Kochduett: Butter-Tomaten- Gnudi

Selbstgemachte Gnocchi sind der Hammer, nicht zu vergleichen mit dem gekauften Zeug aus dem Kühlregal. Letzte Woche entdeckte ich bei Susanne die wunderschönen Gnocchi alla Bismark und erinnerte mich daran, dass ich eigentlich schon läääängst diese Gnudi verbloggen wollte. Ja, so schön geformt wie ihre sind meine nicht. Schmecken tun sie trotzdem 🙂

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Zum ersten Mal gab es Ricotta-Gnocchi in Madrid -2012 bin ich für ein Jahr in die spanische Hauptstadt. Im Sinne des perfekten Timings hab ich mir einen Monat vor der Abreise noch nen Freund angelacht, der so oft wie möglich zu Besuch kam. Gefühlt war das immer noch zu selten, aber immerhin haben wir uns circa alle zwei Monate gesehen. Bei seinem letzten Besuch ging es dann auch nicht mehr primär um Sehenswürdigkeiten und wir nahmen uns auch ganz entspannt die Zeit um selbst zu kochen. Und so standen wir einen Mittag einträchtig in der Küche und rollten Gnocchi 🙂 Eine Tomatensauce dazu und fertig war der Genuss.

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Den Kerl hab ich immer noch an meiner Seite, Gnocchi wurden nicht nur bei dieser einen Gelegenheit gerollt -eine praktische und leckere Form von Paartherapie 😉 Neben der einfachen Ricottaversion kann ich mindestens ebenso die Kartoffelversion empfehlen. Wer das Kochbuch „Der Große Lafer“ hat, kann getrost alle Gnocchirezepte nachmachen. Eins besser als das andere, erprobt für euch im Kochduett!

Bei dieser Gnudiaktion stand ich zusammen mit meiner Mutter in der Küche: während ich die Gnudi kochte, schwenkte sie Tomaten in der Pfanne. Bitte achtet darauf, dass ihr die Gnudi wirklich nur 3min im Wasser lasst, ich hatte sie vor lauter Schwätzen n Tick zu lang drin. Und nicht wundern -die Dingerchen sind sehr sensibel, zergehen dafür aber auch auf der Zunge!
Welche Rezepte könnt ihr für ein Kochduett emfehlen? Es soll kein Duell sein, sondern gemeinsam verbrachte Zeit mit einem schmackhaften Ende.

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Zutaten (für 5 Personen):
1kg Ricotta
100g Parmesan
frisch geriebene Muskatnuss nach Belieben
1 Packung Hartweizengrieß zum Bestreuen

Zum Servieren:
Butter
Basilikum
kleine Cocktailtomaten
Parmesan

Zubereitung:
Den Ricotta mit je einer Prise Meersalz und schwarzem Pfeffer in eine Schüssel geben. Den Parmesan und etwas Muskat dazureiben. Alles kräftig verrühren. Abschmecken -die Muskatnote sollte dezent sein. Ein großes Tablett mit reichlich Grieß bestreuen. Aus der Ricottamischung 3cm große Kugeln formen und diese im Grieß wenden, bis sie gut davon umhüllt sind. Der Teig sollte etwa 40 Gnudi ergeben. Das Tablett schwenken. Die Gnudi gut mit Grieß bedecken und für 8h, noch besser über Nach, in den Kühlschrank stellen -der Grieß entzieht den Gnudi Feuchtigkeit und sorgt für eine feine Hülle.
Die Kochzeit für die Gnudi beträgt nur 3min. Bitte nicht alle Gnudi auf einmal in einen Topf geben, sondern maximal 10-15, je nach Topfgröße. Dafür einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und von der entsprechenden Menge Gnudi den überschüssigen Grieß abschütteln und ins Kochwasser geben. Die Hitze reduzieren.

Zum Servieren in einer Pfanne die Butter aufschäumen, beliebig viele Cocktailtomaten dazugeben und kurz braten. Die Gnudi direkt aus dem Topf in die Pfanne geben, einen Löffel Kochwasser hinzufügen. Sobald Butter und Wasser emulgiert sind, die Pfanne vom herd nehmen. Parmesan über die Gnudi reiben und in vorgewärmten Schalen servieren. Basilikum drüber, fertig!

Quelle: Jamies Wohlfühlküche (Jamie Oliver)

Happy Hour: Fruchtige Rosé Sangria

Ich würde euch ja zuuuuu gerne eine legendäre Familiengeschichte erzählen, die von einem Wochenende in Speyer und einen Waldbeerensecco handelt. Das Wochenende hat letztes Jahr stattgefunden und der Waldbeerensecco wurde von der besten Mutter überhaupt getrunken. Vermutlich wäre die Geschichte für euch gar nicht so lustig, aber das werden wir nie erfahren, weil manches dann doch besser privat bleibt.

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Erzähle ich euch also lieber was zu diesem fruchtigen Rosé-Sangria. Die habt ihr meiner Schwester zu verdanken (siehe letzten Blogbeitrag ;-)) Am vergangenen Freitag saßen wir zusammen, was selten genug vorkommt. Und sie erzählt mir munter, dass der diesjährige Sommertrend schlechthin ja Bowle sei und sie sooo gerne jetzt eine trinken würde. Also hat sie mal ein Rezept gesucht und ich hab nebenher den Keller nach Zutaten durchsucht und ZACK, standen wir in der Küche und zerkleinerten mit kindischem Gekicher die Wassermelone. Verrückt, was sich in der Vorratskammer meiner Mutter an Ausstecherformen findet und so kann diese Bowle in unserem Fall Spuren von Tier enthalten 🙂

Und was soll ich sagen: lecker diese Bowle! Das Auffüllen mit Sekt ist eindeutig ein Gewinn, dadurch wird die Süße gemildert, das Ganze etwas spritziger und hicks, der Alkoholpegel steigt ein wenig. Deswegen bitte, bitte nicht als Durstlöscher verwenden! Sollte eigentlich klar sein, aber bei den Temperaturen ist zusätzlich Wasser zur Bowle obligatorisch!

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Sehr guter Sommertrend, dieser Rosé Sangria 🙂 Ich hoff, ihr lasst sie euch auch draußen im Grünen in lieber Gesellschaft schmecken. Habt einen schönen Sommerabend!

Zutaten für 4 Personen:
1 Flasche trockener Roséwein
3 EL Triple Sec (ich: 6EL)
3 EL Agavensirup
125g Himbeeren (ich: ein paar Blaubeeren)
60g Erdbeeren
80g Wassermelone
1/2 Pfirsich
1 Limette (ich: Zitrone)
400ml trockener Sekt
Eiswürfel zum Servieren

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Zubereitung:
Wassermelone würfeln oder ausstechen. Pfirsich, Erdbeeren und eine Hälfte der Zitrone in dünne Scheiben schneiden. Roséwein, Triple Sec und Agavensirup in einer Bowleschüssel oder einem Krug mischen. Die verbleibende Zitronenhälfte auspressen und den Saft zur Weinmischung geben.
Früchte hinzufügen, vorsichtig ummischen und im Kühlschrank 3-4h durchziehen lassen. Kürzer reicht auch 🙂 Zum Servieren in ein Glas mit Eiswürfeln geben und mit Sekt auffüllen.

Quelle: Springlane

 

Amerikanischer Schokokuchen

Es gab mal eine Zeit hier in Deutschland, in der Muffins, Cupcakes & Co noch nicht so bekannt waren. Zumindest in der Gegend, in der ich aufgewachsen bin. Statt Muffins hat meine Mutter „Törtchen“ gebacken, die der absolute Hit auf sämtlichen Geburtstagen, Kuchenverkäufen oder Ausflügen waren. Noch ohne die Muffinformen waren ihre Törtchen etwas breiter und dünner, aber trotzdem beliebt. Wir kannten ja nichts anderes.

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Nach dem Abitur machte ich mich dann auf ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten, auf nach New York! Ich glaube, zu diesem Zeitpunkt waren Muffins schon in Deutschland angekommen, aber Frosting auf Cupcakes war mir noch nie begegnet. Deswegen war es ein umso eindrücklicheres Erlebnis als eine Kollegin aus meinem Team eines Tages mit knallbunten Cupcakes ankam, deren Cremehütchen mindestens so groß war wie die eigentliche Teigmasse. Ich kann euch nicht mal mehr genau sagen, wie die Sorten hießen. Einer war auf jeden Fall mit Schokolade, der andere mit Zitrone und einem blauen Frosting, das optisch an Schlümpfe erinnerte. Geschmeckt haben die Cupcakes hauptsächlich süß; ich erinnere mich, dass mir nach der Hälfte schlecht war, ich aber trotzdem fasziniert war von diesem Gebilde.

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Daran musste ich denken als meine Schwester mit dieser Schokobombe ankam: eine Art Brownieteig, den sie nicht nur einfach mit der Schokomasse überzogen, sondern sogar gefüllt hat. Wenn schon, denn schon 🙂 Wer aber behauptet, dass es solche kalorienreiche Kuchen nur in den USA gibt, der vergisst Klassiker wie den Frankfurter Kranz. Der wird schließlich auch mit ner ordentlichen Buttercreme gefüllt und bestrichen.
Die Zuckermengen in diesem amerikanischen Schokokuchen sind immer noch sehr hoch, aber nun ja, vegan-glutenfrei-und sonstiges Zeug muss ja nicht immer sein 😉 Kleine Stückchen reichen und sollten verkraftet werden. Mit dieser Menge macht ihr also viele Menschen glücklich!
Ein Tip noch: den Kuchen nicht frisch aus dem Kühlschrank servieren -sonst ist das Frosting zu fest. Lieber schön Zimmertemperatur annehmen lassen, dann schmeckt es noch besser! Zu den Mengenangaben: meine Schwester hat die doppelte Menge Frosting gemacht und konnte deswegen den Kuchen füllen.

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Für den Kuchen:
85g Butter, zimmerwarm
145g brauner Zucker
25g weißer Zucker
1 großes Ei
1 Eigelb
175ml Buttermilch
40g Kakao
125g Mehl
1/2 TL Backpulver
1/4 TL Natron
1/2 TL Salz

Für das Frosting:
55g Schokoladenkuvertüre (Zartbitter)
180g Puderzucker (weniger verwendet)
115g zimmerwarme Butter
1 EL Milch
Optional: Salz oder Vanilleextrakt, Zuckerstreusel zur Deko

Zubereitung:
Den Ofen auf 175° vorheizen. Eine ca 20x20cm große Form einfetten und mit Backpapier auslegen. In einer großen Schüssel Butter und Zucker schaumig rühren. Die Eier hinzufügen, alles gut vermischen. Dann Buttermilch zugeben und verrühren. Die trockenen Zutaten (Mehl, Kakao, Backpulver, Natron und Salz) miteinander vermischen und alles zu einem Teig verrühren. In die vorbereitete Fom geben, glatt streichen und 25-30min backen. Aus dem Ofen holen, 10min in der Form abkühlen lassen, dann aus der Form holen und komplett auskühlen lassen.
Für das Frosting die Schokolade schmelzen und mit allen anderen Zutaten vermischen. Falls die Masse zu flüssig erscheint, noch kurz in den Kühlschrank während der Kuchen abkühlt, aber achtet darauf, dass sie nicht zu fest wird, sonst lässt sie sich nicht verteilen. Abschließend den Kuchen mit Zuckerstreuseln dekorieren und yeaaaah, Kuchen!!!!!

Quelle: Smitten Kitchen

Kokosjoghurt -vegan, lactosefrei, ganz einfach selbstgemacht Schritt für Schritt

Wow, da rezensiere ich ein Kochbuch, das die schnelle Küche präsentiert und stelle dann einfach ein Rezept vor, das so gar nicht in diese Kategorie passt 🙂 Bis man den Joghurt verwenden kann, dauert es gut 24h, aber hey, er ist so einfach gemacht! Versprochen -da können die gekauften Varianten aus dem Supermarkt nicht mithalten.

Ich habe meinen Vater recht ausführlich Bilder machen lassen. Die verwendeten Produkte, die ihr hier seht, dienen nur zur Orientierung, nichts wurde gesponsert. Im Vorfeld habe ich sehr viel zur (veganen) Joghurtherstellung gelesen: man solle nicht mit einem Metalllöffel die Masse umrühren, luftdicht verschließen auch nicht, sondern bitte nur mit einem Tuch abdecken, usw.

Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, habe ich die Gläser verschraubt und sie einfach auf dem Fensterbrett in der Küche stehen lassen. Umgerührt habe ich tatsächlich nur mit Plastiklöffeln, aber nun ja, ich glaube, das hätte auch keinen Unterschied gemacht 😉 Das Resultat war echt lecker! So einfach, minimaler Aufwand und soooo lecker! Das nächste Mal versuche ich den Joghurt statt mit Kokoscreme mit Kokosmilch herzustellen und den Joghurt dann nicht nur süß zu Müsli zu essen, sondern auch mal als Tzatziki.

Ich hoff, ich hab euch Lust gemacht, das auch mal auszuprobieren! Habt einen schönen Sonntag!

Zutaten für ca 600ml Joghurt:
200g Kokoscreme (Vollfettstufe)
350ml kochendes Wasser
2 probiotische Kapseln

Zubereitung:
Zuerst die Gläser sterilisieren. Entweder im Geschirrspüler im heißesten Waschgang oder für 20min in den 170°C heißen Ofen. Ich hab die Gläser mit kochendem Wasser sterilisiert, einfach und schnell.
Die Kokoscreme in der Plastikhülle 10 bis 15min in eine Schüssel mit heißem Wasser legen, damit sie weich wird. Anschließend mit den Händen sanft kneten, um etwaige Klümpchen aufzulösen, dann aus der Packung in eine saubere Schüssel drücken. Nun 350ml kochendes Wasser unterrühren; darauf achten, dass keine Klümpchen bleiben.
Sobald die Mischung nur noch handwarm ist, das Pulver aus den probiotischen Kapseln unterrühren und in die Gläser füllen.
Bei warmer Witterung den Joghurt an einem warmen Ort im Haus 12 bis 24 Stunden stehen lassen. Alternativ kann man ihn auch im Ofen auf niedrigster Stufe 8 bis 10 Stunden reifen lassen.
WANN und WIE merke ich, dass der Joghurt fertig ist? Je nach Temperatur (bei mir war es nach 21h soweit) hat sich unten in den Gläsern eine Art Molke abgesetzt. Dann hab ich den Joghurt umgerührt, der ist zu diesem Zeitpunkt noch recht flüssig. Das ist ganz normal. Sobald er im Kühlschrank steht, ändert sich das. Soweit ich es beurteilen kann, schadet es auch nicht, den Joghurt noch ein wenig länger draußen stehen zu lassen. Wie gesagt: es hängt von den Temperaturen ab; momentan könnte es durchaus auch schon nach 12h soweit sein.

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Den Joghurt nach der Reifezeit mindestens 1h kalt stellen bis er durchgekühlt ist und allmählich anzieht. Er wird im Kühlschrank mit der Zeit noch dicker und hält sich gekühlt etwa 10 Tage. Ich persönlich fand den Joghurt nach einem Tag im Kühlschrank am besten, immer kräftig umrühren vor dem Essen, weil die Masse oben im Glas tendentiell eher dünnflüssiger ist.

Quelle: a modern way to cook (Anna Jones)

Im Bücherregal: a modern way to cook

Neues Jahr, neues Glück -so hieß es bei mir im Januar und ich wechselte Studium gegen Job, Tübingen gegen Mannheim und eine Küche im Schrankformat gegen eine riiiiießige Küche MIT Spülmaschine. Gleich geblieben ist die Familie, der Freund und die große Lust zu kochen. Nur jetzt halt mit einer anderen Zeitaufteilung. Wie gut, dass dieses Jahr scheinbar sehr viele Kochbuchautoren -gerne auch als Zweitwerk- eine neue Ausgabe der schnellen Küche widmen. Vegetarisch und vegan ist hier sowieso immer gern gesehen und so sollte es dieses Buch doch ein Volltreffer sein, oder?

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Die Autorin:
„a modern way to cook“ ist das zweite Buch von Anna Jones -ihr Erstlingswerk „a modern way to eat“ erschien 2015 auch schon im Mosaik Verlag und wurde begeistert aufgenommen. Kocherfahrung hat sie jede Menge gesammelt: einerseits als Köchin in Jamie Olivers Restaurant, andererseits arbeitete sie als Food Stylistin nicht nur für Englands bekanntesten Koch, sondern auch für Yotam Ottolenghi und andere. Auf ihrem Blog veröffentlicht sie immer wieder Rezepte oder verlinkt zu Kolumnen, die sie regelmäßig schreibt.

Der erste Eindruck:
So, so, das ist also Apfelpapier 🙂 Wie schon das erste Buch wurde auch der Folgeband auf Apfelpapier gedruckt, welches in Südtirol aus dem Trester der Apfelreste hergestellt wird. Die Papierqualität ist deswegen weniger glänzend als sonst oft in Büchern üblich. Jedoch passt die matte Optik gut zu den wunderschönen Foodfotos. Diese sind sehr natürlich inszeniert, einfach auf einem Tisch oder mit Anna im Hintergrund, die das Gericht gerade zubereitet. Leider hat nicht jedes Essen ein Bild abgekriegt, aber davon lasse ich mich nicht abhalten! Spontan springen mir in den verschiedensten Kapitel Rezepte entgegen, die sofort nachgekocht werden wollen.

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Inhalt:
Ausgehend von der Resonanz auf ihr Erstlingswerk beschreibt Anna Jones in der Einleitung, dass ihr gutes, gesundes Essen ein Herzensanliegen ist. Allgemein lässt sich beobachten, dass sich die Menschen wieder mehr Gedanken machen, was sie essen. Scheinbar heißt das jedoch oft, dass auf Superfoods geschworen oder Brot verteufelt wird. Davon grenzt sich Anna Jones bewusst ab, sonder plädiert dafür, „das große Ganze in den Blick“ zu nehmen. „Eine ausgewogene und möglichst naturnahe Ernährung ist der beste Weg“, so schreibt sie es in der Einleitung. Deswegen stehen in diesem Buch einfache Rezepte im Mittelpunkt, die sich einfach in den Alltag integrieren lassen und so eine dauerhaft bewusste Ernährungsweise ermöglichen.
Bevor es dann ans Kochen geht, werden noch ein paar Hinweise zur Vorbereitung gegeben, wie zum Beispiel, dass es gerade für das Kochen unter „Zeitdruck“ entscheidend ist, dass man sich gut organisiert, sprich, die Zutaten parat hat, die verwendet werden sollen und diese nicht erst suchen muss während die Zwiebeln in der Pfanne verbrennen. Hilfreiches Zubehör vom Sparschäler über Küchenmaschine bis zu ein paar Anmerkungen zu Zutaten wie Kokosöl und Salz werden auch noch erwähnt. Und dann kommen endlich die Rezepte 🙂
Diese machen den großen Hauptteil des Buches aus und sind in gegliedert in:

  • Bis der Tisch gedeckt ist -die Rezepte sind in 15min fertig.
  • Fertig in 20 Minuten
  • Auf dem Tisch in einer halben stunde
  • Vierzig-Minuten-Festessen
  • Vorratsküche
  • Fix gefrühstückt
  • Schnelle Desserts und Süßigkeiten

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Wer schon ihr erstes Buch hat, dem wird die Struktur und der Seitenaufbau bekannt sein: jedes Rezept wird von einer Einleitung begleitet. Die benötigten Zutaten stehen am Seitenrand und die Zubereitungsschritte sind übersichtlich gegliedert. Im ersten Absatz jeden Rezeptes wird gesagt, dass man „sämtliche Zutaten bereitlegen“ soll, eventuell Wasser erhitzen und Töpfe holen soll. Die Vorratsküche besagt ja schon, um was es geht: hier werden Kochanleitungen für Hülsenfrüchte gegeben, Nussbutter hergestellt, aber auch Kuchen und Cracker gebacken. Zeitlich würden diese teilweise auch in das Frühstücks- oder Dessertkapitel passen, aber die Idee ist anscheinend, dass das mehr zusätzlich ist und keine eigenständige Mahlzeit. So erkläre ich mir die Zuordnung zumindest.
Abschließend folgt ein Register. Aber nein, das muss ich besonders hervorheben. Neben dem üblichen Zutatenregister gibt es eine zusätzliche Auflistung für vegane und glutenfreie Rezepte. Hier werden sogar auch die Rezepte aufgelistet, die „nach einer kleinen Abwandlung“ vegan oder glutenfrei sind. Das ist wirklich super durchdacht und wer darauf achten will oder muss, hat hier schnell alles im Blick.

Die Rezepte:
Was wird denn nun von Frau Jones aufgetischt? Ich habe folgendes nachgekocht:

  • One-Pot-Spaghetti mit Grünkohl, Tomaten und Zitrone: die Zitrone gibt einen tollen Kick, ist schnell auf dem Tisch, aber wenn ich schon mal Nudeln esse, dann habe ich andere Saucen lieber 😉
  • Mild-pikante Süßkartoffel-Quinoa-Bowls: statt Quinoa gab es Graupen und die Süßkartoffeln hab ich mit Karotten ersetzt, die weg mussten. Es war sehr lecker -mit Kokos kriegt man mich einfach.
  • Erbsen-Kokos-Suppe: die ideale Vorratssuppe mit tiefgekühlten Erbsen und Kokosmilch aus der Dose. Fein!
  • Süßkartoffelpuffer mit Bohnen: ich hatte nicht gerechnet, dass dieses unscheinbare Essen (ohne Foto abgebildet) so gut sein würde. Die Puffer sind schnell gemacht und saftig, die Bohnen hab ich zusätzlich mit Kräuter der Provence gewürzt und es war soooo gut!
  • Bunte Gemüse-Bowl mit Halloumi und Harissa: hier braucht es n Moment bis alles Gemüse geschnippelt ist. Ich hab die Dressingmenge deutlich erhöht (bin halt n Schwabe) und noch einen Kräuterdip dazu gemacht. Die verschiedenen Texturen sind sehr fein zusammen.
  • Gerösteter Brokkoli mit Gurkenstreifen und Erdnusssauce: neben Kokosmilch ist Erdnussbutter eine weitere Lieblingsveredelung von mir. Deswegen war dieser leichte Salat (ich hatte zusätzlich ein paar Sobanudeln gemacht) wirklich gut!
  • Quinoa-Risotto mit Erbsenpüree und Blattgemüse: DER HAMMER! Das Erbsenpüree wird mit Basilikum und Zitrone abgeschmeckt und das oben drauf (ich hatte ganz oldschool normalen Risottoreis verwendet) ist fantastisch. Will ich unbedingt noch für den Blog kochen.
  • Selleriesteaks mit knusprigen Süßkartoffel-Pommes: knusprig sollen die Pommes durch die Polenta werden. Hat mich nicht ganz überzeugt dieses Essen. Lediglich die Salsa verde mit Cornichons, Kräutern und Kapern fand ich bemerkenswert.
  • Kokosjoghurt: Aus dem Vorratskapitel hab ich selbst Joghurt hergestellt -das Rezept stelle ich euch im nächsten Beitrag vor.

Ich muss gestehen, dass ich keine Stoppuhr neben den Herd gelegt habe während ich die Gerichte zubereitet habe. Meine Küche ist zwar groß, aber die Geräte sind sehr alt und so braucht es einfach einen Moment länger bis alles kocht. 15-20min finde ich jedoch sehr ambitioniert für manche Gerichte, wobei die Uhr erst dann zu Ticken beginnt, wenn alles bereit steht und das Wasser gekocht hat. Diese Vorbereitungszeit muss man also jeweils noch dazurechnen. Leider hab ich noch gar nichts aus dem Frühstückskapitel nachgemacht, obwohl mich da auch diverse Sachen ansprechen -kommt noch!
Bei den Rezepten wird zwar wert gelegt auf die schnelle Zubereitung, dafür werden aber trotzdem in der Regel mehr als nur eine Handvoll Zutaten verwendet und auch an der Verwendung von Töpfen und Mixern nicht gespart. Alles im Rahmen, aber wer glaubt, dass man danach nichts abspülen muss, der täuscht sich 😉
Als ich das Buch mit einer Freundin durchgeblättert habe, war diese von der Optik und den Gerichten auch sehr angetan, merkte jedoch auch kritisch an, dass ihr ein paar Erklärungen zu einzelnen Zutaten fehlen. Was denn bitte Tamaripaste sei oder Miso?! Auch macht es in der Einleitung für mich den Eindruck, dass Anna Jones den Superfoods eher kritisch gegenübersteht, verwendet werden sie aber im Frühstückskapitel durchaus und schreibt ein paar Worte zu deren Inhalten. Gerade was die ein oder andere Zutat angeht, muss man selber recherchieren oder auf die Jagd gehen, wo man eine spezielle Bohnensorte kriegen kann.

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Kaufempfehlung:
Mir gefällt das Format und die Idee hinter dem Buch sehr, sehr gut! Die Alltagstauglichkeit hat es auf jeden Fall bewiesen und auch wenn ich mal nicht in 20min fertig bin, habe ich danach (erst recht ;-)) ein leckeres, gesundes Essen auf dem Tisch, das gut gewürzt und spannend ist. Die Zeitangaben darf man also nicht zu dogmatisch sehen 😉 Bei aller guten Ernährung will ich dennoch anmerken, dass viele Avocados, Quinoa & Co verwendet werden. Daran ist grundsätzlich nichts Schlechtes, ich will nur anmerken, dass für mich neben dem guten Essen auch Aspekte wie Regionalität und Saisonalität eine Rolle spielen. Dieser globale Blick fehlt mir ein wenig im Buch, dass es zwar ganz nett ist, wenn die CO2-Emissionen durch das Apfelpapier gesenkt werden, durch die Produktion und den Transport von Zuaten vom anderen Ende der Welt jedoch wieder munter in die Höhe getrieben werden. Aber dem Hype um Süßkartoffeln und Avocados muss nun mal Rechnung getragen werden… und ich bin dem ja auch ein Stück weit verfallen.
Von diesem Kritikpunkt abgesehen mag ich „a modern way to cook“ wirklich gern. Gerade weil ihre schnelle Küche nicht langweilig ist, sondern raffiniert gewürzt und spannend kombiniert wird. Wenn ich mir meine Nachkochliste zu dem Buch anschaue, werde ich damit noch eine ganze Weile sehr viel Freude (und leckeres Essen!) haben 🙂 Deswegen kann ich das Buch definitiv weiterempfehlen!

Anna Jones: a modern way to cook. Über 150 schnelle vegetarische und vegane Rezepte für jeden Tag
Mosaik Verlag
352 Seiten, gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3442393121
22€

Das Buch wurde mir freundlicherweise als kostenloses Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt. Das hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine Rezension – diese entspricht zu 100% meiner eigenen Meinung. Der Mosaik Verlag ist Teil der Verlagsgruppe Random House / Bertelsmann.

Gegen Geschlechterklischees: Ochsenkotelett mit Chimichurri

Ich weiß ja, Werbung lebt von Stereotypen. Und nirgendwo wird das für mich gerade so deutlich wie bei dieser Edeka-Werbung: Mann und Frau wollen grillen und natüüüüürlich will die blonde Dame, frisch vom Yoga kommend, weiter auf ihre schlanke Linie achten. Fleisch passt da ja gar nicht. Immerhin nimmt sie noch Lactose in Form des Minz-Joghurts auf dem Couscous-Salat zu sich. Ist die Frau erstmal abgelenkt, können die Männer in aller Ruhe über Fleisch sprechen.

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Auch diverse Kochbücher proklamieren die Geschlechtertrennung am Grill und bieten Rezepte für „echte Männer“ und „Mädchen“ an. Seuftz… ich will jetzt nicht alles auseinandernehmen, was mich da ankotzt, sondern lieber den Verzehr von diesem Ochsenkotelett schildern. Die Hauptrolle spielt ein Määäädchen.

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Es ist meine Cousine, die eigentlich kein Mädchen mehr ist, sondern eine wunderschöne junge Frau, blond, schlank -eigentlich perfekt für so einen Auftritt in der Grillwerbung geeignet. Vor einem guten halben Jahr hat sie sich dazu entschieden, für eine Zeit lang vegan zu leben. Einfach um es mal auszuprobieren, wie das ist, worüber so viel geredet wird. Zu Ostern hat sie beschlossen wieder Fleisch zu essen.

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Dann kam die Einladung zum Geburtstag meiner Eltern, an dem es neben den rießigen Ochsenkoteletts auch zarte Hähnchenbrust, Würstle oder Vegetarisches vom Grill gab. Denn die Frauen der Schöpfung würden ja wohl ganz sicher nicht bei diesem durchwachsenen blutigen Fleisch zuschlagen… das Rezept hat es ja schließlich schon für „echte Kerle“ ausgeschrieben. Ihr könnt es euch denken: allen Geschlechterklischees zum Trotz nahm meine Cousine nicht nur einen Anstandshappen, sondern griff zwei weitere Male zu. Jaaaa, ich habe es genau beobachtet 🙂
So ein Überraschungseffekt ist 2017 am Grill scheinbar noch nicht denkbar. Gut, dass es in meiner persönlichen Welt am Familientisch allen völlig egal ist, wer was isst oder nicht: weder die vegane Lebensphase noch der Verzehr des Männersteaks wurde kommentiert. Stattdessen Gelächter, Geschmatze und Lob über dieses fantastische Essen! So wie es sein soll 🙂

Übrigens: die Chimichurri passt auch super zu anderem Gegrillten, denn ich habe tatsächlich lieber bei anderen Leckereien als beim Ochse zugegriffen 😉 Nur um das Klischee zu bestätigen, dass ich als Määäädchen (wüüürg!) eher auf was anderes stehe, nur halt nicht auf Minze!

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Zutaten für die Chimichurri:
1 dickes Bund glatte Petersilie
2-3 Zweige Thymian
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2-3 gelbe oder rote Chilischoten (je nach pers. Geschmack)
100ml Sonnenblumenöl
knapp 40ml Weißweinessig
1 TL Rohrohrzucker
Salz

Zutaten für das Ochsenkotelett:
2 Ochsenkoteletts mit Knochen (à ca 600g, ca 3cm dick)
4 EL Sonnenblumen- oder Olivenöl
Pfeffer, Salz
Öl zum Bepinseln

Zubereitung:
Für die Chimichurri Kräuter waschen und trocken schütteln. Die Blätter sehr fein hacken. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Chilis waschen. 1 Schote mit den Kernen in hauchfeine Ringe schneiden oder hobeln und beiseitestellen. Restliche Schote(n) putzen, entkernen, halbieren und sehr fein würfeln.
Zwiebeln, Knofi und Chiliwürfel in 2 EL Sonnenblumenöl bei schwacher Hitze ca 5min andünsten, aber keinen Fall braten. Mischung etwas abkühlen lassen. Den Essig mit Zucker und 1 TL Salz verrühren, restliches Öl unterrühren. Kräuter und Zwiebelmischung dazugeben und alles sehr gut verrühren. Chimichurri mind. 2h ruhen lassen, dann nochmal abschmecken.

Die Ochsenkotelett 1h vor Grillbeginn aus dem Kühlschrank nehmen, rundherum mit Öl einpinseln, mit Pfeffer bestreuen und Zimmertemperatur annehmen lassen.
Den Grill vorheizen. Den Rost mit Öl einreiben, Koteletts darauf bei größter Hitze ca 2min grillen, dann wenden, salzen und erneut ca 2min grillen. Koteletts wieder wenden, salzen und ca. 2min grillen. Erneut wenden und ca 2min grillen (ja, 4x 2min ist korrekt abgeschrieben!)
Die Koteletts sind jetzt gerade „medium rare“, dh sie haben innen noch einen rosa Kern. Wer sie stärker durchgebraten mag, grillt sie bei etwas reduzierter Hitze noch weitere 4min.
Koteletts auf jeden Fall 5min neben dem Grill oder auf einer Ruhezone auf dem Grill ziehen lassen. Dann in dünne Scheiben schneiden und mit Chimichurri und Chiliringen (wer’s mag) genießen.

Quelle: Grillen. Raffiniertes vom Rost (Susanne Bodensteiner)

Cremiger Kartoffel-Spargel-Salat

Da is’ser endlich: der Frühsommer! Inklusive plötzlicher Regengüsse und kurz darauf schon wieder strahlend blauer Himmel, dass sich alle Welt aus den Jacken schält und sich Richtung Sonne streckt! Radelte ich Anfang der Woche noch mit Wintermantel in die Arbeit, suche ich nun verzweifelt die Sommerklamotten im Schrank.

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Über die Frühlingsgenüsse mit Spargel, Rhabarber & Co können wir uns ja zum Glück schon etwas länger freuen. Gerade noch rechtzeitig hab ich bemerkt, dass bei Zorra das Blog-Event CXXX - Genuss des Fruehlings130. Blogevent zum Thema „Genuss des Frühlings“ läuft. Ausgerichtet wird es dieses Mal von Jeanette, deren tollen Blog ich dank der Rettungsaktionen schon kenne.
Im Rahmen der Spargelsaison liest man zur Zeit immer wieder, dass die Deutschen dieses Gemüse so sehr schätzen, dass sie bereit sind, dafür auch mehr Geld auszugeben und vor allem regional einzukaufen. Dieses Einkaufverhalten kann ich nur unterstützen 🙂 Es ist einfach jedes Jahr neu schön zu beobachten, wie sich die Marktstände von März an langsam auf Frühling einstellen, der ein oder andere Kohlberg schrumpft und Bärlauch, Spinat und anderen Leckereien Platz macht.

Unser cremiger Kartoffel-Spargel-Salat verbindet den Frühlingsgenuss mit einer typischen Sommeraktivität: dem Grillen oder auch einem Picknick. Zugegeben: so regional Spargel, Kartoffeln und Frühlingszwiebeln bei uns zu bekommen sind – die Avocado hat eine deutlich weitere Reise hinter sich. Mea culpa -ich hoffe, der Salat darf trotzdem beim Frühlingsbuffet teilnehmen 😉

Heute seht ihr übrigens wieder mal realitätsnahe Bilder – mein Vater hat einfach kurz auf die Schüssel draufgehalten bevor die auf den Tisch gestellt wurde. Die ganze Verwandtschaft war an dem Mittag zu Besuch und ich wollte die nicht unnötig warten lassen. Diese Skurilität des Essen-Fotografierens hätten sie bestimmt geduldet, aber die Gemeinschaft am Tisch war mir wichtiger als ein besonders gestyltes Bild für den Blog. Aber ja, den Glasrand hätte ich eindeutig noch abwischen sollen. Wenn das die Mama gesehen hätte… 😀
Ich kann euch dennoch versichern, dass der Salat sehr, sehr gut ankam und genüsslich verspeist wurde. Ob diese cremige Spargel-Variante den klassischen schwäbischen Kartoffelsalat verdrängt, wage ich zwar zu bezweifeln und würde das selber nicht unterstützen, aber ab und zu etwas anderes hat noch niemandem geschadet 🙂

In dem Sinne: viele schöne frühlingshaft-warme Tage mit leckerem Essen euch! Schon mal als kleiner Hinweis: dieser Salat als Grillbeilage ist erst der Auftakt für eine klitzekleine interne Themenwoche rund ums Grillen hier auf dem Blog.

2017.04.16_Kartoffelsalat mit grünem Spargel-3

Zutaten (für 3 sehr großzügige Portionen):
800g (neue kleine) Kartoffeln
15ml Olivenöl
1/2 TL Salz
Pfeffer nach Belieben
1 Bund grüner Spargel
3 Frühlingszwiebeln
Für das Dressing:
1-2 Avocado (kommt etwas darauf an, wie cremig ihr es wollt)
2TL Dill
1Tl Senf (optional)
Saft von 1/2 Zitrone (wer will auch etwas mehr)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Den Ofen auf 220°C vorheizen. 1 Backblech mit Backpapier auslegen. Die Kartoffeln gut waschen, ungeschält in mundgerechte Würfel schneiden. Mit Olivenöl, Salz und Pfeffer mischen und auf den Blechen verteilen. Im Ofen für 15min backen, dann alles einmal durchmischen und nocheinmal 15-20min backen bis die Kartoffeln weich sind.
Währenddessen die Enden der Spargeln abschneiden und das untere Drittel schälen. In einem Topf mit kochendem Wasser 5min (je nach persönlichem Geschmack auch etwas länger) kochen, abgießen und kalt abschrecken. Die Frühlingszwiebeln in dünne Scheiben schneiden.
Für das Dressing die Avocado zermatschen mit den restlichen Zutaten vermischen. Die Kartoffeln und Frühlingszwiebeln, den Spargel und das Dressing in einer großen Schüssel vermischen. Abschmecken und gerne auch als Grillbeilage servieren 😉

Quelle: The Oh She Glows Cookbook (Angela Liddon)