Aus dem Vorratsschrank: Gurkensalat mit Ingwer

Ich glaube, in jeder Küche gibt es so ein paar Sachen, die einfach immer da sein müssen. Als Notfallsration. Als Lieblingsgewürz. Als „damit kann ich alles mögliche kochen“. Bei mir zählt Ingwer dazu. Mal kommt er in nen Smoothie, dann mal in den Tee oder zur Verfeinerung in einen Gemüsewok. Aber im Salat hatte ich den jetzt noch nie.
Mal wieder hat Ottolenghi mich überrascht. Statt einen klassischen Gurkensalat mit Joghurt und Dill zu machen, kam etwas ganz anderes auf den Tisch. Ein bisschen scharf, trotzdem leicht und frisch. Es ist ein richtiger Spontansalat, den es bei uns zu einem spontanen Grillen gab. Vor lauter Hunger haben wir gar nicht groß Bilder gemacht, sondern uns einfach fröhlich und vergnügt um den Tisch gesetzt und die Gemeinschaft genossen. Hier wird es jetzt für ein paar Tage ruhiger werden – ich verabschiede mich in den Urlaub (Portugal!!!) und melde mich mit sehr, sehr, sehr guten Rezepten, wenn ich wieder da bin (freut euch schon mal auf einen Brownie mit Oreosahne und Erdbeeren!). Vielleicht betätigt mein Vater sich als Vertretung, wenn er meine kurze und hochqualifizierte Einführung verstanden hat 😉

Zutaten (habe leider das Rezept nicht zur Hand, deswegen nur so ungefähr):
1 SalatgurkeFeatured image
1 Stück Ingwer
1 Knoblauchzehe
1 kleine rote Zwiebel
1 EL Sesam (ich: Sonnenblumen, Pinienkerne…)
2 EL Reisessig (ich: weißer Balsamico)
2 EL Rapsöl
Salz, Prise Zucker

Zubereitung:
Den Ingwer und den Knofi schälen und in einem Mörser zerstoßen. Die Zwiebel in dünne Ringe schneiden und zusammen mit dem Ingwer und Knoblauch in Essig und Öl ziehen lassen. Dadurch wird sie etwas milder.
In der Zwischenzeit die Gurke schälen, längs halbieren und grob entkernen. Dann in dünne Scheiben schneiden. Zur Zwiebelmischung in die Schüssel geben, die Kerne dazu, mit Salz und Zucker abschmecken und fertig!

Quelle: Genussvoll Vegetarisch von Yotam Ottolenghi

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Happy Hour: Rhabarber Gin Fizz

Und zack, schon ist wieder Freitag! Steht bei euch dieses Wochenende eine Reise in die Pfingstferien an oder genießt ihr den Sonnenschein in eurem Heimatstädtle? So oder so lässt sich das Wetter und der Umstand von Featured image(hoffentlich) ein paar freien Tagen sehr gut mit einer Happy Hour einläuten. Wenn ihr den Rhabarbersirup von letzter Woche brav nachgekocht habt, dann habt ihr den Rhabarber Gin Fizz ganz schnell zusammen gerührt. Viel aufwändiger wird es bei den Drinks hier auf dem Blog auch nicht, versprochen! Lieber investiere ich meine Zeit in Häppchen zu den Getränken und überlass das Shaken Freunden. Aber klar, so ein bisschen was muss ich schon können, weil die Freunde leider nicht immer ihre Bar für mich öffnen 😉
Traditionellerweise wird Gin Fizz ja nur mit mit Zitronensaft und Zuckersirup gemacht, es gibt aber inzwischen auch schon diverse Varianten zum Beispiel mit Basilikum. Im Originalrezept wird statt Rhabarber- Erdbeersirup verwendet, schmeckt bestimmt auch gut. Prost!

Zutaten (für ein kleines Glas):
30ml GinFeatured image
20-30ml Rhabarbersirup (je nach Geschmack)
1-2 Scheiben Limette
1 Stück Schale einer unbehandelten Zitrone
60ml Mineralwasser
Eiswürfel
Zucker für die Dekoration

Zubereitung:
Für den Zuckerrand zwei kleine Teller, einen mit etwas Wasser, einen mit etwas Zucker bereitstellen. Das Glas zuerst kopfüber in das Wasser, dann in den Zucker tauchen.
Für den Drink ein paar Eiswürfel in das vorbereitete Glas geben, den Gin einfüllen und den Rhabarbersirup vorsichtig einfließen Lassen. Limettenscheibe und Zitronenschale dazugeben und mit dem Mineralwasser auffüllen.
PS: man beachte die gar nicht verkrampfte Fingerhaltung beim obersten Bild 😀 Und danke Papa für die wunderschönen Fotos, die gefallen mir hiervon ganz besonders gut!

Featured image

Quelle: DAYlicious.

Für Pia: Erdbeer-Rhabarber-Kokos-Kekse

Eigentlich wollte ich diesen Post mit dem Titel „Zeitmanagment“  oder so überschreiben. Ich habe das Wochenende daheim verbracht, zwar hauptsächlich zum Schlafen vor und nach einer Hochzeit (was nicht viel war 😉 ), aber die wachen Stunden wollte ich ausnutzen um noch ein paar Bilder für den Blog machen zu lassen. Das hat nicht so gut geklappt, weil nicht nur ich vielbeschäftigt (und dann hundemüde) war, sondern auch mein Vater, der Fotograf.
Ich hatte freitags zwischen Arbeit und Uni noch schnell diese Cookies gebacken und war echt stolz das noch geschafft zu haben, nur um dann gestern wieder ins Unistädtle zu fahren und die Kekse…tja, es gab zwar noch welche, aber vor lauter sind wir nicht dazugekommen Bilder zu machen.

Das wäre echt schade gewesen, denn die Kekse sind sooo lecker. Es sind keine Featured imagetypischen Cookies, sie sind nicht knusprig und krümelig. Sie sind vielmehr kuchenartig und durch Erdbeer, Rhabarber und diesen Hauch Kokos sehr saftig. Einfach mal eine andere Möglichkeit um Rhabarber zu verwerten und Erdbeeren nicht nur so zu vernaschen. Aber mein Vater ist einfach der Beste (ein Kompliment, das man ihm ganz ungeachtet von irgendwelchen Ehrentagen machen kann) und so fand ich heute in meinem Mailpostfach die Bilder, die ihr hier sehen könnt. Irgendwie hat er in seinen vollen Terminkalender noch Foodstyling reingequetscht 🙂 Er hat es halt drauf mit dem Zeitmanagment!

Und warum ist der Post jetzt mit „Für Pia“ überschrieben? Am Freitag hab ich auf dem Nachhauseweg noch ein paar Kostproben von den Keksen bei meiner Cousine (das ist die Pia) und ihren Eltern und Bruder vorbeigebracht. Genau vier Kekse, für jeden einen. Heute krieg ich eine Mail von meiner Tante, dass Pia alleine drei Stück gegessen hätte, weil die ihr so geschmeckt haben. Sie bräuchte unbedingt das Rezept. Bitteschön, liebe Pia, hier kommt es… extra für dich!

Zutaten (für ca. 30 Kekse…je nach Größe)
150g Rhabarber
100g Erdbeeren
175 g Butter
140g brauner Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
1 EL Milch
275g Mehl
75g Kokosflocken
1 TL Backpulver
1 Prise SalzFeatured image

Zubereitung:
In einem kleinen Topf Butter und Zucker auf kleiner Stufe schmelzen. Der Zucker soll sich teilweise gelöst haben, ganz gelingt das mit braunem Zucker nicht, es wird eher eine zähflüssige Masse. Die Mischung etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Erdbeeren und Rhabarber vorsichtig waschen und in sehr kleine Stücke schneiden.
Die Butter-Zuckermischung in eine Rührschüssel umfüllen und die Eier einzeln unterrühren. Milch dazugeben. Das Mehl mit den Kokosflocken, dem Backpulver und dem Salz vermischen und zur Buttermischung geben. Zum Schluss vorsichtig die Erdbeeren und den Rhabarber unterheben.

Mit Hilfe von zwei Teelöffeln kleine Teighäufchen auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche setzen und etwas platt drücken. Dabei bitte genügend Abstand zwischen den Häufchen lassen, weil sie während des Backens auseinanderlaufen.

Die Kekse nacheinander (immer nur ein Blech) auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Ofen bei 190 °C Ober-/Unterhitze für ca. 12 Minuten backen bis die Ränder leicht gebräunt sind, herausnehmen und abkühlen lassen. Micha empfiehlt, die abgekühlten Kekse dann erneut bei 100 °C Umluft für 40 Minuten in den Ofen geben. Diesen Schritt hab ich vergessen, aber die Kekse haben trotzdem problemlos geklappt.

Quelle: Grain de Sel -Salzkorn

Happy Hour: Rhabarbersirup und eine Barbara

Nach all dem Spargel der letzten Einträge kommt hier das nächste Frühlingsgemüse, das an den Marktständen um Aufmerksamkeit buhlt: der Rhabarber. Statt ihn zu einem Kuchen zu backen, wird er heute zu einem Sirup verkocht und daraus dann ein Getränk zur Happy Hour gemischt. Hugo und Inge kennt ihr ja bestimmt?! Zumindest den Hugo (Holunderblütensirup mit Sekt und Minze) kann man in den meisten Bars trinken. Seit einer Weile macht Inge  (Ingwersirup mit Sekt) ihm Konkurrenz.

Und jetzt also Barbara. Diese Variante hab ich zumindest hier im Unistädtle noch nirgendwo gesehen, auch wenn es überall Rhabarberschorle zu trinken gibt. Auf Featured imagedie Idee bin ich gekommen, als ich bei Barbara ihre Getränkekarte durchgeschaut habe. Dabei habe ich ihren Rhabarber-Vanille-Sirup entdeckt und genau so nachgekocht. Bei einem Kurzbesuch gestern daheim wurde der dann auch gleich verköstigt und als sehr, sehr lecker befunden! Mir gefällt total, wie die Vanille rausschmeckt. Und der Rhabarber macht sich wunderbar mit Sekt! Ganz große Nachkochempfehlung! Ich werde auch noch ein paar Fläschle damit füllen 🙂 Wer weiß, vielleicht gibt es bei euch ja auch bald eine Rhabarberschorle zu trinken.

Jedenfalls habt ihr jetzt eine Woche Zeit den Sirup nachzukochen, denn nächsten Freitag wird es damit in der Happy Hour einen Rhabarber Gin Fizz geben. Und der ist mindestens genau so empfehlenswert!

Rhabarber-Vanille-Sirup (hat bei mir knapp 700ml ergeben):
700gr Rhabarber
400-450 g Zucker
eine Vanillestange
225ml Wasser
Saft von einer Limette
Saft von einer Zitrone

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Zubereitung:
Den Rhabarber waschen und in Scheiben schneiden. Ich musste meinen Rhabarber nicht schälen und habe dadurch eine schöne rote Sirupfarbe bekommen. Den Rhabarber zusammen mit dem Zucker, dem ausgekratzten Mark der Vanillestange und der Stange selbst in einen Topf geben und eine Stunde Flüssigkeit ziehen lassen.

Dann Wasser und die Zitrussäfte dazugeben und alles eine halbe Stunde köcheln lassen bis der Rhabarber sehr weich ist.
Zum Sterilisieren kochendes Wasser in die Fläschle geben, kurz stehen lassen und mit Handschuhen (!) ausgießen. Die Rhabarbermischung durch ein feines Sieb streichen und im Topf noch einmal kurz aufkochen lassen. Evt. mit etwas mehr Zitronensaft abschmecken. Mit Hilfe eines Trichters in die Fläschle abfüllen und verschließen.

Der Sirup hält sich angebrochen einige Wochen im Kühlschrank.

Barbara (für ein Glas):Featured image
ca. 3 EL Rhabarber-Vanille-Sirup
ca. 150ml Sekt
ein paar Eiswürfel
eine Scheibe Limette
nach Wunsch Minze oder Zitronenmelisse oder einen Stengel Rhabarber

Alle Zutaten in einem Glas nach Wahl mischen und schon ist die Happy Hour gesichert und das Wochenende kann beginnen!

Quelle: Barbaras Spielwiese

To cook or not to cook: (roher) Spargel-Eiersalat mit Biss

Raw „kochen“ ist ja ein sehr großer Trend: anstatt den Blumenkohl wie gewöhnlich zu kochen und in einer Bechamel zu servieren, wird er roh püriert und als Pesto zu Zucchininudeln gegessen. Auch der Brokkoli kommt um ein Wasserbad herum und landet gleich so in der Salatschüssel. Gegen rohes Gemüse habe ich prinzipiell nichts, die meisten Abendessen daheim bestehen neben Brot und Wurst aus Tomaten- und Gurkenstücken. Und ich könnte auch tagtäglich einen Karottensalat verputzen. Featured image
Aber so manches Gemüse wie der oben genannten Blumenkohl und Brokkoli… puuuuh, ich kann mich ja an manches gewöhnen, aber diese Zubereitungsarten waren mir zu speziell. Zum Glück ließen sich die „gekochten“ Essen für meinen Geschmack genießbarer machen, indem ich es einfach erhitzt hab – Vitamine hin oder her!
Für diesen Spargel-Eiersalat wird der Spargel eigentlich auch nicht gekocht, aber roh konnte ich mich dazu nicht überwinden. Wer also gerne raw isst, der darf auf diesen Schritt gerne verzichten. Crunchy wird der Salat trotzdem, weil Kürbiskerne drin sind und die Radieschen und der Apfel natürlich auch ihren Biss behalten. Ganz große Empfehlung für ein Picknick auf ner Scheibe Brot oder einfach so zum Grillen dazu – dort kommt dieser Salat heute zumindest bei mir zum Einsatz. Schnell gemacht is’er nämlich auch! Nutzt die Spargelsaison und das Sommerwetter heute 🙂

Zutaten für ca. 4 Personen:
6 Eier
100g Kürbiskerne
1 Apfel
1 Bund Radieschen
1 Bund Spargel (eigentlich nur 5 Stangen, aber bitte! Das wäre zu wenig)
1 Bund Schnittlauch
120ml Naturjoghurt (ich: etwas mehr)
2 TL Mayonnaise
1 TL Curry
etwas Cayennepfeffer
Salz

Featured image

Zubereitung:
Den Spargel im unteren Drittel schälen und in ca 2-3cm lange Stücke schneiden. Die Stücke für ca. 2min in kochendem Wasser blanchieren, abgießen und kalt abschrecken. Die Eier in ca. 8min hart kochen. Die Radieschen rädeln und den Featured imageApfel in Würfel schneiden. Den Schnittlauch fein schneiden. Für die Sauce den Joghurt mit der Mayo und den Gewürzen vermischen, den Schnittlauch untermischen.
Die Eier schälen und abkühlen lassen. Dann in Würfel schneiden und mit allen anderen Zutaten in einer Schüssel vorsichtig vermischen – die Eier sollen nicht komplett vermatscht werden. Nach Wunsch mit Gänseblümchen dekorieren. Fertig!

Quelle: The Green Kitchen (David Frenkiel & Luise Vindahl)

To go: Linsensalat mit Radicchio, Avocado und Mango

Wer wie ich tagtäglich in die virtuellen Kochbücher der Foodblogs abtaucht, der enteckt dabei sehr häufig Rezepte, die einen sofort ansprechen und gar nicht erst auf einer Nachkochliste, sondern gleich auf dem Einkaufszettel landen. So erging es mir als ich bei Micha diesen Salat hier entdeckte. Dank ihrem Blog hab ich erst die Kombination von Obst zu herzhaften Gerichten kennen gelernt; klar, Pizza Hawaii kennt jeder mit Ananas, aber Früchte in Salate zu schmeißen, kannte ich so nicht. Ich warne euch schon mal vor, dass im Sommer definitiv ein Salat von ihr verbloggt wird, nachdem ihr nie mehr Melone anders essen wollt 😉

Heute erstmal ihr Linsensalat. Unbedingte Nachkochempfehlung! Der Salat ist Featured imageschnell gemacht und hat mir am nächsten Tag sogar noch ein bisschen besser geschmeckt, auch wenn da die Avocado schon etwas verdatscht war. Aber es passt alles so wunderbar zusammen! Hier in der Gegend isst man Linsen ja sehr gerne und vor allem mit Spätzle zusammen. Schande über mein Haupt, aber ich habe statt Alb-Leisa Belugalinsen verwendet… da wohnt man in Sichtnähe zur Schwäbischen Alb und hat dann dieses Produkt nicht im Haus, oje!
Verpackt lässt sich der Linsensalat problemlos mit zur Uni oder auf die Arbeit nehmen. Oder jetzt am Wochenende zu Gegrilltem servieren. Habt ein schönes Wochenende!

Zutaten (für 2 Portionen):
100g Linsen
1 EL Stangensellerie (hatte ich nicht)
1 rote Zwiebel
1 Avocado
1/2 Mango
ein paar Blätter Radicchio
2 Tl Tahini (weggelassen, mag ich nicht!)
Saft einer halben Limette
2 EL heller Balsamico
2 Msp. Curry
Salz, Pfeffer
3 EL Olivenöl

Zubereitung: Featured image
Die Linsen in ca 20min garkochen – salzen erst danach bitte. In der Zwischenzeit die Avocado schälen und in Würfel schneiden, die Mango ebenso. Den Radicchio in feine Streifen schneiden und die Zwiebel fein würfeln. Aus dem Limettensaft, den Gewürzen und dem Öl eine Vinaigrette zusammen rühren.
Die Linsen abgießen und sofort mit der Vinaigrette und der Zwiebel (damit die milder wird) mischen. Etwas auskühlen lassen, dann die restlichen Zutaten unterheben. Alles noch ein paar Minuten durchziehen lassen oder einpacken und sich auf die Mittagspause freuen.

PS: Bilderrätsel – wer sieht meinen Vater und mich? 😉

Quelle: Grain de sel – Salzkorn

Dekadent: Spargel-Quiche

Überall werden momentan Spargelrezepte gepostet – höchste Zeit, dass es nach all dem Süßkram der letzten Wochen hier auch mal wieder herzhaft zugeht. Der April war arbeitsmäßig bei meinem Vater so voll, dass es außer an Ostern und dem Geburtstag meiner Mutter keine Treffen gab. Das wurde letzte WFeatured imageoche nachgeholt und dabei entstanden auch neue Essensbilder.

Diese Spargel-Quiche ist aus meiner Sicht sehr dekadent. Nicht weil die außergewöhnlich gehaltvoll ist, aber es werden hauptsächlich die Spargelspitzen verwendet! Die langen weißen „Endstücke“ dienten mir als Nachmittagssnack und die grünen „Endstücke“ wanderten in einen wunderbaren Salat, den ich euch auch bald präsentiere. Die Spargelköpfe schmecken (mir) besonders gut und hier sind sie wunderbar aufgereiht.
Ein paar Worte noch zum Quicheteig: FANTASTISCH! Sooo toll zum Bearbeiten, lässt sich wunderbar ausrollen und schmecken tut er sowieso. Meine Schwester, die Quiches gegenüber eher abgeneigt ist, bemerkte sofort, dass der Teig wirklich gut sei. Lasst euch das als Empfehlung dienen 😉

Featured image

Zutaten (für eine 35x13cm schmale Form):
Quicheteig
125g Mehl
60g Magerquark
60g weiche Butter
1 Eiweiß (das Eigelb aufbewahren!)
Salz
Butter und Mehl für die Form und zum Ausrollen
Füllung
10 Stangen weißer Spargel
10 Stangen grüner Spargel
1 Ei
1 Eigelb
80ml Sahne
50g Emmentaler
Salz, Muskatnuss, Pfeffer

Zubereitung: Featured image
Die Zutaten für den Quicheteig in einer Küchenmaschine oder mit den Händen zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten (das macht Spaß!) und den Teig ca. 1h im Kühlschrank ruhen lassen.
Weißen Spargel ganz, grünen Spargel im unteren Drittel schälen und entsprechend der Form zuschneiden. Weißen Spargel 5min in kochendem Salzwasser garen. Grünen Spargel zugeben und weitere 3min mitgaren. Abgießen. Ei und Eigelb mit Sahne, Salz und Muskatnuss verquirlen.
Den Backofen auf 175°Umluft vorheizen. Den Teig ausrollen und in die gefettete Form geben, den Spargel darauf verteilen und die Eiersahne darübergießen. Die Quiche mit dem Emmentaler bestreuen und mit Pfeffer würzen. Auf der mittleren Schiene 20min backen. Lafer empfiehlt dann den Ofen herunterzuschalten und bei 150° noch 10-15min weiterzubacken. Das habe ich bei meiner Form/ Quichegröße nicht gebraucht. Einfach mal bisschen rütteln, ob die Masse gestockt ist. Falls die Quiche zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken. Dazu schmeckt Salat und Wein.

Quelle: Der große Lafer.