Rucki-zucki-fertig Limonade

Letzte Woche gab es nach langer Zeit mal wieder ein Meating. Hier auf dem Blog ist das gar nicht so aufgefallen, weil im Vorfeld einiges produziert wurde und ich mich auch mal als Fotografin versucht habe. In Wirklichkeit war es aber so, dass ich Ende Mai in den Urlaub bin und kaum war ich zurück, sind meine Eltern nach Südfrankreich aufgebrochen. Nachdem wir alle wieder im Alltag angekommen sind, war klar, dass wir uns irgendwann wieder treffen müssten um Urlaubserlebnisse auszutauschen. Dabei wurde natürlich so manches verköstigt, die Ergebnisse werdet ihr diese Woche sehen.
Zur Freude meiner Mutter (Sommermensch hoch 1o!) herrschen nun auch hier im Süden Deutschlands die ähnlichen Temperaturen wie während ihrer Reise. Und was will man bei Sonnenschein und 30°C? Im Freibad/ am Baggersee liegen, lesen, eine A**bombe ins Kühle machen, dem Biergarten einen Besuch abstatten, Eis essen, usw. Dummerweise sind hier im Schwabenländle noch keine Ferien und ich darf meine Nachmittage in der Bib (ohne gscheite Belüftung) verbringen.

Da muss Abkühlung her! Möglichst schnell, möglichst kühl und möglichst einfach. Es gibt Limonade! Nein, für diese Limo müsst ihr nicht erst Sirup kochen und abkühlen lassen. Es soll ja schnell gehen; die Arbeit Picknickdecke ruft 😉

Zutaten (für ein Glas):Featured image
Saft einer halben Zitrone
Agavendicksaft
Sprudel
Eiswürfel

Zubereitung:
Die Zitrone auspressen und in ein Glas geben. Einige Eiswürfel dazu geben, mit Agavendicksaft nach persönlichem Empfinden süßen und mit Sprudel aufgießen. Fertig!

PS: mit einem Schluck Gin wird das hier eine Art easy-peasy Gin Fizz… nur so als HappyHour-Tipp zum Wochenanfang 😉

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Urlaubsmitbringsel: Lime Pie

ACHTUNG! Heute gibt es hier ganz viel Text! Wer bis zum Ende durchhält, wird mit einem superschnellen, leckeren Lime Pie belohnt!

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Im Laufe der Jahre hat sich bei mir eine Art Tradition entwickelt: aus (fast) jedem Urlaub bringe ich mir ein neues Paar Ohrringe mit. Davon habe ich am meisten, eine schöne Erinnerung, die nicht unnütz irgendwo verstaubt, sondern mich lebhaft an einen fremden Ort weit weg vom Alltag erinnert.
Inzwischen zeichnet sich aber langsam ein neuer Trend ab: wie schon aus Madrid (nicht wirklich Urlaub, aber immerhin weg vom Normalen) habe ich auch aus Portugal ein Rezpet mitgebracht. Unterhalb von unserem Apartment sind wir -müde und erschöpft von der Anreise- um halb 10 abends in ein Restaurant getappt, noch unahnend, dass O Antigo Carteiro eines der Highlights der Reise werden sollte. Das lag nicht nur am Essen, das auch sehr lecker war, sondern vor allem an Helder, dem Besitzer, der uns so freundlich begrüßte und so begeistert vom Essen, Getränken und Porto schwärmte, dass es unglaublich ansteckend war! Wir blieben bis drei Uhr nachts, erfuhren viel über den Umgang der Portugiesen mit der Krise, erhielten eine Liste an Bars und Sehenswürdigkeiten, die wir in Porto besuchen mussten und bekamen den Eindruck bei Freunden auf der Featured imageTerrasse zu sitzen. Helder versorgte uns mit einer ganzen Auswahl an Portwein, die Gläser füllten sich wie von Geisterhand immer wieder neu ohne dass der Großteil auf der Rechnung auftauchen sollte.
Nach so einem Einstieg in den Urlaub ließen wir jeden Abend bei ihm auf der Terrasse ausklingen! Am dritten Abend wurden wir mit Umarmungen und Küsschen begrüßt als würden wir uns schon unser Leben lang kennen 🙂 Zu den Anziehungspunkten des Restaurants lag nicht nur, dass es immer gute Weinempfehlungen gab, sondern vor allem auch eben dieser Lime Pie, den ihr hier sehen könnt.

Ich gehöre sonst zu den Menschen, denen nichts über Mousse au Chocolat geht. Wenn es das nicht gibt, dann halt einen Schokokuchen. Oder Schokoeis, aber irgendetwas Fruchtiges? Muss eigentlich nicht sein. Das wäre als Nachtisch schon fast zu gesund 😉 Zitrusfrüchte mag ich gar nicht so gern, wenn sie verbacken sind (lustigerweise geht es meinem Bruder genau so). Aber dann bestellte meine Lieblingsreisebegleitung am ersten Abend noch einen Nachtisch und zwar eben diesen Lime Pie. WOW! Ich war süchtig! Jeden Abend gab es den! Er ist cremig, kühl, schmeckt ein wenig nach Limette, der Boden krümelt ein wenig. Ich könnte mich reinsetzen! Am letzten Abend fragte ich nach dem Rezept. Der Koch erklärte es mir zuerst wortreich auf Englisch, schrieb dann alles auf und erklärte es mir noch einmal! Juhuuu, die Heimkehr war gesichert!

Featured imageDie letzten Wochenenden verlangte meine Reisebegleitung jedes Mal, dass ich eben diesen Lime Pie hier in Deutschland machen sollte. Am letzten war es dann so weit und was soll ich sagen? Zu zweit leerten wir die 28er-Springform fast komplett 🙂 Nicht unbedingt empfehlenswert, aber der Urlaub ist für uns zumindest vorbei, da brauch man auch keine was-weiß-ich-für-eine Figur für die Fotos mehr, hihi! Es braucht nur sechs Zutaten, ist so schnell und einfach zu machen, dass die Reisebegleitung (sonst nicht so küchenaffin) unbedingt lernen will den Pie zu machen – höhö, besorg dir erstmal eine Kuchenform 😉

So, genug erzählt! Hier kommt endlich das Rezept! Am längsten dauert es, die Kekse zu zerkrümeln. Den Rest erledigt der Kühlschrank – perfekt also für die warmen Tage, die uns erwarten.

Zutaten (für eine 28er Springform, für eine 26er n paar weniger Kekse):
ca. 140g Butterkekse (evt. n paar mehr oder weniger)Featured image
ca. 120g Butter
3 kleine Naturjoghurt (à 150g/ Becher)
Saft von 3 Limetten, Abrieb von einer
1 Dose gesüßte Kondensmilch
1 Päckchen Sofortgelatine (ohne Auflösen im Wasser)

Zubereitung:
Die Springform mit Frischhaltefolie auslegen, so kriegt man den Kuchen später gut raus. Für den Boden die Kekse entweder in einer Küchenmaschine zerkleinern oder mit einem Wellholz platt machen. In einer Schüssel mit der geschmolzenen Butter mischen und in die Form pressen. Die Kuchenbasis in den Kühlschrank stellen.
In der Zwischenzeit den Joghurt, die Kondensmilch, den Limettensaft (ca. 100ml), den Limettenabrieb und die Gelatine gut verrühren. Auf den Keksboden gießen und im Kühlschrank fest werden lassen.

Hinweis: wer den Kuchen weniger süß will, verwendet nicht die gesamte Menge Kondensmilch, sondern ersetzt einen Teil davon mit Naturjoghurt. Einfach nach persönlichem Geschmack ausprobieren.
Uns hat der Kuchen nach einer Nacht im Kühlschrank am besten geschmeckt, deswegen einfach rechtzeitig „backen“. Er übersteht dann sogar eine Zugfahrt nach Hause 😉

Quelle: O Antigo Carteiro

Sommer auf dem Teller: Quinoasalat mit Pfirsichen und Kirschen

Wisst ihr, was der Unterschied zwischen Sommer und Winter ist? „Im Sommer frieren die Pfützen nicht zu.“  (Gerald Drews). Brachte mich sehr zum Schmunzeln. Aber nein, ich will nicht mitmachen bei den Klagen über das Wetter und den Sommer und überhaupt. Und wenn der Himmel grau ist, es wieder regnet, dann machen wir es uns halt bunt! Featured image
Man muss sich nur die Marktstände ansehen: ein wahres Farbenmeer leuchtet dort. Rote Erdbeeren, gelbe Aprikosen, grüner Salat, Bohnen, Zucchini, die zartrosa Radieschen, weiße Zwiebeln, usw! Genauso bunt darf es auch auf dem Teller werden: Sommerfrüchte kann ich nicht genug kriegen. Der Duft von reifen Pfirsichen zieht mich magisch an. Den Kirschen kann ich auch nicht widerstehen. Und anstatt draußen auf der Wiese mich im Kirschkern-Spucken zu blamieren, wandern die Früchtchen in einen Salat. Da bleibt die weiße Hose auch eher von Flecken verschont 😉

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Obst im Salat ist wunderbar! Im Winter gibt es das viel zu selten, darum muss jetzt im Sommer umso mehr davon gegessen werden. Und schaut euch nur diesen Salat an: grün-rot-gelb-weiß! Alle Farben vertreten, damit verschönert man sich sofort den Tag und holt den Sommer einfach ins Haus. Wenn es dann wieder mal schön ist, darf der Quinoasalat auch sehr gerne mit auf die Picknickdecke. Durchhalten, ab morgen soll es trockener werden!

Zutaten (für 2-3 große Portionen):
100g ungekochter Quino (roter und weißer gemischt)
2 Pfirsiche
eine Handvoll Kirschen
ca. 50g ungeschälte, gesalzene Pistazien (mehr oder weniger)
1 SchalotteFeatured image
2 EL Olivenöl
3 EL Orangensaft (frisch gepresst)
1 EL weißer Balsamico
Salz, Pfeffer
ca. 50g Feta (oder mehr)
3 Zweige Basilikum
3 Zweige glatte Petersilie

Zubereitung:
Den Quino nach Packungsangabe kochen und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Schalotte fein würfeln. Für die Vinaigrette das Öl mit dem Essig und dem Orangensaft mischen, salzen und pfeffern. Zusammen mit der Schalotte unter den Quinoa mischen. Die Kräuter waschen und grob schneiden. Ebenfalls zum Quinoa geben.
Die Kirschen waschen, halbieren und den Kern entfernen. Die Pfirsiche waschen, halbieren, den Kern entfernen und in schmale Streifen schneiden. Die Pistazien aus den Schalen pulen und grob hacken. Den Quinoa abschmecken und auf eine Platte geben. Mit Obst, Pistazien und zerkrümelten Feta bestreuen und servieren.

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Hinweis: ich habe etwas mehr Vinaigrette gemacht, weil ich meinen Salat sehr gerne feucht esse. Fühlt euch frei noch etwas mehr Orangensaft, Öl und Essig hinzuzugeben.

Quelle: A house in the hills

Happy Hour: Erdbeer-Gin-Slushies

Alkohol am Morgen? Ähm ja, ich bin schon wach, aber keine Sorge, den Drink gab es zu einer vernünftigen Cocktailhour und nicht als Frühstück. Wobei… es sind so viele Früchte und Vitamine drin, da fällt gar nicht auf, dass das kein hypergesunder Smoothie ist 😉 Aber nein, ich empfehle diesen Drink nicht als Frühstücksersatz!

Featured imageIrgendjemand eine Idee, wie man „Slushy“ übersetzt? Meine Schwester und ich haben insgesamt knapp anderthalb Jahre USA-Aufenthalt hinter uns, aber eine adäquate Übersetzung ist uns nicht eingefallen. Bei meinen kurzen Recherchen hab ich festgestellt, dass Slushies normalerweise einfach mit Sirup und Eiswürfeln gemacht werden, die so lange gemixt werden, dass eine cremig-eisige Masse entsteht. Es gibt sogar Maschinen, die das für einen machen. Solch ein Gerät hab ich natürlich nicht, ich hab alles einfach in meinen Smoothimaker geschmissen, eine Art kleiner Standmixer und das hat super geklappt. Statt irgendeines Sirups werden hier gefrorene Erdbeeren benutzt – soooo toll fruchtig und wirklich simpel.
Ihr könnt euch diese Slushies ein wenig wie ein flüssiges Sorbet vorstellen: dickflüssig, kalt und fruchtig. Ideal für heiße Tage oder zum vom Sommer träumen, wenn draußen der Regen prasselt. Wenn Kinder oder Menschen, die keinen Alkohl trinken, auch was davon abkriegen sollen, dann einfach den Gin weglassen. Das geht bestimmt genau so gut 🙂 Und weil ich das so früh gepostet hab, habt ihr alle noch Zeit Erdbeeren zu kaufen, einzufrieren und euch damit den Abend zu versüßen. Habt ein schönes Wochenende!

Zutaten (für 2 Gläser):Featured image
300gr Erdbeeren, gewürfelt und tiefgefroren
200ml kalter Sprudel
50ml frisch gepresster Limettensaft (ca. 2 Limetten)
100ml Gin
40g Zucker (je nach Geschmack, mehr oder weniger)
100gr Crushed Iced (ich: weggelassen)

Zubereitung:
Die Zubereitung ist denkbar einfach: wer einen Standmixer oder einen Smoothiemaker hat, füllt einfach alle Zutaten in den Behälter und mixt so lange bis eine glatte Masse entsteht. Evt. noch mit Zucker abschmecken. In Gläser füllen und das Wochenende einläuten.

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Quelle: Joy the Baker (ja, ich weiß. Schon wieder, aber das war einfach soooo lecker)

Happy Birthday Kleine: Erdbeer-Oreo-Brownie

Heute vor 23 Jahren lebten wir glücklich und zufrieden auf einem Bauernhof umgeben von Ziegen, einem Pferd, Schweinen und Hühnern. Eine wahre Kindheitsidylle, auch weil die Bauersfamilie schon ältere Kinder hatte, die sich alle hingebungsvoll um Klein-Miri und den noch kleineren Bruder kümmerten. Es war deswegen für mich auch nicht überraschend als wir eines Tages in die Obhut von Tante Lisbeth und Onkel Erich (so nennen wir die ehemaligen Vermieter meiner Eltern heute noch!) gegebenFeatured image wurden. Den genauen zeitlichen Ablauf weiß ich nicht mehr, aber ich weiß noch genau, wie wir in der Küche saßen, vermutlich selbst gebackenes Brot aßen und mein Vater reinkam: wir zwei dürften jetzt wieder nach Hause kommen, dort würde unsere Mutter mit unserer kleinen Schwester auf uns warten.

Die Erwachsenen freuten sich rießig. Und ich? So genau habe ich das nicht kapiert, warum sollte ich auch nach Hause? Ich hatte was zum Essen und was soll ich denn bitte mit einer kleinen Schwester??? Ihr seht schon, die Prioritäten waren damals schon klar verteilt 😉 Featured imageDie Geburt der Kleinen ist meine frühste Kindheitserinnerung, wie genau wir uns angefreundet haben, weiß ich nicht. Aber wir kommen sehr gut miteinander aus und wenn es sie nicht gäbe, würde es hier nicht so etwas Geniales wie einen Erdbeer-Oreo-Brownie geben.

Zutaten (für eine Springform mit 20cm Durchmesser)Featured image
120g Mehl (plus 2 TL für die Form)
30g ungesüßter Kakao
85g Zucker (eher etwas weniger verwenden)
1/2 Tl Backpulver
eine Prise Salz
120ml warmer Kaffee (nein, den schmeckt man später nicht mehr)
60ml Öl
2 TL Vanilleextrakt

300ml Sahne
40gr Puderzucker
120g zerkrümelte Oreo

ca. 250g Erdbeeren
ein paar Oreos für die Dekoration

Zubereitung:
Die Springform einfetten und mit dem Mehl ausstäuben. In einer großen Schüssel die trockenen Zutaten (Mehl, Kakao, Zucker, Backpulver, Salz) vermischen. In einer kleineren Schüssel den Kaffee mit dem Öl und der Vanille vermischen. Die Kaffeeölmischung zum Mehl geben und nur so lange vermischen, bis es eine glatte Masse ist. Den Teig in die Springform geben und für 18-22min bei 175°C backen. Je nach Ofen dauert es länger oder kürzer bis ein Holzspießchen sauber raus kommt und der Kuchen somit durchgebacken ist.

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Solange der Kuchen bäckt und auskühlt, die Oreo zerkleinern. Das geht am besten, wenn man sie in einen Gefrierbeutel füllt und ein paar Mal mit einer Pfanne drauf haut oder mit dem Wellholz drüber fährt. In einem Rührbecher die Sahne steif schlagen, den Puderzucker und die zerkrümelten Oreo darunterrühren. Die Erdbeeren je nach Größe halbieren oder vierteln

Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, die Oreosahne darauf streichen und mit den Erdbeeren und den Oreos verzieren.

Quelle: Joy the Baker

zur Happy Hour dazu: Hot – Dog – Spießchen

Die letzten Freitage habt ihr an dieser Stelle ja oft einen Drink präsentiert bekommen. Leider habe ich heute kein Bild für euch 😉 Keine Sorge, nächste Woche wird hier wieder angestoßen. Meine Schwester hat am Montag Geburtstag (freut euch schon mal auf ihre Geburtstagstorte -grandios, sag ich nur!) und bei diesem Meating wird für Nachschub gesorgt.
Damit der Alkohol sich im Magen nicht so alleine fühlt, gibt es meistens was zum Essen dazu. Ich habe vor einer Weile für ein Jahr in Madrid gelebt und fand es schlimm wieder in Deutschland zurück zu sein, weil man nichts mehr zu seinem Bier, Tinto de Verano oder sonstigem Getränk dazu gekriegt hat. Die Tapas sind einfach genial!
Heute gibt es diese Hot-Dog-Spießchen. In Akkordarbeit sind die super schnell gemacht und machen auf nem Fingerfoodbuffet wunderbar was her. Im Mai hab ich die für eine Hochzeit gemacht und die kamen sehr gut an. Interessanterweise konnte ich Hot Dogs für eine Weile überhaupt nicht ausstehen: während eines Praktikums in New York (ja, ich bin schon viel in der Welt rumgekommen) gab es dieses typisch amerikanische Fastfood sehr oft freitags zum Mittagessen. Meistens war das ein Essen to go, weil vormittags eine Art Mitarbeiterversammlung war und es nachmittags dann aber direkt weiter zu Einsätzen ging. Je nachdem, wie lang das Treffen ging, fiel die Pause sehr kurz aus und so stopfte man sich schnell einen Hot Dog rein um wenigstens überhaupt was gegessen zu haben. Nach der Zeit hatte ich davon erstmal genug!
Die Dingerchen hier aber verdrücke ich nur zu gern. Schnappt euch einfach eine Freundin, den Mitbewohner, ein Familienmitglied und dann sind die Würstchen ratz-fatz aufgespießt!

Zutaten (für ca. 15 Stück)Featured image
4 kleine Strauchtomaten
2 dicke Gewürzgurken (ich: kleine Cornichons)
1 paar Blätter Romanasalat
6 Scheiben großes Toastbrot
15 Mini-Wiener-Würstchen
ca. 3 EL Mayonnaise
Salz, Pfeffer
3 EL Röstzwiebeln (ops, vergessen)
1 runder Ausstecher (auf den Durchmesser sollte des Würstle gut draufpassen)
15 Zahnstocher

Zubereitung:
Die Tomaten waschen und die Stielansätze entfernen, in ca. 5mm dünne Scheiben schneiden. Den Salat putzen, waschen, trocken schleudern und in ausstechergroße Stücke teilen.
Die Brotscheiben toasten und aus ihnen möglichst viele Kreise ausstechen. Hinweis: ich hab nur für das Foto ein paar runde Kreise ausgestochen, mir war zu viel Brot übrig. Deswegen hab ich die Scheiben nach dem Toasten dann geviertelt. Sah auch gut aus. Die Mini Wiener etwas anritzen und in einer heißen Pfanne 3-4min rundherum braten.
Die Brotkreise oder Vierecke jeweils mit etwas Mayonnaise beschmieren, dann jeweils eine Scheibe Tomate, 1 Salatstück, 1 Stück Gurke und ein Mini-Würstchen festspießen. Die Spießchen evt. noch mit Salz und Pfeffer würzen (hab ich nicht gemacht) und mit Röstzwiebeln bestreut servieren.

PS: vielen Dank, liebe Nele, dass du so lieb Fotoassistentin für den Vater gespielt hast 😉

Quelle: Das Kochbuch (Andreas Neubauer/ Michael Wissing)

Endspurt: Spargel mit Radieschen-Schnittlauch-Vinaigrette

Nach all dem Alkohol der letzten Beiträge gibt es endlich mal wieder was auf den Teller. Schließlich ist der Urlaub vorbei, da kann nicht einfach so weiter gelebt werden 😉 Aber der Genuss darf trotz Alltag nicht zu kurz kommen. Bei mir geht das Semester schon in den Endspurt, zwar läuft der Unibetrieb noch bis Ende Juli, aber in diese zweite Hälfte nach Pfingsten drängen sich bei mir nun einige Referate und schriftliche Ausarbeitungen.
Da ist Entspannung beim Kochen und Stärkung bei Essen umso wichtiger. Beim Stifteln der Radieschen für die Vinaigrette komme ich schon fast meditativ zur Ruhe – auch besser so, ich habe sonst zu schnell die Tendenz ein vegetarisches Gericht mit ein paar falsch platzierten Schnitten zu versauen 😉 Featured image

Falls man aber die Radieschen daheim bei der Family fürs Fotografieren schnippelt, eignet sich die Zeit aber auch hervoragend für ein Schwätzchen mit der Mutter. Wenn bei uns was in der Küche passiert, steht sie früher oder später neugierig da oder bietet beim ersten Schüsselklappern ihre Hilfe an. Wenn es dann auch noch was mit Spargel – ihrem absoluten Lieblingsgemüse- gibt, ist sie gleich noch viel lieber dabei. Der Spargel geht auch in den Endspurt; wer noch irgendwelche Spargelrezepte hat, die unbedingt ausprobiert werden müssen, nur her damit. Mein Essensplan für die Woche steht noch nicht komplett!

Zutaten (hat bei uns für 4 Personen mit Brot als Abendessen gereicht):
1kg SpargelFeatured image
4-5 EL Rapsöl
80ml Weißwein
Salz, Pfeffer, Zucker
1 Bund Radieschen
2 EL Apfelessig
1 EL Honig
1/2 Bund Schnittlauch

Zubereitung:
Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Spargel schälen, holzige Enden abschneiden. Spargel  in 2 Portionen teilen und jede Portion auf ein Stück Backpapier setzen. Mit jeweils einem EL Rapsöl beträufeln, mit Salz und Zucker bestreuen. Das Backpapier an allen 4 Ecken zusammenfalten. In jedes Päckchen 40ml Weißwein gießen und jedes Päckchen fest und kompakt verschließen. Päckchen auf ein Backblech setzen und im heißen Backofen auf der mittleren Schiene 30 Minuten schmoren lassen.
In der Zwischenzeit die Radieschen-Schnittlauch-Vinaigrette zubereiten. Dafür die Radieschen waschen, putzen und in dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben anschließend in dünne Stifte schneiden. In einer Schüssel 2,5 EL Rapsöl mit dem Apfelessig und dem Honig verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Radieschenstreifen unterrühren. Schnittlauch waschen, trocken schütteln, in Röllchen schneiden und zu den Radieschen geben.

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Die Spargelpäckchen aus dem Ofen holen und entweder portionsweise auf Tellern verteilen oder auf einer großen Platte anrichten. Die Radieschenvinaigrette darüber geben und sofort servieren.

Quelle: Schöner Tag noch