazu. Unbedingte Nachbackempfehlung also voFeatured imagen mir! Zum Nachtisch gab es schließlich ein Schoko-Mokka-Flammeri mit Karamellsoße. Diese Soße war der Hammer! Sie schmeckt wie die Werther Original Sahnebonbons und ich hätte sie pur aus der Flasche trinken können 🙂

Vom Essen einmal abgesehen haben wir den Abend insgesamt sehr genossen! Es war eine entFeatured imagespannte, heitere Atmosphäre. Hinter uns saß beispielsweise eine Familie mit ihren Kindern im Teenageralter, die das Abendessen einfach dorthin verlegt hatte – fand ich richtig nett, wie die das zusammen gemacht haben! Es war auch schön an den anderen Tischen vorbei zu flanieren, zu gucken, wer denn was mitgebracht hat. Und weil alles in Weiß war, sah das einfach unglaublich elegant aus!
Ich hab auf jeden Fall Lust, nächstes Jahr wieder dabei zu sein 🙂

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