Kein Babybrei: Möhrenpaste mit Harissa und Pistazien

Ihr kennt doch sicherlich die typischen Babybreisorten: Karotte – Kartoffel. Brokkoli – Kartoffel, usw. Alle sehen ziemlich gleich aus und schmecken meistens nach kaum etwas. Als ich diese Möhrenpaste nach Ottolenghi machte, war deshalb auch gleich ein Kommentar: „Mmmmh und das soll was für uns sein. Sieht aus wie Babybrei!“ Wer allerdings einmal davon gekostet hat, will das nicht an einen Säugling verfüttern: durch Harissa bekommt das Ganze eine schöne Schärfe. Wem das zu viel ist, der nimmt sich einfach mehr vom Joghurt zur Kühlung dazu 😉

Ich fand die Möhrenpaste einen super Aufstrich auf frischem oder getoasteten Brot. Außerdem ist die Zutatenliste überschaubar (das ist ja nicht immer so bei Ottolenghi – Rezepten ;-)) und vieles davon hat man sowieso schon im Haus.

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Zutaten (für 4 als Vorspeise oder für eine große Gruppe als Aufstrich)
1 EL Olivenöl (plus etwas mehr zum Beträufeln)
15g Butter
1kg Möhren
200ml Gemüsebrühe
Abgeriebene Schale von einer Bio – Orange
Abgeriebene Schale von einer Bio – Zitrone
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
2 TL Harissa (Chilipaste)
200g griechischer Joghurt
1 El Zitronensaft
25g Pistazienkerne, grob gehackt
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Die Möhren schälen und in ca. 2cm dicke Scheiben schneiden. Das Olivenöl und die Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Die Möhren hineingeben und unter häufigem Rühren 6min anschwitzen bis sie etwas weicher geworden sind und Farbe angenommen haben. Die Brühe zugießen und die Möhren bei reduzierter Hitze zugedeckt 25min köcheln lassen bis sie sehr weich sind und kaum noch Flüssigkeit in der Pfanne ist.
Die Möhren mit 3/4 Tl Salz grob pürieren. Abkühlen lassen, anschließend Orangenschale, Knoblauch, Harissa, Pfeffer und die Hälfte der Zitronenschale unterrühren.
Den Joghurt mit dem Zitronensaft, der restlichen Zitronenschale und einer kräftigen Prise Salz verrühren.
Den Joghurt auf einer Platte verteilen und mit der Möhrenpaste bedecken. Die Pistazien darüberstreuen, mit etwas Olivenöl beträufeln und servieren.

Quelle: Vegetarische Köstlichkeiten von Yotam Ottolenghi

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