Verpackungskünste: Mediterrane Tomaten-Crêpes

Ich bin wahrlich keine gute Verpackerin! Jedes Geschenkpapier sträubt sich unter meinen Fingern, knickt an den unmöglichsten Stellen ein, zerreißt und wenn ich mit dem Tesa komm, klebt der natürlich auch genau dort fest, wo er nicht hin soll. Die beste Lösung ist es, den zu verpackenden Gegenstand der kleinen Schwester zu geben und die soll sich dann darum kümmern. Bei ihr macht das Geschenkpapier irgendwie immer brav mit…

Ich brachte also nicht die besten Voraussetzungen mit um diese Crêpe fotogen zusammen zu fassen und dekorativ mit einem Lauchstreifen zu umwickeln. Von der Tatsache mal abgesehen, dass es für mich koordinativ fast unmöglichFeatured image ist, eine Pfanne so zu schwenken, dass sich der Teig rund darin verteilt… Das hat früher immer der Papa übernommen – ich hab den Eindruck, Pfannkuchen sind ein typisches Vateressen. Oder wie ist das bei euch? Wir Kinder waren damals immer irre beeindruckt, wenn der Papa den Pfannkuchen in die Luft geschmissen hat und (meistens) wieder in der Pfanne aufgefangen hat.

Aber allen Befürchtungen zum Trotz: voilà! Find die kleinen Päckchen ja richtig chic, eignen sich sehr gut als Vorspeise. Die Füllung kann man schon vorbereiten, die Crêpes natürlich auch schon vorbacken und dann muss nur noch das Kunststück des Verpackens vollbracht werden. Ich empfehle euch, die Crêpes nicht zu lange stehen zu lassen: der Teig reißt sonst womöglich.
Die kleinen Päckle schicke ich heute an Janke weiter, die hier ein Blogevent zu Wraps, Crêpes & Co veranstaltet. Da macht Auspacken Spaß!

Blog-Event CXI - Wraps, Crepes und Co

Zutaten (für 4 Portionen):Featured image
125g Mehl
250ml Milch
2 Eier
1 Tl Zucker
25g Butter
2 EL Tomatenmark
etwas SalzFeatured image
Zum Füllen:
2 EL Butterschmalz zum Ausbacken
200g (Büffel)Mozzarella
6 Scheiben Parmaschinken
50g grüne Oliven
2 Stängel Basilikum
2 EL Aceto balsamico biancoFeatured image
2 EL Olivenöl
1 Stange Lauch
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Butter schmelzen. Dann alle Zutaten für den Teig in einen hohen Rührbecher geben und mit einem Pürierstab glatt mixen. Für 30min ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Zutaten für die Füllung (bis auf den Lauch) kleinschneiden und vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Lauch putzen und längs in ca. 1cm breite Streifen schneiden. 2min in kochendem Wasser blanchieren und in Eiswasser abschrecken. Etwas Butterschmalz in einer Pfanne schmelzen, etwas Teig mit einer kleinen Schöpfkelle in die Pfanne geben und diese dann schwenken, damit sich der Teig gleichmäßig verteilt. Auf beiden Seiten leicht braun backen.
Die Mozzarellamischung auf den Crêpes verteilen. Jedes Crêpes oben zusammenfassen und mit einem Lauchstreifen zusammenbinden.
Featured imageQuelle: Der große Lafer (Johann Lafer)

PS: Unser Meating ist jetzt auch auf Facebook – wir freuen uns mit euch dort in Kontakt zu kommen 🙂

Papa, der Grillmeister: Grillgemüsesalat

Dieser Salat ist eine typische Mama-Papa-Kooperation: die Mama übernimmt die ersten Arbeitsschritte und schnippelt das Gemüse. Das geht dann an Papa, der es auf dem Grill zubereitet. Und so lange räumt Mama die Küche auf 😉
Featured imageEs gab den Salat schon vor einer ganzen Weile, aber er war einfach so lecker, dass er noch verbloggt werden muss. Mit ein wenig Brot und Fisch, der auch noch auf den Grill durfte, war das ein leckeres, leichtes Sommeressen. Wer sich also gegen Fleischberge über dem Feuer durchsetzen kann, der bekommt hier mal eine Beilage, die sich auch als vegetarische Hauptspeise nicht verstecken braucht.

Zutaten (für vier Personen):
1 Aubergine
2 Zucchini
je eine gelbe und rote Paprika
200g große ChampignonsFeatured image
8 kleine Frühlingszwiebeln
2 Zweige Rosmarin
1 Handvoll Rucola
6 Stängel Basilikum
2-3 EL Zitronensaft
1 TL scharfer Senf
1/2 Tl Honig
6 EL Olivenöl
1 EL kleine Kapern (weg gelassen)

Zubereitung:
Jeweils die Enden von Aubergine und Zucchini entfernen und in gut 1cm dicke Scheiben schneiden. Die Paprikas halbieren, Kerngehäuse entfernen und in 2cm Featured imagebreite Streifen schneiden. Die Pilze mit einem feuchten Küchenpapier abreiben und die Stiele entfernen. Von den Frühlingszwiebeln die Wurzelbüsche entfernen, waschen und in grobe Stücke schneiden. Alles Gemüse in eine große Schüssel geben, mit dem klein gehakten Rosmarin, 2 EL Öl, Salz und Pfeffer mischen. Das Gemüse in eine (oder mehrere) Alugrillschalen geben und bei starker Hitze so lange grillen bis es weich und leicht gebräunt ist. Regelmäßig ummischen.

Während das Gemüse gegrillt wird, das Dressing anrühren: Zitronensaft mit Senf, Honig und Öl in der großen Schüssel vermischen. Rucola und Basilikum Featured imagewaschen und grob schneiden. Wenn das Gemüse durch ist (dauert ca. 10-15min) mit der Salatsauce mischen, Rucola und Basilikum (plus Kapern) zugeben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Am besten lauwarm essen und mit Brot die Sauce auftunken.

Quelle: BBQ Basics (GU)

Backe, backe, Brötchen: Vollkorn-Bagels

Brot – ein kurzes Wort, mit wenig Zutaten und so viel Diskussionspotential. Wer im Ausland is(s)t, vermisst meistens irgendwann das deutsche Brot, das meistens viel kräftiger ist als das, was vor Ort angeboten wird. An jeder Ecke gibt es eine Bäckerfiliale mit mindestens einem Dutzend verschiedenen Brotlaiben, Weckle, süßeFeatured imagen Stücklen und so viel mehr. Auch lokal ist die Brotkultur ganz unterschiedlich geprägt: einer Freundin hab ich als Gastgeschenk nach Leipzig mal ein paar Brezeln mitgebracht, weil die da oben im Osten nicht so schmecken wie im Süden.
Brot ist toll, aber im Gegensatz zu vielen Deutschen ess ich es recht selten. Vielleicht einmal in der Woche… maximal. Meine Backambitionen, was Brot und Weckle angeht, ist deswegen sehr gering. Vor allem, weil in meiner Straße ein Bäcker ist, der noch wirklich handwerklich gut backt. Wenn mich die Lust nach ner Brezel überkommt, dann werd ich dort fündig.

An den Bagels hab ich mich doch mal versucht, mich reizte die Zubereitung mit nem Wasserbad. Und die Tatsache, dass ich hier noch nirgendwo diese amerikanischen Weckle gesehen hab (was auch so bleiben darf 😉 ) Die Bagels haben mir gut geschmeckt, sie sind kompakt, aber gleichzeitig soft. Auch am nächsten Tag schmecken sie noch gut frisch aufgetoastet.

Zutaten (für 8 Bagels):
500g Dinkel-Vollkernmehl
7g Trockenhefe
1 Tl Weizenkeime (ich: weg gelassen)
20g Zucker
10g Salz
200ml Wasser
40ml Rapsöl
1 Ei
20g Zucker für das Kochwasser
Sesam, Mohn, Haferflocken zum Bestreuen

Zubereitung:
Mehl, Trockenhefe, Weizenkeime, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Featured imageWasser, Rapsöl und Ei zu den trockenen Zutaten geben. Den Teig mit der Küchenmaschine oder mit der Hand ca. 5min kneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in die Schüssel zurücklegen, mit einem leicht angefeuchteten Geschirrtuch bedecken und ca. 1 Stunde gehen lassen.

Den Teig in 8 Teile teilen. Die einzelnen Teigstücke zu einer gleichmäßigen Kugel formen und nochmals abgedeckt ca. 30min ruhen lassen. Mit dem bemehlten Ende eines Kochlöffels in jede Teigkugel ein Loch drücken. Das Loch mit der Hand vorsichtig etwas größer ziehen. Die fertig geformten Bagels nochmals 15-20min ruhen lassen.

Ofen auf 210° Ober-/Unterhitze vorheizen. Einen großen Topf Wasser mit dem Zucker zum Kochen bringen. Wenn das Wasser kocht, so viele Bagels wie möglich hineinlegen. Die Bagels sollten sich aber nicht berühren. 2min kochen lassenFeatured image, anschließend mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser holen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Jetzt die Bagels nach Belieben mit Mohn, Sesam und/ oder Haferflocken bestreuen. Auf mittlerer Schiene ca. 15min goldbraun backen.

Quelle: rock the kitchen! (Sylvia Reiter)

Urlaubserinnerung Nr. 2: Aprikosen-Holundermarmelade

Während ich aus dem Portugalurlaub einen superleckeren und ganz einfachen Lime Pie mitgebracht habe, sind meine Eltern aus ihrem Campingurlaub in Südfrankreich mit einer großen Kiste Aprikosen zurückgekommen. Alle konnten nicht pur gegessen werden und so kochte meine Mutter Marmelade draus.
Marmelade in unserer Familie ist so eine Sache: gekaufte gibt es höchstens mal um sie zu verbacken, aber sonst steht da nur eigenes. Geschmacklich bitte so pur wie möglich, ein bisschen Vanille ist okay, aber wilde Kombination von diversen Früchten braucht bei uns niemand. Am beliebtesten sind Klassiker wie Erdbeer- oder Himbeermarmelade.

DFeatured imageeswegen war ich auch erstmal skeptisch als ich von einem Heimatbesuch mit nem Gläsle Aprikosen-Holundermarmelade zurückfuhr. Aber was soll ich sagen? Die Kombination hat mich restlos begeistert! Sei es auf Brot oder in den Quark n Löffel, diese Marmelade ist so, so, so gut!!!! Den Holunderblütensirup schmeckt man deutlich, die Vanille kommt dezent dazu und die Aprikosen vereinen wunderbar alles! Obwohl ich sehr selten Brot esse, gab es bei mir in letzter Zeit sehr oft mal eine Brezel zum Frühstück, getoppt mit etwas Frischkäse und der Marmelade, einfach ein perfekter Start in den Tag!

Und hey, in 157 Tagen ist Weihnachten – die Marmelade macht sich bestimmt super unter dem Weihnachtsbaum 😉

Zutaten:
2kg Aprikosen
2 Vanilleschoten
200ml Holunderblütensirup
1 kg Gelierzucker 2:1

Zubereitung: Featured image
Die Aprikosen waschen und halbieren, den Stein entfernen. Die Vanilleschoten auskratzen und zusammen mit dem Mark, dem Sirup und dem Zucker in einen großen Topf geben. Am besten über Nacht an einem kühlen Ort durchziehen lassen. Am nächsten Tag nach Packungsangabe des Gelierzuckers aufkochen, die Vanilleschoten entfernen und alles sehr fein pürieren. In sterilisierte Gläser abfüllen.

Quelle: Mamas eigene Kreation (Anregung hatte sie aus irgendeiner „Meine Familie und ich)

Zisch und weg: Grapefruit-Ingwer-Limonade

Da is’er wieder -der Sommer! Deswegen gibt es hier gar nicht viel zu lesen, Featured imagesondern einfach nur ein Getränk zum Erfrischen. In diesem Jahr hab ich irgendwie das Sirupkochen für mich entdeckt. Sonst gab es hier immer noch Holunderblütensirup und sonst nichts, aber wenn man einmal auf den Geschmack gekommen ist, dann ist das eine nette Abwechslung zum Leitungswasser. Die Grapefruit-Ingwer-Limo ist deutlich herber als die industriell hergestellten Blubberwasser. Hier weiß man aber, was drin ist und kann jeweils dosieren, wie süß es dann im eigenen Glas sein soll. Ich mag den Geschmack sehr gern, nicht so zitronigsüß wie sonst schon bekannt, sondern mal was bittereres mit ein bisschen Kräuter. Schnell gemacht ist es auch. Habt es schön am Wochenende!

Zutaten (für ca. 600ml Sirup):
1 Stück Ingwer (3-4cm)
250ml frisch gepresster Grapefruitsaft (waren bei mir 1,5 Früchte)
Blättchen von einem Zweig Rosmarin
250g Zucker

Featured image

Zubereitung:
Ingwer waschen und in dünne Scheiben schneiden. Mit Grapefruitsaft, Rosmarin, Zucker und 25oml Wasser zum Kochen bringen. Vom Herd nehmen, 15-30min ziehen lassen, dann durch ein feines Sieb abgießen. Zum Trinken mit Eiswürfeln und Sprudel in ein Glas geben.
Info: ich hatte etwas mehr Saft aus der Grapefruit rausgekriegt, ca. 350ml. Deswegen hab ich auch die Wasser-und Zuckermenge etwas erhöht. War gar kein Problem 🙂

Quelle: Sweets von Nicole Stich

PS: Habt ihr schon euern Essenplan fürs Wochenende erstellt? Jede Menge Inspiration gibt es hier bei der Zusammenfassung vom Flotten Dreier, bei dem Unser Meating zusammen mit dem Foodarier und Holz&Hefe diese Woche mitgemacht hat.

Mmm – Der flotte Dreier und andere französische Urlaubserinnerungen

Miesmuscheln mit Zucchini und Spaghetti

Hat jemand von euch schon mal Internetdating ausprobiert? Auf eines der viel beworbenen Portale habe ich noch nicht zugegriffen, aber das World Wide Web hab ich trotzdem schon genutzt um mir einen flotten Dreier zu organisieren. Mit der vollen Unterstützung meines Vaters, dem Fotografen dieses Blogs und auch dieser ménage à trois.
Aber keine Sorge, es war alles ganz harmlos und seeehr lecker. Angefangen hat Featured imagealles damit, dass Dorothée von bushcooks kitchen bei Zorra ein Blogevent miteben diesem Titel „Der flotte Dreier“ organisiert. Es geht darum, dass sich drei Blogs zusammen tun und ein virtuelles Menü servieren. Wir von Unser Meating sind noch nicht so lange dabei und haben deswegen auch noch kaum Kontakt zu anderen Bloggern. Aber das ließ sich ändern: schnell einen Aufruf online gestellt und daraufhin ganz frech den Foodarier Marcel angeschrieben, der den Artikel geliked hatte. Von Marileen von Holz&Hefe hatte ich tags drauf eine Mail im Postfach und voilà: isch präsentiere eusch eute die Auptspeise unseres flotten fransösischen Dreiers 🙂

Marcel hat das Menü gestern wunderbar mit einem Mohn-Schafkäsesoufflé eröffnet. Weil wir drei Köche festgestellt haben, dass unsere Namen alle mit dem Buchstaben M beginnen, sollte unser Gang jeweils auch mit einem M beginnen und irgendetwas mit Frankreich zu tun haben.
An Miesmuscheln in Frankreich habe ich lebhafte Erinnerungen: als ich ca. 13 Jahre alt war, ging es zum Familienurlaub an die französische Atlantikküste. Während wir Kinder uns über die Eclairs und Croissant freuten, war mein Vater kulinarisch schon weiterentwickelt. Er kaufte auf einem Markt einen halben Krebs, der dann in der Ferienwohnung verspeist wurde oder bestellte eben einen großen Teller Moules. Keiner aus der Familie teilte diesen Geschmack mit ihm.

Ein gutes Jahrzehnt später sieht das anders aus: letztes Jahr war ich in Südfrankreich in Urlaub und bereitete dort zum ersten Mal genau diese Miesmuscheln mit Spaghetti und Zucchini zu. Lecker – leicht und wunderbar sommerlich. Vermutlich nicht original französisch, aber eindeutig eine wunderbare Urlaubserinnerung an ein Essen mit Blick aufs Meer! Ich wünsche meinen virtuellen Mitessern bon appetit und rufe ein frohes „Vive la france!“ heute am Nationalfeiertag unseres Nachbarlandes.
Marileen serviert morgen gleich zwei französische Spezialitäten zum Dessert – ratet mal, was könnte es sein? Es muss mit „M“ anfangen und diesen Laut werdet ihr beim Genießen auch sicher von euch geben 😉

Zutaten (für 4 Personen):
1kg Miesmuscheln (ich habe TK-Ware von Followfish genommen, sehr zu empfehlen!)Featured image
6 Tomaten
2 Zucchini
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
1 rote Chilischote
Salz, Pfeffer
450g Spaghetti
3 EL Olivenöl
100ml Weißwein
1 El Butter

Zubereitung:
Die Tomaten kreuzweise einritzen, in einer kleinen Schüssel mit kochendem Wasser übergießen und kurz stehen lassen. Die Zucchini waschen, putzen und in sehr kleine Würfelchen schneiden. Schalotten und Knoblauch schälen und getrennt klein würfeln. Die Chilischote waschen, entstielen, längs halbieren, entkernen und quer in feine Streifen schneiden. Die Tomaten aus dem Wasser nehmen, die Haut abziehen und das Fruchtfleisch klein würfeln, dabei die Stielansätze entfernen und den ablaufenden Saft auffangen.

In einem großen Topf die Spaghetti nach Packungsangabe in kochendem Wasser al dente kochen, anschließend abgießen und mit einem Topfdeckel abdecken.
Zwischendurch in einer großen beschichteten Pfanne 2 EL Öl heiß werden lassen. Zucchiniwürfel und die Hälfte des Knoblauchs dazugeben und unter Rühren anbraten bis die Zucchini bräunt. Salzen, pfeffern und mit 2-3 Schluck Wein ablöschen. Bei mittlerer Hitze schmoren bis die Zucchini gar sind, aber noch Biss haben.

Die TK-Muscheln in ein Sieb geben und kurz mit heißem Wasser abspülen, dadurch wird das Eis etwas gelöst, damit die Sauce später nicht zu flüssig ist. In einem großen Topf übrigen Öl heiß werden lassen. Schalotten, Chilischote und übrigen Knoblauch darin andünsten, dann die Tomaten samt Saft und die Muscheln zugeben. Bei starker Hitze 2-3min kochen, dann mit dem übrigen Wein ablöschen, salzen und pfeffern. Bei mittlerer Hitze noch 3-5min kochen bis sich alle Muscheln geöffnet haben und die Sauce etwas eingedickt ist.

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Jetzt kommt der schwierigste Teil: die Zucchini in die Sauce rühren, etwas warm werden lassen, die Butter und die Spaghetti unterheben – ganz vorsichtig, damit die Muschelschalen nicht zerbrechen. Von der Platte nehmen, 1 min nachziehen lassen und mit Urlaubsgeschichten von einst servieren.

Quelle: Sommerküche -voller Sonne und Aroma (Tanja Dusy)

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Der Sommersalat schlechthin: Rucola-Blattsalat mit Melone

Wenn man sich hier die Salatsparte anguckt, dann fällt sehr schnell auf, dass es das Grünzeug auf dem Teller fast nur in Kombination mit irgeneiner Art Frucht gibt. Das ist natürlich nicht immer der Fall, aber gerade im Frühjahr/ Sommer ist es fast immer so.
Angefangen hat diese Vorliebe vor ziemlich genau Featured imagedrei Jahren, irgendwann in den Sommerferien. Zu der Zeit hab ich angefangen, für einen Mitesser zu kochen und ihn mit Vitaminen zu versorgen. Furchtlos wie ich bin (zumindest in Bezug auf Essen und Trinken), hab ich für einen Picknickausflug zwei komplett neue Rezepte ausprobiert. Zum einen diese Tarte und dazu gab es den Salat, den hier zu sehen ist. Ihr seht schon, wenn ich verlässliche Rezepte mit dem gewissen Etwas will, greif ich grundsätzlich auf den Blog von Micha zurück 😉

Und was kann ich sagen? Der Salat hat den Mitesser nachdrücklich beeindruckt und seit diesem einen Ausflug heißt es im Sommer regelmäßig: „Machst du DEN Salat?“. Der Wunsch wird nur zu gern erfüllt!

Zutaten: Featured image
1 kleiner Kopfsalat (oder Salat nach Wahl)
1 Bund Rucola
2 Schalotten
1/2 Cantaloupmelone
3 EL Olivenöl
2 EL Weißweinessig
1 EL Holunderblütensirup
Salz, Pfeffer
2 EL geröstete Pinienkerne (ops, vergessen)

Zubereitung:
Salat und Rucola waschen. Die Melone in Stücke schneiden, die Schalotten in Ringe. Für das Dressing Olivenöl, Essig und Sirup miteinander vermischen. Salzen, pfeffern. Alles zusammen vermischen und dekorativ auf einer Platte präsentieren.
Tipp: schmeckt auch sehr gut mit ein paar Scheiben Schinken oder etwas Mozzarella.

Quelle: Grain de Sel.